Krank in Brasilien - und dann?

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Mal eine indiskrete Frage

Beitragvon rwschuster » Do 30. Apr 2009, 01:40

Elna hat geschrieben:CT mit OP Kosten? Ich bin Krankenschwester.
Was willst Du uns eigentlich sagen?
Der Jürgen (Roberto) ist ein herzensguter Kerl, aber im Rechnen ist er schwach und da er eine wunderschöne Pousada hat glauben alle er sei ein superreicher Gringo und heulen ihm so einiges vor.
Wann kommst denn mal vorbei, Roberto, ich habe einen Vorschlag für dich, mit den DE/A/CH Touris ist sowieso Sense die nächsten Jahre???
Prost Mahlzeit, Sachen gibts dies garnicht gibt
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Re: Mal eine indiskrete Frage

Beitragvon ManausTip » Do 30. Apr 2009, 02:06

Nach der OP wäre er nicht gleich Transportfähig in ein Puplik Krankenhaus.
Die Zeit bis zum Tranport kommt auf den Zustand an.
Jeder Tag in einem Privaten Krankenhaus kommen dann noch Kosten dazu die man nicht abschätzen kann.
Das ist aber nicht intressant weil das Geld nicht annähernd vorhanden ist.
Gibt aber ein Puplik Krankenhaus wo aber die Warteschlange absurt ist, mit einem Arzt der 1 mal die Woche in dem Krankenhaus Kopf OP durchführt.
Wenn du Krankenschwester bist und den unterschied zwischen Puplik und Privat Krankenhäuser
in Brasilien kennst dann kannst du vielleicht auch jedem Raten eine KV abzuschließen.
Oder hast du andere Erfahrungen gemacht in Brasilien mit schweren Krankheiten????
Robert es gibt bestimmt Leute die besser sind im Rechnen und auch im Schreiben .Meine stärken liegen im praktischen Bereich. Habe aber gute Buchungen bis Februar und werde dem Tourismus erhalten bleiben.Komm aber trotzdem mal bei dir vorbei zum Mathe Untericht und auf ein Bierchen.Robert jetzt kannst du dich mal beweissen möchte nur ein kurze Antwort mit CD ohne Warteschlange in eiinem Hospital alles andere bei einem Bierchen.
Gruss Jürgen
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Mal eine indiskrete Frage

Beitragvon rwschuster » Do 30. Apr 2009, 02:18

ManausTip hat geschrieben:Robert jetzt kannst du dich mal beweissen möchte nur ein kurze Antwort mit CD ohne Warteschlange in eiinem Hospital alles andere bei einem Bierchen.
Gruss Jürgen

Komm morgen her, versprechen kann ich nichts, komm aber erst nach 18:00 Uhr.
Bringe Xerox der wichtigsten Unterlagen mit
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Re: Krank in Brasilien - und dann?

Beitragvon amarelina » Do 30. Apr 2009, 07:00

es ist sicher ein privileg, wenn man sich eine krankenversicherung leisten kann, die einem wenn man glück hat, die möglichkeit gibt in einem "besseren" spital behandelt zu werden. ein spital ist aber immer nur so gut, wie die leute, die da arbeiten. ein teureres spital und teurere behandlung ist nicht zwingend besser. das gilt überall auf der welt.

mit dem öffentlichen gesundheitswesen in Brasilien habe ich ein bisschen erfahrung und auch das ist immer nur so gut oder so schlecht, wie die leute die da jeweils arbeiten. ich habe schon haarsträubende dinge gesehen, aber auch beeindruckende....man darf auch nicht vergessen unter welchen widrigen umständen und mit welchen mitteln die ärzte und das personal da oft arbeiten müssen.

einen unfall haben oder krank werden kann einem überall und zu jeder zeit passieren, dagegen gibt es keine versicherung und es hängt auch nicht nur von der krankenversicherung ab, ob man gut und richtig und vor allem rechtzeitig behandelt wird, da spielen noch ganz andere faktoren eine rolle, die man nicht beeinflussen kann, ob man sich nun eine krankenversicherung leisten kann oder nicht....

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Re: Krank in Brasilien - und dann?

Beitragvon nyabarongo » Do 30. Apr 2009, 14:56

Meine Erfahrung mit Zahnarzt in BR ist in etwa so wie in D, nur das Labor arbeitet sehr langsam, dafür billiger als in D.

