Horror beim Geldtransfer nach Deutschland

Tipps zum Erwerb, Verkauf, Vermietung von Häusern, Wohnungen oder Grundstücken in Brasilien (KEINE IMMOBILIEN-ANGEBOTE) sowie Infos zu Bau, Umbau, Ausbau und Renovierung

Horror beim Geldtransfer nach Deutschland

Beitragvon roman » Mo 25. Apr 2011, 15:43

Hallo liebe Gemeinde,

möchte euch meine Erfahrungen beim Geldtransfer nach Deutschland schildern. Ich habe seit ca. 15 Jahren ein Konto bei der Bradesco in Sao Paulo.
Wegen dem, meiner Meinung nach, überteuerten Real habe ich mich entschlossen eine Wohnung in Sao Paulo zu verkaufen. Das ging schnell und problemlos. Habe ca. 100000€ bekommen. 25000€ Anzahlung.
Jetzt begannen die Probleme. Die Bradesco meinte ich müsse mich für einen Transfer noch mal neu einschreiben/registrieren lassen. Das dauerte einen Vormittag. Dann sollte ich noch die Kopie des Verkaufvertrags abgeben. Kein Problem. Eine Stromrechnung. Kein Problem. Dann sollte es nur noch 48 Stunden (!!!) dauern bis die Überweisung aufgegeben würde. Da ich nicht in Sao Paulo wohne eine Reise von einigen 100km.
Heute hat man mir mitgeteilt das man eine beglaubigte Kopie vom Kaufvertrag haben möchte. Und immer die Frage was ich mit dem Geld in Deutschland machen würde.
Finde es schon ein starkes Stück wenn ich mit meinem Geld/Eigentum so bevormundet werde. Nicht mehr frei verfügen kann. Sehe eine Tendenz für die Zukunft. Werde wohl auch meine anderen Immobilien veräußern.
Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen oder kann eine bessere Bank empfehlen ?
Dachte schon als Alternative das Geld in Euros zu tauschen und bei der Rückkehr am Zoll anzumelden. Habe ja alle Papiere. Nur mit 100k werde ich mir wohl einen Panzer in SP mieten müssen...
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Re: Horror beim Geldtransfer nach Deutschland

Beitragvon dimaew » Mo 25. Apr 2011, 16:12

bei der so viel gescholtenen Banco do Brasil gingen alle unseren bisherigen Transfers schnell und problemlos.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt (chin. Sprichwort)
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Re: Horror beim Geldtransfer nach Deutschland

Beitragvon gordo » Mo 25. Apr 2011, 16:17

roman hat geschrieben:Dachte schon als Alternative das Geld in Euros zu tauschen und bei der Rückkehr am Zoll anzumelden. Habe ja alle Papiere. Nur mit 100k werde ich mir wohl einen Panzer in SP mieten müssen...


Du wirst das Geld bei der Ausreise aus Brasilien auch deklarieren müssen und dann geht die blöde Fragerei wieder los.
Oder es geht dir so wie dem Chinesen vor 1 - 2 Jahren, der hat sein Geld aus einen Verkauf auch nicht bei der Ausreise deklariert und ist erwischt worden.
Kurze Zeit später war er dann Tod.

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Re: Horror beim Geldtransfer nach Deutschland

Beitragvon frankieb66 » Mo 25. Apr 2011, 16:19

roman hat geschrieben:Hallo liebe Gemeinde,

möchte euch meine Erfahrungen beim Geldtransfer nach Deutschland schildern. Ich habe seit ca. 15 Jahren ein Konto bei der Bradesco in Sao Paulo.
Wegen dem, meiner Meinung nach, überteuerten Real habe ich mich entschlossen eine Wohnung in Sao Paulo zu verkaufen. Das ging schnell und problemlos. Habe ca. 100000€ bekommen. 25000€ Anzahlung.
Jetzt begannen die Probleme. Die Bradesco meinte ich müsse mich für einen Transfer noch mal neu einschreiben/registrieren lassen. Das dauerte einen Vormittag. Dann sollte ich noch die Kopie des Verkaufvertrags abgeben. Kein Problem. Eine Stromrechnung. Kein Problem. Dann sollte es nur noch 48 Stunden (!!!) dauern bis die Überweisung aufgegeben würde. Da ich nicht in Sao Paulo wohne eine Reise von einigen 100km.
Heute hat man mir mitgeteilt das man eine beglaubigte Kopie vom Kaufvertrag haben möchte. Und immer die Frage was ich mit dem Geld in Deutschland machen würde.
Finde es schon ein starkes Stück wenn ich mit meinem Geld/Eigentum so bevormundet werde. Nicht mehr frei verfügen kann. Sehe eine Tendenz für die Zukunft. Werde wohl auch meine anderen Immobilien veräußern.
Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen oder kann eine bessere Bank empfehlen ?
Dachte schon als Alternative das Geld in Euros zu tauschen und bei der Rückkehr am Zoll anzumelden. Habe ja alle Papiere. Nur mit 100k werde ich mir wohl einen Panzer in SP mieten müssen...

