Krankenhausbesuch

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Beitragvon Hans-Joachim Menzel » Fr 7. Jan 2005, 12:44

ja schon, aber auf Deutsch kenne ich den Spruch so, wie ich ihn geschrieben habe und dachte deshalb,daß er so besser paßt.

H-J
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Beitragvon Trem Mineiro » Fr 7. Jan 2005, 17:36

Meine Einstellung zu brasilianischen Krankenhäusern und Ärzten ist zwiespältig. Es gibt in Brasilien unbestreitbar hervorragende Institute mit super ausgebildeten Ärzten, freundlichen und ordentlichen Krankenschwestern und den üblichen schlechten Verwaltungen.

Es gibt auch im Gegensatz dazu den letzten Schrott, irgendwie müssen ja auch die nicht privilegierten Brasilianer, und deren gibt es ja sehr viele, versorgt werden. Nach Aussagen Einheimischer ist das öffentliche Gesundheitssystem eine Katastrophe,

Für den Ausländer ist es sicherlich schwierig, im Ernstfall unter Druck, das richtige Institut zu finden, da ein Grossteil der besseren privaten Kliniken spezialisiert ist.

Meine Frau hatte sich hunderte Mini-Carapatus eingefangen und nach 2 Tagen Kratzen und Entzündung fiel sie an einem Sammstag-Morgen in ein Halbkoma und war nicht mehr ansprechbar. Leider war sie unsere Spezialistin für Arztadressen und Krankenhäuser. Also wurde eine alteingesessene deutsche Bekannte gefragt. Que coisa, ich empfehle Dr, Claudio, der praktiziert im Rotkreuz-Karankenhaus in der Rua Santos Dumont (alle Namen frei erfunden). Ich rufe ihn gleich an und sage, dass deine Frau kommt, fahre doch schon mal los. Gesagt getan, Krankenwagen sind für so was nicht üblich, ich hätte auch nicht gewusst, wie ich einen bekommen sollte.

Im Krankenhaus gibt es eine Ambulanz mit längeren Warteschlangen. Als Ausländer mit Portugiesischkenntnissen, habe ich erreicht, dass man sich sofort um meine Frau gekümmert hat. Ärzte gut und sehr nett, Ausrüstung spartanisch bis dürftig. Ich wurde sofort in die Verwaltung geschickt um die wichtige Kostenfrage zu klären. Meine Frau besitzt einen Plano Saude der Brasedco, sündhaft teuer. Ich brauchte eine Stunde, um die Kostenübernahme, die Laboruntersuchungen und ein Bett zu bekommen, allerdings ging kein Einzelzimmer, da ich dafür eine eigene Krankenschwester oder eine Verwandte hätte abstellen müssen, die meine Frau nachts bewachte. Die Abfertigung in der Krankenhausbürokratie war unter aller Sau.
Meine Frau wurde in der Zwischenzeit ausreichend betreut. Der uns als Referenz genannte Dr. Claudio war unbekannt und tauchte auch nie auf.
Ich habe dann später meine Frau wieder gefunden, 6 Bettzimmer, voll belegt, alle Kranken von Familienclans umlagert, Ausrüstungsstand der 60ger Jahre, gemeinsame Toiletten für Patienten, Besucher, wahrscheinlich auf für Ärzte und Bauarbeiter. Alle Bemühungen ein anderes Zimmer zu finden scheiterten, im Bettenbereich gab es auch keine Ärzte. Nach einem weiteren Tag habe ich dann meine Frau wieder auf eigenes Risiko nach Hause geholt.

