Die Hepatitis-Impfungen emfehlen sich für den, der viel Sexualkontakte vor Ort hat...und/oder sagen wir an nicht ganz so sauberen Orten verweilt. Sogar küssen ist ansteckend. Und auch die Tränenflüssigkeit, wenn die virusgeladene Süße mal heult.

Da sollte man es dann vielleicht nicht unbedingt auf den Sicherheitsfaktor ankommen lasen.
Mehr dazu: Sämtliche Symptome der Hepatitis B stehen in Zusammenhang mit Fehlfunktionen der Leber, die durch das Virus verursacht werden. Das Frühwarnsignal einer Hepatitis sind Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen. Der Beginn der Hepatitis gleicht einer Grippe:Müdigkeit, Kopfschmerzen, bisweilen Gelenkschmerzen, oft Übelkeit und Brechreiz mit Widerwillen gegen Fett, Fleisch, Alkohol und Nikotin. Verstopfung, Durchfall, Blähungen folgen. Da die Leber sich etwas vergrößert, entstehen Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen. Oft tritt ein juckender Hautausschlag aus, der Bienenstichen ähnelt. In der zweiten Krankheitsphase färben sich Augen rötlichgelb und der Urin dunkel. Der Stuhl entfärbt sich. Manchmal schwellen die Lymphknoten im Halsbereich an, und die Milz ist vergrößert. Meist verstärkt sich die Gelbsucht in den ersten drei Wochen. In seltenen Fällen kann die Hepatitis ohne Gelbsucht verlaufen. Wird sie nicht erkannt, ist die Ansteckungsgefahr hoch.
Hepatitis B wird nur durch Sexualkontakt oder von der Mutter entweder auf den Fetus oder das Neugeborene übertragen.
Alle Formen der Hepatitis beginnen mit Fieber; später kommen in der Regel Schwächegefühl, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen und Gliederschmerzen hinzu. Der Oberbauch schmerzt und ist druckempfindlich. Nach und nach entwickelt sich eine Gelbsucht, die nach zwei Wochen ihren Höhepunkt erreicht. Die Genesung kann bis zu sechs Monate dauern. In etwa fünf Prozent der Fälle nimmt die Krankheit einen chronischen Verlauf. Die Sterblichkeit liegt für alle Formen der Hepatitis zusammen bei etwa einem Prozent. Bei Hepatitis B dürfte sie etwas höher sein, insbesondere wenn gleichzeitig eine Infektion mit dem Delta-Virus vorliegt.
Seit 1982 gibt es einen Impfstoff, der die Hepatitis B wirksam verhindert; er wird aber wegen der hohen Kosten nur in begrenztem Umfang eingesetzt. Im Jahre 1986 kam ein gentechnisch hergestellter Impfstoff auf den Markt; seine Verwendung empfiehlt sich vor allem bei Ärzten und Pflegepersonal, die unter Umständen mit virenverseuchtem Blut in Kontakt kommen. Gentechnisch hergestelltes Alpha-Interferon, eine natürliche virentötende Substanz, die heute als Medikament erhältlich ist, hat sich bei vielen Patienten mit chronischer Hepatitis C und auch in manchen Fällen der chronischen Hepatitis B als wirksam erwiesen. Für die akute Virushepatitis gibt es keine Behandlungsmethode.
Inkubationszeit
Zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit (Inkubationszeit) vergehen 2-5 Wochen. In dieser Zeit treten als uncharakteristische Vorboten meist allgemeine rheumaartige Beschwerden oder Halsschmerzen und Schnupfen wie bei einer Erkältung auf. Mit dem Stuhl werden häufig schon Viren ausgeschieden und können die Hepatitis übertragen.
Nach der Inkubationszeit beginnt die Leberentzündung oft mit Gelbsucht. Man erkennt sie zuerst am Weiß der Augen, ehe sie auf Haut und Schleimhäute übergreift. Zunächst sind Haut und Schleimhäute rötlichgelb gefärbt, nach 1-2 Wochen dann grünlichgelb. Wenn keine Gelbsucht besteht, spricht das nicht gegen Hepatitis; denn bis zu 50% aller Leberentzündungen verlaufen ohne dieses Symptom.
Als weitere Krankheitszeichen treten Übelkeit, Hautjucken, heller bis weißlicher Stuhl, bierbrauner Urin, verlangsamter Puls und nicht selten Fieber auf. Gelegentlich entwickelt sich ein masernähnlicher Hautausschlag. Die Leber und meist auch die Milz sind angeschwollen und von außen deutlich vergrößert tastbar. Allein aufgrund dieser Symptomatik läßt sich eine Hepatitis jedoch nicht zuverlässig diagnostizieren. Dazu sind labordiagnostische Blutuntersuchungen erforderlich, manchmal auch die Entnahme von Gewebsproben (Biopsie) aus der Leber.
Alles aus dem Internet. Ha. Und man wird beim Stöbern immer schlauer, in Brasilien soll das Anteckungsrisiko extrem hoch sein, bis zu 1/3tel der bevölkerung sind infiziert (Weltweit übrigens 350 Mio Menschen). Ein interessanter Link:
http://www.moselweiss-apotheke.de/seite126.htm
Hier mal ein Auszug, was da so zu lesen steht:
"Es gibt verschiedene Möglichkeiten bezüglich des weiteren Verlaufes, wobei das Ausmaß der Erkrankung und der Schäden an der Leber vom Alter und vom Immunstatus des Patienten abhängt:
Gutartiger Verlauf: In ca. 90% der Fälle verläuft die Infektion gutartig, der Erreger wird danach vollständig aus dem Körper entfernt. Das Lebergewebe kann sich regenerieren.
fulminant: in ca. 0.5-1% der Fälle extrem schwerer Verlauf, oft tödlich endend
Chronischer Verlauf: Bei ca. 10% der Fälle entwickelt sich die Erkrankung chronisch. Dabei gibt es drei Möglichkeiten (mit Übergängen dazwischen):
gesunder HBV-Träger: Statisch infiziert, kann andere Menschen anstecken, leidet selbst nicht unter Beschwerden, zeigt unerhebliche Leberveränderungen
chronisch-persistierend: statisch infiziert, keine Virusvermehrung, kann Viren aber nicht eliminieren, kann aber wohl andere Menschen anstecken, leidet selbst nicht unter Beschwerden, zeigt geringe Leberveränderungen
chronisch-aggressiv: progredienter Verlauf, mit Virusvermehrung und zunehmender Verschlimmerung
mögliche Endstadien einer chronischen Infektion:
Leberzirrhose (1% aller Fälle, 50% der chronisch infizierten Fälle, entwickelt sich ca. 5 Jahre nach der Infektion ohne Therapie)
Leberkrebs, hepatozelluläres Karzinom, entwickelt sich in gemäßigten Breiten am häufigsten aus einer chronisch-aggressiven Hepatitis B, in südlichen Ländern und insbesondere Afrika eher aus einer chronisch-persistierenden Hepatitis B oder auch bei klinisch gesunden Virusträgern. Die Latenzzeit zwischen der Infektion und dem Auftreten eines Leberzellkarzinoms beträgt ca. 20 - 40 Jahre.
Na, das ist aber echt alles nicht schön. Lieber Impfen! (Hab ich jetzt auch nicht gemacht, obwohl das Rezept schon fertig war.)
Bagi, für mich ist auch neu, dass es das kostenlos gibt. Meinst Du Gelbfieber? Wohl auch nicht, oder?