Kommentar auf Backpacker-Thread

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Beitragvon Takeo » Mi 9. Nov 2005, 23:40

Naja, Dietmar, Du musst aber auch nicht Schwarz-Weiss malen. Nur weil Vinhedense möglicherweise einem gutbezahlten Beruf nachgeht und deshalb gut in Brasilien lebt, heisst es doch noch lange nicht, dass er die freundliche Nachbarschaft im offenen Bairo als "Bedrohung" ansieht.

digdigger hat geschrieben:Vielleicht teilst du ja meine Erlebnisse nicht, da du unter anderen Umständen hier in Brasilien lebst und genau das, was ich eben beschrieben habe, hinter Stacheldraht als Bedrohung siehst. Aber wenn du in einem offenen Bairro wohnst, dann wirst du wissen von was ich rede.


Komm' da gibst Du mir doch recht, oder? Ich meine, manche von uns gehen tatsächlich einem Beruf nach dem man auch anderswo nachgehen könnte, verdienen normal Geld, und "erleben" Brasilien zumindest im Job genauso "kompetent" wie in einer Stellung in Deutschland oder sonstwo, aber das heisst doch noch lange nicht, dass diese Leute deshalb von Brasilien keine Ahnung haben... vielleicht ist es ja genau umgekehrt? Vielleicht haben ja gerade Diese besonders Ahnung vom Leben in Brasilien?

Aber egal, davon soll nicht die Rede sein...

...viel mehr davon, und das sehe ich immer und immer wieder, dass man anfänglichst sehr beeindruckt vom leichten Leben in Brasilien ist, doch irgendwann ist der Rausch vorüber und man wird langsam wieder clean(Udo Lindenberg), und merkt, dass Brasilien auch nicht gerade das gelbe vom Ei ist, und es meldet sich die Realität, man merkt dass nicht alles so ist wie es im Anfang zu sein schien... (Das passiert ungefähr dann, wenn man so gut portugiesisch spricht, dass die Leute nicht mehr unbedingt merken dass man Ausländer ist, und man plötzlich als Brasilianer behandelt wird und nicht mehr als der Exot) und deshalb gebe ich Vinhedense recht... versuche vieleicht Brasilien nicht zu romantisch verklärt zu sehen, und sehe die Realität so wie sie ist - leider sind Brasilianer sehr freundlich wenn es um n' Tässchen Kaffee oder sonstiger Nebensächlichkeiten geht, aber wenn man mal wirklich jemanden braucht, wenn's ums eingemachte geht, bzw. wenn Solidarität gefragt wäre, dann steht man in Brasilien genauso hilflos da wie in Europa, und beim Stichwort "Solidarität" sogar noch hilfloser.

Aber ich will Dir keineswegs den Mut nehmen, ganz im Gegenteil, eher Dich dazu ermuntern weiterzukämpfen - denn bedenke eins: Gerade DAS macht uns Deutsche doch aus, gerade deshalb haben wir doch oft Erfolg... und ich wette eins: Auch wenn Du "Arm wie 'ne Kirchenmaus bist" - ein bestimmtes Kulturniveau, kein Müll im Garten aber Schattenbäumchen, saubere Kleidung, ein gepflegtes Heim... UND zuverlässig auf der Arbeit kann man doch bestimmt von Dir erwarten!

Siehst Du? Und das ist nur der Anfang, in 20 Jahren kann Deine Tochter Deutsch, hat Kultur, einen Beruf und Du kannst auf ein interessantes Leben zurückblicken... da bin ich mir fast sicher.

Bei "Zé da Paçoca" wäre ich mir da allerdings keinesfalls so sicher...
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Beitragvon Gast » Mi 9. Nov 2005, 23:55

@Takeo

Deshalb habe ich ja bei dieser Äusserung "Vielleicht" geschrieben. War ja keine Feststellung. Doch eines ist klar. Im "Condom" sieht alles ein bisschen anders aus.

Ich denke nicht, dass die Besserverdienenden viel Einblick in das Leben der anderen haben. Aber vielleicht irre ich mich da auch.

Stichwort: Solidarität in Brasilien! Dazu ein paar Gedanken, keine Feststellungen.

1. Zwischen Reich und Reich?
Ist bestimmt wie in Deutschland ... Da überwiegt dann die Schadenfreude!

2. Arm und Arm?
Bestimmt besser als in Deutschland (beziehe mich da auf eigene Erfahrungen)

3. Arm und Reich?
Null - logischerweise

4. Reich und Arm?
Es gibt viele, die sich in Sozialprojekten engagieren. Motive können unterschiedlich sein, das Helfen zählt. Auch mal den Angestellten helfen, wenn ein Kind oder so krank ist, mit Sicherheit. Oftmals - nicht immer - mit Hintergedanken, die Arbeitskraft mehr fordern zu können, Dankbarkeit erwarten zu können, etc.

