Hauskauf in Brasilien

Tipps zum Erwerb, Verkauf, Vermietung von Häusern, Wohnungen oder Grundstücken in Brasilien (KEINE IMMOBILIEN-ANGEBOTE) sowie Infos zu Bau, Umbau, Ausbau und Renovierung

Steuern in BRA

Beitragvon Nanica » Di 4. Sep 2007, 23:52

:? Hallo Allerseits,
habe mit Interesse die Antworten gelesen, bin aber atrotzdem nicht 100% schlau draus geworden.
In meinem Fall verhaelt es sich so, das ich Witwenrente in D beziehe, hier in BRA lebe und meine Rente am Geldautomaten ziehe. Woher soll die RF wissen, dass ich dieses Einkommen beziehe?
Ich habe zwar ein Sitio hier, zahle meine IPTU, habe aber ansonsten keine Einkuenfte hier in BRA. Bin ich dennoch gezwungen diese komische Insento ..... auszufuellen ??

:? Hoffe, dass ich mit dieser dieser Frage den Profis nicht auf den Geist gehe. Danke im Voraus
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Beitragvon thomas » Mi 5. Sep 2007, 00:25

Die Steuererklärung musst Du jedes Jahr abgeben, wenn Du eine CPF hast. Für Rentner gibts da glaube ich keine Ausnahmen.

Du kannst die Steuererklärung aber einfach in Form einer Nullerklärung (Declaração Anual de Isento - DAI) machen, d.h. kein Einkommen. Das geht alles komfortabel übers Internet und kostet nur ein paar Minuten im Jahr.

Die Receita hat vor drei Tagen jetzt die Steuererklärung für das Jahr 2006 freigeschalten. Hier kannst Du ganz einfach die Nullerklärung abgeben:

https://www.receita.fazenda.gov.br/Pess ... Isento.htm

Einfach CPF eingeben, Geburtsdatum und das wars. Nix drei Real irgendwo bezahlen.
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Beitragvon 007 » Mi 5. Sep 2007, 03:18

thomas hat geschrieben:Die Steuererklärung musst Du jedes Jahr abgeben, wenn Du eine CPF hast. Für Rentner gibts da glaube ich keine Ausnahmen.

Du kannst die Steuererklärung aber einfach in Form einer Nullerklärung (Declaração Anual de Isento - DAI) machen, d.h. kein Einkommen. Das geht alles komfortabel übers Internet und kostet nur ein paar Minuten im Jahr.

Die Receita hat vor drei Tagen jetzt die Steuererklärung für das Jahr 2006 freigeschalten. Hier kannst Du ganz einfach die Nullerklärung abgeben:

https://www.receita.fazenda.gov.br/Pess ... Isento.htm

Einfach CPF eingeben, Geburtsdatum und das wars. Nix drei Real irgendwo bezahlen.




Jedermann (und Frau) Kind und Kegel wie alt auch immer im Besitze einer
CPF m u s s eine Steuererklärung abgeben.
Wer weniger alsl R$ 14.900,00 verdient in Brasilien macht das wie oben beschrieben.Nach 2 Jahren Versäumniss ist der Ofen aus, d.h. die Nummer ist gesperrt. Kein Kredit,kein Bankkonto und vieles mehr ist gesperrt.

abraço

007

PS. Für die Steuerbefreiten (siehe obiges Einkommen) ist die Frist am 2.9.2007 angelaufen.
Für die normalen Steuerzahler ist die Frist schon lange abgelaufen für das
Steuerjahr 2006.
Leben oder sich geschaeftlich betätigen in Fortaleza
oder Ceará ? WIR HABEN IMMER NEUE UND SERIOESE ANGEBOTE !


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Beitragvon Bananajoe » Mo 24. Sep 2007, 10:48

Hallo!

Ich bin schon seit 3 Wochen wieder in Deutschland und habe bereits die CPF Nr. beantragt und sie genehmigt bekommen.

Ich mache mir schon Gedanken wegen Zahlungsart Strom und Wasser (luz e agua) von Deutschland aus, da ich kein Konto in Brasilien eröffnen kann. Wie könnte diese Zahlung von ITPU, luz e agua von Deutschland aus getätigt werden? Die ITPU der Villa beträgt 110 Reais (ca. 45 Euro) jährlich und luz e agua 83 Reais monatlich (ca. 35 Euro).

Die Zahlungsart für den Kauf der Villa (sie kostet 42.000 Euro bzw. 125.000 Reais, habe sie schon vor Ort besichtigt, eine sehr schöne Villa) habe ich hier auch im Forum besprochen, ich favorisiere die sicherste Variante der Zahlung, nämlich über ein Treuhänderkonto eines brasilianischen RA. (wahrscheinlich aus der Verwandtschaft meiner Gasttochter, die Chatfreundin meiner Frau ist eine entfernte Verwandte meiner Gasttochter, ihre Mutter erzählte, dass ihre Familie Rechtsanwälte, Ingenieure und Lehrer hervorgebracht hätte). Auch über die Begrenzung einer einzelnen Auslandsüberweisung habe ich mich schon informiert, also liegt bei 12.500 Euro, höhere müssen der Bundesbank gemeldet werden, also ich werde ratenweise überweisen.

