Intel lässt "400-Dollar-Laptops" in Brasilien test

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Intel lässt "400-Dollar-Laptops" in Brasilien test

Beitragvon mikelo » Fr 8. Dez 2006, 01:30

Am Massachussetts Institute of Technology (MIT) hat man gerade die ersten Modelle des sogenannten "100-Dollar-Laptops" erhalten, da kündigt sich mit Intel ein erster ernstzunehmender Konkurrent an. Der Chip-Riese lässt derzeit einen eigenen Laptop für Entwicklungsländer testen, der allerdings rund 400 US-Dollar kosten soll.

Intels 400-Dollar-Laptop verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie der "XO" genannte Rechner des MIT. Das Unternehmen hat jedoch eine andere Zielgruppe. Statt Kindern in aller Welt ein elektronisches Lernwerkzeug zur Verfügung stellen zu wollen, hofft Intel mit seinem Produkt eine Art Marktlücke in Brasilien schließen zu können. Auf Dauer sollen dadurch die Herstellungskosten sinken.

Derzeit lässt die brasilianische Regierung Intels neuen Billig-Laptop in kleinem Maßstab in einigen Regionen ihres Landes testen. Der Hersteller wird zu diesem Zweck rund 800 Geräte an Schüler ausgeben. Auf lange Sicht will Intel allerdings die rund 20 Prozent der 187 Millionen Brasilianer ansprechen, die keinen Zugang zum Internet haben.

Im Gegensatz zum 100-Dollar-Laptop wird Intels Gerät jedoch nicht in China oder Taiwan produziert. Stattdessen werden regional ansässige Firmen mit der Fertigung beauftragt. Das System verfügt über ein 7-Zoll-Farbdisplay und ist wie der XO mit Flash-Speicher statt einer Festplatte ausgerüstet. Als Betriebssystem soll offenbar Windows XP zum Einsatz kommen.
http://www.winfuture.de/news,28878.html
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Beitragvon wernizh » So 10. Dez 2006, 11:34

Ja, ein Laptop für alle ist ein tolles Ziel und macht sicher Spass.
Aber noch besser wäre dann ein Folgeschritt: Internet für alle.

Denn was nützt ein Laptop ohne Internet heute?
Erst damit hat man Zugang zum Wissen des Landes resp. der Welt. Denn meist sind ja die Empfänger dieser Laptop irgendwo in einer Abgeschiedenen Region und dort ist auch die Schulbildung wahrscheinlich nicht überall Top.
Und so wäre es sicher positiv wenn man Internet zur Verfügung hätte und damit sich informieren und lernen könnte. - Aber das kommt sicher auch schon bald.
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Beitragvon Hannes Witzig » Mo 11. Dez 2006, 22:35

ja, und dann sollten sie gerade noch gratis virenprogramme zur verfuegung stellen...wenn ich sehe, wie die leute hier probleme mit viren haben...na ja, windows halt..
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Beitragvon mikelo » Di 12. Dez 2006, 00:32

Hannes Witzig hat geschrieben:ja, und dann sollten sie gerade noch gratis virenprogramme zur verfuegung stellen...wenn ich sehe, wie die leute hier probleme mit viren haben...na ja, windows halt..

was haben die viren mit windows zu tun? ich habe hier windows und ein kostenloses virenschutzprogramm----- und noch nie probleme mit viren gehabt.
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Beitragvon Hannes Witzig » Mi 13. Dez 2006, 18:05

na ja, habe jedenfalls noch nie einen Mac (einzige alternative zu windoof) mit Virus gesehen. wobei die hier macintosh gar nicht kennen
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Beitragvon wernizh » Mi 13. Dez 2006, 19:23

mac sind nicht wirklich eine Alternative zu Windows, sondern Linux.

Das ist, im Gegensatz zu Windows und Mac, gratis und daher für Entwicklungsländer sicher eine Betrachtung wert. Auch wenn es vielleicht ein wenig ungewohnter ist als Windows.
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