Leben in Brasilien - arbeiten außerhalb von Bra

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Leben in Brasilien - arbeiten außerhalb von Bra

Beitragvon ebstein » Do 7. Dez 2006, 16:37

Hallo Brasilienfreunde, :D
Ich bin zur Zeit weltweit als Baustellenleiter tätig (ca. 9 Monate/Jahr). und möchte meinen Beruf jetzt selbstständig ausüben. Da meine Freundin in Brasilien lebt, möchte meinen Wohnsitz in Brasilien anmelden.
Da jede Firma einen Sitz haben muss, kann ich auch mein Gewerbe in BRA anmelden? Wie sieht es mit Steuern aus, da ich die Gelder ja außerhalb Brasiliens verdiene. Oder als "Briefkastenfirma" sonstwo? Muss ich unbedingt heiraten?
Wenn ich mein Hab und Gut nach Brasilien verschiffe, was kann ich mitnehmen und was nicht? Fahrzeuge sind wohl problematisch aber ich habe einige Oldtimer Motorräder von denen ich mich sehr ungern trennen möchte.
Kennt sich jemand mit sowas aus? :?:
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Re: Leben in Brasilien - arbeiten außerhalb von Bra

Beitragvon amicus » Do 7. Dez 2006, 17:44

ebstein hat geschrieben:Hallo Brasilienfreunde, :D
Ich bin zur Zeit weltweit als Baustellenleiter tätig (ca. 9 Monate/Jahr). und möchte meinen Beruf jetzt selbstständig ausüben. Da meine Freundin in Brasilien lebt, möchte meinen Wohnsitz in Brasilien anmelden.
Da jede Firma einen Sitz haben muss, kann ich auch mein Gewerbe in BRA anmelden? Wie sieht es mit Steuern aus, da ich die Gelder ja außerhalb Brasiliens verdiene. Oder als "Briefkastenfirma" sonstwo? Muss ich unbedingt heiraten?
Wenn ich mein Hab und Gut nach Brasilien verschiffe, was kann ich mitnehmen und was nicht? Fahrzeuge sind wohl problematisch aber ich habe einige Oldtimer Motorräder von denen ich mich sehr ungern trennen möchte.
Kennt sich jemand mit sowas aus? :?:


Soweit ich das bis jetzt mitbekommen habe, musst du heiraten um die Permanencia (Dauervisum) für BR zu bekommen. Dann bist du Ehepartner einer Brasilianerin. Das Investorenvisum ist dagegen teuer und kompliziert.
Dein Gewerbe kannst du weltweit irgendwo anmelden.
Normalerweise ist man aber dort mit seinem Welteinkommen steuerpflichtig, wo man seinen ständigen Wohnsitz hat. Je nachdem - :smidev:
Die Steuersätze in BR findest du hier:
4882-15/rente-und-steuer/ (in der Mittevom Thraed) o--o

Gruß
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Beitragvon ebstein » Sa 9. Dez 2006, 01:29

Danke, der link war hilfreich, aber was ist mit meinem Hab und Gut,
wie sieht es aus, wenn ich eine 12 Jahre alte Stereoanlage nach Brasilien mitbringen möchte, die mir sehr viel bedeutet und auch mal richtig viel gekostet hat , oder wie gesagt meine alten Motorräder. Oder auch 300kg Bücher? Leben kann ich überall, aber einige Dinge brauche ich, obwohl ich in Brasilien meine Traumfrau gefunden habe.
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Re: Leben in Brasilien - arbeiten außerhalb von Bra

Beitragvon rwschuster » Sa 9. Dez 2006, 02:31

amicus hat geschrieben:
ebstein hat geschrieben:Hallo Brasilienfreunde, :D
Ich bin zur Zeit weltweit als Baustellenleiter tätig (ca. 9 Monate/Jahr). und möchte meinen Beruf jetzt selbstständig ausüben. Da meine Freundin in Brasilien lebt, möchte meinen Wohnsitz in Brasilien anmelden.
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Stellt euch mal vor was solche, und andere Beiträge bei der brasilianischen Staatspolizei für Vermutungen erwecken könnten. Der rote Faden der Ratschläge vom "Austricksen der Einwanderungsbehörde und Federalpolizei" zieht sich schon lange genug durch diese Forum um nicht von den betreffenden Stellen bemerkt zu werden.
Noch dazu das Lob an die Forumsbetreiber eines Felix Pifraders.
Möglicherweise ist die internet ein rechtsfreier Raum, aber nicht unbeobachtet
Schieb dir die Mütze über die Augen, lemi, der Vogel Strauss ist keine geschützte Tierart

na ja schaut euch die Rezepte in einem anderen Forum an
Es gibt ja noch Ghettos
und wirds immer geben.
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Re: Leben in Brasilien - arbeiten außerhalb von Bra

