Kontoeröffnung in Brasilien!

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Beitragvon Gregor » Di 15. Mai 2007, 05:16

tadinho hat geschrieben:.aber dann ist die Banco Central ein unheimlich fixer laden...


Sag ich doch! 8)

Auch wenn es in dem (Mod-) Getrolle ein wenig untergegangen ist... :roll:
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Beitragvon iggi » Di 15. Mai 2007, 07:13

Heisst das dann das Ich auf den Betrag nun Steuer zahle oder nicht ,habe jetzt verschiedene Antworten gehört :?: und wie deklariere ich den Immobilienerwerb ,einfach auf die Überweisung schreiben?????
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Beitragvon Brummelbärchen » Di 15. Mai 2007, 10:58

Die Grenze liegt m.W. bei 5'000 USD.
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Beitragvon iggi » Di 15. Mai 2007, 11:12

Was heisst 5000 Dollar :?:
Heisst das alles was ich darüber Überweise wird dann zu 25 Prozent versteuert ?
Das heisst dann ja das Ich zb . für 100000 Real 125000 brauche (mal eben 9000 Euro entwertet)! Habe jetzt bei der BdB angerufen und bei der Botschaft in der Wirtschaftsabteilung aber keiner hat Ahnung !!!!  :-)br
Vielen Dank für jede Antwort !
PS. Bekanntlich ist ja der Einäugige der König der Blinden ,Ich hoffe das mir noch jemand ein Auge öffnet !
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Beitragvon Brummelbärchen » Di 15. Mai 2007, 11:42

Du solltest bei der Bank nachfragen, auf die Du das Geld überweist.

Soweit ich informiert bin (aber diese Info kann falsch sein!), gelten für Überweisungen über 5000 USD zahlreiche Formalitäten (Geldwäsche-Prävention).

Meine Hausbank (des Unternehmens) gibt zB Geldüberweisungen bei 'jungen' Konten oder sehr hohen Beträgen erst frei, wenn sie die Nota Fiscal zu Gesicht bekommt.

Aber Du solltest das wirklich direkt mit dem Verkäufer und *direkt* mit der Bank klären, und zwar vor Ort.

In Brasilien zu investieren ist schon Risiko genug, bei den Formalitäten und wenn es ums Vertrauen geht kannst Du nicht pingelig und vorsichtig genug sein.

BB

Edit:
Bei der Banco do Brasil hat keiner eine Ahnung... Falls Du schon mal bei denen am Schalter warst dürfte Dich das nicht überraschen.

Für diese Art Auskunft musst Du mit dem Sektor 'Câmbio' sprechen. Diese Spezialisten gibt es nur im jeweiligen Hauptsitz einer Grossstadt, zB SP, BH, Rio, Curitiba.
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Beitragvon sefant » Di 15. Mai 2007, 11:53

Brummelbärchen hat geschrieben:Edit:
Bei der Banco do Brasil hat keiner eine Ahnung... Falls Du schon mal bei denen am Schalter warst dürfte Dich das nicht überraschen.

Für diese Art Auskunft musst Du mit dem Sektor 'Câmbio' sprechen. Diese Spezialisten gibt es nur im jeweiligen Hauptsitz einer Grossstadt, zB SP, BH, Rio, Curitiba.


Was kein Wunder ist, Training oder Ausbildung findet da nicht statt :roll:

Am Anfang gibt es da 4 Wochen "Training", wo das System ein wenig erklärt wird und danach heißt es learning by doing (entweder hoffen man erzählt das richtige oder bei einem Kollegen nachfragen und hoffen er erzählt das richtige).

Und falls man sich fragt, wieso das alles solange dauern: Auch nach jahrelanger Arbeit dürfen viele da immer noch so gut wie nichts selber entscheiden, d.h. sie müssen sich jeden !&@*$#! bei einem der Gerente absegnen lassen. Ich glaube meine Freundin ist mindestens 33% des Arbeitstages unterwegs um einen zu suchen, der gerade Zeit und Bock hat ihr etwas abzusegnen/freizuschalten.

Und die Gerentes kommen vor lauter Absegnen auch kaum zum Arbeiten.