Daraus ist zu lernen: Vorsicht bei Auswahl-Kriterien von Freunden und Bekannten. Der Arzt, den uns unsere Bekannte empfohlen hat, war sicherlich gut, aber er war in der Klinik nur Belegarzt und hatte dadurch keinen Einfluss auf den Versorgungsteil der Klinik. Brasilianer sind bei der Auswahl der Krankenhäuser sehr kostenbewusst. Unsere Bekannte hatte nur einen kleinen Plano Saude, also kamen die besseren Krankenhäuser für sie sowieso nicht infrage. Und Brasilianer würden ihre Kranken nie alleine dem Pflegepersonal überlassen, die bleiben selbst dabei, bis hin zur Übernachtung und kochen, füttern, machen Betten, putzen etc. Wie ich später erfahren hatte enthielt unser Plano Saude die Wahl eines Einzelzimmers samt Gestellung einer eigenen Krankenschwester mit Übernacht-Betreuung. Das hatte mir die Verwaltung aber nicht sagen können (oder ich habe es in meiner Aufregung nicht verstanden).
Was passiert aber, wenn es einen auf der Straße erwischt: Tipp eines Bekannten: mit letzter Kraft seine Golden-Cross Karte aus der Brusttasche ziehen und immer rufen: ich bin reich, ich bin reich. Andernfalls kommt man halt in ein Krankenhaus der stattlichen Gesundsheitsvorsorge und da wird’s dann schon knapp.

Also, vorher informieren, sich 2 oder 3 Krankenhäuser aussuchen und sich auf die praktischen Konsequenzen vorbereiten und evtl. brasilianische Bekannte um Begleitung bitten. Sonst kann das schnell schief gehen. Ich selber bin mit einer deutschen Auslands-Krankenversicherung, sozusagen als Privatpatient unterwegs und bezahle bar. Ich weis nur nicht, wenn ich bewusstlos bin, wie dann beweisen kann, dass ich mir den besten Service leisten könnte und dass ich auch genügend Mittel dazu habe. Ohne diesen Nachweis, kommst du hier schnell vor die Hunde. Habt ihr irgendwie für euch vorgesorgt.

Bleibt besser gesund

Manfred

Entschuldigt, wenn dieser Beitrag ein wenig langatmig ist, aber das Problem liegt hier doch im Detail
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Beitragvon Hans-Joachim Menzel » Fr 7. Jan 2005, 17:58

Hallo Manfred,

hat mich sehr interessiert deine Geschichte, vor Allem, weil ich ja auch aus BH komme. Hast du schon etwas von dem Life Center an der Av. Contorno gehört. Ich habe einen plano de saúde der UFMG. Der ist recht preisgünstig, aber dennoch gut, denn das ist so etwas wie eine Betriebskrankenkasse ohne Gewinnstreben.
Viele Ärzte halten dort auch ihre Sprechstunden ab. Da ist alles wie geleckt. Sogar das Personal ist freundlich und alles scheint, soweit ich das beurteilen kann, auf dem neuesten Stand zu sein. Dort lasse ich auch immer die Vorsorgeuntersuchungen durchführen. Das Labor Pardini hat 7 Tage in der Woche 24 Stunden geöffnet. Da kann man sich zwar auch eine senha ziehen, aber ich mußte noch nie auch nur eine Minute warten.
Das wäre mein Favorit unter den Krankenhäusern in BH, jedenfalls für unsere Versorgungsklasse.

Lohnt sich das für dich,privat in D krankenversichert zu sein? Wäre es nicht billiger, eine brasil. KV abzuschließen?

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Beitragvon kaefer » So 9. Jan 2005, 23:45

Hallo Stephan
Gute Besserung! Schoenen Gruss aus Piçarras.
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Beitragvon Trem Mineiro » Di 11. Jan 2005, 14:56

Wir lernen ja dazu.
Aufgrund der unschönen Erfahrung beim ersten Krankenhausbesuch haben wir uns bei Freunden und Bekannten umgehört und uns für ein Krankenhaus im Bairro Sant Agostinho. Wohlgemerkt, ein Krankenhaus für allgemeine Notfälle, wenn man mal nicht erst seinen Hausarzt (den haben wir auch in BH) oder eine Spezialisten befragen kann. Meine Frau hat das Hospital besichtigt und sich Operationssäle, Bettenbereich, Küche etc zeigen lassen. Wir haben unseren Plano Saude vorgezeigt und uns zeigen lassen, welche Leistungen dort aus unserem Plan eingeschlossen sind. Zusätzlich bekamen wir eine Telefon-Nummer der „Pronto Socoro“ (Notaufnahme) und der Krankenwagenabteilung. Dann hat man unsere allgemeinen Daten aufgenommen (Krankenvorgeschichte, Allergien und sonstige Besonderheiten), auch die Tatsache, das ich in Europa speziell privat versichert bin und bar bezahlen kann(CC Vorprüfung). Das ganze sah alles sehr professionell und organisiert aus.

