Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon ptrludwig » So 12. Dez 2010, 22:03

cabof hat geschrieben:Es hat so gut angefangen und jetzt wird der Tread wieder zerissen weil jemand eine These aufstellt ob man mit 1000 Euros in BR leben kann.
In DE müßen Millionen mit 365 Euronen auskommen, präkeres Dach über den Kopf und die Heizkosten werden jetzt auch nicht mehr bezahlt.
So stelle ich mir ein Leben mit 1000 Euronen in Brasilien vor, d.h. Frau und Kinder wollen auch versorgt sein. Ich alleine, preiswertes Zimmer
irgendwo.... 2300 Reais, dafür kann man sicherlich schon mal EINE Puppe tanzen lassen... salopp gesagt. Kinder mit Schulkosten, alle paar
Monate aus den Klamotten gewachsen, Wehwechen und Medizin.... hier beginnt das Geheimnis was ich bis heute nicht lüften konnte, wie
schaffen die das in Brasilien?

Ja siehst du da habe ich auch eine These, warum soll nicht ein Deutscher genau so leben können wie ein Brasilianer? Sich dabei sogar noch wohl fühlen? Warum denkt man das nur die Reichen Brasilianer ein lebenswertes Leben führen?
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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon frankieb66 » So 12. Dez 2010, 22:45

ptrludwig hat geschrieben:Hier stufe ich mich als untere Mittelschicht ein und dieses Leben gefällt mir und meiner Frau auch, die ist keinen Luxus gewöhnt, habe auch lange nach ihr suchen müssen. Die Vorgängerinnen hatten immer so komische Ansprüche wie Auto, Hochhauswohnung, teuer essen gehen usw. Ich habe nun aber keine Lust mehr mich versklaven zu lassen und für eine feine Lady den Buckel krumm zu schuften. Es ist mir auch egal wie mein Status ist, weil die Brasilianer die Jahre lang ihr tolles Auto abzahlen kann ich nur bedauern.
...
Ja siehst du da habe ich auch eine These, warum soll nicht ein Deutscher genau so leben können wie ein Brasilianer? Sich dabei sogar noch wohl fühlen?

"Der" Brasilianer will aber nicht so leben wie Du, sondern "der" strebt nach Auto, Hochhauswohnung, teuer essen gehen usw., nicht nur die "untere Mitelschicht" strebt danach, sondern sogar die Unterschicht. Und letztendlich geht es bei dem ganzen Bestreben nicht nur um Statusgewinn, sondern auch um Zugewinn an sozialer Sicherheit, z.B. mehr $$ = mehr Bildung, mehr Gesundheit. Wie bist z.B. Du oder dein 1000-EUR-Rentner-Kumpel in Brasilien krankenversichert? SUS?

Und um noch kurz auf deinen Deutschlandvergleich zurückzukommen: "Der" Deutsche sehnt sich auch nicht nach seiner sozialen Hartz4-350-EUR-Hängematte, obwohl er damit (sogar krankenversichert!) ÜBERleben kann. Auch sind hier in D die meisten Autos auf Pump gekauft.

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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon Takeo » So 12. Dez 2010, 23:23

ptrludwig hat geschrieben:Wenn ich ein Leben wie ein normaler Europäer führen wollte, dann wäre ich dort geblieben.


Darum geht es nicht, oder besser gesagt genau darum geht es doch! Es ist doch nicht legitim zu sagen: okay, um in Brasilien zu leben muss ich meine Ansprüche auf ein Minimum reduzieren! Wir sagen doch nur: wer in Brasilien etwa so leben möchte wie in Deutschland muss hier relativ tiefer in die Tache greifen... und auch ich rede nicht von teuren Restaurants, das ist doch Quatsch... aber ein leben in Brasilien kann doch nicht heissen: jetzt muss ich nur noch zu Hause hocken und mit den Nachbarn grillen... ausserdem, wenn ich an den Strand möchte, muss ich mindestens 300 km fahren, fast 200,- R$ Pedágio bezahlen und um eine Übernachtung muss ich mich auch noch kümmern... wären am einem WE schonmal ganz schnell mindesten 500,- R$ weg!!! Und ja, fahre ich am Sonntag Nachmittag durch's Städtchen, trinke ein paar Chopps fresse zwei Lânches (einen für mich, einen für die "feine Lady" - der Sohn wird mit einem Eis apbgespeist) sind auch sehr schnell über 50,- R$ weg... teuer!!! Aber dass direkt alles in die Extreme gezogen werden muss: keiner sagt dass Du ein armer Aso bist, aber werfe uns nicht vor dass wir teure Yuppies sind, nur weil wir mal durch's Schopping flanieren wollen... also wenn ich das oder ewas Vergleichbares nicht mehr kann, kann ich mich ja direkt weghängen!!!

Aber sorry: Ausagen wie: mein teures Geld nicht in einem Hotel, Restaurant oder mit Kultur zu verschwenden... Du scheinst ja nicht zu wissen was Du dann überhaupt verpasst!!! Das sind dann die gleichen die hinterher grosse Behauptungen über Brasilien aufstellen, ohne aber die kulturellen Seiten der Brasilianer kennengelernt zu haben...
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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon frankieb66 » So 12. Dez 2010, 23:59

Takeo hat geschrieben:
ptrludwig hat geschrieben:Wenn ich ein Leben wie ein normaler Europäer führen wollte, dann wäre ich dort geblieben.

