Ingenieur in Sao Paulo

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Ingenieur in Sao Paulo

Beitragvon sefant » Do 16. Okt 2014, 14:43

@SvenHH: Du darfst nicht vergessen daß bei dir noch der ganz entscheidende Faktor "Frau" dabei war, schon alleine dadurch hattest du finanziell nochmal andere Vorzeichen, weil du durch deine Frau noch eine weitere finanzielle Absicherung hattest und mehr finanzielles Risiko eingehen konntest. Und wahrscheinlich deine Zukunft eh langfristig in Brasilien gesehen hast.

Das alles hätte Jonas nicht gehabt. Von daher auch kein Grund für die Kohle nach Brasilien zu gehen.
Beleeeza
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Re: Ingenieur in Sao Paulo

Beitragvon Itacare » Do 16. Okt 2014, 15:10

Hätte ich all das nicht gemacht, wovon man mir abriet oder mich warnte, wär´s wohl n langweiliges Leben gewesen :mrgreen:
Deshalb hab ich mich nur dahin gehend geäußert, dass ich 6.000 für SP wenig finde. Habe letztes Jahr n Angebot über das gut 3-fache abgelehnt, jeder hat eben so seine Gründe.
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Re: Ingenieur in Sao Paulo

Beitragvon Colono » Do 16. Okt 2014, 15:47

Itacare hat geschrieben:Hätte ich all das nicht gemacht, wovon man mir abriet oder mich warnte, wär´s wohl n langweiliges Leben gewesen :mrgreen:
Deshalb hab ich mich nur dahin gehend geäußert, dass ich 6.000 für SP wenig finde. Habe letztes Jahr n Angebot über das gut 3-fache abgelehnt, jeder hat eben so seine Gründe.

Sauber Itacare, ja ist nicht jeder gleich. Fuer meinen Teil hab ich mich vorher mit einem schnuckligen Haeuschen bei dir in der Naehe auf der anderen Seite der A9 zufrieden gegeben. Hatte damals gut das dreifache verdient. Mehrere Urlaubsreisen im Jahr u. a. Weihnachten nach Brasilien waren immer drin. Trotzdem das wars fuer mich nicht gewesen. Der Flash nach der Rueckkehr nach Sch land war jedesmal hammerhart. Hab den Sprung uebern Teich nicht bereut. Aber nach Sau Paulo wuerde ich nicht gehen, genau so wenig wie nach Berlin [-X
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Re: Ingenieur in Sao Paulo

Beitragvon Itacare » Do 16. Okt 2014, 19:05

Colono hat geschrieben:... Aber nach Sau Paulo wuerde ich nicht gehen, genau so wenig wie nach Berlin [-X


wäre nicht SP gewesen, aber viel zu weit südlich, und die Mädels wollten wir nicht aus der Schule reißen.
2000 km weiter nördlich, und ich wäre ernsthaft ins grübeln gekommen.
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Re: Ingenieur in Sao Paulo

Beitragvon justintime » Do 16. Okt 2014, 20:37

Ach wisst ihr... So ganz bin ich mit der Nummer irgendwie immer noch nicht durch..
Das Herz sagt ja und der Verstand sagt neee...
Ich könnte mir das ja eigentlich mal angucken gehen, wenn's nicht passt, ziehe ich nach 6 Monaten die Notbremse und bin Weihnachten wieder zu Hause..

Ich weiß weder aus noch ein.. heute hü, morgen hott... :roll: :mrgreen: #-o
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Re: Ingenieur in Sao Paulo

Beitragvon Itacare » Do 16. Okt 2014, 21:20

justintime hat geschrieben:Ach wisst ihr... So ganz bin ich mit der Nummer irgendwie immer noch nicht durch..
Das Herz sagt ja und der Verstand sagt neee...
Ich könnte mir das ja eigentlich mal angucken gehen, wenn's nicht passt, ziehe ich nach 6 Monaten die Notbremse und bin Weihnachten wieder zu Hause..

Ich weiß weder aus noch ein.. heute hü, morgen hott... :roll: :mrgreen: #-o


Was kannst Du schon verlieren. Hast eine gute Ausbildung, mit der Du im Fall der Notbremse in D schnell wieder auf die Beine kommst. Keinen Anhang, keine Verpflichtungen, worauf wartest Du?
Auch wenn Auslandserfahrung in D kein Einstellungsvoraussetzung oder Garant für eine bessere Bezahlung ist - die Erfahrung bleibt, und die ist eh unbezahlbar.
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Re: Ingenieur in Sao Paulo

Beitragvon Mazzaropi » Fr 17. Okt 2014, 14:27

justintime hat geschrieben:Ich könnte mir das ja eigentlich mal angucken gehen, wenn's nicht passt, ziehe ich nach 6 Monaten die Notbremse und bin Weihnachten wieder zu Hause..



