Kleines Hotel eröffnen

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Beitragvon Severino » Do 22. Feb 2007, 09:35

Das ist doch nur, damit Brasillia gleich ein bisschen versteht, wie Brasilien funktioniert... :D
paz e amor
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

RE

Beitragvon Brasillia » Do 22. Feb 2007, 12:21

Hallo.
Also werde nochmal meinen senf dazu geben.
Supergringo hat recht"
Ich versuche mich ja schon in einigen Foren zu informieren,
und möchte alles wissen was ich noch nicht weiß...
Natürlich gibt es Viele Pousadas-Hotels usw.
Ich möchte etwas anbieten,
Was noch keiner angeboten hat.
Und erstmal alles negative, hier in den Foren erfahren,
um später mal davon mein wissen was ich alles erfahren habe
hier und woanders,
ein zu setzten.
Ich Spreche hier REALISTISCH von Auswandern in ca.10-15 jahren.
Natürlich werden viele versuchen mich übers ohr zu hauen"
Aber ich werde mit einen Grossen Sack voll wissen nach BR kommen.
Ich habe mir das Ziel gesetzt und behalte auch (Kurs-bei)
wenn es nicht klappen sollte" egal ich kann immer neu anfangen,
vieleicht mit etwas anderen"?
Und ohne Anwalt in BR geht ja auch nichts" das weiß ich schon...
Nur alles was ihr hier schreibt werde ich mir zu (Herzen) nehmen,
und was ich gut finde speicher ich ab.
Negative kritik kann ich auch vertragen,
möchte nur von menschen die sachen wissen die dort leben und ihre erfahrungen gemacht haben...
MFG Brasillia
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Beitragvon BoaPraja » Do 22. Feb 2007, 14:52

also ich kann aus meiner erfahrung nur sagen,wenn man aus d sein geregeltes einkommen (rente,usw)hat und einigermassen unabhängig ist,lebt man in b besser.hier was eigenständiges aufzubauen,oder als angestellter arbeiten ist auf alle fälle sehr problematisch und man sollte ,wenn es nicht unbedingt nötig ist ,die finger davon lassen.du gehst sonst in diesem sumpf unter.du bist einfach auf zu viele leute angewiesen deren ehrliche hilfe du benötigst.auf sowas warten einige ganoven nur um dich übers ohr zuhauen.ich vertraue hier nur meiner bras frau,sonst niemanden!!!!meine erlebnisse waren leider in allen bereichen zu negativ.ich passe jeden tag gut auf das ich nicht gelinkt werde und trozdem passiert es doch ab und zu und wenn es auch nur um banale alltagsdinge geht,z b im verwandten oder bekanntenbereich.
also ich rate dir die sache nochmals sehr gut zu überlegen um schaden von dir zu halten!!
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Beitragvon Gunni » Fr 23. Feb 2007, 11:02

@Brasilia

(Gunni) wie kommen den sie auf sowas?:
und einen schuldner mit einer eisenstange zu besuchen?


Vielleicht wird es mit einem kleinen Beispiel deutlicher - beispielsweise der KFZ Versicherung (die du auch in Brasilien zahlst !!) - mir selbst passiert und nur exemplarisch (könntest auch ne Waschmaschine nehmen oder eine Dienstleistung)

OK - KFZ Versicherung zahlst du in Brasilien einmal jährlich und zwar für das Folgejahr (evtl. gibts inzwischen auch mtl. Zahlungen mit extremen Zuschlägen, keine Ahnung - ist für das Beispiel aber egal)

Kurz und gut - die Rechnung kommt - Du bezahlst - und bist wieder ein Jahr versichert (bis jetzt hört es sich ja alles ganz gut an, oder ? - Fast wie in Europa ? :wink: )

Gut - 2 Monate später hab ich mein Auto abgemeldet und verkauft. - In Deutschland bspw. würde ich jetzt automatisch vom Landratsamt die Steuern zurückbekommen und meine Versicherung würde mir die zuviel bezahlten Beträge erstatten, oder ?

Daß ich in Brasilien keine KFZ-Steuerrückzahlungen erwarten kann, war mir vorher schon klar- nun aber zu den 1200R$ Jahresversicherung - kann ja nur die Leistung von 2 Monaten nutzen - ergo 1000R$ an mich zurück (so steht es auch in den Geschäftsbedingungen der Versicherung)

Verkauf gemeldet bei der Versicherung - "liebe Worte" am Telefon gehört, daß man die 1000R$ natürlich zurückbezahlen wird und gewartet, und gewartet, und gewartet (schließlich kann man seiner Versicherung in Deutschland ja trauen) - naja, nach 2 Monaten warten wurde ich dem ganzen überdrüssig, wieder angerufen und wieder "liebe Worte" - sie hatten es "wohl übersehen"....und wieder gewartet, und gewartet.....(diesmal nicht so lange)

Wieder angerufen, wieder "liebe Worte" gehört, diesmal war scheinbar ein Mitarbeiter schuld, der vor Tagen gekündigt hatte und wieder warten...

