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Condor




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 Betreff des Beitrags: Kreditkartenzahlung online
BeitragVerfasst: 14 Okt 2007 07:45 
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Geht man als Kreditkarteninhaber eigentlich ein echtes Risiko ein, wenn man seine Kreditkartendaten zwecks Abschluss eines Internetgeschäfts (z.B. Buchung einer Pousada, Autoanmietung, Freischaltung kostenpflichtiger Internetangebote) online preisgibt?



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Schöne Grüße,
tinto


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 Betreff des Beitrags: und ob......
BeitragVerfasst: 14 Okt 2007 07:50 
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ich lasse die Finger von so was..... ich nehme an, wer Deine - ungesperrte - Kreditkartennummer hat kann
fleissig im Netz einkaufen.... inwiefern dann Dein Kreditinstitut auf Kulanz die Kosten übernimmt... steht in
den Sternen. Warum die Kartenherausgeber für diese Fälle keine TAN Nummern vergeben ist mir nicht klar.
Sei vorsichtig!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Kreditkartenzahlung online
BeitragVerfasst: 14 Okt 2007 09:33 
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Ach so, ist dann das was ich in Wikipedia zu dem Thema gefunden habe, falsch?

Zitat:
Der Kreditkartenbesitzer ist in der angenehmen Lage, dass die Beweispflicht beim Kreditkarteninstitut liegt. Er muss die zugestellten Abrechnungen innerhalb einer Frist (meist 30 Tage) auf dessen Korrektheit überprüfen. Ungereimtheiten müssen umgehend dem Kreditkarteninstitut schriftlich (auch wenn telefonisch teilweise andere Aussagen gemacht werden) gemeldet werden. Der Betrag wird dann zurück überwiesen, da keine verbindliche Unterschrift seitens des Karteneigentümers nachgewiesen werden kann.

Händler hingegen tragen das vollumfängliche Risiko beim Kreditkartenbetrug. Obwohl die vorgängige Autorisierung ohne Probleme erfolgte, wird das Geld im Betrugsfalle vom Händler zurückgefordert. Dies deshalb, da die Autorisierung lediglich prüft, ob die angegebene Kartennummer gültig und gedeckt ist



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Schöne Grüße,
tinto


Zuletzt geändert von tinto am 14 Okt 2007 11:16, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kreditkartenzahlung online
BeitragVerfasst: 14 Okt 2007 10:53 
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Letztens wurde der Server eines Online-Karten-Händlerhauses (Kartenhaus.de)geknackt. Es wurden 66.000 Kreditkarten-Daten abgezogen. Die Banken haben darauf generell empfohlen, dass Leute die mit dem Händler in Verbindung standen deren Kreditkarten umgehend sperren lassen sollten.
Hier einer der Artikel, die einem zeigen sollten, wie sicher online-Transfers sind. Sie sind immer so sicher wie deren Server, wo sie hinterlassen werden.



Abraços
Careca

Mein echter Name ist ein tödlicher Witz. Der letzte, dem ich diesen mitteilte, wurde gestern beerdigt ... ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kreditkartenzahlung online
BeitragVerfasst: 14 Okt 2007 11:18 
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Beiträge: 279
Kreditkarten sind sicher...Wie tinto schon sagt,die Beweispflicht liegt beim KK-Institut.Bucht jemand ohne Berechtigung ab,kann ich innerhalb von 4 Wochen Einspruch einlegen.Das KK-Institut wendet sich an die Stelle,die unrechtmäßig angebucht hat und fordet Unterschrift oder Ip etc. an. Kann dies nicht vorgelegt werden bzw. geschieht das mehr als 2 mal, wird der KK-Vertrag mit dieser Stelle (z.B.Onlineshop) gekündigt. Außerdem wird meistens noch die KPN,CVV (Kreditkartenprüfnummer) verlangt. Diese steht nur auf der Originalkarte. Bei Verlust haftet man außerdem nur bis 50€,teilweise(bei Goldkarten) überhaupt nicht. Kaufe schon seit mehreren Jahren im Internet ein. Bis jetzt ohne Probleme. Meiner Meinung nach ist es unsicherer in Brasilien an einer Tankstelle mit KK zu zahlen,als im Internet.

