Krankenversicherung für Besucher

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Krankenversicherung für Besucher

Beitragvon roberto743 » Sa 25. Nov 2006, 15:21

Hallo Leute,

ich hab nun schon öfter gehört, dass bei der Ausreise, also am Flughafen
in Brasilien, eine Krankenversicherung für den Dauer des Aufenthalts
in Deutschland nachgewiesen werden muss!?

Stimmt das? Und in welcher Form muss der Nachweis erbracht werden?

Soll man die Krankenversicherung in Brasilien oder in Deutschland
abschliessen?

Wäre schön, wenn jemand aktuelle Erfahrungen hat.

Muito Obrigado!
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roberto743
 
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Beitragvon dierk_0476 » Sa 25. Nov 2006, 18:53

hallo roberto, ich empfehle erstmal die suchfunktion zu nutzen, denn darüber habe ich hier schon viel gelesen, und wenn die grosse forumsführung nix gelöscht hat, ist auch ne menge dazu zu lesen

ansonsten, poste doch mal für die allgemeinheit:
Wer fliegt wohin?
Ist die Person brasilianer/in?
Wo wird die Person leben?
Warum wird die Person nach BR kommen? (privat oder geschäftlich?)

Ein paar einfache vorabinfos :
Soweit ICH informiert bin, muss jemand, der eine brasilianische Person als Gast hat, nachweisen können (kann angefordert werden von der Behörde, glaube auswärtiges Amt), das er in der Zeit des Aufenthaltes die Versorgung ermöglichn kann, das die Person (der Gast) auch Krankenrechtlich abgesichert ist und das der Besuch auch wirklich gewollt war

Zu den restlichen dingen kann dir bestimmt einer von den erfahreneren Forumsmitgliedern mehr dazu sagen

Gruss, Dierk
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Beitragvon 007 » Sa 25. Nov 2006, 21:09

Ist ne Ente. Niemand am Flughafen in Brasilien fraegt nach einer Kranken-
versicherung im Ausland beim Abflug.
Besser ist in jedem Falle, einen Kurzzeitkrankenversicherung in der
Schweiz oder in Deutschland abzuschliessen fuer die Person.
Schon wegen der Kosten, die in CH/D einigeshoeher sind als in Brasilien.
Aerzte/Spital.
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Beitragvon mikelo » Sa 25. Nov 2006, 22:04

oi, roberto
guckst du:http://www.mawista.com/vide/
o sol nasce pra todos; a sombra pra quem merece.

Nur für Bewohner des Kantons Zürich/auch auf dumpfe Trolle anwendbar
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Beitragvon judika1983 » So 26. Nov 2006, 00:18

Hi roberto

also soweit ich weiß muss man eine krankenversicherung nachweisen
für den besuch.
bei mir war es vor drei wochen auch so ich habe die verpflichtungserklärung beantragt und da wurde die krankenversicherung aufgenommen. der tip von mikelo ist ganz gut, bei der mawista habe ich für meinen freund auch eine abgeschlossen für 15 tage habe ich glaub ich 19 euro bezahlt. den beleg kannste direkt ausdrucken und mit zur ausländerbehörde nehmen.
am flughafen fragen die nicht nur die deutsche botschaft in br wollte es sehen.
bei ihm waren folgende dokumente bei dem dt. generalkonsult in sao paulo notwendig:
- verpflichtungserklärung
- hin und rückflugticket
- krankenversicherung
hoffe das hilft dir ein wenig weiter.

gruss
judika
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Beitragvon roberto743 » So 26. Nov 2006, 00:45

Schon mal vielen Dank für alle Antworten!

Das kann auch von Flughafen zu Flughafen verschieden sein. Ich weiss das
von einer Brasilianerin, die im Juni über Sao Paulo nach Frankfurt flog!

"Die"(?) wollten von Ihr eine Krankenversicherung sehen! Kann natürlich
auch sein, dass da nur ein findiger Versicherungsagent schnell ein paar
Krankenversicherungen verhökern wollte!?