Beitragvon rwschuster » Sa 9. Dez 2006, 02:37

amicus hat geschrieben:
ebstein hat geschrieben:Hallo Brasilienfreunde, :D
Ich bin zur Zeit weltweit als Baustellenleiter tätig (ca. 9 Monate/Jahr). und möchte meinen Beruf jetzt selbstständig ausüben. Da meine Freundin in Brasilien lebt, möchte meinen Wohnsitz in Brasilien anmelden.
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Beitragvon ebstein » Sa 9. Dez 2006, 10:09

Ich möchte hier gar keine Tricks(illegale) haben. Nur Ratschläge zu meinen Fragen von Leuten, die entsprechende Erfahrung haben. Theoretisch brauch ich keinDauervisum für Brasilien (noch nicht), da ich wie geschrieben,zwei drittel des Jahres außerhalb Brasiliens arbeitete. Ich habeauch bereitsin BRA gearbeitet, legal! Einmal in 'Londrina/Parana undzuletzt im Frühjahr 4 Monate in Vitoria/ E.S. Dort habe ich meine Freundin kennengelernt. Ein anständiges katolisches Mädchen und nicht sowas wie sie in Salvador am Strand herumspazieren auf der Suche nach Stechern mit Kohle.
In Espirito Santo, wo es kaum Ausländische Touristen gibt, was heist kaum? Ich habe in 4 Monaten keinen getroffen, obwohl es dort auch traumhafte Strände gibt. Jedenfalls bin ich der Meinung,das man dadurch bei Behördengängen sehr viel ehrlicher, ja herzlicher behandelt wird als in Recife oder Fortaleza,wo jeder Gringo erstmal als potentieller Sextourist gesehen wird. Ichhatte jedenfalls nicht eine negative Erfahrung. Außer,daß ich in Deutschland 10 Tage auf die Ausstellung meines Arbeitsvisas warten musste, obwohl meine Papiere komplett und sauber waren.
Soweit gut - es stellte sich für mich dann die Frage, ob mein Schatz dann mit nach Deutschland kommen solle. Sie ist aber sehr familiär verbunden und ich kann überall leben. Ein paar Beispiele gefällig? 1 Jahr Ägypten, 1,5 jahre in Thailand, 1 Jahr in Indien, 1 Jahr in Golfländern aber auch ein halbes Jahr in Pakistan und 1 Jahr in der Türkei.
Ich habe nirgendsTricks angewendet.
Jetzt möchte ich aber etwas kürzer treten und habe beschlossen, das es genügt, wenn ich nur noch 6-7 Monate im Jahr arbeite und den Rest des Jahres in Brasilien mit meiner Kleinen und unserem Kind verbringe, am Strand angeln gehen, und mir einen kleinen Garten anlege.
Meine einzigste Sorge nocheinmal : Ich habe 8 alte Motorräder, an denen ich unwahrscheinlich hänge, ein Verkauf käme nie in Frage. Sie sind alle über 30 Jahre alt. Ist eine legale Einfuhr wirklich auch so unverschämt teuer,wie bei Autos? Wie sieht es aus mit der Einfuhr von Ersatzteilen?
Da ich hier schon gelesen habe, das Leute sich einen Container gemietet haben um ihr Hab und Gut nach Brasilien zu bringen, gehe ich davon aus, dass man Sachen wie Bücher oder Möbel undHaushaltsgegenstände problemlos nach Brasilien bringen kann.
Ta bom, ich hoffe, ich habe mich jetzt so dargestellt wie ich bin:Eine ehrliche Haut. Wenn jemand Informationen über VitoriaE.S. braucht, so denke ich, ich habe einiges an Informationen parat. :roll: [/b]
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Beitragvon Boli » Sa 9. Dez 2006, 11:16

Hallo Ebstein,

hier findest Du viele Infos, ABER, ich glaube, keine trifft Dich.

http://www.brazilsf.org/port/4.3.htm

Lieber Ebstein, wenn es möglich wäre die zig Motorräder nach Brasilien zu schicken, sobald sie am Hafen ankommen, 5 Minute später, alle grosse Mafiabosse wissen schon Bescheid!!!
Und wenn Du Deine Motorräder los willst, verkauf sie lieber hier, wenigstens bekommst Du was dafür. Der ES is auch für seine "kleine Mafia" bekannt.

Warum die Deutschen die Kriminalität in Brasilien immer unterschätzen? Seid Ihr so naive oder ist das wirklich DUMMHEIT? Oder vielleicht sogar Arroganz gegenüber ein, teilweise, ignorantes Volk? Das werde ich NIE in Leben verstehen, es ist mir zu hoch.
1. Ignorant bedeutet nicht dumm oder herzlich!
2. Dummheit ist seine Reichtum zur Schau zu stellen in ein Land wo die Leute verhungern.

Auch ich bin für meine ehrlich und sehr, sehr direkt Antworte bekannt .

