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 Betreff des Beitrags: Kleiner Schweizer wird nach Brasilien ausgeschafft
BeitragVerfasst: 06 Aug 2007 15:39 
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Kleiner Schweizer wird nach Brasilien ausgeschafft.
Die brasilianische Geliebte eines verheirateten Genfers muss die Schweiz verlassen. Dass der gemeinsame zweieinhalb Jahre alte Sohn mittlerweile eingebürgert wurde, spielt gemäss dem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts keine Rolle.
Die heute 36-jährige Brasilianerin war vor vier Jahren mit einem Touristenvisum in die Schweiz eingereist und arbeitete anschliessend illegal als Haushalthilfe. Sie lernte in der Folge einen verheirateten Schweizer kennen und gebar im Dezember 2004 einen Sohn. Der Vater des Kindes, der sich von seiner Frau nicht scheiden lassen will, anerkannte den Sohn. Er kommt seither mehrheitlich für den Lebensunterhalt der Brasilianerin und seines Sohnes auf. Er besucht die beiden auch praktisch täglich, so dass von einer Art Familie gesprochen werden kann. Inzwischen hat der Sohn das Schweizer Bürgerrecht erhalten. ....
Mehr: http://www.20min.ch/news/schweiz/story/24689315
Quelle: http://www.20min.ch



paz e amor
Severino


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BeitragVerfasst: 07 Aug 2007 17:11 
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Ich wusste gar nicht, dass die Schweiz so ungerecht sein kann.



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Schöne Grüße,
tinto


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BeitragVerfasst: 07 Aug 2007 17:42 
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Wieso ist das denn ungerecht?


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BeitragVerfasst: 07 Aug 2007 17:57 
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lol hat geschrieben:
Wieso ist das denn ungerecht?

Weil das 4 jährige Kind Schweizer ist, aber die Mutter nicht bleiben darf, obwohl sie in den vergangenen vier Jahren nicht Mal dem Sozialamt auf der Tasche lag und der Vater sich vermutlich nur wegen der Schweizer Gesetze nicht scheiden lassen kann - ohne Pleite zu gehen und dann auf dem Sozialamt zu landen....
Die Schweiz schickt einen Schweizer weg....



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Severino


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BeitragVerfasst: 07 Aug 2007 18:12 
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tja so ungerecht kann die welt sein und ich kenne einen fall der genau so hätte gehanhabt werden müssen,aber genau das gegenteil ist der fall die alte kriegt für sich und ihre dre blagen die wohnung und geld vom sozialamt und was tut sie mit dem geld, sucht sich nen babysitter das sie sich als gdp noch was dazuverdienen kann.

aber eben manchmal ist das leben einfach nicht fair,da kann man nichts machen.



schreibfehler im nick sind bewusst und beabsichtigt.


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BeitragVerfasst: 07 Aug 2007 19:49 
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manchmal, und leider immer öfters, ist die Schweiz einfach so etwas von Scheisse . Damit ja alle Gesetze eingehalten werden, werden nebenbei einfach Familien auseinandergerissen..
aber die Scheiz ist ja eine direkte Demokratie, und somit ist auch so ein Entscheid vom Volk mitgetragen.

P.S: ich bin CH-er, und momentan gar nicht stolz darauf



...man kann hoechstens sterben...


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BeitragVerfasst: 08 Aug 2007 08:35 
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Hannes Witzig hat geschrieben:
manchmal, und leider immer öfters, ist die Schweiz einfach so etwas von Scheisse . Damit ja alle Gesetze eingehalten werden, werden nebenbei einfach Familien auseinandergerissen..
aber die Scheiz ist ja eine direkte Demokratie, und somit ist auch so ein Entscheid vom Volk mitgetragen.

P.S: ich bin CH-er, und momentan gar nicht stolz darauf

Stimme Dir zu. Bin als Schweizer mit einer Brasilianerin verheiratet. Sie bekam Bewilligung B, Gültigkeit 1 Jahr. Danach jährlich zu verlängern gegen CHF 65,- Ausserdem will das Migrationsamt ein polizeiliches Führungszeugnis von ihr....
Eine bekannte Brasilianerin ist mit einem Portugiesen in der CH verheiratet. Bewilligung B EU/EFTA, Gültigkeit 5 Jahre. Da wird auch kein Führungszeugnis verlangt....
P.S.:Vielleicht sollte ich meinen roten Pass wegwerfen und mit dem weinroten den Papierkram erledigen....

neginho hat geschrieben:
tja so ungerecht kann die welt sein und ich kenne einen fall der genau so hätte gehanhabt werden müssen,aber genau das gegenteil ist der fall die alte kriegt für sich und ihre dre blagen die wohnung und geld vom sozialamt und was tut sie mit dem geld, sucht sich nen babysitter das sie sich als gdp noch was dazuverdienen kann.

aber eben manchmal ist das leben einfach nicht fair,da kann man nichts machen.