Was meine Freundin da in 9 Monaten schon erlebt hat, da ist jede Bananenrepublik besser organisiert. Evt mach ich mal einen Best-of-Thread.
Beleeeza
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Beitragvon tadinho » Di 15. Mai 2007, 12:27

....(Meine Hausbank (des Unternehmens) gibt zB Geldüberweisungen bei 'jungen' Konten oder sehr hohen Beträgen erst frei, wenn sie die Nota Fiscal zu Gesicht bekommt. )...

....betrifft aber nur firmenkonten das die nota fiscal vorgelegt werden muss.....
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Beitragvon Diter_Rio » Di 15. Mai 2007, 13:19

oi gente,

ich hab ja in diesem thread schon geschrieben, dass ich bislang keine ahnung habe, wie ein immobilienkauf in brasil funktioniert.

was mich aber, trotz nichtahnung, masslos verwundert, ist, dass bisher niemand - und iggi, der fragesteller, am allerwenigsten - auf die idee gekommen ist, mal da anzusetzen, wo ein immobilienkauf, auch in brasilien, ansetzen muss: naemlich beim fertigen eines kaufvertrages und beim anschliessenden absichern der eigentumsuebertragung durch eintragung.

da kann sich doch iggi nicht mit dem verkaeufer in irgendeine barraca setzen, irgendwas unterschreiben und dann den kaufpreis "ueberweisen".

vielmehr muss doch da irgendein "offizieller" eingeschaltet werden, also das gegenstueck zum deutschen notar.

sollte das nun aber so sein, dann klaeren sich doch damit saemtliche weiteren fragen von iggi hinsichtlich ueberweisung, konto, steuern vollautomatisch von alleine, weil schlicht und einfach der "offizielle" dann sagt, wo es lang geht.

also frage an iggi:

wen hast du denn mit der abwicklung und registrierung deines immobilienerwerbs beauftragt?

was sagt der denn eigentlich zu der abwicklung?
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Beitragvon Diter_Rio » Di 15. Mai 2007, 13:35

hab uebrigens gesehen, dass iggi unter "reiseziel: nordosten" am 24.4. folgendes geschrieben hat:

"Ich bin leider nicht in dieser Gegend Itinga ausserhalb von Salvador (nähe Flughafen 5 km )gewesen,kann mir jemand etwas über den Stadteil sagen ,ob es eher eine gefährliche Gegend ist ,(haben dort ein schönes Haus angeboten bekommen ) habe leider bis jetzt nur die Photos der Verwandschaft gesehen"

also lieber iggi,

koennte es denn sein, dass du all die fragen zu einem konto hier nur stellst, weil es bislang weit und breit keinen kaufvertrag gibt, sondern nichts weiter als ein paar ominoese fotos, verbunden mit der aufforderung der "verwandtschaft", jetzt mal schleunigst 100.000 reais zu ueberweisen?

Und dass selbst dir das ein bisschen spanisch (oder besser gesagt: brasilianisch) vorkommt?
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Beitragvon Severino » Di 15. Mai 2007, 13:43

Die Abwicklung macht man auf dem cartório. Anschliessend geht man zur prefeitura. Wenn dann die Steuerechnung IPTU auf Deinen Namen kommt, dann ist es Dir.
Das Dokument auf dem cartório kostet ca. 50 R$. Die Gebühr auf der prefeitura um die 250 R$ (je nach Gemeinde und Wert). Die IPTU richtet sich ebenso nach Gemeinde und Wert und liegt so zwischen 200 und 600 R$ für ein "übliches" Haus in GO. Die kommt dann jährlich.
Natürlich braucht es auf dem cartório und auch sonst die brasilientypischen Dokumente wie CPF usw....
Das Problem liegt nun im Geldtransfer. Denn eine grosse Summe muss ja von Europa nach Brasilien. Dazu könnte man nun auf ein braslianisches Konto überweisen. Und wenn man das dann eben falsch macht, dann kommt da Mal schnell der Verdacht auf Geldwäsche oder Steuerhinterziehung. Da darf dann die Banco Central die Kohle blockieren. Der Empfänger wird zwar informiert, jedoch muss der Überweiser die erforderlichen Dokumente bringen. Zudem kriegen Ausländer ohne Bewilligung in Brasilien kein Konto (mehr).
Diese Problem hatte ich bisher nie, denn ich konnte im Voraus immer kleine Beträge transferieren.... da entfällt dann auch die Steuerfrage (ausser CPMF beim Abheben)
paz e amor
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