@cabof
Schwachsinn.Bei Einspruch bekommst du das Geld sofort zurück. Das ist nicht wie bei einem Missbrauch mit einer EC-Karte, wo man Wochen lang seinem Geld hinterherlaufen muß. Ich würde lieber aufpassen,dass niemand an deine Kontodaten kommt. Das ist viel schlimmer. Ob du es glaubst oder nicht:"Jeder kann von deinem Konto abbuchen,sofern Kontonummer,BLZ und Name vorhanden sind."Legst du Einspruch ein oder lässt die Abbuchung zurückgehen wird erst überprüft, ob das rechtens ist."


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 Betreff des Beitrags: Re: Kreditkartenzahlung online
BeitragVerfasst: 14 Okt 2007 11:25 
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@ Careca, das ist aber insofern offtopic, weil in deinem Fall Daten geklaut wurden.

Die Frage ist doch, ob Kunden auch auf der sicheren Seite sind, wenn sie selbst ihre Daten (Kreditkartennummer einschließlich z.B. Geburtsdatum und KPN/CVV) beim Online-Einkauf preisgeben. Sie versetzen damit diejenigen, denen sie die Daten übermitteln möglicherweise in die Lage, diese Daten zu anderen als den vertragsgemäßen Zwecken zu verwenden, beispielsweise weitere Abbuchungen oder eigene Einkäufe zu tätigen oder nachgemachte Karten herzustellen. Man weiß ja nie mit wem man es wirklich zu tun hat. Kann sowas wirklich passieren?

Wer ist in der Pflicht, wenn sowas passiert? Wird sowas von den Kreditkartenanbietern problemlos storniert?



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Schöne Grüße,
tinto


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 Betreff des Beitrags: Re: Kreditkartenzahlung online
BeitragVerfasst: 14 Okt 2007 11:31 
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Registriert: 03 Jul 2007 14:00
Beiträge: 164
Ich hatte mal den Fall ,das Ich zwar nicht online sondern mehrfach Käufe(Restaurantbesuche) in Brasilien per Kreditkarte getätigt habe ,war auch immer vorsichtig habe immer drauf geachtet was beim Bezahlen mit meiner Kreditkarte geschieht ( bin dem Kellner immer bis zur Kasse gefolgt und trotzdem bekam Ich ca. ein Jahr später Rechnungen von online Einkäufen (Bücher ) in Brasilien ! Karte wurde daraufhin gesperrt und Geld bekam Ich zurück!


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 Betreff des Beitrags: Re: Kreditkartenzahlung online
BeitragVerfasst: 14 Okt 2007 12:10 
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tinto hat geschrieben:
@ Careca, das ist aber insofern offtopic, weil in deinem Fall Daten geklaut wurden.

Die Frage ist doch, ob Kunden auch auf der sicheren Seite sind, wenn sie selbst ihre Daten (Kreditkartennummer einschließlich z.B. Geburtsdatum und KPN/CVV) beim Online-Einkauf preisgeben. Sie versetzen damit diejenigen, denen sie die Daten übermitteln möglicherweise in die Lage, diese Daten zu anderen als den vertragsgemäßen Zwecken zu verwenden, beispielsweise weitere Abbuchungen oder eigene Einkäufe zu tätigen oder nachgemachte Karten herzustellen. Man weiß ja nie mit wem man es wirklich zu tun hat. Kann sowas wirklich passieren?

Wer ist in der Pflicht, wenn sowas passiert? Wird sowas von den Kreditkartenanbietern problemlos storniert?

Du redest und fragtest nach den Auswirkungen von Daten-Diebstahl. Wer Daten verwendet, welche ihm nicht gehören, um damit einen Vorteil für sich zu ziehen und diese Daten zu anderen als den vertragsgemäßen Zwecken zu verwenden, das ist "weil in deinem Fall Daten geklaut wurden."
Also off-topic? Du hattest vielmehr deine Frage unpräzis gestellt.
Bei einer Risikoabschätzung musst du nicht nur die ad hoc Sachen durchdenken sondern auch Spätfolgen. Denn ob durch organisierten Daten-Diebstahl oder durch geklauten Daten einer Zahlung, es läuft darauf hinaus, dass du es erst am Monatsende (oder so) bemerkst und nicht weißt, was die eigentliche Ursache war.
Aber nun gut. Ich hab dich jetzt verstanden, was du meintest.
Ja, das hatte ich schon miterlebt. Das kann ohne weiteres passieren. Und zwar nicht nur im virtualisierten Leben (Internet) sondern auch im realen Leben. Einem Kollegen passierte genau das, was du meintest. Es geschah im Rahmen der Verfügung der Kreditkarte. Es fanden damit Buchungen/Geschäfte/Käufe im Internet statt.
Im realen Leben hatte ich es selber erlebt. Offenbar hatte jemand die Karte zweimal gezogen gehabt.



