Kosten für Dokumente für eine Heirat in Deutschland

Alles was man wissen muss, um in Brasilien nicht ins Fettnäpfchen zu treten.....

Re: Kosten für Dokumente für eine Heirat in Deutschland

Beitragvon Itacare » Mi 26. Nov 2014, 23:31

stranger hat geschrieben:...
evtl. Kosten für einen Dolmetscher:


Als Dolmetscherin hat das Standesamt bei mir problemlos eine Dame akzeptiert, die Portugiesisch an der VHS unterrichtete.
Die wollte nicht mal was dafür, war ihr einfach eine Ehre, aber natürlich hab ich ihr einen schönen Schein zugesteckt.
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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Re: Kosten für Dokumente für eine Heirat in Deutschland

Beitragvon cabof » Do 27. Nov 2014, 08:16

Ich selbst bin ein unvereidigter Dolmetscher und für die kleinen Dinge zB beim Standesamt und Behörden reicht es, bei Gerichtsverfahren
und schriftliche Beglaubigungen nicht. Knackpunkt hier: ich bekomme nichts vergütet und deswegen habe ich mich auch zurückgezogen, habe
noch 3 Fälle am Laufen - danach ist Schluß. Ausser Kopfschmerzen, Zeit- und Geldverlust (Benzin/Parkgebühren) ist da nicht viel. Die BR`s sind einfach nur Nutznießer und möchte unseren Gutmenschen anraten die Augen offen zu halten. Den "Amigo" kann man durch die Pfeife rauchen, beim ersthaften NEIN ist nämlich Schluß, das Wort kennen die BR`s nicht. Glaubt mir, ich habe alles durchgemacht. Habt ihr Knete und Zeit genug...bitteschön - möchte euch nicht abhalten - ich für meinen Part habe die Schnauze voll.
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Re: Kosten für Dokumente für eine Heirat in Deutschland

Beitragvon Mazzaropi » Do 27. Nov 2014, 13:19

cabof hat geschrieben:..... ich bekomme nichts vergütet und deswegen habe ich mich auch zurückgezogen, habe
noch 3 Fälle am Laufen - danach ist Schluß. Ausser Kopfschmerzen, Zeit- und Geldverlust (Benzin/Parkgebühren) ist da nicht viel. Die BR`s sind einfach nur Nutznießer .... ich für meinen Part habe die Schnauze voll.


Das ist aber nicht die Schuld der Brasis, sondern Deine eigene !!! =D>

Keine Ahnung was Deine Motivation war, damals als Du angefangen hast in Deinem Bekanntenkreis den kostenlosen Despachante zu geben. Hättest Du von Anfang an klar gemacht das es Dir ums Geld dabei geht und nicht nur um einen feuchten Händedruck, dann wärst Du jetzt nicht so frustriert. Wer aber von sich aus Hilfe anbietet und nichts dafür verlangt, der kann sich auch nicht beschweren wenn er tatsächlich nichts für seine Hilfe bekommt. Erst Recht nicht bei Brasis, denn die werden ohne zu zögern jederzeit gerne wieder auf Deine Hilfe zurückgreifen, da kostelos. Nebenbei werden sie es sogar als Selbverständlichkeit ansehen, Dir nichts zu bezahlen, denn so sind sie es aus BRA gewohnt. Da geht keiner rum und bietet seine kostelose Hilfe an, wenn doch dann weiss er das finanziell nicht hängen bleibt, im Gegenteil das solche Hilfe Geld kostet und zwar dein Geld!

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Re: Kosten für Dokumente für eine Heirat in Deutschland

Beitragvon Berlincopa » Do 27. Nov 2014, 19:43

Mazzaropi hat geschrieben:
cabof hat geschrieben:..... ich bekomme nichts vergütet und deswegen habe ich mich auch zurückgezogen, habe
noch 3 Fälle am Laufen - danach ist Schluß. Ausser Kopfschmerzen, Zeit- und Geldverlust (Benzin/Parkgebühren) ist da nicht viel. Die BR`s sind einfach nur Nutznießer .... ich für meinen Part habe die Schnauze voll.


Das ist aber nicht die Schuld der Brasis, sondern Deine eigene !!! =D>

Keine Ahnung was Deine Motivation war, damals als Du angefangen hast in Deinem Bekanntenkreis den kostenlosen Despachante zu geben. Hättest Du von Anfang an klar gemacht das es Dir ums Geld dabei geht und nicht nur um einen feuchten Händedruck, dann wärst Du jetzt nicht so frustriert. Wer aber von sich aus Hilfe anbietet und nichts dafür verlangt, der kann sich auch nicht beschweren wenn er tatsächlich nichts für seine Hilfe bekommt. Erst Recht nicht bei Brasis, denn die werden ohne zu zögern jederzeit gerne wieder auf Deine Hilfe zurückgreifen, da kostelos. Nebenbei werden sie es sogar als Selbverständlichkeit ansehen, Dir nichts zu bezahlen, denn so sind sie es aus BRA gewohnt. Da geht keiner rum und bietet seine kostelose Hilfe an, wenn doch dann weiss er das finanziell nicht hängen bleibt, im Gegenteil das solche Hilfe Geld kostet und zwar dein Geld!

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Aufgrund ähnlicher Motivationslage werden in Deutschland ja fast alle katholischen Brasilianerinnen zu Atheistinnen, auch wenn sie hier weiterhin katholische Gottesdienste besuchen.
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Re: Kosten für Dokumente für eine Heirat in Deutschland

Beitragvon cabof » Fr 28. Nov 2014, 02:58

Leute, danke für die Antworten. Ich bin ein Spät-Kapierer und weiß natürlich, das es meine "Schuld" ist. Ihr müßt aber auch meine
vergangene Situation kennen, ich war lange Zeit alleine, um nicht zu sagen: einsam. Habe dann wieder den Kontakt zu den BR`s gefunden um meine Sprachkenntnisse anzubringen. Alles easy, viele Feste und Feijoadas - und wenn dann eine Morena kommt und sich an meiner Schulter ausweint - wer wird da nicht als Gutmensch schwach? Bezahlung? Kann man vergessen, die leben meist von der Hand in den Mund,
Putze, Babbysitter etc. Gefühlsmäßig berührt mich das nicht mehr, besonders die Schnallen die einen neuen Ernährer suchen, meist mit Kindern im Schlepptau. Das prallt bei mir ab. Es hat lange gedauert.. ist halt menschlich.
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Re: Kosten für Dokumente für eine Heirat in Deutschland

Beitragvon Mazzaropi » Fr 28. Nov 2014, 17:46

Nimm mir meinen Kommentar nicht übel. War ja auch nicht böse gemeint.
Kann Deine Enttäuschung auch verstehen, da bemüht man sich und tritt auch noch in Vorleistungen bzw. hat Unkosten und dann gibt´s am Ende nicht mal ein Dankeschön oder eine Anerkennung.

:cool:
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Re: Kosten für Dokumente für eine Heirat in Deutschland

Beitragvon BrasilJaneiro » Sa 29. Nov 2014, 00:04

cabof hat geschrieben:Ich selbst bin ein unvereidigter Dolmetscher und für die kleinen Dinge zB beim Standesamt und Behörden reicht es, bei Gerichtsverfahren
und schriftliche Beglaubigungen nicht. Knackpunkt hier: ich bekomme nichts vergütet und deswegen habe ich mich auch zurückgezogen, habe
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Ich bin heute nicht mehr bereit hier im Forum zu übersetzen. Wer was braucht, soll dafür bezahlen. Ansonsten hat jede Gemeinde in Deutschland ein Sozialamt.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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