Immo-Preise

Tipps zum Erwerb, Verkauf, Vermietung von Häusern, Wohnungen oder Grundstücken in Brasilien (KEINE IMMOBILIEN-ANGEBOTE) sowie Infos zu Bau, Umbau, Ausbau und Renovierung

Re: Immo-Preise

Beitragvon Severino » Do 26. Mär 2009, 20:51

Von einer Immobilienkrise ist hier absolut nix zu spüren. Das liegt daran, dass die Strukturen in Brasilien ganz anders sind, als in den EUA. Hier finanziert Immobilien vor allem die Caixa. Die anderen Banken finanzieren eher Kredite für Konsumgüter wie Fahrzeuge, usw.
Allerdings fallen aktuell die Zinsen auf den brasilianischen Sparkonten (Poupança). Letzten Monat noch bei 0.71, jetzt bei 0,55 % pro Monat. Da muss man aber noch die IR abziehen. Fundos oder CDB liegen (steuerbereinigt) momentan bei ca. 0.8 bis 1.2 % pro Monat - was aber zusätzlich von der Laufzeit abhängig ist. Gibt also eine Jahresrendite von bis zu 14% (netto). Immobilien bringen da noch mehr. 15 bis 20% pro Jahr sind absolut üblich. Hängt aber auch von der Lage und der "Umgebungsveränderung" ab.... Ich kann hier Grundstücke zwischen 500 R$ und weit über 250.000 R$ kaufen.
Und nun gegen Ende der Regenzeit sind die Preise für Baumaterial am besten. Der Sack Zement ist nun bei 18.50 R$ - Ende 2008 war der bei 21 R$. Der März ist immer der Beste Monat, weil im Februar alle die IPTU oder zumindest die erste Rate zahlen müssen und das Geld vom 13 schon für die Weihnachtsgeschenke verpulvert wurde. Alle sind knapp bei Kasse und dann sinken eben die Preise. Und wenn es regnet, dann fallen eben auch viele Bauarbeiten flach. So ergänzt sich das...
paz e amor
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Re: Immo-Preise

Beitragvon tinto » Do 26. Mär 2009, 21:30

Für uns kommt aus den Antworten und den wirtschaftlichen Realitäten keine klare Linie raus.

Also:

In Brasilien müssten die Immo-preise einerseits schon allein aufgrund der demografischen Entwicklung normalerweise steigen, und das taten sie in der Vergangenheit auch.

Aufgrund der globalen Krise müssten sie aber auch schon allein deshalb fallen, weil Leute arbeitslos werden und die Raten nicht zahlen können.

Die Finanzkrise müsste doch vor allem typische Ferienhäuser und -wohnungen treffen. Darauf kann man am ehesetn verzichten. Oder?
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Schöne Grüße,
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Re: Immo-Preise

Beitragvon BrasilJaneiro » Do 26. Mär 2009, 23:33

tinto hat geschrieben:Wie entwickelt sich eigentlich der brasilianische immobilienmarkt in der Krise?

In den USA, Spanien, Frankreich und England fallen die Preise ja ins Bodenlose. Grund: Eine Blase platzt. Exorbitante Steigerungen der Vergangenheit werden bereinigt.

In Deutschland steigen sie, örtlich, weil die Menschen retten ihr Vermögen in bleibende Werte. Anderen Orts, im Ruhrgebiet vor allem, fallen sie, aber moderat, die Kaufkraft sinkt halt.

Und in Brasilien?


Ich wollte mein Strandhaus fuer 100000 R$ verkaufen. Aber nix mehr. Es gibt keine Grundstuecke mehr dort zu kaufen. Deshalb werde ich warten. Die Preise steigen. Aber nur fuer Objekte, die verlangt werden. Bei normalen Haeusern zaehlt immer noch Bargeld lacht.
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Re: Immo-Preise

Beitragvon Jacare » Fr 27. Mär 2009, 12:57

Ich bin regelmäßig in Kontakt mit einem befreundeten Immo-Makler. Das Geschäft läuft ! Die Brasilianer legen aufgrund der Panikmache im Moment lieber ihr Geld in Immo´s an. Genau wie hier auch. Die Welt ist eben ein Dorf. :lol:

Gruss
Jacare
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Re: Immo-Preise

Beitragvon Itacare » Fr 27. Mär 2009, 15:52

Jacare hat geschrieben:Ich bin regelmäßig in Kontakt mit einem befreundeten Immo-Makler. Das Geschäft läuft ! Die Brasilianer legen aufgrund der Panikmache im Moment lieber ihr Geld in Immo´s an. Genau wie hier auch. Die Welt ist eben ein Dorf. :lol:

Gruss
Jacare


Das hör ich jetzt immer öfter. Wie gesagt, bis Ende letzten Jahres durchgewunken, Rendite gääähhhn, besinnt man sich nun wieder drauf.
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Re: Immo-Preise

Beitragvon Lauros » Fr 27. Mär 2009, 15:56

Itacare hat geschrieben:
Jacare hat geschrieben:Ich bin regelmäßig in Kontakt mit einem befreundeten Immo-Makler. Das Geschäft läuft ! Die Brasilianer legen aufgrund der Panikmache im Moment lieber ihr Geld in Immo´s an. Genau wie hier auch. Die Welt ist eben ein Dorf. :lol:

Gruss
Jacare


Das hör ich jetzt immer öfter. Wie gesagt, bis Ende letzten Jahres durchgewunken, Rendite gääähhhn, besinnt man sich nun wieder drauf.


Die Brasilianer sind ja auch aufgrund ihrer Erfahrung mit ihren Währungen und Inflationen in den letzten Jahrzehnten gebrannte Kinder . Deshalb war und ist für viele Brasilianer eine Immobilie eine sichere Anlage!
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Re: Immo-Preise

Beitragvon Jacare » Mo 30. Mär 2009, 20:59

Auch immer mehr im Ausland lebende Brasilianer legen sich daheim was zu. Mein Freund verwaltet die Immobilien noch dazu in deren Auftrag und verdient ziemlich gut dabei. Der vertickt, als "kleiner Nebenverdienst", sogar noch die Bananen, etc. von den Chacaras seiner Kunden auf dem Großmarkt. :mrgreen:

Gruss
Jacare
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Re: Immo-Preise

Beitragvon rwschuster » Mo 30. Mär 2009, 21:21

Jacare hat geschrieben:Auch immer mehr im Ausland lebende Brasilianer legen sich daheim was zu. Mein Freund
verwaltet die Immobilien noch dazu in deren Auftrag und verdient ziemlich gut dabei. Der vertickt, als
"kleiner Nebenverdienst", sogar noch die Bananen, etc. von den Chacaras seiner Kunden auf dem Großmarkt.

In Deutschland lebende Deutsche auch, und dass die Früchte verkauft werden wissen die sogar. Meine ganze Familie ist über solche Regenwaldschrebergärten verteilt. Nur ich nicht ,ich muss wegen der Lunge immer ein Sital in der Nähe habe und eine Schule wegen des Kurzen
Prost Mahlzeit, Sachen gibts dies garnicht gibt
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