Abraços
Careca

Mein echter Name ist ein tödlicher Witz. Der letzte, dem ich diesen mitteilte, wurde gestern beerdigt ... ;)


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 Betreff des Beitrags: Kreditkartenzahlung
BeitragVerfasst: 14 Okt 2007 16:54 
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Registriert: 24 Jul 2007 16:24
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.... m.E. braucht das Geschäft nicht 2 x die Karte durchzuziehen, auf dem Beleg stehen doch alle relevanten
Daten - diese nimmt das "schwarze Schaf" und kauft im Internet, also ohne Unterschrift des Karteninhabers.
Oder sehe ich das falsch? Selbst wir normalen Karteninhaber könnten damit zB von Brasilien aus auf Teufel
komm raus im Internet bestellen, an unsere - temporäre - Adresse in Brasilien und nachher dem Karteninstitut sagen.... nee, war ich nicht.... es liegt Mißbrauch vor. Kurzum - wollen wir hoffen, dass wir nicht davon betroffen werden. Viel Glück und Boa sorte!


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 Betreff des Beitrags: Re: Kreditkartenzahlung online
BeitragVerfasst: 14 Okt 2007 18:50 
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Registriert: 16 Dez 2004 14:20
Beiträge: 973
Wohnort: Belo Horizonte - Wiesbaden
Im Prinzip ist die Benutzung einer Kreditkarte schon sicher, egal ob an der Ladentheke oder im Internet. Ich sehe mehr das Problem, dass man bei (den Käufen sowieso und ) den Abrechnungen die Übersicht verliert. Dazu war ich früher echt stolz, wenn die Bank mein Kreditkarten Limit hochgepuscht hat, wer braucht eigentlich 15.000 Euro Limit, kurz entschlossener Gebrauchtwagenkauf per Kreditkarte? Das habe ich schnell wieder abgeschafft. Alle meine Rückbuchungen bei Visa wurden anstandslos akzeptiert, geschehen einmal Brasil, einmal Taiwan, noch nie in D.

Allerdings trenne ich auch. Meine beiden Firmenkarten haben ein reichliches Limit, Risiko ist ja nicht alleine bei mir. Meine privaten Karten sind auf das notwendigste limitiert und das Konto von dem abgebucht wird hat kein Kreditrahmen, wenn da mal einer widerrechtlich abbucht, macht’s mir nichts aus mich mal 4 Wochen mit der Bank auseinander zu setzten. Darüber laufen auch monatliche Abos. Und die Konten werden per DA aufgefüllt.
Für Internetkäufe habe ich eine Kreditkarte die ich ausschließlich nur dafür einsetzte mit einem geringen Limit, von dem Abbuchkonto ohne Kreditrahmen. Das reicht für Software oder mal ne Festplatte oder eine Zeitungsabonnement. Kühlschränke kauf ich nicht im Internet. Sollte es mal mehr werden, muss ich anrufen.
Zu allen Überfluss habe ich noch eine Reserve-Kreditkarte bei einer billig-Bank, damit wenn ich eine der anderen sperre (und damit sind dann immer gleich alle anderen auch gesperrt) noch überleben kann, ich komm halte nicht immer nach ein paar Tagen nach D zurück.
Meine brasilianische Kreditkarte hat ein Limit von 500 Reais, davon kann ich nicht mal ein großes Essen bezahlen, die brauche ich aber auch nur um mal, wo die Internationalen nicht angenommen werden oder mal am 24hora Bargeld-Automaten im Süden oder Nordosten.
Die häufige Benutzung der internationalen Karte befreit mich dann vom teuren Geldtransfer, weil ich meine Ausgaben ja in Brasilien mit meiner Firma abrechen (zu meinem Kurs). So bin ich 10 Jahre in Brasilien ohne größere Geldtransfers ausgekommen.
Das klingt zwar ein bisschen aufwendig, und ich gebe zu, für einige Karten zahlt man ja auch zum Teil ein wenig Gebühren, aber zum einen verliere ich nicht die Übersicht und von meinen privaten Karten kann niemand Unsummen abbuchen. Passiert mal was, erkenne ich sehr schnell, das da was nicht stimmt, ohne jeden Einzelbetrag zu kontrollieren. Das ich für meine geschäftlichen Sachen da ein höheres Risiko eingehe ist klar, aber das trägt ja auch meine Firma. Aber privat kann man das schon sehr gut begrenzen.

Gruß

Manfred


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