Krankenversicherung nach Rueckkehr nach D.

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Versicherung

Beitragvon Vinhedense » Di 6. Dez 2005, 16:15

also, ich war einige jahre Zeitsoldat und somit Mitgleid in der "freien Heilfürsorge". Ich musste daher meinen Sohn und meine Frau "freiwillig Krankenversichern" da die Bundewehr keiner gesetzlichen Krankenkasse angehört. Habe damals meine Familie bei der AOK versichert und 200 DM im Monat dafür bezahlt.

Privat kann man sich sowieso nur versichern, wenn man ein bestimmtes Einkommen hat bzw. Selbstständig ist. Ansonsten wird man bei Arbeitslosigkeit bzw. Sozialfall bei der Agentur für Arbeit versichert.

Ich würde einfach mal bei der Krankenkasse nachfragen über die "freiwillige Krankenversicherung".

Es kann also nicht sein, das jemand über mehrere Jahre nicht Versichert ist Es gibt genügend Möglichkeiten.

- Arbeitslosigkeit
- Sozialhilfe
- freiwillig Versichern
- Private (wenn man genügend Geld verdient / Selbständigkeit)
"....dumm ist der, der dummes tut...." zitat Forrest Gump
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Beitragvon mibi » Di 6. Dez 2005, 16:23

danke für die aufklärung :)
dann scheint das ja doch noch zu klappen.

nach 2 jahren kampf mit den behörden habe ich so langsam die schnauze voll. jedem volltrottel auf irgendeinem versch*s**n** amt muss man sagen wie er seine arbeit zu tun hat. irgendwo hab ich hier schonmal ganz kurz berichtet... das ist echt nervenaufreibend...

ich mach jetzt feierabend. nachher kommt schliesslich der nikolaus!

gruss
mirco
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Beitragvon Bagi » Di 6. Dez 2005, 16:24

Hallo Poison Yvi,

Du solltest Dein Wissen ohne schlechtem Gewissen im Forum veröffentlichen und nicht per PN mitteilen. Es gibt keinen Grund sich als !&@*$#! und Meckerer zu fühlen, wenn man mit Fakten die Sachlage erklärt. Mit irgendwelchen Vermutungen, Annnahmen, Halbwissen, usw. ist nämlich nicht geholfen.
Bis dann
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Beitragvon PoisonYvi » Di 6. Dez 2005, 16:28

Bagi hat geschrieben:Hallo Poison Yvi,

Du solltest Dein Wissen ohne schlechtem Gewissen im Forum veröffentlichen und nicht per PN mitteilen. Es gibt keinen Grund sich als !&@*$#! und Meckerer zu fühlen, wenn man mit Fakten die Sachlage erklärt. Mit irgendwelchen Vermutungen, Annnahmen, Halbwissen, usw. ist nämlich nicht geholfen.


Ja, schon klar. Mache ich normalerweise ja auch. Aber alleine in diesem Thread habe ich heute schon viel zu oft...."das ist nicht richtig..." oder "falsch, das läuft so und so..." geschrieben. Und irgendwie kam ich mir schon vor wie dieser Pinguin von Uli Stein (kennt den jemand??) mit dem Schild "dagegen" in der Hand.... :? Darum wurde mir das langsam zu blöd. Vor allem, wollte ich nicht, dass das irgendwie persönlich aufgefasst wurde, weil ich immer wieder ein dieselbe Person verbessert oder berichtigt habe...und das wurde mir unangenehm... :oops:
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Beitragvon Macumba » Di 6. Dez 2005, 16:37

PoisonYvi hat geschrieben:(..) Vor allem, wollte ich nicht, dass das irgendwie persönlich aufgefasst wurde, weil ich immer wieder ein dieselbe Person verbessert oder berichtigt habe...und das wurde mir unangenehm... :oops:


Ist doch völlig unbegründet! Wenn einer die Fakten nicht kapieren/verstehen/wahrnehmen will, kann er ja "weglesen" oder sich notfalls noch mit einem unpassenden Klospruch blamieren.
Vermutlich hat jeder hier im Forum irgendein "Spezialwissen" (....welches habe ich eigentlich?) , das brauchst DU doch nicht verstecken, oder?!
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Beitragvon PoisonYvi » Di 6. Dez 2005, 21:17

Macumba hat geschrieben:das brauchst DU doch nicht verstecken, oder?!


