Hauswasserwerk in Brasilien

Tipps zum Erwerb, Verkauf, Vermietung von Häusern, Wohnungen oder Grundstücken in Brasilien (KEINE IMMOBILIEN-ANGEBOTE) sowie Infos zu Bau, Umbau, Ausbau und Renovierung

Re: Hauswasserwerk in Brasilien

Beitragvon Hebinho » Do 14. Mai 2009, 15:22

Bei uns hier steht vor einem der Baumaerkte eine Caixa mit 20.000 Litern Inhalt, die groesste fuer ueberirdischen Betrieb ist 25.000 Liter (4,3 m hoch und an der breitesten Stelle etwa 4,4 m Durchmesser).
Fuer eine Pousada muesste es auf jeden Fall die billigere Loesung sein, sich eine Caixa mit 2.000, 3.000, 4.000 oder 5.000 Litern auf ein genuegend hohes Podest zu stellen (nur hat die Belastung duch die entsprechende Wassermenge - etwas ueber jeweils 2, 3, 4 oder 5 Tonnen - beim Bau des Unterteils beachten. Die 1.000er in Glasfiber hatte hier 279 R$ gekostet. Bei Warmwasser auf jeden Fall KEINE Caixa aus Polyethylen nehmen, die werden schnell "weich"!

Du sprichst von "Brunnenwasser"? Also doch einen eigenen Brunnen! Dann kannst du das Hauswasserwerk sehr wohl nehmen!
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Re: Gardena Hauswasserautomat in Brasilien

Beitragvon nyabarongo » Do 14. Mai 2009, 20:13

@ Andreas:
Bis dann die Wicklung durchgebrannt ist. Dies, so sagte man mir, lag an der 50/ 60Hz Differenz.
Hat dann so 80 Reais gekostet, und sollte ewig halten. War ja jetzt ne Wicklung für 60 Hz drauf.

Kannst Du mir erklären was eine Wicklung für 60 Hz von einer für 50 Hz unterscheidet?
Ich frage weil ich mal beruflich Pumpen verkauft habe und alle Motoren mit 50 und 60 hz laufen, die Drehzahl errechnet sich nach der Frequenz pro Min also 3000 bei 50 Hz geteilt durch die Anzahl der Magnetpaare, bei 2 Magneten haste dann eine Drehzahl von 3000/min bei 4 Magneten (2 Paare) haste 1500/min.
Bei 60 Hz ergibt das 3600/min bzw 1800/min.
Schluss aus.

Falls Du da ein Gemeimnis entdeckt hast, das bisher in der Fachwelt nicht bekannt, bitte mitteilen.
Sollte allerdings der Motor überlastet worden sein, ist das was anderes, normalerweise hat man aber an die 20% Reserve im Motor, nur vielleicht bei ebay nicht.

@ ana klaus

Falls Du größere Umbauten/Neubauten vermeiden willst, mach folgendes.

Verbuddel einen großen Wassertank vor deinem Wasserturm ( als Erdtank), in den der Zulauf aus dem öffentl. Netz reingeht (mit Schwimmerventil). Pumpe von diesem großen Tank in einen kleinen Tank oben auf dem Turm (kann 500l sein), der obere Tank ist dann zur Druckerhöhung aber nicht zur Speicherung genutzt. Die Pumpe muss deinen maximalen Verbrauch leisten können. Somit vermeidest Du ins 'Netz' zu pumpen, wofür eine Druckerhöhungspumpe notwendig wäre.

Damit Du keine Probleme mit der Zulaufmenge hast, baue in den Hochbehälter einen el.Schwimmer ein (boia) der (als Schalter) deine untere Pumpe in Betrieb setzt und auch wieder abschaltet, sollte der obere Behälter voll sein. Es gibt boias die beides können, ansonsten lieber eine zum einschalten und eine zum ausschalten einbauen. Damit vermeidest Du diese störungsanfälligen Schwimmerventile. Die Leitung kann oben offen im Tank enden.

Druckerhöhungsanlagen sind eigentlich nicht kompliziert, diese Hauswasserwerke mit Windkessel machen das recht zuverlässig, nur könnte bei einem brasilianischen Duschbetrieb evtl. eine kleine Anlage überfordert sein.
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Re: Hauswasserwerk in Brasilien

Beitragvon ana_klaus » Do 14. Mai 2009, 20:23

ich bin leider oder Gott sei Dank an kein öffentliches Netz angeschlossen. Wir beziehen unser Wasser aus einem eigenen Brunnen auf unserem Grundstück.