Schon mal nach "Geldwäschegesetz" oder so gegooglet? Bei einem "offiziellen" Geldtransfer in umgekehrter Richtung wäre es auch nicht anders. Was hast Du zu verbergen? Sag doch einfach, dass das Geld aus einem Immobilienverkauf stammt und Du das Geld in D haben möchtest und alles wird gut. Dieses einseitige Geschimpfe auf Brasilien geht mir echt aufn Sack. D ist keineswegs besser, und die EUA sowieso nicht.

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Re: Horror beim Geldtransfer nach Deutschland

Beitragvon sorocabano » Mo 25. Apr 2011, 17:02

@frankieb66

weis jetzt nicht, warum du den kollegen so anbläffen musst?.. es geht hier um erfahrungsaustausch.. finde ich nicht unbedingt netiquette like!...

und auch wenn er es nicht detailiiert hat.. muss nicht jeder gleich gegen *geldwäschegesetzte* verstohsen
und ja! in vielen anderen prozessen bei bras. banken.. ist immer wieder ein spektakel, da standardisierung manchmal ein fremdwort ist!...
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Re: Horror beim Geldtransfer nach Deutschland

Beitragvon nonato » Mo 25. Apr 2011, 17:06

frankieb66 hat geschrieben:Sag doch einfach, dass das Geld aus einem Immobilienverkauf stammt und Du das Geld in D haben möchtest und alles wird gut. Dieses einseitige Geschimpfe auf Brasilien geht mir echt aufn Sack. D ist keineswegs besser, und die EUA sowieso nicht.


Was bist Du denn für ein Unsymphat? Er hat ja geschrieben, dass er den Kaufvertrag der Immobilie bei der Bank vorgelegt hat. Oder was meinst Du genau mit "sag doch einfach, dass das Geld aus einem Immobilienverkauf stammt"?
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Re: Horror beim Geldtransfer nach Deutschland

Beitragvon frankieb66 » Mo 25. Apr 2011, 18:06

nonato hat geschrieben:
frankieb66 hat geschrieben:Sag doch einfach, dass das Geld aus einem Immobilienverkauf stammt und Du das Geld in D haben möchtest und alles wird gut. Dieses einseitige Geschimpfe auf Brasilien geht mir echt aufn Sack. D ist keineswegs besser, und die EUA sowieso nicht.


Was bist Du denn für ein Unsymphat? Er hat ja geschrieben, dass er den Kaufvertrag der Immobilie bei der Bank vorgelegt hat. Oder was meinst Du genau mit "sag doch einfach, dass das Geld aus einem Immobilienverkauf stammt"?

Es geht in diesem Fall nicht nur darum woher das Geld stammt (Verkauf einer Immobilie), sondern was er damit in D machen möchte. Wenn das Geld ordnungsgemäss (= deklariert) nach BR eingeführt wurde, dann gibt es auch bei der Rückführung nach D i.d.R. keine Probleme. Auch nicht bei "erklärbaren" Zugewinnen. Das mag für dich und andere vielleicht "unsympathisch" klingen, ist aber so. Und wer schon weiß welche Anwort er lesen möchte, der soll bitte nicht in einem öffentlichen Forum um Rat suchen, denn dort besteht die Gefahr zwar "unsympathische", dafür aber richtige Antworten zu erhalten.

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Re: Horror beim Geldtransfer nach Deutschland

Beitragvon nonato » Mo 25. Apr 2011, 18:21

frankieb66 hat geschrieben:Es geht in diesem Fall nicht nur darum woher das Geld stammt (Verkauf einer Immobilie), sondern was er damit in D machen möchte. Wenn das Geld ordnungsgemäss (= deklariert) nach BR eingeführt wurde, dann gibt es auch bei der Rückführung nach D i.d.R. keine Probleme. Auch nicht bei "erklärbaren" Zugewinnen. Das mag für dich und andere vielleicht "unsympathisch" klingen, ist aber so. Und wer schon weiß welche Anwort er lesen möchte, der soll bitte nicht in einem öffentlichen Forum um Rat suchen, denn dort besteht die Gefahr zwar "unsympathische", dafür aber richtige Antworten zu erhalten.