Irgendwann entwickelte sich bei meiner Frau eine Pore in der Haut zu einem kleinen Geschwulst. Der Hausarzt empfahl und eine Untersuchung in einem Hospital und befürwortete auch unser Krankenhaus in Santo Agostinho.
Wir bekamen kurzfristig einen Termin und eine Untersuchung, vorzeigen unserer Kundenkarte des Plano Saude der Bradesco reichte aus. Die Diagnose der Ärztin aus der Ambulanz: „Was schnell wächst sollte auch schnell entfernt werden“ und gab meine Frau an einen anderen Spezialisten im Hause weiter. Der vereinbarte kurzfristig einen Termin, einziges Hindernis, wir brauchten die Kostenübernahme, bescheinigt und abgestempelt auf einem Kostenvoranschlag des Krankenhauses, den der Arzt uns übergab. Nach vier Tagen Prüfung erhielten wir die Kostenübernahmebescheinigung der Bradesco und es wurde operiert. Meine Frau fühlte sich immer gut beraten, umsorgt und betreut.
Beim Verlassen des Krankenhauses wurde ihr ein Formblatt des Krankenhauses und eine Quittung über 200 R$ in die Hand gedrückt, mit der Bitte um Weiterleitung and die Bradesco die 200 R$ bei der nächsten Kontrolluntersuchung zu bezahlen.
Wir haben die Unterlagen bei der Bradesco vorbeigebracht und gebeten, den Arzt zu bezahlen. Ging aber nicht, weil der Beleg nicht einer korrekten Nota Fiscal entsprach (fand ich auch) und selbst wenn der Beleg in Ordnung wäre, würde man irgendwann uns auch nur einen Teilbetrag, so um die R$ 150 erstatten. Oho dachte ich, Selbstbeteiligung wie in Deutschland.

Die anstehende Kontrolluntersuchung durch den behandelnden Arzt sollte in einem anderen Karnkenhaus stattfinden. Wir haben das verweigert, worauf hin ein Termin im ursprünglichen Krankenhaus vereinbart wurde. Wir wären auch nie damit einverstanden gewesen uns in ein anderes Krankenhaus zu begeben, weil wir ja genau das verhindern wollten, uns wieder in einer Bruchbude am Rande einer Favela wieder zu finden, nur weil es dem behandelnden Arzt da besser gefiele.

Bei diesemBesuch habe ich mich mal in die Verwaltung begeben und nach vielen Nachfragen trotz diverser Verschleierungsversuche und Rückfragen beim behandelnden Arzt folgen Sachstand in Erfahrung gebracht.

Nach der Diagnose in der Ambulanz wurde meine Frau an einen Chirurgen weitergereicht, der nicht zum Stammpersonal des Krankenhauses gehörte. Das Krankenhaus verfügt über ca. 20 Festangestellte Ärzte und über ca. 2.000 Vertragsärzte, die praktisch als Selbstständige (Freelancer) arbeiten, ein wenig auch vergleichbar mit Belegärzten. Der Kostenvoranschlag des Krankenhauses bezog sich nur auf die Unterbringung, Bett, allgemeine Dienstleistungen. Die Operation hatte irgendjemand einfach weggelassen.
Die Krankenhausverwaltung versuchte es so darzustellen, dass meine Frau nach der Ambulanz sicherlich einen ihr bekannten Spezialisten mit der Durchführung der Operation beauftragt hätte. Dem war natürlich nicht so, da meine Frau den operierenden Arzt vorher nie gesehen hatte. Auch die angedeuteten Verständigungsschwierigkeiten zogen nicht, da eine brasilianische Freundin bei der Einweisung anwesend war. Wir sahen durch diese Vorkommnisse das Vertrauensverhältnis zum Krankenhaus, dass wir ja extra vorher versucht hatten aufzubauen, schwer gestört.
Die Krankenhausverwaltung hat sich entschuldigt, war alles ein Missverständnis bla, bla, bla, der Arzt wird vom Krankenhaus bezahlt, alles erledigt.