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Re: Hauswasserwerk in Brasilien

Beitragvon Tuxaua » Do 14. Mai 2009, 20:25

Hmm, eine unterirdische oder ebenerdige Zisterne müsste schon gut dicht sein aber trotzdem zwecks Reinigung zugänglich bleiben.
Wenn ich mir vorstelle, was für Kleinst-Viecher in meinem Pool Selbstmord begehen - da muss der Deckel der Zisterne schon ordentlich schließen.
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Re: Hauswasserwerk in Brasilien

Beitragvon ana_klaus » Do 14. Mai 2009, 20:32

@ tuxaua,

genau, deshalb bevorzuge ich ein geschlossenes System.Das saubere Wasser aus dem Brunnen kann ich durch einen Filter weitgehend von diesen ungebetenen Gästen freihalten

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Re: Hauswasserwerk in Brasilien

Beitragvon Hebinho » Do 14. Mai 2009, 20:47

ana_klaus hat geschrieben:@ tuxaua,

genau, deshalb bevorzuge ich ein geschlossenes System.Das saubere Wasser aus dem Brunnen kann ich durch einen Filter weitgehend von diesen ungebetenen Gästen freihalten

klaus
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Fortlev hat Untergrundzisternen als "einbuddelbare" Behaelter http://www.fortlev.ind.br/produtos/materia.php?cd_matia=90&cd_site=1

Da kannst du dein Brunnenwasser "ungezieferdicht" bevorraten. Allerdings wird auch hier eine jaehrliche Reinigung empfohlen und vor allem in der Einspeisung eine Bechlorungsanlage (musst ja nicht die Unmengen von Chlor nehmen, die die Staedte "einblasen").

Generell ist aber bei Versorgung aus einem "Brunnen" zunaechst die Frage, ob es sich um einen offenen (gegrabenen) Brunnen oder einen gebohrten (zur Aussenwelt abgeschlossenen) handelt, denn sonst holst du dir die entsprechenden "Tierleichenabfallprodukte" schon aus dem Brunnen in die Zisterne.

Wenn der Brunnen ergiebig genug ist, dann wuerde ich allerdings das eingangs erwaehnte Hauswasserwerk (mit entsprechendem 60-Hz-Motor) nehmen, dann kannst du alle Zapfstellen gleichzeitig versorgen.
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Re: Hauswasserwerk in Brasilien

Beitragvon andreas37 » Do 14. Mai 2009, 21:27

Also ich denke mal so ein Hauswasserwerk wäre schon ideal für Euch, natürlich auf 60 Hz ausgelegt aber mit nem größern Druckkessel als Wasserreservoir, damit dann auch mal mehrere gleichzeitig duschen können.

Bis denne
Andreas
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Re: Hauswasserwerk in Brasilien

Beitragvon Hebinho » Do 14. Mai 2009, 21:36

Der Druckkessel ist KEIN Wasserreservoir in dem Sinne! Der dient lediglich dazu, einen Ausgangsdruck zu haben, mit dem ein paar wenige Liter Wasser in die Leitung geschoben werden, bis die Pumpe angelaufen ist. Die WASSERMENGE wird allein durch die Groesse der Pumpe und deren Pumpleistung bestimmt!
Das genannte Gardena-Modell schiebt dann bis zu 4.500 Liter pro Std (75 Liter pro Minute) in die Leitung!
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Re: Hauswasserwerk in Brasilien

Beitragvon Tuxaua » Do 14. Mai 2009, 21:46

ana_klaus hat geschrieben:...Was soll ich nun machen...
Hinreichend großen Hochbehälter mit Schwimmerschalter, simple selbstansaugende Pumpe für Brunnen->Hochbehälter wäre mein Vorschlag.

Bei der Menge der Entnahmestellen macht das Hauswasserwerk zur Direktversorgung wenig Sinn bzw. muss reichlich dimensioniert sein. Evtl. kannst in die Ableitung noch eine simple Pumpe zur Druckerhöhung einbauen, welche mit einem Durchflussschalter angesteuert wird.
Vorteil: trotz Stromausfall "Wasser aus der Wand", die Teile gibt's in Brasilien und die Befüll-Pumpe wird vom Wirkungsgrad optimal genutzt, da sie nicht gegen den halb geöffnenten Wasserhahn anstinken muss, wie das bei der Konfiguration Brunnen->Hauswasserwerk->Wasserhahn der Fall wäre.
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Re: Hauswasserwerk in Brasilien

Beitragvon nyabarongo » Do 14. Mai 2009, 21:48

Bei Brunnenwasserspiegel in 6m Tiefe bleibt noch die Frage, wie weit ist denn die Sickergrube des Abwassers vom Trinkwasserbrunnen entfernt ? Nicht daß ich die Pferde scheu machen wollte, aber ein hydraulischer Kurzschluß ist nicht unbedingt erwünscht, d.h. wenn sich die Gäste beim Zähneputzen mit escherichia coli einen Dünnpfiff holen....
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