Meine Frau hatte nach beim Stillen eine Mastitis, Arzt verschreibt ein Medikament das in der bula von der Verwendung für stillende Mütter abrät, er meint lapidar sie soll das nehmen, das hilft. Danach hat er zum Abstillen zu einem Medikament geraten, das lt. bula nicht dazu verwendet werden soll. Der Typ ist eigentlich kein Scharlatan und ein sehr gefragter Privatarzt für Geburten. Trauen tu ich ihm aber nicht.

Ich traue sowieso niemandem, lt. Neto nicht mal mir selbst und informiere mich immer rückversichernd beim Internetdoc.
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Re: Krank in Brasilien - und dann?

Beitragvon Christian B. » Do 30. Apr 2009, 15:56

amarelina hat geschrieben: ein spital ist aber immer nur so gut, wie die leute, die da arbeiten.

Tja, und was nützt Dir ein öffentliches Krankenhaus mit sehr guten Ärzten, wenn es dort an grundlegenden Dingen fehlt.
Viele Apparate funktionieren wegen Geldmangels oder sind veraltet, Medikament fehlen, die Hygiene lässt einem die Haare zu Berge stehen und Wartezeiten ohne Ende.

Christian
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Re: Mal eine indiskrete Frage

Beitragvon Tuxaua » Do 30. Apr 2009, 23:39

Elna hat geschrieben:Der Herrgott wird´s richten.
Elna hat geschrieben:..Ich bin Krankenschwester...
Wer findet den Widerspruch? :wink:


Bei der Wahl der Krankenversicherung sollte auch der Wohnort berücksichtigt werden.
Im interior macht eine KV nämlich keinen Sinn, weil da gibt es keine Krankenhäuser bzw. diese sind nur nach 2 Tagen Schifffahrt erreichbar. Wobei fairerweise dazu gesagt werden sollte, dass es in jeder comunidade eine Art Krankenschwester gibt, welche normalerweise recht engagiert ist und auch die wichtigsten Medikamente vorrätig hat (kostenlose Abgabe an die Patienten).
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Re: Mal eine indiskrete Frage

Beitragvon ptrludwig » Fr 1. Mai 2009, 00:22

Tuxaua hat geschrieben:
Elna hat geschrieben:Der Herrgott wird´s richten.
Elna hat geschrieben:..Ich bin Krankenschwester...
Wer findet den Widerspruch? :wink:


Bei der Wahl der Krankenversicherung sollte auch der Wohnort berücksichtigt werden.
Im interior macht eine KV nämlich keinen Sinn, weil da gibt es keine Krankenhäuser bzw. diese sind nur nach 2 Tagen Schifffahrt erreichbar. Wobei fairerweise dazu gesagt werden sollte, dass es in jeder comunidade eine Art Krankenschwester gibt, welche normalerweise recht engagiert ist und auch die wichtigsten Medikamente vorrätig hat (kostenlose Abgabe an die Patienten).

Ich kann bei Elna keinen Widerspruch finden. Warscheinlich wird sie es schon öfter erlebt haben das die beste Krankenversicherung nicht geholfen hat.
Bei dir sehe ich einen Widerspruch, wenn du im Busch bist und dir von einer Dorfkrankenschwester Medikamente holst, trotz super teurer privater Krankenversicherung, welche dann, wenn du sie brauchst zu weit weg ist. Die meisten Dinge passieren oftmals zur falschen Zeit und am falschen Ort.
Ich kann mir auch nicht vorstellen von einer Dorfkrankenschwester besser geholfen zu werden als in einem staatlichen Krankenhaus.
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Re: Mal eine indiskrete Frage