Gruss
Bananajoe
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Beitragvon Severino » Mo 24. Sep 2007, 11:11

Wenn wir in CH sind, dann zahlen wir lúz, aqua, telefone, IPTU, usw. auf das Konto des Kindermädchens ein (money transfer) und diese begleicht dann die Rechnungen. Wie hoch die einzelnen Beträge sind, weiss ich ja, wenn wir selbst dort wohnen. Lediglich Strom ist von Juli-September immer etwas höher, weil die Dusche dann auf "inverno" steht....
Angebote für Baumaterial (Orcamento) lasse ich einscannen und dann per Mail schicken. Die Preise muss man natürlich kennen (sind aber häufig auch im internet zu finden). Das zahle ich dann auf das Konto des Chef-Maurers. Wenn ich dann in Brasilien bin, kontrolliere ich die Quittungen. Aber ob sie mir so einen Sack Zement geklaut haben, oder nicht, das lässt sich natürlich nicht mehr nachvollziehen. Auch der Arbeitsaufwand ist von hier nur soweit kontrollierbar, wie es zuvor schon besprochen wurde. Meist ruhen daher dann die Arbeiten nach ca. 3 Monaten....
Für den Kauf von Immobilien haben wir bisher immer zuerst auf das Konto meiner Frau einbezahlt und wenn notwendig den Rest über Kredit- / EC-Karte in Brasilien am Automat bezogen. Aber diese Beträge waren nie so hoch. Und bei grossen Beträgen kommt wohl so mancher Brasilianer in Versuchung.....
paz e amor
Severino
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Re: Hauskauf in Brasilien

Beitragvon Bananajoe » Do 27. Sep 2007, 09:38

Hallo Severino,

dass die Dusche in Brasilien Strom brauchen, ist mir bekannt. Es gibt keinen Warmwasserhahn wie in Deutschland in Brasilien. Warmwasser bekommt man in Brasilien nur aus der Dusche, die Dusche ist elektrisch beheizt, sie hat oben eine Heizung, die am Stromnetz angeschlossen ist, das Wasser fließt aus der Leitung in die Heizung und wird nach dem Tauchsiederprinzip gewärmt und man kann dann warm duschen. Wenn man heiß duscht, verbraucht das viel Strom! Einmal war der Strom auf einmal ausgefallen, als ich am Computer des Bruders meiner Gasttochter sass. Meine Gasttochter hatte heiß geduscht. Wie warm man duschen will, muss man nur mehr oder weniger aufdrehen. Wenn man kalt duschen will, dann muss die Dusche voll aufgedreht werden, so ist meine Erfahrung mit der brasilianischen Elektrodusche.

Diu brauchst ja keine Heizkosten für Dein Haus in Brasilien zu zahlen, darüber kannst Du froh sein, die Heizkosten sind in Deutschland die reinste Abzocke! Was wir in Deutschland für Heizung ausgeben, ist ja verführerisch viel Geld für Brasilianer. Es ist mir schon lange klar, dass Deutschland ein teures Klima hat. Das Klima in Brasilien hat auch seine Vorteile, man braucht nicht zu heizen und kann auch alles anpflanzen, was sonst in Deutschland mangels Frostresistenz bzw. Winterhärte ausgepflanzt nicht überlebt oder nur mit aufwändigem Winterschutz. Aber NUR in Südbrasilien wie z. B. in Rio Grande do Sul und auch in Paraná und Santa Catarina müssen die Brasilianer auch die Heizung zahlen, da das Klima dort kälter ist und auch deswegen teurer ist.

Wegen der Zahlung der Rechnungen von lúz, aqua und ITPU werde ich noch mit der Mutter meiner Gasttochter bzw. mit der Chatfreundin meiner Frau klären. Die Chatfreundin ist eine entfernte Verwandte meiner Gasttochter. Was Du da über die Zahlung der Rechnungen geschrieben hast, könnte ein gangbarer Weg sein, ich könnte einen ähnlichen gehen, eventuell über die Mutter meiner Gasttochter oder Chatfreundin.