So, meine Auffassung von Brasilien. 4 Jahre Südamerika, 1 Jahr paraguayische Fastfavela (das einzige Haus mit aufgeräumten Garten, korrekt!), rosarote Brille seit Jahren verschwunden, sicherlich begrenzte regionale Erfahrung hier in Brasilien. Aber ich denke, nur 130km von Paraguay weg, wie ich die Leute zu nehmen habe. Und schon am ersten Tag, als klar war, dass ich aus Paraguay komme, war ich hier in der Strasse schon kein Gringo mehr (obwohl ich ja bis zu meinem Lebensende Gringo in Brasilien sein werde).

Und beim Absatz "Ermunterung" .... voll ins Schwarze ... und danke dafür.

Dietmar
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Re: wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist...

Beitragvon Ursinho » Do 10. Nov 2005, 00:46

Vinhedense hat geschrieben: wahrscheinlich auch kein Geld um Deinen Kindern (kind) eine vernünftige Schulbildung zu geben :cry:


Die wichtigste und günstigste Erziehung findet in der Familie statt. Kaum eine Schule kann das bringen, was Eltern und Geschwister einem Kind an Grundwissen und Manieren mit auf den Weg geben. Sollten Deine Frau und Du, Digger, sich immer gut um Eure Kinder kümmern, dann wird auch später etwas aus ihnen.

Alles Gute
Ursinho

P.S.: darf man fragen was für einen Job DU gefunden hast oder ist das zu intim?
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Beitragvon Bagi » Do 10. Nov 2005, 04:01

Ursinho hat geschrieben:
Vinhedense hat geschrieben: wahrscheinlich auch kein Geld um Deinen Kindern (kind) eine vernünftige Schulbildung zu geben :cry:


Die wichtigste und günstigste Erziehung findet in der Familie statt. Kaum eine Schule kann das bringen...


@Ursinho: Vinhedense spricht nicht von Erziehung, sondern von Bildung.
Die Schule ist keine Erziehungsanstalt, wenn auch es viele Eltern wünschen.
Und Schulbildung kann von den Eltern nur in ganz beschränktem Umfang vermittelt werden.
Zuletzt geändert von Bagi am Do 10. Nov 2005, 04:06, insgesamt 1-mal geändert.
Bis dann
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Beitragvon Gast » Do 10. Nov 2005, 04:06

Natürlicher Verstand kann Bildung ersetzen,
Bildung jedoch niemals natürlichen Verstand!

Schopenhauer

@Bagi: Ich wiederhole mich, stimmts? :D
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Beitragvon neginho » Do 10. Nov 2005, 07:32

@digdigger:

Ich kann vieles nachvollziehen was du schreibst,warum in Brasilien bleiben. Und bewundere dich auch ein bisschen für deinen Mut.Aber ohne gesicherten Finanziellen Rückhalt würde ich dies selbst nicht tun. Und was die Schulbildunng angeht bekommst du in jeder x-beliebigen Schule in Europa die bessere als in einer staatlichen schuleinrichtung in brasilien.
Meine jüngste Schwägerin hat zum beispiel Vestibular. Wie sie das geschafft hat,ist mir heute noch ein Rätsel, denn sie kann nicht halb so viel wie ich, und ich habe diese sprache als autodidakt nach meiner Schulzeit gelernt. Geld für ein Studium hat sie keines, wird Sie auch nie haben.Wahrscheinlich wird Sie früher oder Später wie alle Ihre anderen Schwestern Schwanger, 2-3 kinder von verschiedenen Vätern haben, die sich nicht um die kinder, geschweige denn Sie scherren.

Auch denke ich es gibt immer zwei seiten, ich lese auch ab un zu in deinem blog und wenn ich das so anschaue was du da als feuerwehr bezeichnest,da ist bei uns in CH jede betriebsfeuerwehr professioneller.

Auch frage ich mich , wieso so viele Brasilianer/innen hier zu uns in die Schweiz kommen,illegal hier leben und arbeiten, und kaum wurden Sie von der Polizei abgeschoben und mit einreisesperren belegt und trotzdem sind Sie 2 Monate Später schon wieder hier, wenn alles in Brasilien so viel schöner ist. Und riskieren dabei sogar gefängnisaufenthalte.