Darum wären Erhahrungen sachdienlich, von jemanden, der in der letzten
Zeit auch Besuch aus Brasiland hatte.
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Beitragvon Trem Mineiro » So 26. Nov 2006, 11:03

Oi Gente
Das ist wirklich schon alles geschrieben, aber auch ich habe manchmal Probleme mit der Suchfunktion

Es ist wie Dierk schon gesagt hat

Es kommt auch auf den Besuchsgrund an.

Für Touristen gilt, man muss bei der Einreise ausreichend Finanzmittel nachweisen. Wer suspekt ist, dass er dass nicht kann, hat schlechte Karten, kann er eine Versicherung nachweisen, wird im das angerechnet und die erforderlichen Barmittel können geringer sein.
Ich bekomme regelmäßig Besuch aus Brasilien, meist Geschäftfreunde und Kollegen, die kreuzen bei der Einreise immer „Tourist“ an. Da ist noch niemand auf seinen Bargeldbestand in der Brieftasche angesprochen worden, höchstens mal, wie lange er bleiben will. Bei kurzberockten Damen mit reichlich Schminke auf der dunklen Gesichtshaut kommt es wohl öfter vor, dass sie bereits an der Flugzeugtür zum Interview abgefangen werden.
Muss also irgendwie am Erscheinungsbild liegen. Das gleiche gibt es auch bei der Einreise in Brasil, die Regelungen sind so ähnlich, auch da bleiben manchmal Leute bei der Passkontrolle hängen.

Für Brasilianer, die hier Arbeiten, Heiraten, Sprache lernen, Studieren, Missionieren etc. wollen, gilt Visumspflicht und dabei auch wieder auch der Nachweis der ausreichenden Mittel. Dabei gibt es die Alternative, dass ein in Deutschland lebender Bürger sich verbindlich verpflichtet, für jegliche Kosten, die der Einreisende verursacht, aufzukommen. Er muss genügend Wohnraum vorweisen können und seine finanzielle Solidität mit Gehaltsbescheinigungen, Mietvertrag, Grundbuchauszug etc. nachweisen. Bei der Erstellung dieser Verpflichtungserklärung wird man eindringlich auf die Konsequenzen aus dieser Verpflichtung hingewiesen, besonders auf mögliche Krankheitsfälle, die für einen Privatpatienten in D recht teuer sein können. Eine Kranken- Unfallversicherung ist nicht zwingend vorschrieben, wird aber dem Einladenden dringend empfohlen. Hat man dann das Visum im Pass, kann nichts mehr passieren, er wieder, wenn man innerhalb /nach 90 Tagen auf der Ausländerbehörde seinen Aufenthaltstitel verlängern muss. Dann geht das alles noch mal los.(Finanzielle Mittel, Wohnraum, aktuelle Gehaltsbescheinigung)

Sind zum Beispiel die finanziellen Mittel, die der Einreisende in Brasilien bei der Botschaft vorweisen muss, ein wenig knapp, hilft die Vorlage einer Versicherung. Sind die finanziellen Mittel des Einladenden knapp, kann auch dort die Vorlage einer Versicherung die Anforderungen des Ausländeramtes ein wenig reduzieren.

Auf eine Sache soll noch hingewiesen werden. Auf den Abgangsflughäfen in Brasilien gibt es wirklich seriös wirkende Versicherungsvertreter, die sich einen offiziellen Anstrich geben und die Ausreisenden davor warnen, dass die Europäer Brasilianer ohne Krankenversicherung postwendend zurück schicken würden. Da hat sich schon mancher in Boxhorn jagen lassen und abgeschlossen, zurück geschickt worden ist er(oder meist sie) dann aus ganz anderen Gründen.

