Hauswasserwerk in Brasilien

Tipps zum Erwerb, Verkauf, Vermietung von Häusern, Wohnungen oder Grundstücken in Brasilien (KEINE IMMOBILIEN-ANGEBOTE) sowie Infos zu Bau, Umbau, Ausbau und Renovierung

Hauswasserwerk in Brasilien

Beitragvon lia+andre » Mo 16. Mär 2009, 09:27

Hat jemand von euch Erfahrung mit Hauswasserwerk und Durchlauferhitzer in Brasilien.Habe vor mein Haus auf europäischen Standart umzurüsten.Wollte nicht mehr mit dem Wasser auf dem Dach rumexperimentieren.
Also bin auf Antworten dankbar die sich auf dieses Thema beziehen.
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Re: Hauswasserwek in Brasilien

Beitragvon ana_klaus » Mo 16. Mär 2009, 10:39

hallo lia+andre

Die Hauswasserversorgung funktioniert in Br. genauso wie in D.. Durchlauferhitzer würde ich Br. nicht verwenden, da der Energiebedarf sehr hoch ist und Energie bekanntlich relativ teuer. Zur Warmwasserbereitung empfehlen sich Solarmodule. Setzt allerdings voraus, dass 2 Wasserkreisläufe vorhanden sind.

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Re: Hauswasserwek in Brasilien

Beitragvon lia+andre » Mo 16. Mär 2009, 10:56

danke erstmal für die schnelle Antwort,kann man die Hauswasserwerke in Brasilien kaufen und was kosten diese?
Hat da jemand Erfahrung oder eine Adresse in Joao Pessoa?
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Re: Hauswasserwek in Brasilien

Beitragvon ana_klaus » Mo 16. Mär 2009, 11:48

lia+andre

diese Anlagen gibt es zu kaufen. Der Händler der mir den pool verkauft und installiert hat, hat mir auch ein Angebot über eben eine solche Anlage gemacht. Die Auslegung und damit der Preis ist abhängig von der Entfernung des Bohrloches zu den einzelnen Entnahmestellen. Im Prinzip brauchst Du nur eine Pumpe, einen Druckvorratsbehälter und evtl einen Filter. Zur Anforderung eines Angebotes muss der Bieter Angaben über die Anzahl der Duschen, Toiletten, Waschbecken und sonstigen Wasserhähnen haben, damit zu Stosszeiten der max. Bedarf ermittelt werden kann. Danach richtet sich logischer weise die Dimensionierung der Pumpe und des Vorratsbehälter. Die Höhe der höchsten Entnahmestelle sollte ebenfalls mitgeteilt werden, damit der Wasserdruck stimmt. Wenn Du willst kann ich das Unternehmen aus Recife fragen ob es an der Abgabe eines Angebotes interessiert ist.

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Re: Hauswasserwek in Brasilien

Beitragvon Tuxaua » Mo 16. Mär 2009, 13:42

Wenn es um die Druckerhöhung geht, such mal nach "pressurizador".
Hersteller sind z.B. DANCOR, JACUZZI, ROWA, KOMECO, AQQUANT, NOVATEC, jeweils mit .com.br am Ende geht's zu deren Seite.
Ich habe mir so ein Teil mit Druckkessel aus D mitgebracht, die Dinger hier waren mir einfach zu teuer (~1000 pratas).
Es gibt diese Druckerhöher auch ohne Kessel, nur mit so einem Druck- und Durchflussschalter, diese schalten recht wirr ein und aus und das die "über Kopf" funktionieren (Pumpe im 1. Stock, Wasserhahn im 2.) bezweifele ich.
Rückspülbarer Vorfilter ist immer sinnvoll, nennt sich "filtro de retrolavagem", ich nutze einen importierten von Grünbeck, da hier nicht erhältlich. Von diesen Vlies-Filtern halte ich nicht allzu viel, da die Filterpatronen recht oft getauscht werden müssen.
Ob du auf den Wassertank verzichten kannst richtet sich nach der Art der Versorgung (Brunnen und/oder Leitung) und deren Zuverlässigkeit. Ich habe nach wie vor 1000 Liter unterm Dach, die ich (noch) mit Leitungswasser befülle, die Umstellung auf den Brunnen muss ich demnächst machen. Nach dem Tank kommt dann das Hauswasserwerk, mit dem ich die Verbraucher versorge. Das Problem, dass bei Stromausfall kein Druck mehr auf der Leitung ist löse ich mit einem Rückschlagventil und extra Leitungen 1 1/2" zur Toilettenspülung (mit Niederdruckventil, z.B. von DOCOL) , da verliert der Stromausfall während einer "Sitzung" den Schrecken.

