Leben in Brasilien - arbeiten außerhalb von Bra

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Beitragvon Claudio » Sa 9. Dez 2006, 21:50

Wenn du in VV in Strandnähe suchst. sind das die Stadtteile
-"Praia da Costa" (teuerstes Viertel in VV - ich mag es nicht; die meisten hier auch nicht).
-Weiter Südlich ein Kleines Viertel "Itapoã"
-Dann kommt "Coqueiral de Itaparica" bzw. "Itaparica" - für viele der schönste strand weit und breit.
-Noch weiter südlich dann "Parque das Gaivotas"
je weiter südlich desto billiger die Preise (generell)
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Beitragvon amicus » Mo 11. Dez 2006, 19:31

stefan - rio hat geschrieben:P.S.

habe noch was vergessen:
GRUNDSAETZLICH muessen alle komerziellen Importe (und alles was aus mehr als 3 aehnlichen Produkten besteht ist in den Augen der Zoellner "komerziell...) VOR DER AUSFUHR aus dem Ursprungsland eine Import-Lizenz fuer Brasilien (per SISCOMEX) beantragen.
Ohne diese Importlizenz fallen schon mal generell 30% Strafe an.

Fuer deine Motorraeder kriegst du keine Importlizenz.

Wenn du mir aber immer noch nicht glaubst ruf doch mal das brasilianische Konsulat an und frag da nach.

Schoenes Wochenende und sonnige Gruesse aus Floripa..

Stefan


Hallo Stefan,

Wie wäre es denn, wenn ich mit dem eigenen PKW oder Motorrad über die Landgrenze nach BR einreise? Z.B. aus Uruguay oder Franz. Guayana.
Muss ich dann mein Fahrzeug an der Grenze stehen lassen und zu Fuss einreisen, oder kann ich mit dem Fahrzeug einreisen? Obwohl es natürlich ein gebrauchtes Fahrzeug ist? Eins ist natürlich nicht kommerziell.

fragt sich amicus
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Beitragvon ebstein » Mo 11. Dez 2006, 19:50

Hallo Amico,

das geht natürlich dann mit der Einreise, allerdings wird das Fahrzeug dann im Pass regestriert. Man hat auch nur das Touristenvisum und muss irgendwann mal raus und wehe dem das Fahrzeug ist nicht mehr da.Ich hab schon von Glücksfällen gehört ,daß einem Motorradfahrer bei der Einreise kein Vermerkin den Pass geschrieben wurde. Das ist dann der Traum eines jeden Weltenbummlers.3 - 4 Monate mit dem Motorrad durch Südamerika und dann versuchen nach Brasilienohne dass das Motorrad regestriert wird und es in Brasilien dann für gutes Geld verkaufen. Ab in den Flieger nach Hause. Es kann sich jeder vorstellen,dass gebrauchte Motorräder in Brasilien wegen der blöden Importregelung 50% mehr bringen als in den Nachbarländern.
Es ist alles zum Kotz :twisted: , wenn an den richtigen Stellen ein paar Interessenten von Kulturgütern sitzen würden, und Fahrzeuge ab einem bestimmten Alter zähle ich als Kulturgut, dann würde man die Regeln etwas ändern. Beispielsweise 10 jähriges Verkaufsverbot o.ä.
Diestrengen Regeln gibt es nur, um die heimische Industrie zu stärken, was auch nicht verkehrt ist. Auf jeden Fall ist es nicht, damit wie z.B in Afrika, alle deutschen Schrottgurken nach Brasilien gehen.
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Beitragvon stefan - rio » Mo 11. Dez 2006, 19:52

Hallo Amicus

Eireise mit dem eigenen (gebrauchtem) Fahrzeug ist natuerlich kein Problem. Man bekommt ein Einreisedokument fuer das Fahrzeug das 3 Monate gilt. Danach MUSS das Fahrzeug ausgefuehrt werden, oder es wird (bei einer ev. Polizeikontrolle) konfisziert.
Verkaufen darf man es NICHT!

ciao Stefan
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Beitragvon seitenwandkletterer » Di 12. Dez 2006, 02:26

Ebstein,

Dein Umzugsgut bekommst Du relativ problemlos nach Brasilien, wenn Du Deinen Umzug als Rückumzug Deiner brasilianischen Frau/Freundin deklarierst. Dazu muss sie einen Mindesauslandsaufenthalt vom zuständigen Generalkonsulat Brasiliens nachweisen können. Zu diesem Zweck haben wir uns eine Meldebescheinigung vom Einwohnermeldeamt austellen lassen und damit hat dann das Konsulat in München die besagte Bestätigung ausgestellt, die wir mit der Ladeliste bei der Receita Federal eingereicht haben. Auf diese Art und Weise ist unser Container, von leichten Verspätungen wegen Unfähigkeit der beauftragten Unternehmen abgesehen, hier gut angekommen.
Leider ist es unmöglich hier Gebrauchtfahrzeuge zu importieren. Ein Bekannter von mir hat seinen Camper allerdings per Schiff nach Buenos Aires verfrachtet und unternimmt jetzt immer Ferienreisen mit dem Ding in ganz Südamerika. Das Fahrzeug hat, mit deutschem Nummernschild, auch schon monatelang in Brasilien rumgestanden. Er muss es nur alle paar Monate einmal über eine Grenze fahren oder fahren lassen, um einen formalen Import zu umgehen. Das ist sicher mit einem Camper gut zu bewerkstelligen, aber mit 12 Motorädern.
Vielleicht kannst Du dem Zoll glaubhaft machen, dass es nur Schmuckstücke (oder besser Dekorationsobjekte) sind, indem Du den Motor gebrauchsuntauglich machst.

...SWK!
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Beitragvon amicus » Di 12. Dez 2006, 21:56

stefan - rio hat geschrieben:Hallo Amicus

Eireise mit dem eigenen (gebrauchtem) Fahrzeug ist natuerlich kein Problem. Man bekommt ein Einreisedokument fuer das Fahrzeug das 3 Monate gilt. Danach MUSS das Fahrzeug ausgefuehrt werden, oder es wird (bei einer ev. Polizeikontrolle) konfisziert.
Verkaufen darf man es NICHT!

ciao Stefan


Verkaufen nicht, aber verschenken, doch schon - oder? :idea:
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - und bei Gelegenheit mal wieder ausborgen. :lolmen:

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Beitragvon rwschuster » Mi 13. Dez 2006, 18:38

amicus hat geschrieben:[Verkaufen nicht, aber verschenken, doch schon - oder? :idea:
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - und bei Gelegenheit mal wieder ausborgen. :lolmen:

amicus

Verschenken geht auch nicht, wird nach dem Marktwert eingeschätzt und versteuert, sonst kann man es nicht anmelden bei Detran. Und das letzte was man sich in Brasilien ausborgen sollte ist ein Fahrzeug
Prost Mahlzeit, Sachen gibts dies garnicht gibt
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