Zitat:
soviel nur mal was in brasil so "normal" ist.
Ja, hier fahren Autos rum, die sind lebensgefÀhrlich. Obwohl auch heute jeder von einem Neu oder Semi-Novo wie Gol, Palio oder Celta trÀumt, gibt es in der RealitÀt noch viele Autos, die bereits 30 Jahre und mehr auf dem Buckel haben. Weggeworfen wird nichts. Alles kann repariert werden.
Auch die Gesetze sind natĂŒrlich komplett anders. Es gibt keinen TĂV. Kompetente WerkstĂ€tten gibt es, sind aber ziemlich teuer. Also wird in HinterhofwerkstĂ€tten gebastelt. UnfallschĂ€den werden notdĂŒrftig geflickt. Hauptsache die Karre lĂ€uft. Auch beim Unterhalt lĂ€uft das so. Nur das Allernotwendigste.
Aber um eine 100.000 W Stereo-Anlage mit Riesen-Boxen einzubauen, dafĂŒr hat man dann wieder Kohle.
Preislich sind ĂŒbrigens Autos und auch Benzin durchaus auf europĂ€ischen Niveau. Da aber in letzter Zeit die Zinsen gesunken sind, boomt der Automobilmarkt gerade. Dazu sind auch Honda, Citroen und Peugeot erst seit kurzem mit Montagewerken in Brasilien.
Die HĂ€lfte alle PKW hat aber einen Motor von nur 1000 ccm. Das fĂŒhrt dann zum Bleifuss-Syndrom, denn sonst zieht einem ja das Auto nicht Mal die Butter vom Brot....... Die Flex-Fuel-Motoren machen mittlerweile bei den NeuwagenkĂ€ufen an die 70% aus.... und die Zeiten, in denen man Billigstautos in Brasilien loswerden konnte sind vorbei. Der Kunde wĂŒnscht Vollaustattung inkl. Ar Condicionado. DafĂŒr spart er dann bei der Versicherung...