Beitragvon Tuxaua » Fr 1. Mai 2009, 00:43

ptrludwig hat geschrieben:...wenn du im Busch bist und dir von einer Dorfkrankenschwester Medikamente holst, trotz super teurer privater Krankenversicherung, welche dann, wenn du sie brauchst zu weit weg ist.
Vielleicht habe ich mich schlecht ausgedrückt.
Es ging nicht um mich, da ich nicht im Busch lebe und deshalb trotz KV staatlich finanzierte Medikamente hole. Es ging einfach darum, dass ich keine hyper-super-duper KV benötige, wenn ich die Leistungen nicht in Anspruch nehmen kann.
Und übrigens: wenn's mir wirklich beschissen gehen sollte, egal warum und wo, nehme ich jede Hilfe an.
Dass die brasilianischen KV's i.d.R. keine Medikamente bezahlen (außer bei Behandlung im Krankenhaus) ist sicher bekannt.
ptrludwig hat geschrieben:Ich kann mir auch nicht vorstellen von einer Dorfkrankenschwester besser geholfen zu werden als in einem staatlichen Krankenhaus.
Ich mir auch nicht.
Aber hier im Bundesstaat Amazonas leben ca. 1,5 Millionen Einwohner im "Busch" und für diese Menschen ist die Dorfkrankenschwester mit ihren Medikamenten sicher kein Ersatz für jegliche Art von Krankenhäusern aber auf jeden Fall eine Hilfe.
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Re: Krank in Brasilien - und dann?

Beitragvon Cheesytom » Fr 1. Mai 2009, 02:59

ptrludwig hat geschrieben:Hat mich mal eine Grippe erwischt, gehe ich in die Apoteke, dort werde ich kostenlos beraten und die 10 bis 20 R$ für Medikamente kann ich mir leisten.

Die 10 - 20 Reais kannste Dir besser sparen.
Grippe:
Eine Woche kommt se, eine Woche bleibt se und eine Woche geht se, mit Medikamenten, oder ohne. Sucos de Limão, Azerola, Açaí und die vielen anderen Vitamin-C-Bomben der Natur sind sinnvoller, als saemtliche Medikamente. Acethylsalicylsaeure, 500 mg bei Erwachsenen, um die Sympthome (Gliederschmerzen, etc.) zu behandeln is O.K., in Massen (ca. 3/Tag, wenn der Magen es aushaelt).

ptrludwig hat geschrieben:@Tinto warum soll ich mir Gedanken um etwas machen, was sein könnte?
Die zwei, die da abgedrängt wurden, hätten auch tot sein können, der Herzkranke ebenso. Krankenversicherung umsonst gezahlt.
Es ist ja nicht so, daß man gar keine Krankenversicherung hat. RWS hat ja geschrieben, wo ihm schon geholfen wurde.....
...Könnte ja alles mal eintreten und ich habe dann die passende Versicherung, die dann alles bezahlt.


ptrludwig, sei mir nich boese, dass ich nur Dich jetzt zietiere. Gilt fuer viele, viele posts:
Ich wundere mich immer wieder ueber die Navitaet vieler Residents, oder denen, die es werden wollen, eine PKV nicht einzuplanen. Mag ja evtl. in einigen Bundeslaendern in Brasilien, bzw. in einigen municípios dieser Bundeslaender funktionieren, aber ich warne jeden, der z.Bsp. nach Alagoas auswandern will: Hier vereckste in der Schlange und hier laufen ca. 70 % mit entstellenden Zahnluecken rum (aber dafuer habe ich auch keine Versicherung; das muss ich irgendwie privat stemmen, aber eine "normale" Kunststofffuellung kostet nur R$ 30,00, bzw. Euro 10,00; eine WKB so um die R$ 120,00; das bekomme ich irgendwie abgezweigt, z.Bsp. bei den 600 fuer Bier, Mariu..... und Tabac, Trevo, ganz wie RWS).

rwschuster hat geschrieben:
ana_klaus hat geschrieben:@rwschuster

was soll das denn nun ? Sklave ? Wenn unsere Vorstellungen des Lebens nicht deckungsgleich sind heisst das noch lange nicht, dass ich deine Vorstellungen nicht akzeptiere, aber bitte erkenne das ich , gemeinsam mit meiner Frau, ein anderes Ziel verfolge.

klaus
http://www.pension-brasilien.de

seit ich vor ein paar Monaten in der UTI aus dem Koma aufgewacht bin stell ich mir nix mehr vor, und das Ziel hab ich auch ein bischen gesehen am Ende vom Tunnel ~ö~ ich lass es mir nur mehr gut gehen, kann ja nix dafür dass ich mehr verdiene als ich ausgeben kann :nacht:


Ich befuerchte, Du bist noch nicht aufgewacht und schreiubst hier nur unter Zuhilfenahme irgendwelcher "Medien".
Gruss aus Maceió, Alagoas
Thomas
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