Hauswasserwerk in Brasilien

Tipps zum Erwerb, Verkauf, Vermietung von Häusern, Wohnungen oder Grundstücken in Brasilien (KEINE IMMOBILIEN-ANGEBOTE) sowie Infos zu Bau, Umbau, Ausbau und Renovierung

Die Geheimnisse von Elektromotoren

Beitragvon Elsass » Mi 15. Apr 2009, 20:31

dimaew hat geschrieben:
Tuxaua hat geschrieben:...
Admin hat geschrieben:Dann sollte man sich doch lieber eine kleine Solarwasseranlage aufs Dach legen, die mit 200-Liter-Thermobehaelter ab R$ 650 aufwaerts kostet!
Hast du Links zu Herstellern/Anbietern?


Schau mal bei Soletrol oder Transsen, das sind meines Wissens grosse Hersteller. Meine Transsen-Anlage mit 1000-Liter-"Boiler", 8 Placas á 1,2m² und Verrohrung hat mich irgendwas um die 10.000 Reais gekostet (einschliesslich Einbau).


Ich habe mir einen 300l Wasserkessel(Boiler) und 2 placas a 1m2 fuer ca. 2000R$ incl Transport bei Solarminas (http://www.solarminas.com.br/) gekauft (Anfang 2008). War insgesamt das guenstigste Angebot fuer interior de Bahia. Leider noch nicht eingebaut, da ich keinen finden konnte auf dem Kaff, der Kupfer loetet. Muss ich wohl selbst machen.
Frage:
Wie heiss wird das Wasser eigentlich bei so einer Anlage? Hat jemand Erfahrung?
Wie ist das denn mit PVC Rohren? Halten die die Temperaturen aus?
Zwischen placas und Kessel ist wohl besser Kupfer, die Anschluesse an den placas sind aus Kupfer und zum Loeten. Der Kessel hat 3/4" Schraubanschluesse. Aber im Haus moechte ich keine Kupferleitungen legen.
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Re: Hauswasserwerk in Brasilien

Beitragvon Hebinho » Mi 15. Apr 2009, 23:02

Du brauchst im Haus auch keine Kupferleitungen zu verlegen! Die Firma Tigre hat spezielle Heisswasser-PVC-Leitungen (weisses Material).
Zum Isolieren der Heisswasserleitungen hatte mir ein Bekannter einmal den Tipp mit den Schwimmhilfen aus buntem Schaumstoff gegeben, die in der Mitte ein Loch haben. Aber ich denke, die sind dafuer zu teuer.
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Re: Hauswasserwerk in Brasilien

Beitragvon Tuxaua » Mi 15. Apr 2009, 23:10

Admin hat geschrieben:Zum Isolieren der Heisswasserleitungen hatte mir ein Bekannter einmal den Tipp mit den Schwimmhilfen aus buntem Schaumstoff gegeben, die in der Mitte ein Loch haben. Aber ich denke, die sind dafuer zu teuer.
Im Klimaanlageninstallateursbedarfsladen fragen, die haben die Schaumstoff-Isolierschläuche in allen Durchmessern, hinreichend temperaturbeständig sollten diese sein.
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Gardena Hauswasserautomat in Brasilien

Beitragvon ana_klaus » Do 14. Mai 2009, 12:03

Hat jemand Erfahrung mit dem Gardena Hauswasserautomat Typ 5000/5 inox ?

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Re: Gardena Hauswasserautomat in Brasilien

Beitragvon Hebinho » Do 14. Mai 2009, 12:36

Weil es ein Hauswasserwerk mit selbstansaugender Pumpe ist: auf jeden Fall als Zuleitung einen unterdruckfesten Ansaugschlauch verwenden. Das ist ein Kunststoffschlauch, der durch eine steife Kunststoffspirale im Schlauchmaterial "offen gehalten" wird. Ein normaler Schlauch wuerde sich im Betrieb "platt saugen lassen".

Grundsaetzlich den Betrieb an 60 Hz klaeren!!!

Tel.: 0731-490-123 oder Fax: 0731-490-249, Artikelnr. ist 1774

Die Kiste wird nicht ueber Gardenea in Brasilien vertrieben, als im Ersatzteilfall nur aus D Versorgung moeglich. Tipp: gleich 2 kaufen (kostet ja nur 249 EUR) und immer eine auf Lager halten.

Was vielleicht mal durch Ermuedung kaputt geht (haeufiges EIn- und Ausschalten) ist die Gummiblase im Tank, kostet ca. 30 EUR.

Uebrigens sind die Hauswasserwerke bzw. Hauswasserautomaten NICHT zur Druckerhoehung geeignet (Aussage Gardena)!!!
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Re: Gardena Hauswasserautomat in Brasilien

Beitragvon ana_klaus » Do 14. Mai 2009, 13:34

@ hebinho,

danke für den Hinweis. Nach Rücksprache bei Gardena D. ist es in der Tat, aus den von dir genannten Gründen, nicht ratsam, dieses Hauswasserwerk zu verwenden. Schade, hast du Kenntnis von Schneider Pumpen in Brasilien ?

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Re: Gardena Hauswasserautomat in Brasilien

Beitragvon Hebinho » Do 14. Mai 2009, 14:21

Schneider nein. Ich habe zur Druckerhoehung (um bei niedrigem Wasserdruck im oeffentlichen Netz das Wasser die 5 m bis in die Caixa zu bekommen) seit 4 Jahren eine nicht selbstansaugende Zentrifugalpumpe laufen (hier im Baumarkt fuer 225 R$ gekauft). Der E-Motor ist von der Firma Weg, das Pumpenteil von Grundfos, beides in einem Gehaeuse, 0,33 PS (250 W)).
Fuer das Sitio habe ich eine Ferrari (Hersteller in China) Zentrifugalpumpe, Preis 179 R$, 0,5 PS (380 W), die bis zu 50 Meter hoch pumpen kann.