Gruß
Bananajoe
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Beratung d. Rechtsanwalt in Deutschland b. Hauskauf in BR

Beitragvon Bananajoe » Sa 6. Okt 2007, 23:31

Oi,

gerade hat mir meine Gasttochter gesagt, dass ich erstmal zum Rechtsanwalt in Deutschland gehen soll und mich von ihm beraten lasse, um nicht in Brasilien beim Kauf einer Villa betrogen zu werden. Und sie sagte, ich dürfe den Brasilianern nicht vertrauen. [-X Das stimmt genau, da ich auch einige Betrugsfälle :^o kenne, z. B. ein Onkel meines Schweizer Bekannten hatte ein Grundstück in Brasilien gekauft und stellte später fest, dass das Grundstück gar nicht dem Verkäufer bzw. dem Alteigentümer gehörte :shock: :oops: Und alles Geld verloren #-o :cry: , so dass er zunächst seine Auswanderungspläne begraben musste :cry: , aber glücklicherweise hat er eine Brasilianerin geheiratet :D :mrgreen: , so dass er nun einen zweiten Anlauf macht.

Auf keinen Fall will ich mein jahrelang hart erspartes Geld verlieren [-X ohne je ein Zweitwohnsitz in Brasilien zu kriegen, das wäre sonst fatal. Da hat meine Gasttochter absolut Recht! Auch ihre Mutter in Brasilien sagte ihr das am Telefon.

Deshalb frage ich Euch, wie sind Eure Erfahrungen mit der Beratung beim deutschen RA. in Deutschland wegen Hauskauf in Brasilien? Wer kann mir einen Rechtsanwalt in Hamburg empfehlen, der auch auf solche Fälle wie Hauskauf in Brasilien spezialisiert ist? Ein RA. für deutsches und brasilianisches Immobilienhandelsrecht wäre mir Recht.

Natürlich rede ich mit einem RA., das ist der sicherste Weg, schon wegen der Überweisung des Geldes nach Brasilien und Eigentumsübertragung und Grundbucheintrag in Brasilien. Ich will nicht, dass der Alteigentümer hoffentlich bald meiner Villa sich mit meinem Geld davonmacht ohne mir notariell die Villa überschreiben und mich als neuer Eigentümer in das Grundbuch eintragen zu lassen. Als Verkäufer ist er natürlich verpfichtet, mich nicht zu belügen und auch nicht zu betrügen! Ich will jedes Risiko ausschließen, bis ich meine Villa als Zweitwohnsitz in Brasilien habe!

Obrigado
Bananajoe
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Re: Beratung d. Rechtsanwalt in Deutschland b. Hauskauf in BR

Beitragvon Diter_Rio » So 7. Okt 2007, 01:23

sag mal, Bananajoe,

warum eroeffnest du eigentlich jedesmal einen neuen thread, wenn es wieder mal um deine kaufabsichten geht.

schon im februar hast du uns mitgeteilt, dass du eine bananenplantage kaufen willst.

seitdem gibt es immer wieder die verschiedensten fragen von dir zum immobilienerwerb, aber jedesmal woanders.

da verliert ja jeder gutwillige user den ueberblick - und du wahrscheinlich auch, falls du ihn nicht laengst schon verloren hast.

also mein vorschlag waere, dass du kuenftig deine diversen fragen mal etwas gebuendelt stellst, etwa unter dem thread "will immobilie in brasilien kaufen, habe aber bedenken" oder so aehnlich.

dann muesen die leser kuenftig nicht immer hin und her blaettern, was du alles schon so an ideen und problemen in dem zusammenhang hattest.

MOD: Beiträge zusammengefasst
gruesse, diter

Certo dia, o índio pegou a canoa e remou, remou, remou até encontrar a bela Iara, que o levou para o fundo das águas.
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Re: Beratung d. Rechtsanwalt in Deutschland b. Hauskauf in BR

Beitragvon Einbeck » So 7. Okt 2007, 20:36

Dürfte in Deutschland wenig RA geben die sich mit Brasilien, brasilianischen Recht und die örtlichen Eigenheiten auskennen.

Alles eine Frage des Vertrauens und der Kontrolle.

Wichtig ist gut informiert zu sein, und alles zu kontrollieren oder zu hinterfragen.

Allgemein bekommst hier im Forum wohl gute Tipps, wie Du Sie umsetzt ist Deine Sache.

Die deutschen Konsulate haben z.B. eine Liste mit Vertrauensanwälten im Amtsbezirk.
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Re: Beratung d. Rechtsanwalt in Deutschland b. Hauskauf in BR

Beitragvon Africa » So 7. Okt 2007, 20:47

Einbeck hat geschrieben:Die deutschen Konsulate haben z.B. eine Liste mit Vertrauensanwälten im Amtsbezirk.


Das ist ein relativ guter Tipp. Wenn es um existentielle Investitionen geht, sollte man nicht die Kosten eines guten Anwalts scheuen. Eine relative Sicherheit gibt es, wenn man sich an internationale Firmen wendet. Wenn die offensichtlich !&@*$#! bauen, also richtig betruegen, fliegen die aus der Kanzleigemeinschaft raus.
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