...werds jetzt kürzer machen..... irgendwann nach 7 Monaten (!!) und 6 mal "vertrösten" war ich der ganzen Mache überdrüssig - schließlich war es eine m.E. ganz banale Sache und ich muß ständig hinterher rennen, anrufen, vorbei fahren und höre immer nur Ausreden - also wurde ich aggresiv.....und wieder angerufen.....diesmal hieß es "der Sachbearbeiter ist im Urlaub, aber wird sofort nach seiner Rückkehr erledigt !"

OK - ich bin geplatzt, hab aber nichts gesagt und aufgelegt - mich danach nach einigen muskulösen und großen Mitarbeitern im Konzern erkundigt, die evtl . in einer Favela leben und persönlich gefragt, ob diese sich 100R$ extra und ein Mitagessen verdienen wollen für ein "jeitinho" ("kleiner Gefallen") ? - Müssen nur mit mir zu einem Versicherungsbüro gehen, nichts sagen, nur böse schauen und mit dem Kopf nicken und danach von mir die Kohle kassieren.

Als ich in die Gesellschaft mit den "Herren" in Begleitung geplatzt bin, war natürlich sofort Panik da - ich fragte wieder nach meiner Rückerstattungsprämie und bekam wieder Entschuldigungen zu hören und das es gleich erledigt wird.....und dann hab ich gesagt, daß es heute das letzte Mal ist, daß ich nachfrage und zukünftig diese beiden Herren auf "ihre Art" wegen meiner Rückerstattung nachfragen werden - beide haben genickt und wir sind aus dem Büro raus....muß so 13.25h gewesen sein....über die Straße in ein Einkaufszentrum zu einem Bankautomaten, damit ich den "Herren" die 100R$ geben kann für ihre Dienste und siehe da - 13.35h ein Zugang über 1000R$ rückerstattete Versicherungsprämie auf mein Bankkonto....... -> SO GEHT DAS ALSO !

Verstehst du jetzt was ich meine ???

...mit Höflichkeit und Vertrauen kommst du in Brasilien nicht weit - höchstens vielleicht, wenn du ein Bier trinken willst.... und daher ist das für mich keine "Lebensqualität", wenn ich für jede Kleinigkeit 10mal mehr Zeit aufwenden muß als in Europa und erst aus meinem Hirn streichen kann, wenn diese auch wirklich erledigt ist.

Sorry, wenn das jetzt vielleicht viel "geblubbere" ist, aber lesen ist immer noch angenehmer als selber machen müssen...

Hab' heut' auch meine "Lebensqualität" in Brasilien - aber zu welchem Preis ?! - Für fast alles hab ich inzwischen "Brechstangen" und seitdem funktioniert auch alles hervorragend, insgeheim schäm ich mich aber dafür, weil mir das ganz bestimmt nicht von meinen Eltern beigebracht wurde ....aber Angst ist wohl das einzige, was dich in Brasilien vorwärts bringt :cry:
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Beitragvon Trem Mineiro » Fr 23. Feb 2007, 19:32

Oi Gunni
Ich habe auch auf Reparatur meines Autos gewartet, die, da sie von der Versicherung selbst durchgeführt( in Auftrag gegeben) wurde sich etwas 7 Wochen hinzog.
Nach 2 Briefen und Telefonanrufen habe ich meine Sekretärin in ihr bestes schwarzes Bürokostüm gesteckt, sie ihre beste Lederaktenmappe und ein Diktiergerät in die Hand genommen und sie als meine Anwältin vorgestellt. Nach 2 Tagen kam dann Leben in die Sache und nach einer weiteren Woche war das Auto fertig (wenn auch nicht richtig).

Aber auch das Geldeintreiben mit der Eisenstange ist wohl nicht unüblich, bei den ärmsten kann man nun mal nichts pfänden, da hilft nur die Angst. (ich fand meine Methode eleganter, wird aber wohl woanders nichts nützen)

Gruß

Manfred
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Beitragvon Seebaer » Fr 23. Feb 2007, 20:00

Brasillia scheint sich ja schon sehr gut ueber sein Auswanderland informiert zu haben :wink:
Wer behauptet in Dt. wuerde es ihm schlecht gehen und hier waere alles besser ist ein hoffnungsloser Traeumer. Trotz diverser Fehlentwicklungen und chronisch leerer Kassen haben wir in Dt. einen Lebensstandard um den uns mindestens 95% aller Laender dieser Welt beneiden, aber es wird halt immer gemeckert, dass ist das grosse Problem in Deutschland.
Wie schon mehrfach geschrieben lebt es sich in Brasilien sehr gut wenn man Geld mitbringt und / oder regelmaessige Einkuenfte aus Europa bezieht. Und Brasillia wird sich wundern auch in Bra wird er Steuern zahlen muessen und das nicht zu knapp.
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Hi