Durchlauferhitzer gibt es elektrisch oder für Gas, musste mal durchrechen (lassen) ob das lohnt. Anbieter siehe oben.
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Re: Hauswasserwek in Brasilien

Beitragvon lia+andre » Mo 16. Mär 2009, 19:59

tuxaua und ana_klaus vielen dank erstmal.
tuxaua sag mal bei den Hauswasserkraftwerken habe ich aber bis jetzt immer gelesen 380 V 50 hz nur in Joao Pessoa liegen 60 hz an.
Funktioniert das dann dennoch?
ana_klaus bitte frage doch mal,nach einen Kostenvoranschlag.
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Re: Hauswasserwek in Brasilien

Beitragvon ana_klaus » Mo 16. Mär 2009, 20:07

@ lia + andre, bitte per pn

die von mir in meinem letzten post angeführten Kriterien, die für ein Angebot erforderlich sind.
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Re: Hauswasserwek in Brasilien

Beitragvon Tuxaua » Mo 16. Mär 2009, 20:09

lia+andre hat geschrieben:tuxaua sag mal bei den Hauswasserkraftwerken habe ich aber bis jetzt immer gelesen 380 V 50 hz nur in Joao Pessoa liegen 60 hz an.
Funktioniert das dann dennoch?
Also mein HWW aus Deutschland hat 230V und 50Hz. Wie lange die Pumpe durchhält muss ich mal abwarten, aber:
- Motor neu bewickeln zu lassen kostet nicht die Welt. Ok, wenn er nach 4 Wochen durchgebrannt ist lohnt es nicht.
- Mit bisserl Geschick kann ich an die HWW-Pumpe einen passenden 60Hz-Motor anflanschen (lassen)
- Wenn alle Stränge reißen nutze ich einfach Kessel und Druckschalter weiter und verbinde diese mit einer kompletten neuen Pumpe, die ich hier im Laden für relativ kleines Geld kaufen kann.

Lohnen tut das für mich, da hier in Manaus alleine der INOX-Kessel (mit Diaphragma) und der Druck- und Durchflussschalter etwa doppelt soviel kosten wie das komplette HWW im Baumarkt in D.
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Re: Hauswasserwek in Brasilien

Beitragvon Jacare » Di 17. Mär 2009, 21:00

Ein HWW juckt mich schon lange. War aber immer der Ansicht, der Druck des HWW haut die Leitungen zam. Bis wieviel Bar sind eigentlich die Leitungen in Brasilien im Sanitärbereich ausgelegt ? Gibt´s da keine Probleme ?

Gruss
Jacare
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Re: Hauswasserwek in Brasilien

Beitragvon Tuxaua » Di 17. Mär 2009, 21:38

Die Leitungen und Verbindungen sind üblicherweise für einen Berstdruck von >750kPa oder >7,5bar oder >75m Wassersäule ausgelegt, steht i.d.R. auch auf den Rohren drauf.
Sorgen würde ich mir bei der Verwendung eines HWW mit 1,5-2bar Betriebsdruck keine machen, wenn die Installation ordentlich ausgeführt ist (gerade bei den Klebeverbindungen) hält's das locker aus.
Auch auf die verwendeten Armaturen und angeschlossenen Verbraucher (Waschmaschine etc.) achten, ob diese den Druck aushalten. Den Geräten hier liegt für den Einsatz bei "Hochdruck" meist so ein Reduzierring dabei, der in die Zuleitung eingesetzt wird.
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