Na so betrachtet ist das ja wirklich ein starkes Stück: Erst kauft sich der TE mit seinem Schwarzgeld eine Wohnung und beschwert sich dann, wenn er bei der Rücküberweisung Probleme bekommt. Gut, dass hier aufmerksame Leser wie Frankie auf der Hut sind und so etwas Ungeheuerliches prompt ans Tageslicht fördern.
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Re: Horror beim Geldtransfer nach Deutschland

Beitragvon frankieb66 » Mo 25. Apr 2011, 18:45

nonato hat geschrieben:
frankieb66 hat geschrieben:Es geht in diesem Fall nicht nur darum woher das Geld stammt (Verkauf einer Immobilie), sondern was er damit in D machen möchte. Wenn das Geld ordnungsgemäss (= deklariert) nach BR eingeführt wurde, dann gibt es auch bei der Rückführung nach D i.d.R. keine Probleme. Auch nicht bei "erklärbaren" Zugewinnen. Das mag für dich und andere vielleicht "unsympathisch" klingen, ist aber so. Und wer schon weiß welche Anwort er lesen möchte, der soll bitte nicht in einem öffentlichen Forum um Rat suchen, denn dort besteht die Gefahr zwar "unsympathische", dafür aber richtige Antworten zu erhalten.

Na so betrachtet ist das ja wirklich ein starkes Stück: Erst kauft sich der TE mit seinem Schwarzgeld eine Wohnung und beschwert sich dann, wenn er bei der Rücküberweisung Probleme bekommt. Gut, dass hier aufmerksame Leser wie Frankie auf der Hut sind und so etwas Ungeheuerliches prompt ans Tageslicht fördern.

Du bist mir einer ... tstststs ... ich ab an keiner Stelle behauptet, dass der TE Schwarzgeld waschen möchte oder Ähnliches, sondern lediglich, dass, wenn das Geld ordnungsgemäss nach BR eingeführt wurde, die Ausfuhr dieses Geldes auch kein Problem darstellt. Natürlich muss man diverse Angaben machen (im umgekehrten Fall übrigens auch!), aber wenn das Geld sauber ist, hat man ja nix zu befürchten. Also bitte erst lesen, dann denken, und erst danach meckern. Und JA: Natürlich gibt es Unterschiede in der Handhabung der einzelnen Banken und derer Filialen, obwohl der gesetzliche Rahmen eigentlich ziemlich klar definiert ist. Aber: Wenn ich aus D nach BR Geld transferieren möchte, dann gehe ich ja auch nicht zu einer Raiffeisenkasse-Filiale in Hinterdupfing (wo der "Direktor" noch nicht mal weiß wo Brasilien liegt), sondern wende mich an eine international tätige Bank, z.B. Dt. Bank (BEISPIEL!), und auch dort z.B. an eine "erfahrene Geschäftsstelle" in Frankfurt, München, etc.
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Re: Horror beim Geldtransfer nach Deutschland

Beitragvon roman » Mo 25. Apr 2011, 18:59

frankieb66 hat geschrieben:

Schon mal nach "Geldwäschegesetz" oder so gegooglet? Bei einem "offiziellen" Geldtransfer in umgekehrter Richtung wäre es auch nicht anders. Was hast Du zu verbergen? Sag doch einfach, dass das Geld aus einem Immobilienverkauf stammt und Du das Geld in D haben möchtest und alles wird gut. Dieses einseitige Geschimpfe auf Brasilien geht mir echt aufn Sack. D ist keineswegs besser, und die EUA sowieso nicht.

Frankie[/quote]

Auf die Gefahr dir "aufn Sack" zu gehen mit "einseitigem Geschimpfe" auf Brasilien. Wende mich hier nicht in erster Linie gegen die Fragen der Bank sondern das Prozedere. Bin jetzt seit 10 Tagen mit der Überweisung beschäftigt...
Was hast Du zu verbergen? Sag doch einfach, dass das Geld aus einem Immobilienverkauf stammt und Du das Geld in D haben möchtest und alles wird gut.
Mmmmh, habe der Bank eine Kopie des Kaufvertrages gegeben, hatte ich, glaube ich, auch geschrieben [-X
Ist halt nervtötend das man immer den Eindruck hat der erste Kunde mit einem exotischen Anliegen zu sein.
Und die Frage was man denn mit seinem eigenen Geld anstellen möchte halte ich für ziemlich indiskret. Möchte mal das Gesicht sehen wenn ich den Banker frage was er mit seinem Gehalt macht...
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