Kenne über ein dutzend solcher und ähnlicher Fälle. Ich wäre daher dafür die heutige Sozialhilfe komplett abzuschaffen. Ich bin nämlich überzeugt, dass die Missbrauchsquote gegen 90% geht. Hartz4 und 1 CHF-Job wären vielleicht Alternativen, die man überdenken könnte.



paz e amor
Severino


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BeitragVerfasst: 08 Aug 2007 10:29 
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Severino hat geschrieben:
Hannes Witzig hat geschrieben:

ich bin CH-er, und momentan gar nicht stolz darauf

Stimme Dir zu. Bin als Schweizer mit einer Brasilianerin verheiratet. Sie bekam Bewilligung B, Gültigkeit 1 Jahr. Danach jährlich zu verlängern gegen CHF 65,- Ausserdem will das Migrationsamt ein polizeiliches Führungszeugnis von ihr....
Eine bekannte Brasilianerin ist mit einem Portugiesen in der CH verheiratet. Bewilligung B EU/EFTA, Gültigkeit 5 Jahre. Da wird auch kein Führungszeugnis verlangt....


Ja, das ist der Widersinn ueberhaupt. Ich als EU-Buerger in der CH kann das Verfahren gegenueber den Schweizern, die mit nicht EU-Buergern verheiratet sind, nicht nachvollziehen.
Aufenthaltsbewilligung fuer meine Frau (BR) ist an meine Niederlassung gekoppelt und 5 Jahre gueltig (je nach Datum der Ausstellung).
Freunde, die CH-Buerger sind, muessen wie Severino auslegte, jaehrlich eine Bewilligung einholen. Verstehe das wer will.....


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 Betreff des Beitrags: Bewilligung
BeitragVerfasst: 08 Aug 2007 12:59 
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Also als ich meine Frau vor 14 jahren heiratete bekam sie eine B Bewilligung und die galt 5 Jahre dann bekamm sie eine C und konnte am gleichen Tag den CH Pass beantragen. Was sie dann auch relativ schnell bekam.

Ich finde es OK wenn man 5 Jahre warten muss früher bekam man den CH Pass direkt am Standesamt was die Scheinehen extrem einfach machte.

Ich hatte in der CH nie Probleme mit den Behörden hat immer alles geklappt auch bei der Ausreise aus der CH. Aber hier in Brasilien braucht man Zeit und Nerven und kann sogar noch nach 10 Jahren hier ausgewiesen werden, wenn keine Kinder vorhanden sind und die Frau die Scheidung einreicht.



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 Betreff des Beitrags: Re: Bewilligung
BeitragVerfasst: 08 Aug 2007 13:18 
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Registriert: 07 Feb 2006 15:02
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gringo hat geschrieben:
Also als ich meine Frau vor 14 jahren heiratete bekam sie eine B Bewilligung und die galt 5 Jahre dann bekamm sie eine C und konnte am gleichen Tag den CH Pass beantragen. Was sie dann auch relativ schnell bekam.

Ich finde es OK wenn man 5 Jahre warten muss früher bekam man den CH Pass direkt am Standesamt was die Scheinehen extrem einfach machte.

Ich hatte in der CH nie Probleme mit den Behörden hat immer alles geklappt auch bei der Ausreise aus der CH. Aber hier in Brasilien braucht man Zeit und Nerven und kann sogar noch nach 10 Jahren hier ausgewiesen werden, wenn keine Kinder vorhanden sind und die Frau die Scheidung einreicht.

gringo,
diese Zeiten sind definitiv vorbei. Meine erste Heirat mit einer Brasilianerin: Alles problemlos.
Meine kürzliche Heirat in der Schweiz ein einziger Spiessrutenlauf.
Aber vielleicht war ja die zweite Heirat mit einer Brasilianerin das Problem der Beamten. Ich weiss natürlich nicht, was in deren kleinen Gehirnen so vorgeht.....
Ansonsten stimme ich Dir zu mit den 5 Jahren, das ist o.k.
Allerdings verhindert dies keine Scheinehen. Der Preis dafür ist aber in den letzten Jahren gefallen. Liegt heute ab CHF 30.000 und wird meist in monatlichen Raten bis zum Erhalt der C-Bewilligung abbezahlt....
Jedenfalls musste sie letztes Mal weder eine in deutsch abgefasste Erklärung auf dem Standesamt, kein polizeiliches Führungszeugnis und auch keinen Dolmetscher für die Heirat haben. Diesmal schon.



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Severino


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