Was war wirklich passiert. Diese 2000 Vertragsärzte brauchen Patienten. Man versucht also in der Ambulanz interessant Fälle an Land zu ziehen, vermögend erscheinende Ausländerinnen mit der Chance auf Nachbehandlung (Krebsverdacht) sind da wohl eine viel versprechende Geldquelle. Dafür gibt’s in der Ambulanz auch mal ein Trinkgeld oder Prämie. Die meisten Patienten machen das Spiel auch mit, schließlich geht es um die eigene Gesundheit. Das wurde uns von unseren brasilianischen Bekannten als gängig bestätigt. Ich muss dazu auch sagen, das der ganze Vorfall meiner Frau ehr peinlich war, der Arzt war doch so nett und freundlich und es ging doch nur um 50 Reais. Die Krankenkasse zahlt nämlich niedrigere Sätze an die bei ihr zugelassenen Arzte. Dazu hatte aus der ganzen Sache auch eine aufwendige Geschichte mit erheblichen Kosten werden können. Meine Frau ist dann allerdings nach Deutschland und hat alle Folgeuntersuchungen und -Operationen, Behandlungen etc. dort machen lassen. Heute ist alles wieder o.k.

Es hätte mich gewundert, wenn es im Gesundheitsbereich nicht diese Abzocke gegeben hätte, man muss halt überall aufpassen und auch den Mut haben, sich zu wehren. Ich würde auch wieder in dieses besagte Krankenhaus gehen, medizinisch war das ok, und dort weis ich jetzt wo ich aufpassen muss.

Es wäre gut, eine Liste von Krankenhäusern zu erstellen, mit denen man gute Erfahrung gemacht hat, vielleicht mit Angebe der Spezialisierung/Schwerpunkte.

Bleibt ja gesund :bricks:

Manfred
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Beitragvon kaefer » Mi 12. Jan 2005, 15:15

Hallo
Also ich war nur zweimal in meinem Leben ( 53 Jahre ) in einem Krankenhaus ( Ich hoffe es bleibt auch dabei!!).
Einmal in einem Brasilianischen und ein andermal in einem Schweizer Krankenhaus ( Primeiro mundo ). :shock:

Beide Erfahrungen waren niederschmetternd. In Rio wurde ich nach einem Autounfall ( Taxi ) in so ein Allgemeines Krankenhaus gebracht. Irgendwo unterhalb von den "Favelas", Zona Sul. Ich hatte Schnittwunden die genäht werden mußten. Als ich hinein gebracht wurde, setzte man mich auf einen Holzstuhl da alles Belegt war. Es war an einem Wochenende. Wie in einem Horrorfilm. Überall Blut, überall Schwerverletzte. Als ich genug Blut verloren hatte, kippte ich vom Stuhl, schlug mit dem Kopf auf den Fußboden auf und wurde bewußtlos. ich dachte noch kurz vorher, das war's dann. Als ich wieder wach wurde, saß ich wieder auf dem blutigen Holzstuhl und meine zwei klaffenden Wunden waren genäht. So kann man auch ohne Narkose operieren, man wartet einfach bis der Patient umfällt. Ich wurde sofort entlassen und mußte mir noch selbst ein Taxi besorgen. Das ganze hat nichts gekostet.
Mein zweiter Krankenhausaufenthalt war in der Schweiz ( Schultheisklinik ). Ich hatte einen Bandscheibenvorfall. Dort sagte man mir ich müßte sofort operiert werden, ansonsten besteht die Gefahr einer permanenten Lähmung..Da ich gegen eine Operation war, mußte ich einen Wisch unterschreiben das ich auf eigenes Verlangen die Klinik verließ. Das war 1996. Das ganze hat die KV bezahlt. Man sagte mir auch dort das ich in 5 Jahren im Rollstuhl sitzen werde. Heute haben wir 2005. Keine Beschwerde mehr mit meinen Bandscheiben. Wenn es nach den Ärzten geht, dann hätte ich jetzt so ein Stück Plastik im Rückgrad und müßte mehrmals im Jahr zur Nachuntersuchung.
Der Mensch wird eben nur noch als lukrative Geldquelle angesehen.
Gruss
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Beitragvon Trem Mineiro » Mi 12. Jan 2005, 16:53