Gruß

Manfred

Noch 2 Hinweise
Wir haben hier in D die Erfahrung gemacht, dass ein Krankheitsfall hier sehr teuer sein kann, Facharztbesuch mit Laboruntersuchung kostet locker 400 Euros, weil der Brasilianer ja zu obskuren Privatpatientengebühren abgerechnet wird, das hätte meine BKK wahrscheinlich alles mit 75 Euro erledigt. Also auch auf gute Versicherung achten, die später auch zahlt.

Wenn die Ausländerbehörde „alle“ Kosten meint, dann auch die: Der Brasilianer/in macht sich nach 4 Wochen aus eurer Wohnung auf und davon, wird nach 10 Wochen von der Polizei aufgegriffen und abgeschoben. Die Kosten für die Abschiebung, Unterbringung, Rückflug gehen zu Lasten des Verpflichteten, und glaubt nicht dass die Polizei wochenlang nach einem Billigflug sucht. Also keine Gefälligkeitsverpflichtungen abgeben, das ist ne erste Sache.
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Beitragvon cebolinha » So 26. Nov 2006, 11:48

mikelo hat geschrieben:guckst du:http://www.mawista.com/vide/


Danke für den Tipp, wir hatten uns schon fast für den ADAC entschieden ...
... dies hier ist nochmals um einiges günstiger.
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Beitragvon Moranguinho » So 26. Nov 2006, 13:48

@ Manfred: Laut Seite des Konsulats in SP muss auch ein br. Tourist, der nach Deutschland einreist, eine Krankenversicherung vorweisen.
Habe aber auch noch nie gehört, dass jemand das nachweisen musste. Zur Not kann man sowas ja auch innerhalb von 5 Minuten per Internet abschließen.

Und zum Thema Airline: Wenn die wirklich sowas sehen wollen, würde ich denen einfach irgendein Stück Papier, auf dem etwas in Deutsch (oder welche Sprache auch immer, ausser Port./Span./Engl. :lol: ) steht, unter die Nase halten...Als ob das Check-In-Personal das lesen könnte...
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Probleme bei Einreise in Amsterdam

Beitragvon lobomau » Mo 25. Dez 2006, 18:44

Vorgestern habe ich meine Freundin vom Schiphol Amsterdam Flughafen abgeholt.
Sie ist von Guarulhos, Sao Paulo, losgeflogen und hatte ein Ticket mit Rückreise 3 Wochen später. Also nur als Tourist eingereist.

Nach 50-minütigem Warten höre ich meinen Namen in der Ansage und dass ich mich bei der Information melden sollte. Während ich bei der Information warte, bekomme ich einen Anruf auf das Handy. Es war einer vom Bundesgrenzschutz und dieser kam mich bei der Info abholen.
Meine Freundin war also irgendwie aufgefallen und sie konnte wohl nicht erklären oder verstand den Beamten nicht (ihr Englisch ist nicht so doll).
Zum Glück hatte ich ihr vorher eine inoffizielle Verpflichtungserklärung als pdf-Dokument per Email geschickt, welches sie bei sich hatte. Darin stand nur mein Name, Anschrift, Handynummer und ein kurzer Text indem ich auf englisch geschrieben habe, dass ich sie abhole und wieder zurück bringe.

Ich weiß nun nicht genau den Grund und weiß auch nicht was passiert wäre, wenn ich sie nicht abgeholt hätte. Aber der Beamte meinte ich sei ein "lucky guy" :-)
Ich habe ihn dann noch gefragt, was ich beim nächsten Mal beachten müsste. Er sagte, es müsse genug Bargeld dabei sein (35€ pro Tag oder natürlich eine Kreditkarte). Er hatte mich auch gefragt, ob sie eine Versicherung hat. Hatte sie aber nicht.

Ist also alles nochmal gut gegangen. Man sollte aber schon etwas vorbereitet sein. Vielleicht nützt es ja auch, wenn bereits ein Eintrag im Pass ist? Meine Freundin hatte ihren Pass ganz neu.

Allen anderen viel Glück.
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