Leben in Floripa!!

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Leben in Floripa!!

Beitragvon Paul » Mi 5. Aug 2009, 12:05

Werte Forenbesucher,
mich interessiert wie sich das Leben so in Florianopolis lebt und entwickelt hat?
Ich hatte das Glück dort 2004/2005 zu leben.
Die Anziehungskraft dieses Ortes ist nicht geringer geworden.
Wäre es realistisch dort einen Job im sozialen Bereich zu finden? Ich spreche fließend portugiesisch und bin Dipl.Sozialpädagoge/Sozialarbeiter.

"Autorização de Trabalho a Estrangeiros

Resolução Normativa nº 47, de 16 de maio de 2000
Concessão de visto a estrangeiros que venham ao País para prestar serviços junto a entidades religiosas ou de assistência social". Das hab ich zum Thema Visa gefunden! Wenn mir jemand Hinweise geben dann schon mal meinen höchsten Dank.
Liebe Grüße Paul
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Re: Leben in Floripa!!

Beitragvon amazonasklaus » Mi 5. Aug 2009, 16:50

Soviel ich weiß, geht es dabei nur um ehrenamtliche Tätigkeiten. Du benötigst eine kirchliche oder soziale Organisation in Brasilien, die sich verpflichtet, für Deinen Lebensunterhalt aufzukommen: Unterkunft und Verpflegung, aber nicht viel mehr.
"Em Portugal, de onde eu acabei de vir, o desemprego beira 20%, ou seja, um em cada quatro portugueses estão desempregados." -- Dilma Rousseff
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Re: Leben in Floripa!!

Beitragvon Viva Floripa » Do 6. Aug 2009, 10:38

Mit entsprechender Ausbildung würde ich mich vorrangig auf meinen Beruf konzentrieren und die Frage des Arbeitsortes vorerst hintenan stellen.
Mein Bestreben ginge dahin, zuerst mal entsprechende Einrichtungen in Deutschland z.B. Deutscher Entwicklungsdienst oder Dienste in Übersee zu kontaktieren, um einen ordentlich bezahlten Vollzeitjob zu finden.
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Re: Leben in Floripa!!

Beitragvon Macumba » Do 6. Aug 2009, 12:07

Viva Floripa hat geschrieben:Mit entsprechender Ausbildung würde ich mich vorrangig auf meinen Beruf konzentrieren und die Frage des Arbeitsortes vorerst hintenan stellen.
Mein Bestreben ginge dahin, zuerst mal entsprechende Einrichtungen in Deutschland z.B. Deutscher Entwicklungsdienst oder Dienste in Übersee zu kontaktieren, um einen ordentlich bezahlten Vollzeitjob zu finden.


Hat er nicht was von "Dipl.Sozialpädagoge/Sozialarbeiter" geschrieben? Verdienen die denn in Deutschland neuerdings ordentlich?
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Re: Leben in Floripa!!

Beitragvon Viva Floripa » Do 6. Aug 2009, 12:37

Macumba hat geschrieben:
Hat er nicht was von "Dipl.Sozialpädagoge/Sozialarbeiter" geschrieben? Verdienen die denn in Deutschland neuerdings ordentlich?


sprach jemand von Arbeiten IN Deutschland? Als Alternative steht ja zuvor auch das "Ehrenamt".
allerdings gibt es verschiedene Projekte in Brasilien, wo man sich über die Gehälter der Mitrabeiter in BR schlau machen kann. "Ordentlich" ist relativ....
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Re: Leben in Floripa!!

Beitragvon Macumba » Do 6. Aug 2009, 13:35

Ich finde es etwas schrill, wenn Sozialarbeiter ins Ausland gehen, um dort "ordentlich" zu verdienen. Ist aber nur meine persönliche Meinung. Kannte mal einen, der wollte den Straßenkids in BH etwas von Socrates erzählen, gemeint war jedoch nicht der Fußballer. Nun, ja,...weitere Komentare erspare ich mir.
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Re: Leben in Floripa!!

Beitragvon Takeo » Do 6. Aug 2009, 16:17

Macumba, das sind ja meine Worte!

Man muss sich auch mal vor Augen führen, dass in Südamerika (in der freien Wirtschaft) bei gleicher Leistung viel weniger gezahlt wird und dass es viel weniger Urlaub gibt als in Europa. Ich schätze mal, wir verdienen etwa 60% vergleichbarer Jobs in Europa. Insofern kann man wohl nicht auswandern um reich zu werden! Weiterhin kann man auch nicht argumentieren, dass man mit weniger auskommen kann, denn letztendlich verdient man X R$ und muss dafür 40% mehr arbeiten als in Europa! Das ist die Realität! Ich glaube das Beste ist immer noch die Selbständigkeit (Sprachschulen, Kindergärten...), den auf dem sozialen Sektor verdient man noch weniger, das wenn es überhaupt Jobs gibt!
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Re: Leben in Floripa!!

Beitragvon amazonasklaus » Do 6. Aug 2009, 18:04

Hinzu kommt, dass Florianópolis nicht gerade ein Brennpunkt sozialer Spannungen und Armut ist. Vermutlich gibt es etwa in Fortaleza mehr Bedarf an Hilfsprogrammen für die Bevölkerung.
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Re: Leben in Floripa!!

Beitragvon Viva Floripa » Fr 7. Aug 2009, 09:41

Takeo hat geschrieben: Insofern kann man wohl nicht auswandern um reich zu werden!


Ich glaube nicht, dass man bei realistischer Betrachtungsweise mit reich werden rechnen kann und soll, sondern damit, dass man sich selbst seinen Lebensunterhalt verdient. Hierzu gehört ein ordentliches Einkommen, was nicht mit ordentlichem Absahnen gleichzusetzen ist.

Ehrenamt mag gelobt werden, aber – zumindest hier in D. – wird die Arbeitskraft eines Ehrenamtlichen in Rechnung gestellt, die Organisationen verdienen damit. Verstärkt geschieht das in sozialen Bereichen wie in Sozialstationen, Altenpflege und Dritt-Welt-Läden. Eine Unzahl dieser Mitarbeiter bestreiten ihr Existenzminimum durch Hatz IV im Namen der „Ehre“ oder schieben Überstunden im 1-Euro-Job, damit Personalkosten gespart werden.
Hier läuft irgendwas verkehrt auf Kosten der Allgemeinheit.
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