Tu ich ja auch nicht. Darum habe ich ja auch das geschrieben, was ich weiß. Nur nach immer, und immer wieder das Gleiche erklären und wieder richtig stellen, hatte ich eben keine Lust mehr.....es wäre ja eh wieder etwas dagegen gekommen. Darum habe ich eben geziehlt geantwortet.
Aber schon verstanden...mach ich ja nicht wieder. Ab jetzt verbreite ich mein Wissen (oder auch nicht... :?: ) nur noch öffentlich...ich gelobe Besserung, okay? :wink: :wink:
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Beitragvon Viva Floripa » Mi 7. Dez 2005, 13:43

Hallo Poison Yvi, gestern hatte ich das Pech, dass mein W-LanVerbindung nicht funktioniert hat und hatte deshalb auch keinen Zugriff auf BFN. Spielt aber auch keine Rolle, die ganze Versicherungsunterhaltung war doof und enthält einige Fehler. Meine Aussagen zu den Fragen von Kristofer sind glasklar, für den Fehler wegen der Familienversicherung hab ich mich bei Mibi entschuldigt.

Du bist davon ausgegangen, dass man im versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis steht, mir ging es um die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung, wenn der Anspruch hierauf nicht besteht (Kristofer hat die Option abgelehnt). Das Ergebnis war dasselbe – unser junger Freund soll keinen 400-Euro-Job annehmen, sondern sich richtig anmelden lassen. Bei Deinen Ausführungen zu den Aufnahmebedingungen in die Gesetzliche und Austritt aus der Privaten sind einige Dinge nicht ganz richtig, ist aber auch egal, weil das keinen interessiert hier bei BFN. Ist jedoch ein umfangreiches Thema, mit dem sich der freiwillig Versicherte unbedingt befassen sollte.

In einem früheren Workshop wurde einmal angekündigt, dass die Familienversicherung erschwert werden soll durch Wartezeiten, umso mehr freu ich mich, dass das nicht so ist, das war ein Fehler von mir, dass ich nicht vorher nachgelesen habe, die ganze Gesundheitsreform ist so umfangreich, dass selbst die AOK-Mitarbeiterin noch mal nachfragen musste.– ich war echt von der Änderung überzeugt. Also die Antwort nicht, um dich zu ärgern.
Unter ARGE verstehe ich eine Arbeitsgemeinschaft egal welcher Art – aber wie bei so vielen Modernisierungen – unsere Arbeitsagentur nennt sich ARGE im Bezug auf Sozialleistungen , im Briefkopf, bei der Bankverbindung und im Internet. Mich persönlich stört diese Bezeichnung, ich finde sie einfach irreführend.

ALG II ist eine recht üble Angelegenheit, egal wie der aktuelle Name ist, steht das auf der gleichen Stufe wie die bisherige Sozialhilfe. Da besteht aber für mich auch ein kleiner Unterschied aus der Sicht der Selbständigen: die zuvor Pflichtversicherten bei der Rentenversicherung behalten ihre Rentenansprüche, Selbständige mit Privatvorsorge werden gezwungen, ihre Vorsorgeverträge aufzulösen.
(Da gibt es aber einige Tipps und Tricks)

Aber zu diesem ALG-Thema fehlen mir fundierte Grundlagen und sehe in Bescheiden recht oft Ablehnungen. Ich habe hier sonderbare Bescheide liegen:
Bescheid der Bundesagentur für Arbeit vom April 2004: Bezug von Arbeitslosengeld wird nicht nachgewiesen (die Voraussetzungen hierfür bestanden nicht mangels zu kurzer Beschäftigungsdauer), daher haben Sie keinen Anspruch auf Arbeitslosenhilfe. Entscheidung gem. §§ 190,192 SGB III.
Vom April 2004 bis Oktober 2005 sind keine Zahlungen erfolgt, weder ALG noch sonstige Hilfen. Zwischen dem ersten und dem zweiten Bescheid liegen 18 Monate Wartezeit.
Der Folgebescheid vom 28.09.2005, diesmal von der „ ARGE“ bewilligt Leistungen zur Sicherung…...nach SGB II für die Zeit vom 01.10.2005 bis 31.03.2006 in Höhe von 177,08 EUR monatlich für den Anspruchsberechtigten und dessen Ehefrau ZUSAMMEN.
(Die Ausführung zu vorhandenem Vermögen und verdienender Eltern spar ich mir, das ist äußerst bescheiden)

In meinem Tätigkeitsbereich gehe ich fast ausschließlich mit Selbständigen um, Du in Deinem vermutlich fast ausschließlich mit Arbeitnehmern.

Fakt ist, dass meine Selbständigen von der Gesetzlichen gekündigt werden, wenn sie 8 Wochen lang Beitragsrückstände haben. Fakt ist auch, dass hier keine Sozialkasse irgendwelche Leistungen übernimmt außer unter den Voraussetzungen der früheren Sozialhilfe. Wenn sie dann aus der Gesetzlichenrausgeflogen sind, kommen sie nicht mehr rein (sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis ausgenommen) und müssen sich an die Privatversicherungen wenden. Die machen Krankheitsausschlüsse bei bestehenden Krankheiten, wo der Versicherte die Behandlung einer Krebs- oder Herzerkrankung selbst bezahlt (solange er noch Vermögen hat und keine Sozialleistungen erhalten kann). Und das ist teuer !