Sorry aber das ist kompletter Unsinn !!!

6 Monate reichen hinten und vorne nicht ! [-X

Ausserdem, wenn Du schon mit diesem Gedanken im Hinterkopf in BRA ankommst, das es innerhalb von 6 Monaten so sein muss wie Du es Dir vorgestellt hast oder so wie Du es erwartest, dann kann st Du Dich doch gar nicht in BRA zurecht finden. BRA tickt nun mal anders als Deutschland, gilt für das persönliche und zwischenmenschliche und erst Recht für das berufliche.

Unter solchen Voraussetungen wird es garantier NICHT klappen in BRA !

Bleib lieber in D, da weisst Du was Du hast und musst Dich auf keine Abenteuer einlassen die Dich nur frustrieren werden und auch noch einen Haufen Geld kosten werden.

:cool:
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Re: Ingenieur in Sao Paulo

Beitragvon Mazzaropi » Fr 17. Okt 2014, 14:35

Itacare hat geschrieben:Auch wenn Auslandserfahrung in D kein Einstellungsvoraussetzung oder Garant für eine bessere Bezahlung ist - die Erfahrung bleibt, und die ist eh unbezahlbar.



Sei mir bitte nicht böse, aber die Auslandserfahrungen die man in BRA sameln kann, darfst Du nicht mit der in den USA, Kanada oder gar dem europäischem Ausland vergleichen.
Zumindest beruflich gesehen ist die in D so gut wie gar nichts wert. Egal ob man nun 1 Jahr oder 10 Jahre in BRA war. Mit ganz ganz wenigen Ausnahmen wird einem ein s.g. "Auslandsaufenthalt" in BRA eher benachteiligen als Vorteile bringen. Die meisten dt. Chefs glauben doch eh, das man die ganze Zeit nur am Strand und beim Faulenzen verbracht hat.

:twisted:
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Re: Ingenieur in Sao Paulo

Beitragvon Itacare » Fr 17. Okt 2014, 18:08

Mazzaropi hat geschrieben:
Itacare hat geschrieben:Auch wenn Auslandserfahrung in D kein Einstellungsvoraussetzung oder Garant für eine bessere Bezahlung ist - die Erfahrung bleibt, und die ist eh unbezahlbar.



Sei mir bitte nicht böse, aber die Auslandserfahrungen die man in BRA sameln kann, darfst Du nicht mit der in den USA, Kanada oder gar dem europäischem Ausland vergleichen.
Zumindest beruflich gesehen ist die in D so gut wie gar nichts wert. Egal ob man nun 1 Jahr oder 10 Jahre in BRA war. Mit ganz ganz wenigen Ausnahmen wird einem ein s.g. "Auslandsaufenthalt" in BRA eher benachteiligen als Vorteile bringen. Die meisten dt. Chefs glauben doch eh, das man die ganze Zeit nur am Strand und beim Faulenzen verbracht hat.

:twisted:


Entschuldige wenn man bei meinen Posts genauer lesen oder manchmal sogar nachdenken muss.
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass man einem deutschen AG eine Auslandstätigkeit auf die Nase binden oder gar als vorteilhaft unterjubeln muss.
Alleine die Erfahrung, dass andere Länder anders ticken und eine andere Herangehensweise erfordern, ist unbezahlbar, natürlich nur dann, wenn man sie braucht.
Einige andere haben offensichtlich so verstanden, wie´s gemeint war.
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Re: Ingenieur in Sao Paulo

Beitragvon amazonasklaus » Fr 17. Okt 2014, 18:30

Mazzaropi hat geschrieben:Zumindest beruflich gesehen ist die in D so gut wie gar nichts wert. Egal ob man nun 1 Jahr oder 10 Jahre in BRA war. Mit ganz ganz wenigen Ausnahmen wird einem ein s.g. "Auslandsaufenthalt" in BRA eher benachteiligen als Vorteile bringen.

Mich würde interessieren, worauf Du diese interessanten Erkenntnisse abstützt. Hast Du entsprechende Umfragen unter Personalleitern in deutschen Unternehmen durchgeführt? Mir erscheint das alles äußerst zweifelhaft.
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