Den optimismus den du angesprochen hast, ist für mich persönlich Zweckoptimismus der bittersten Sorte. Nachdem motto wenn man schon nichts hat,wenigstens so tun als wären sie alle glücklich.
Meiner meinung nach das grösste übel an Brasilien, denn genau deswegen kommt dieses land nicht vorwärts. wenn ich den spruch : so deus quiser" von weitem nur höre,kommt mir das kotzen. was ist wenn Gott nicht Will.

Auch erscheint mir aus deinem bericht der Hauptgrund, nicht nach Deutschland ziehen zu wollen sei deine Frau.Ich hoffe das du Ihretwegen nicht zu viele alternativen die Ihr hättet ablehnt und eines Tages merkst das du Ihr zuviel zugestanden hast. Nich damit du danach über die Brasilianerinnen ablästern musst wie über die Paraguay-schlampen.


Ich wünsche dir und deiner familie auf jedenfalss alles gute auf eurem weiteren weg.


neginho
schreibfehler im nick sind bewusst und beabsichtigt.
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Beitragvon Jorginho » Do 10. Nov 2005, 08:24

digdigger hat geschrieben:Ich sah in ein kinderfeindliches Land.


Ein sehr populärer Irrtum, Dietmar! Deutschland ist - im Gegensatz zu Brasilien - alles andere als ein kinderfeindliches Land, Dietmar. Es gibt in Deutschland (wie überall) sicher kinderfeindliche Leute, das Land selbst ist es beim besten Willen nicht.

Ich hatte die Diskussion auch schon mit Portugiesen, und immer werden die berühmten "deutschen Verbotsschilder" u. ä. zitiert. Blöd ist dann nur, wenn man mit Statistiken kontern kann, die Portugal als das EU-Land entlarven, wo es am meisten Kindesmißhandlungen in der Familie gibt. Dann doch lieber ein "Rasen betreten verboten"-Schild. Die gab es schon zu meiner Zeit, die haben wir auch damals nicht beachtet, und manchmal gab's dann eben Zoff mit irgendwelchen Blockwarten... so what? Meine Kindheit hat darunter in keinster Weise gelitten, das hat mich nicht die Bohne eingeschränkt.

Zu dem Thema könnte ich einen seitenlangen Beitrag schreiben. Nur fehlt mir jetzt dazu die Zeit, weil meine Tochter heute ihren dritten Geburtstag hat und ich mir den Tag für sie frei nehme.

Nur eine kurze Geschichte zur oft beschworenen Kinderfreundlichkeit der Brasilianer: Ich kenne viele, die ins Ausland gegangen sind, um dort zu arbeiten und die Kinder (die oft noch in den Windeln stecken) einfach bei Oma und Opa lassen. Roberto, der in unserem Condomínio als Gärtner arbeitet, ist so ein Fall. Seine Tochter ist ein Jahr älter als meine, und Roberto und seine Frau sind nun schon seit zwei Jahren in Portugal. Die Tochter haben sie in dieser ganzen Zeit nur auf Fotos gesehen. Als ich im Frühjahr für sechs Wochen nach Deutschland mußte, kam mir das schon wie eine Ewigkeit vor, solange von meiner Tochter getrennt zu sein. Ich hatte mit Roberto eine sehr aufschlussreiche Unterhaltung über das Thema. Und Roberto ist beileibe kein Einzelfall. Ich könnte das nicht so machen, wie er und seine Frau und x-tausende andere Brasilianer. Und dabei mußt du bedenken, daß es nicht die Ärmsten sind, die nach Europa oder in die USA gehen, um dort zu arbeiten. Es ist nicht die nackte Existenznot, die diese Brasilianer dazu treibt, die eigenen Kinder einfach hinter sich zu verlassen.
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Beitragvon Vinhedense » Do 10. Nov 2005, 11:50

Zitat: Jorginho
Ein sehr populärer Irrtum, Dietmar! Deutschland ist - im Gegensatz zu Brasilien - alles andere als ein kinderfeindliches Land, Dietmar. Es gibt in Deutschland (wie überall) sicher kinderfeindliche Leute, das Land selbst ist es beim besten Willen nicht.



Vollkommen RICHTIG!

digdigger hat folgendes geschrieben:
Ich sah in ein kinderfeindliches Land.


Brasilien ein kinderfreundlicheres Land als Deutschland? :?

Hier wo die kleinen Mädchen schon mit 15 Jahren als Reife Frau angesehen werden. :cry:
Hier wo Kinder auf die Strasse geschickt werden um Geld zu verdienen. :cry:
Hier wo man an jeder Ecke junge Mädchen und Jungs für Sex kaufen kann. :x
Hier wo man den Kindern, keine Zukunft geben kann in Bildung und Beruf?