Grundsaetzlich ist jede in Brasilien gefertigte Pumpe empfehlenswert, wenn diese an die Verhaeltnisse angepasst ist!

Erste Frage ist daher, welches System der Wasserversorgung will ich?
Will ich ein Wasserversorgungssystem OHNE Caixa, dann brauche ich ein Druckerhoehungssystem mit Vorratsbehaelter (in dem sich eine Gummiblase/-membran befindet, mit deren Hilfe ein statischer Druck aufgebaut wird). Das ist KEIN Hauswasserwerk, sondern ein "pressurizador"!!! Hauswasserwerk waere bei diesem Einsatzfall die Versorgung OHNE Caixa aus einem eigenen Brunnen!
Bei einem Wasserversorgungssystem MIT Caixa kann ich zur Druckerhoehung - im Sinne der schnelleren Fuellung der Caixa - jede x-beliebige Zentrifugalpumpe nehmen, wobei zu beruecksichtigen ist:
- die Schwimmerventile der caixas haben relativ kleine Auslassoeffnungen, da hilft auch keine Riesenpumpe, um in kurzer Zeit riesige Wassermassen durchzupressen, kann eher dazu fuehren, dass das Schwimmerventil "gesprengt" wird.
- die Pumpe muss bei voller caixa abschalten. Das kann entweder durch eine kleine Elektronik bewerkstelligt werden (hatte ich vor kurzem fuer kleines Geld auf Mercadolivre gesehen), die mit einem Sensor den Wasserstand abfraegt. Dieser Stabsensor kommt in die caixa und hat zwei Sensorflaechen: eine schaltet bei Unterschreitung die Pumpe ein, die andere bei Ueberschreitung und laufender Pumpe die Pumpe wieder aus). Ich habe bei mir eine andere Loesung, ich habe ein kleines Loch unten seitlich in die caixa gebohrt, mit Zweikomponentenkleber ein Roehrchen eingeklebt, von dem ein duenner Kunststoffschlauch an einen Membranschalter geht, der eigentlich den Wasserstand in einer Waschmaschine misst.
Sinkt nun der Wasserstand (und damit der Wasserdruck) in der Caixa - weil entweder kein Wasser nachlaeuft oder weniger als entnommen wird, schaltet sich die Pumpe ein und wieder aus, wenn der "Sollwasserstand" erreicht ist.
- die Pumpe sollte weitestgehend "Trockenlaufeigenschaften" aufweisen. Meine Weg-Grundfos-Kombi ist schon einmal drei Tage lang trocken gelaufen (Hochwasser hatte vor zwei Jahren das ganze Pumpenhaus der staedtischen Wasserversorgung weggerissen und es gab fast vier Tage lang Null Wasser!
- es reicht eine einstufige Zentrifugalpumpe (mehrstufige sind bei grossen Hoehenunterschieden erforderlich oder wenn hoher Druck erzeugt werden muss)
- muss nicht selbstansaugend sein, wird ja kein eigener Brunnen verwendet.
- im Normalfall reicht eine Pumpe mit 0,5 PS max.

Noch ein Tipp: Wenn ihr in der Pousada hohen Wasserverbrauch habt und das Wasser nicht schnell genug nachlaeuft, evtl. auch zwei oder drei Schwimmerventile in die Caixa einsetzen und miteinander verbinden, um die Durchflussmenge pro Zeiteinheit erhoehen zu koennen! Ich habe noch keine Schwimmerventile gefunden, deren Auslassoeffnung groesser ist als 6 mm!
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Re: Hauswasserwerk in Brasilien

Beitragvon ana_klaus » Do 14. Mai 2009, 14:49

mein Problem ist, unsere Caixa de agua ist marode. Nun gibt es die Möglichkeit das Ding abzureissen und ein neues Gebilde zu bauen, oder ich bediene mich eines Hauswasserwerkes mit Solartechnik um Warmwasser zu erzeugen, da das Brunnenwasser natürlich kälter ist. Mein Klempner hat mir ein Angebot gemacht jenseits von Gut und Böse. Die Alternative wäre eine unterirdische Zysterne zu bauen und mit einer normalen Pumpe das Wasser zu den Verbrauchstellen zu befördern.Hat natürlich den Vorteil, dass bei Ausfall der Pumpe für den Brunnen, immer noch Wasser in der Zysterne vorhanden ist.Ich bin halt Kaufmann und für jeden Rat dankbar.

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Re: Hauswasserwerk in Brasilien

Beitragvon Tuxaua » Do 14. Mai 2009, 14:54

Hast du keine Möglichkeit, die fertigen Behälter (gibts von 200 bis 10.000 Liter) irgendwo erhöht unterzubringen? Hat den Vorteil, dass das Wasser auch bei Stromausfall noch aus dem Hahn kommt.
Von TIGRE gibt's die caixas für 500 und 1.000 Liter auch in der Ausführung Typ "Badewanne", d.h. die sind ziemlich flach. War bei mir die einzige Möglichkeit, 1.000 Liter unterm Dach zu speichern, ohne mehrere kleine caixas installieren zu müssen.
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Re: Hauswasserwerk in Brasilien

Beitragvon ana_klaus » Do 14. Mai 2009, 15:07

@tuxaua

ja hätte ich gehabt, nur wir hatten diesen Wasserturm der nun marode ist. Ehrlich, ich habe aus statischen Gründen bedenken diese Behälter auf meiner obersten Decke zu installieren. Wir haben 8 Badezimer und entsprechend andere Entnahmestellen,da kommt zur Bevorratung schon ein schönes Gewicht zusammen.

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