Also sollten wir bei solchen Themen entscheiden, um was es überhaupt geht. Hier ging es um die Fragen von Kristofer, die sind beantwortet bis auf den Punkt der Auslandskrankenversicherungversicherung. Aus eigener Erfahrung hierzu: eine Auslands-KV übernimmt keine Leistungen für den Deutschen in Deutschland oder den Brasilianer in Brasilien. Vielleicht hat sich das auch geändert.

Zufällig haben Arbeitgeber auch Arbeitnehmer, da tauchen schon Fragen auf zu geringfügigen, kurzfristigen, anrechnungsfreien.....aber da hätte ich mit dem Fehler wegen der Familienversicherung keinen Schaden angerichtet- höchstens ein wenig Verwirrung gestiftet.

Dazu merke ich noch an, dass ALG und Sonstige Hilfen wirklich nicht in meinem Bereich liegen und ich Dir keine Kompetenzen untergraben wollte. Hierzu kenne ich nur die Telefonnummern der zuständigen Fachleute.
Ich werde mich bemühen, künftig mein „Halbwissen“ (Bagi) für mich zu behalten und mich nicht mehr mit unpassenden Klosprüchen zu blamieren (Macumba).

Und hier noch ein wenig Halbwissen (die Voraussetzungen haben sich ja geändert)
Ein junger Mann hier hat (vor dem 01.01.2005) die kompletten Entbindungskosten bezahlt (abgestottert) für sein uneheliches Kind, weil sich die Mutter des Kindes nicht ordentlich beim vor dem 01.01.2005 existierenden Sozialamt gemeldet hat. Das soll kein unpassender Klospruch sein, in eigenem Falle würde ich trotz Reformen nachfragen, ob die Tussi versichert ist. :( :(
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Beitragvon PoisonYvi » Mi 7. Dez 2005, 14:06

Und ich dachte schon, jetzt hätte ich dich vergrault, weil du nicht mehr geschrieben hast.....

Viva Floripa hat geschrieben:Du bist davon ausgegangen, dass man im versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis steht


Nein, ich bin davon ausgegangen, dass man in gar keinem Arbeitsverhältnis steht, weil ich hier in der Bundesagentur für Arbeit hauptsächlich mit Arbeitslosen zu tun habe. Die, die Arbeit haben, melden sich eigentlich eher selten bei uns... :lol:

Viva Floripa hat geschrieben:Unter ARGE verstehe ich eine Arbeitsgemeinschaft egal welcher Art – aber wie bei so vielen Modernisierungen – unsere Arbeitsagentur nennt sich ARGE im Bezug auf Sozialleistungen , im Briefkopf, bei der Bankverbindung und im Internet. Mich persönlich stört diese Bezeichnung, ich finde sie einfach irreführend.


Wie oben schon erläutert, ARGE und Arbeitsagentur sind zwei verschiedene Paar Schuhe. In einigen Städten sind beide in einem Gebäude untergebracht. Trotzdem sind es zwei verschiedene Institutionen, die beide unter dem Oberbegriff "Bundesagentur für Arbeit" laufen.

Viva Floripa hat geschrieben:ALG II ist eine recht üble Angelegenheit


Streite ich auch gar nicht ab. Selbst wir Mitarbeiter haben extra Schulungen bekommen, um überhaupt den Antrag ausfüllen zu können, ohne würde ich den selbst gar nicht verstehen...

Viva Floripa hat geschrieben:In meinem Tätigkeitsbereich gehe ich fast ausschließlich mit Selbständigen um, Du in Deinem vermutlich fast ausschließlich mit Arbeitnehmern.


s.o.[/quote]
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Beitragvon Viva Floripa » Mi 7. Dez 2005, 14:35

ich lasse mich nicht vergraulen. :axed:
AA oder Arge ist nicht der springende Punkt, sondern die Fragen von Kristofer, also hören wir auf mit dem beschissenen Thema. Ich bleib bei meinen Selbständigen und Nichtversicherten :madman: :alright: und Du bei Deinen Ex-Arbeitnehmern mit Anspruch auf öffentliche Gelder :D :D
- Jedem das Seine, OK?
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Beitragvon PoisonYvi » Mi 7. Dez 2005, 14:52

Viva Floripa hat geschrieben:also hören wir auf mit dem beschissenen Thema


Das hatte ich ja eigentlich schon gestern abend....
Naja, ich habe mein Wissen (oder wie auch immer man das nennen mag) kundgetan, in der Hoffnung helfen zu können. Das wars. Hab auch keine Lust mehr auf diese dämliche Diskussion jetzt. Ist nicht das Thema hier.

Für mich somit beendet...
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