Und zum Thema, mehr Zeit für die Familie.
In Deutschland hatte ich eine 35 Stundewoche, mit Überstunden kam ich max. Auf 40 Stunden pro Woche.
Hier in Brasilien ist gesetzliche vorgeschrieben eine 44 Stundenwoche. Mit Überstunden komme ich auf 50 Stundenwoche....

Da fragt man sich doch, wo ich mehr Zeit für die Familie gehabt habe?

Und ich kenne einige die Arbeiten 7 Tage die Woche....ohne Ausgleich - sonst würden sie den Job verlieren....
Ich habe noch nie so viele Menschen mit Nebenbeschäftigungen gesehen wie hier in Brasilien. Und warum? Weil sie ein bessere Leben für sich und Ihren Nachwuchs erreichen wollen.

Und digdigger:

Ich bin zwar ein Deutscher, der in Brasilien lebt und Arbeitet und vielleicht auch ein wenig mehr verdiene als einige Andere. Aber ich lebe nicht in einen Condominium sondern Bairro.. habe kein Haus mir Pool und meine Freunde und Nachbarn sind Einheimische Brasilianer die mir von diesen Umständen und Problemen berichten.
Aber die Frage ist doch, was will dein Kind (Kinder) später mal werden? Putfrau (Mann) oder Arbeiter in einer Firma für 2,50R$ die Stunden. Keine Guten aussichten.
Und da bringt das tollste Familienleben nix, wenn der Magen hungert, und der vermieter einen aus der Wohnung schmeisst, weil kein Geld mehr da ist. Und ich Rede hier nicht von Erziehung sondern von der Möglichkeit einer Bildung.
Und wenn dein Kind (Kinder) alt genug ist um Geld zu verdienen – was passiert dann? Ab auf die Strasse und Kaugummis an die Autoscheiben hängen?
Das ist zwar vielleicht jetzt etwas übertrieben, aber realistisch. Sonst würden es ja nicht so viele Menschen hier machen. :cry:

Und von meinen Brasilianischen Kollegen in der Firma sind die, die nach Deutschland schonmal entsendet wurden, sind so begeistert, das sie gerne in Deutschland leben möchten. Und warum, weil sie aus den (!&@*$#!) ärmlichen Verhältnissen herauskommen möchten. :o


Bitte nicht persönlich nehmen, ist nicht so gedacht. :wink: :)
Aber man sollte nicht nur an sich denken, sondern auch an die anderen. Mein Grosser ist jetzt alt Genug um selber eine Meinung zu haben. Und Ihm ging es in Deutschland besser. Deshalb werde ich meine Kozequenzen für die Zukunft ziehen. :!:

Weil selbst ein 9Jähriger hat sehr schnell verstanden, das Brasilien nicht nur Strand, Samba, Feiern, Sonne, Fussball, Frauen, u.u.u ist. :wink:

Spätestens dann, wenn er merkt, das er draussen nicht einfach auf der Strasse spielen kann...... :shock:

Lieben Gruss aus São Paulo
"....dumm ist der, der dummes tut...." zitat Forrest Gump
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Beitragvon Zambo » Do 10. Nov 2005, 12:52

Zum Thema Solidarität bzw. Freundschaft möchte ich noch hinzufügen, dass ich von in Brasilien lebenden Deutschen und in Deutschland lebenden Brasilianern oft Klagen über die oberflächlichen Bekanntschaften in Brasilien gehört habe.
Richtige Freundschaften sind in Brasilien anscheinend selten?

Und die Mentalität "Aus den Augen aus dem Sinn" scheint nach persönlicher Erfahrung wohl keine Seltenheit zu sein in Latein-Amerika.
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert.
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Beitragvon Bagi » Do 10. Nov 2005, 14:03

Nicht unbegründet sind diese Klagen. Freundschaften ins Brasilien sind meistens Zwecksfreundschaften aus denen man sich etwas erhofft (Vitamin B). Es wird kaum unterschieden zwischen Freund und Bekannter. Richtige Cliquen gibt es weniger.
Wenn Du bei Orkut schaust kannst Du sehen, dass viele brasilianische User hunderte Freunde auf ihrer Liste haben.

Die Solidarität, welche Dietmar in seinem Dorf findet ("... da wird der Kaffee oder eine Tasse Zucker noch beim Nachbarn ausgeliehen"), findest Du noch genauso in jedem Dorf in Deutschland.
Bis dann
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