Langzeit-Auslandskrankenversicherung

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Langzeit-Auslandskrankenversicherung

Beitragvon pedrinho2405 » Mo 27. Okt 2014, 20:25

Ola minha gente,

wir hatten das Thema hier schon ein paar Mal, trotzdem möchte ich kurz den Link hierlassen.

Hab eine Langzeitauslandkrankenversicherung gefunden, die eigentlich vieles übertrumpft.

Familientarif für 99 Euro im Monat. (Familientarif bedeutet 2 Erwachsene und mindestens 1 Kind gilt aber auch für mehr Kinder )

Die akzeptieren sogar meine Omi mit 93 als 2. erwachsene Person, das Alter spielt im Familientarif keine Rolle.

Hier der Link, vielleicht bringts ja jemand was.

http://www.statravel.de/reisekrankenversicherung-weltweit-ohne-usa-kanada-buchen.htm

Liebe Grüße
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Re: Langzeit-Auslandskrankenversicherung

Beitragvon cabof » Mo 27. Okt 2014, 21:22

Pedrinho... danke - aber mE hat die Sache einen Haken unter Punkt 2 / 2.1 ... es scheint sich um eine Reiseversicherung zu handeln,
für Langzeiturlauber/Weltreisende etc. - müßte mich täuschen, sonst würden alle Residents die Versicherung abschliesen. Für 300 Reais
Rundumschutz - nada mal.
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Re: Langzeit-Auslandskrankenversicherung

Beitragvon pedrinho2405 » Mo 27. Okt 2014, 21:36

cabof hat geschrieben:Pedrinho... danke - aber mE hat die Sache einen Haken unter Punkt 2 / 2.1 ... es scheint sich um eine Reiseversicherung zu handeln,
für Langzeiturlauber/Weltreisende etc. - müßte mich täuschen, sonst würden alle Residents die Versicherung abschliesen. Für 300 Reais
Rundumschutz - nada mal.



Hallo Cabof,

klar Du hast Recht, soll ja auch nur ein Tip für Diejenigen sein, die bissl länger als die normalen 45 oder 60 Tage dort bleiben wollen. Das längste was ich bis jetzt für Auswanderer gesehen habe, waren 5 Jahre, ist aber teurer.

Hab den Link bissl blöd hier bei Auswandern platziert #-o

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Re: Langzeit-Auslandskrankenversicherung

Beitragvon cabof » Mo 27. Okt 2014, 21:45

Ja Pedrinho, wir DE und unser Sicherheitsdenken, die meisten von uns sind doch hier rund-um-abgesichert, für dies und jenes - das ist auch so ein Unterschied zu BR - wie es immer mal wieder in den Foren auftaucht. Der Normalo, ohne Auto hat bestimmt keine VS in Brasilien, - müßte mich täuschen - wenn es denn mal zum Supergau kommen sollte, Anwalt, Gericht, nix zu holen und dann war es das.
Erinnere mich schwach... in den Abgaben zum Haus/Wohnung ist da nicht auch eine Feuerversicherung mit drin?
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Re: Langzeit-Auslandskrankenversicherung

Beitragvon pedrinho2405 » Di 28. Okt 2014, 11:56

cabof hat geschrieben:Ja Pedrinho, wir DE und unser Sicherheitsdenken, die meisten von uns sind doch hier rund-um-abgesichert, für dies und jenes - das ist auch so ein Unterschied zu BR - wie es immer mal wieder in den Foren auftaucht. Der Normalo, ohne Auto hat bestimmt keine VS in Brasilien, - müßte mich täuschen - wenn es denn mal zum Supergau kommen sollte, Anwalt, Gericht, nix zu holen und dann war es das.
Erinnere mich schwach... in den Abgaben zum Haus/Wohnung ist da nicht auch eine Feuerversicherung mit drin?



Hallo Cabof,

Du hast schon wieder Recht, mit dem das wir denken, gegen alles abgesichert zu sein. Ich bin da auch so ein Kandidat. Mein Versicherungfritze nannte mich mal sehr versicherungsfreudig :mrgreen: .

Nach dem ganzen Kampf mit meiner Krankheit und dem Kampf die Rente zu bekommen, denk ich da anders. Denn wenn man wirklich den ganzen Mist braucht, ist eh das wesentliche und oft wichtigste aus den Versicherungen ausgeschlossen.

Auch mit der Krankenversicherung in Brasilien wäre es für mich persönlich unwichtig, denke halt immer an meinen Sohn und an die Omi.

Ich bin mir mit der Feuerversicherung net sicher, aber ich glaube das das eine Gebühr für die Feuerwehr ist, bin mir aber nicht sicher.

Liebe Grüße
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Re: Langzeit-Auslandskrankenversicherung

Beitragvon MESSENGER08 » Di 28. Okt 2014, 13:13

pedrinho2405 hat geschrieben:
Ich bin mir mit der Feuerversicherung net sicher, aber ich glaube das das eine Gebühr für die Feuerwehr ist, bin mir aber nicht sicher.


Meinst Du die TAXA DE INCÊNDIO die der Bundesstaat kassiert ?

