Olá hat geschrieben:
nein, ich finanziere das Haus nicht mit meiner Rente, sondern zahle nach Zustandekommen des Kauf-Vetrages eine monatliche Rente an den Verkäufer. Die Rente läuft solange bis der Verkäufer stirbt. Das kann bei einer langen Lebensdauer des Verkäufers vielleicht etwas teurer werden, ist aber immer noch billiger als eine Finanzierung.
Ein Haus würde ich nie über eine brasil. Bank finanzieren. Das ist der reine Wucher.
Das der Zivilstand beim Cartorio mit eingetragen wird ist ok. Wenn ich das richtig verstehe, dann wäre eine Gütertrennung nicht von Vorteil, oder ?
Zur IPTU : Wird die IPTU aus dem gegenwärtigen Wert des Objektes berechnet oder zählt die Wertangabe im Kaufvertrag ?
Aha, das ist also eine Leibrente. Habe ich noch nie gesehen.
Naja, die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer in Brasilien liegt so um die 65 Jahre. Da könnte das schon interessant sein...
Ein finanziertes Haus wird meist auf 10 bis 20 Jahre finanziert. Dabei kann man Zinssätze von etwa 15% pro Jahr einrechnen. Ein lukratives Geschäft für den Geldgeber.
Auch bei einer Gütertrennung gelten für das Haus besondere Regeln im Falle einer Scheidung (in Brasilien). Es wird wie eine Art Vorsorge/Versicherung betrachtet. Hat das keiner nötig, wird es meist geteilt, oder so geregelt, wie die Regelung der bens ist. Allerdings könnte eine Scheidung auch Auswirkungen auf Dein Aufenthaltsrecht haben (oder gehst Du mit Rentnervisa?)...
Die Prefeitura kennt den Preis aus dem Vertrag, führt Vergleichslisten und geht bei ortsunüblichen Preisen notfalls auch selbst hin zum Abschätzen. Ob man da Einspracherechte hat, weiss ich aber nicht.