Hallo Kaefer:

Das bist du selbst Schuld. Hatte ich nicht im Posting weiter oben geschrieben, du sollst deine Gold Kreditkarte hochhalten und rufen, bin reich, bin reich. Aaaaah ich verstehe, du hättest natürlich rufen müssen: so rico, so rico (sorry, war mein Fehler)

Manfred

Entschuldige, das Thema ist an sich zu ernst, um damit auch noch Witze zu machen. Darum nehmt die vorstehenden Postings ernst und bereitet euch ein wenig auf einen evtl. Erstfall vor. :oops:
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Beitragvon kaefer » Mi 12. Jan 2005, 18:46

Hallo Mani
Sorry! Damals war ich noch nicht reich. Konnte das also nicht rumschreien.
Aber schreie einmal in "Rio" herum. Ich bin reich. Ich habe eine Goldene CC! Mal schauen was da passiert!
Bis Dann
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Beitragvon Trem Mineiro » Mi 12. Jan 2005, 23:09

Oi kaefer
Ich bin auch nicht reich, aber im Notfall darf man doch lügen. Natürlich habe ich auch keine CC. Hochreißen tu ich immer meine abgelaufene Quelle-Rabattkarte, die ist auch goldig.
Und wenn man blutet wie ein Schwein, hat keiner Lust einen zu entführen,(hoffe ich).

Manfred


Aber abgesehen von den Umständen drum herum, wie war denn die Wundbehandlung. Hat da alles geklappt, keine Entzündungen, keine unschönen Narben. Bei unseren Erfahrungen haben wir beobachtet, das die rein handwerkliche und diagnostische Arbeit der Ärzte sehr gut war, trotz der unbefriedigenden Zustände und die Ärzte selber sich gekümmert haben und trotz des Andrangs immer ruhig blieben
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Beitragvon kaefer » Do 13. Jan 2005, 14:48

Hallo Manfred
Ich habe mir noch einmal so meine Gedanken über das Thema "Brasilianisches Krankenhaus" gemacht. Und muss jetzt meinen Senf noch einmal dazugeben. Zum letzten mal.
Warum sollten die Brasilianischen Ärzte anders sein wie die Mechaniker oder Handwerker hier. Sind doch alles Brasilianer, oder. Die Mentalität ist die Gleiche. Ich glaube nicht das die das Wort " Ethik " kennen.
Also ich meine das es unter Umständen besser ist wenn man nicht soviel den reichen Gringo raushängt, wenn man einmal in eine solche Lage kommt.Und eher mit dem " Jeitinho brasileiro" arbeitet.
Sonst kommen die in Versuchung und schnibbeln da ein wenig mehr weg und dort wird noch ein kleiner Schnitt gemacht. Nur um den Gringo seine Golden CC ein wenig zu erleichtern. Das kann dann unter Umständen lange dauern. :shock:
Also ich hoffe das ich hier in BR nicht mehr so schnell ins Krankenhaus muss.( auf Holz klopfen ).

Übrigens meine Narben aus Rio sind mittlerweile gut verheilt. Den Zwirn den sie zum nähen benutzen war ein wenig grob, aber sonst Ok. :)
Gruss
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