Damit soll angeblich die Feuerwehr unterstützt werden die ja als Bestandteil der Polícia Militar vom Bundesstaat unterhalten wird.
Aber das ist keine Versicherung im eigentlichen Sinn, bei der man einen Anspruch auf Leistungen erhält. Das ist nur eine der zahlreichen Zwangs-Gebühren ohne das man einen wirklichen Nutzen davon hat. [-X
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Re: Langzeit-Auslandskrankenversicherung

Beitragvon Trem Mineiro » Di 28. Okt 2014, 13:33

Situation für den Mieter, der in seiner Wohnung sitzt.
Im Condominio ist eine Feuerversicherung mit drin. Oder sie kommt einmal im Jahr mit der Condominio-Rechnung und muss vom Mieter bezahlt werden, so ist das in den meisten Ver5trägen geregelt.
Das ist aber die Feuerversicherung für das Gebäude, nicht für die Wohnungseinrichtung. Für den Mieter hat die keinen Nutzen, sein Hausrat ist da nicht ist versichert und wenn die Bude abgebrannt ist, sitzt er im freien. Sollte die Wohnung/Haus irgendwann mal aus den Versicherung-Mitteln wieder aufgebaut/instandgesetzt werden, darf er sich um einen neuen Mietvertrag bewerben. Natürlich wird die Miete dann dank Renovierung viel höher sein.
Die Umlegung der Versicherung ist aber rechtens, egal ob versteck im Condominio oder als jährliche Einmalzahlung.

Gruß
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Re: Langzeit-Auslandskrankenversicherung

Beitragvon BrasilJaneiro » Di 28. Okt 2014, 13:50

pedrinho2405 hat geschrieben:Ola minha gente,

wir hatten das Thema hier schon ein paar Mal, trotzdem möchte ich kurz den Link hierlassen.

Hab eine Langzeitauslandkrankenversicherung gefunden, die eigentlich vieles übertrumpft.

Familientarif für 99 Euro im Monat. (Familientarif bedeutet 2 Erwachsene und mindestens 1 Kind gilt aber auch für mehr Kinder )

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http://www.statravel.de/reisekrankenversicherung-weltweit-ohne-usa-kanada-buchen.htm

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Du zahlst alleine 540 € (je nach Alter und Personenanzahl) für ein Jahr. Lohnt sich nicht. Jede separate Leistung trägst du mit 100€ Eigenleistung. Gut aber bei schwerer Erkrankung (die du aber nachweisen musst, dass diese nicht vorher bestanden hat) und Tod (Beerdigung oder Rücktransport). Gilt nicht für Residents. Deshalb braucht ein Urlauber eine einfachere und günstigere Version, die zB DRK, wie ich schon einmal dies beschrieben hatte.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: Langzeit-Auslandskrankenversicherung

Beitragvon pedrinho2405 » Di 28. Okt 2014, 16:33

MESSENGER08 hat geschrieben:
pedrinho2405 hat geschrieben:
Ich bin mir mit der Feuerversicherung net sicher, aber ich glaube das das eine Gebühr für die Feuerwehr ist, bin mir aber nicht sicher.


Meinst Du die TAXA DE INCÊNDIO die der Bundesstaat kassiert ?

Damit soll angeblich die Feuerwehr unterstützt werden die ja als Bestandteil der Polícia Militar vom Bundesstaat unterhalten wird.
Aber das ist keine Versicherung im eigentlichen Sinn, bei der man einen Anspruch auf Leistungen erhält. Das ist nur eine der zahlreichen Zwangs-Gebühren ohne das man einen wirklichen Nutzen davon hat. [-X



Hallo Messenger,

so hab ich es ja gemeint, das es nur eine Abgabe für die Feuerwehr ist, Nutzen, wie Du schreibst, fraglich bis besch.. :mrgreen:

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Re: Langzeit-Auslandskrankenversicherung

Beitragvon pedrinho2405 » Di 28. Okt 2014, 16:43

BrasilJaneiro hat geschrieben:[quote=


Du zahlst alleine 540 € (je nach Alter und Personenanzahl) für ein Jahr. Lohnt sich nicht. Jede separate Leistung trägst du mit 100€ Eigenleistung. Gut aber bei schwerer Erkrankung (die du aber nachweisen musst, dass diese nicht vorher bestanden hat) und Tod (Beerdigung oder Rücktransport). Gilt nicht für Residents. Deshalb braucht ein Urlauber eine einfachere und günstigere Version, die zB DRK, wie ich schon einmal dies beschrieben hatte.[/quote]


Hallo BrasilJaneiro,

Du hast Recht, wenn Du den Einzelnen VN ansprichst. Ich hab das eigentlich eher auf das Familienpaket dort bezogen, denn da denke ich sind 100 Euro im Monat gut investiert, falls man wirklich mal länger als die abgedeckten Tage der normalen Ausllands KV brauchen sollte. In dem hier beschriebenen Familienpaket spielt das Alter der Einzelnen Mitglieder keine Rolle, man muß es zwar angeben, aber der Tarif bleibt der gleiche.

Das mit den 100 Euro Eigenleistung denke ich bringt ja im Notfall auch keinen an den Rand des Ruins, denn wie Du sagst, ist ja normal eine solche KV für den wirklichen Notfall der für einen Nichtversicherten den finanziellen Ruin bedeuten würde. Du hast sicher Recht, für den normalen Urlauber tuts im Normalfall eine ganz normale Versicherung.

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