Beitragvon Zwitscherer » Sa 24. Feb 2007, 12:04

Die "Saubermänner" a la Inkasso Moskau kannste in BR überall auftreiben . Zumal ja 100 R$ mehr für die sind , wie hier für einen 100 € .
Ciao Zwi
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Beitragvon Brasillia » Sa 24. Feb 2007, 12:09

Ja jetzt habe ich es verstanden.
Ist halt noch unbekanntes land für mich...
Wo kann ich eigendlich in BR Salvador de Bahia
Bodyguards für 1-3 Tage einstellen...?
Werde mal geschäftlich ein tag weg müssen,
aber meine freundin ungerne alleine lassen ?
Bitte um Antwort.
MFG
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Beitragvon roman3 » Sa 24. Feb 2007, 20:58

Noch einer mit einer Pousada stöhnt die Gemeinde, warum? Sicher sind viel gut gemeinte Ratschläge dabei, doch wie ich bereits an anderer Stelle im bemerkte, für meine Ansicht zuviel Schwarzmalerei. Ganz zufällig kommt man doch nicht auf die Idee sich hier in Brasilien ansiedeln zu wollen.
Richtig, und da stimme ich ein, auf den ersten Blick ist vieles europäisch und beim zweiten Blick dann doch nicht. Die Bürokratie, oft zitiert ist in meinen Augen nur etwas anders. Doch meine angenehme Erfahrung, nach einem Nein kommt oft das Jein. Und das macht die Bürokratie doch wieder irgendwie symphatisch.
Ich muss gestehen meine Vorbereitung auf das Abenteuer war so ungenügend wie nur irgendwie möglich, aber bepackt mit diesen ganzen Vorbehalten die da so durch den Raum schwirren, würde ich heute wahrscheinlich Hartz 4 die Stange halten ohne einen Schritt in dieses wunderschöne Land gesetzt zu haben. Und provokativ formuliert, geht es wirklich schief, bleibt doch im ungünstigsten Fall immer noch diese Möglichkeit den Flug in die andere Richtung zu nehmen. Natürlich ist so ein persönliches Scheitern nicht so angenehm, doch die deutsche Sprache hat so ihre Sprichwörter, wer nicht wagt nicht gewinnt.
Vorsicht ist ja gut, aber wie viel von in Deutschland gestarteten Unternehmen überleben die ersten zwei Jahre ? Wer natürlich mit kleinen Vermögen startet, und dazu zähle ich meine etwa 75 000 Euro, darf nicht im Normalfall erwarten als Aussenseiter im Touristikgewerbe da nun gleich reich zu werden, schlimmer, Durststrecken nicht ausgeschlossen und Erfolg nicht vorprogrammiert. Jeder Tag will neu erobert sein, dass ist nicht anders wie in Deutschland denke ich, aber es ist schon angenehmer dies in einer selbst gewählten angenehmen Umgebung zu tun. Sicher haben Brasilianer oft andere Denkweisen und Bildungsstände, doch sage ich scherzhaft, hier kann ich der Einäugige unter den Blinden sein. Und die oft zitierten Gauner gross und klein gibt es doch überall, ob in Nadelstreifen oder unbeschuht. Nur in Deutschland kehrt man das gern untern Teppich, bzw. findet es dann in der Rubrik Leserbriefe.
An den Fragesteller gerichtet, es steht hier auch einem Aufenthalt bzw. einem Plausch bei mir nichts im Wege. Gute Anreise!

PS: Ist das Dein Ernst mit den Sicherheitsleuten, lass Dich nicht verrückt machen.
Anbei 4Fotos, Blick der Hotelanlage von der Meeresseite, ein Inselbild, ein Ausschnitt meiner Pousada und ein Foto von mir.
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Anlage12.jpg
Anlage12.jpg (47.25 KiB) 1187-mal betrachtet
Itaparica22.jpg
Itaparica22.jpg (48.83 KiB) 1187-mal betrachtet
Hotel7.jpg
Hotel7.jpg (52.61 KiB) 1187-mal betrachtet
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Beitragvon Frankfurter » So 25. Feb 2007, 15:54

@ brasillia

wenn Du die falschen "Aufpasser" einstellst, kann es noch schlimmer werden, als wenn Du niemanden sagst, dass Du unterwegs bist.


Nimm doch einfach Deine Frau mit... Reisen ist schön und bildet.
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