Boa sorte.
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Beitragvon ebstein » Sa 9. Dez 2006, 11:51

Hallo Boli,

ich unterschätze nichts, bin auch kein Träumer oder Ignorant. Allerdings bin ich Optimist und immer positiv.
Die meisten Morde gibt es in welcher brasilianischen Stadt? Im Verhältnis zur Einwohnerzahl liegt "mein"Vitoria an der Spitze. Trotzdem habe ich mich nie zu Hause eingeschlossen. Es gibt auch kaum einen Brasilianer, der mir nicht eine gefärliche Situation aus seiner Vergangenheit nennen konnte. Was oft vorkommt: Überfälle bei denen man mit Waffengewalt in seinen Wagen gezwungen wird um einige Geldautomaten abzuklappern, danach wird man am Standrand abgesetzt und das Auto und die Gangster sind weg und man kann froh sein, wenn man am Leben bleibt.
Haben so oder ähnlich viele meiner Bekannten erlebt. Trotzdem liebe ich Brasilien. Ich habe die letzten 6 Wochenvon meinen beruflichen Vitoriaaufenthalt nicht mehr im Hotel gewohnt, sondern bei meiner Freundin zu Hause. Das Auto hat drausen auf der Strasse übernachtet und ich habe eigentlich nie damit gerechnet, daß es morgends noch da stand. Das ganze in einem Vorort 10 km außerhalb von Serra. Ich habe es so geliebt,dort zu wohnen in der kleinen Hütte, kein Warmwasser aber sauber und ruhig. Ich habe in dieser Zeit viele einfache Menschen kennengelernt. An manchen Tagen aber auch die brasilianische High Society. Ich bin da mal von der Strasse auf eine Party von ca. 15 angehenden Ärzten eingeladen worden. Zur hälfte bildhübsche Frauen, die andere Hälfte Machos aus besten Familien.Unter anderem der Sohn des Besitzers des 15 stöckigen Condominiums, wo die Party war. Alle waren hackedicht, ich war froh,als ich wieder da weg war. Das einzig positive war, daß alle ein erstklassiges englisch sprachen aber sonst - Eckelhaft. Da war ich lieber mit meinen(fast überwiegend schwarzen) Arbeitskollegen zusammen, haben ein paar Kilo Fleisch auf den Grill gelegt und ein paar Kisten Brahma leer gemacht. Alles einfache Leute,aber Super Freunde und absolut ehrlich. Selten so viel Spass gehabt. Und die bösen Jungs haben immer einen großen Bogen um uns gemacht. Nach mitternacht in der Koblenzer Altstadt fühle ich mich nicht so sicher, wie in Vitoria.
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Beitragvon Boli » Sa 9. Dez 2006, 12:40

Lieber Ebstein,

jeder mit seine. Ich gönne Dir alles, aber, wozu dann brauchst Du Deinen ganze Vermögen dort? Das paßt nicht zu Deiner Lebensvorstellung in BR. Oder, vielleicht, es ist so: ich lebe mit dem Armen, aber schau mal hier, ich bin keiner von denen, wenn ich will, bin ich weg, ich bin WER, ich habe WAS.
Ich, waschechte Brasilianerin, will auch nach BR mit meinem ganzer Haushalt zurück aber, wie gesagt, HAUSHALT. Es sind teure Möbeln, die wir nach und nach gekauft haben, nicht nur zur Schau, wir leben damit! Es sind hochqualitative Sache die wir seit fast 20 Jahre besitzen. Und wir werden in keinen Hochburg der Reiche wohnen, aber auch nicht auf eine Hütte mit kaltes Wasser. Das habe ich schon als Kind erlebt und, damals, wir haben diese Situation nicht als exotisch betrachtet oder der Einfachheit zu liebe, es war ARMUT!!! Ich glaube nicht, dass Deine Verlobt erwartet immer so zu leben wie VOR Dir.
Carangueijo é que anda pra trás!!!
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Beitragvon Seebaer » Sa 9. Dez 2006, 12:44

@ ebstein,

bei jeglicher Einfuhr von Gegenstaenden in Brasilien, die ueber ein normales Reisegepaeck hinausgehen, ist mit Problemen beim Zoll zu rechnen. Wenn Du Motorraeder dorthin verschiffen willst geht nichts ohne eine gute internationale Spedition. Es geht nicht nur um Einfuhrzoelle sondern leider oft auch wem man kennt und wem man kleine "Geschenke" zukommen laesst.

Aus eigner Erfahrung kann ich berichten, das kaum noch eine Reederei Schiffsersatzteile oder Ausruestungsgegenstaende nach Brasilien schickt eben wegen der Probleme mit dem Zoll.
Wir haben mal einen Container mit gespendeten Hilfsguetern (Rollstuehle /medizinische Geraete etc ) in Itajai angelandet. Nach ueber 1 Jahr stand der Container immer noch im Hafen herum... und vielleicht auch noch heute :?

Die Gefahr, dass Dir die wertvollen Stuecke in Bra abhanden kommen solltest Du auch als positiv denkender Mensch nicht unterschaetzen :!:
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