Erstmals seit 55 Monaten steht Brasilien nicht mehr an der Spitze der FIFA-Weltrangliste. Neue Nummer eins ist mit 1562 Punkten Weltmeister Italien, der in der Rangliste zum ersten Mal seit November 1993 wieder ganz oben steht. Brasilien, das zuletzt eine 0:2-Niederlage gegen Portugal hinnehmen musste, folgt mit 1540 Zählern.
Für die deutsche Nationalmannschaft änderte sich nach dem 3:1-Erfolg gegen die Schweiz am vergangenen Mittwoch nichts. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw liegt wie im Vormonat hinter Argentinien und Frankreich mit 1359 Punkten an fünfter Position. Den Rückstand auf die Franzosen kann der WM-Dritte im kommenden Monat mit Siegen im EM-Qualifikationsspiel gegen den Weltranglisten-Neunten Tschechien in Prag (24. März) sowie im Länderspiel gegen Dänemark in Duisburg (28. März) verkürzen. Sechster ist derzeit England vor den Niederlanden und Portugal.
Der größte Verlierer in der aktuellen Weltrangliste ist Nigeria. Das neue Team des früheren Bundestrainers Berti Vogts stürzte vom neunten auf den 36. Platz ab. Das Abrutschen der afrikanischen Teams in diesem Monat - auch Kamerun, Ägypten und Tunesien büßten Plätze ein - ist allerdings damit zu erklären, dass die im Afrika-Cup 2006 gewonnenen Punkte abgewertet wurden. In diesem Jahr findet das Turnier nicht statt.
Die Top-Ten der FIFA-Weltrangliste im Februar 2007
RangNationPunkte 1. Italien 1562 2. Brasilien 1540 3. Argentinien 1535 4. Frankreich 1496 5. Deutschland 1359 6. England 1330 7. Niederlande 1312 8. Portugal 1262 9. Tschechien 1193 10. Spanien 1161
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