Aber sorry: Ausagen wie: mein teures Geld nicht in einem Hotel, Restaurant oder mit Kultur zu verschwenden... Du scheinst ja nicht zu wissen was Du dann überhaupt verpasst!!! Das sind dann die gleichen die hinterher grosse Behauptungen über Brasilien aufstellen, ohne aber die kulturellen Seiten der Brasilianer kennengelernt zu haben...

@Takeo: genau so sehe ich das auch

@ptrludwig: Es geht nicht darum, ob man in Brasilien eine 4-köpfige Familie mit 1000 EUR durchbringt, sondern um das wie. Wer niemals gewisse Ansprüche an seine Lebensumstände gestellt hat, der wird natürlich auch damit über die Runden kommen. Aber glaube mir: auch "der" Brasilianer will das nicht uns strebt nach mehr. Ausnahmen bestätigen, wie immer, die Regel.
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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon Takeo » Mo 13. Dez 2010, 01:31

... es hat sich nämlich auch in diesen Foren eigebürgert, so ein bisschen belächelt zu werden, wenn man auch in Brasilien einen normalen Lebensstandard beibehaltern möchte. Damit meine ich, nicht ausgestiegen zu sein, nicht in der Favela zu wohnen, oder nur noch zu Hause zu bleiben und die Sonne und Freiheit zu geniessen... im Jahre 2010 ist Brasilien letztendlich ein Land wie viele Länder auch, und die Brasilianer (ALLE!!!) haben ähnliche Ansprüche wie der Rest der Welt... wer auch mal ins Restaurant oder Schopping geht, gehört weder zum Jetset der Oberen 10.000, und muss auch nicht für eine "feine Lady" buckeln... um aber einen normalkultivierten Lebensstandard in Brasilien aufrechterhalten zu wollen, muss relativ mehr bezahlen als in Deutschland... Brasilien ist teuer und die wenigsten wollen wie ein Favelado leben, diejenigen die glauben, es trotzdem zu wollen, wissen wahrscheinlich nicht wovon sie reden!
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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon ESMERALDAS » Mo 13. Dez 2010, 04:19

Takeo hat geschrieben:... jetzt muss ich nur noch zu Hause hocken und mit den Nachbarn grillen... ausserdem, wenn ich an den Strand möchte, muss ich mindestens 300 km fahren, fast 200,- R$ Pedágio bezahlen und um eine Übernachtung muss ich mich auch noch kümmern... wären am einem WE schonmal ganz schnell mindesten 500,- R$ weg!!! Und ja, fahre ich am Sonntag Nachmittag durch's Städtchen, trinke ein paar Chopps fresse zwei Lânches (einen für mich, einen für die "feine Lady" - der Sohn wird mit einem Eis apbgespeist) sind auch sehr schnell über 50,- R$ weg... teuer!!!


Mir scheint Brasilien doch recht gross und unterschiedlich zu sein; hier in Pernambuco fahren wir beispielsweise nur 150 km zum Strand, brauchen keine Maut zu zahlen (dafür gibts die Schlaglöcher auch gratis) und zum Übernachten haben wir unser eigenes kleines Strandhäuschen. Macht 60 R$ Spritgeld. Am Strand gibts 2 Liter Cola für 5 R$, Shin für 3 R$ und Skol seit kurzem für 3.50 R$ . Die 20 l Flasche Wasser wird für 3 R$ ins Haus gebracht.
Im Sommer haben wir in Europa für 1,5 Liter Cola 0,29 € bezahlt und auch 3,50 € für 0,25 l Coca Cola im Restaurant...
Oettinger in der 10 Liter Kiste gabs dort auch noch für 6 €, hier kostet das billigste (Bossa Nova) jetzt 1,80 R$ pro Liter, also etwa 8 €.

Das Gehalt ist aber im Vergleich zum Süden auch etwas anders. Im öffentlichen (Schul-)dienst (mit pós graduação) bleiben hier gerade mal 2500 R$ netto übrig. Das reicht aber trotzdem für die Annehmlichkeiten des Lebens. Und auch die Ausbildung der Kinder muss nicht leiden.

Schlimm ist aber auch hier die "Teuerung". Die nächstbeste churrascaria verlangt seit 2 Wochen für einen Spiess mit viertklassigem Fleisch, Huhn, Käse oder Fisch 2 R$. Das mag sich für den Südbrasilianer nicht teuer anhören; vor einem Jahr gabs das gleiche Produkt aber noch für 0,80 R$ - das sind wohl 250 % mehr und sollte ich mit umgetauschten Euros bezahlen sind das schon mal bis zu satte 375 % mehr.

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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon moni2510 » Mo 13. Dez 2010, 12:28

Hier meine Rio-ist-teuer-aber-ich-lebe-gern-hier. All diese Dinge sind im Vergleich zu Deutschland hier deutlich teurer

1. Grundnahrungsmittel (Milch, Wurst, Käse, Joghurt etc.)
2. Pay TV (weils ohne einfach keine vernünftigen Programme gibt)
3. Internet, Festnetztelefon, Mobiltelefon
4. Medikamente, gerade Generika
5. Kleidung von entsprechender Quälität und nicht die Fetzen, die nach dreimal waschen auseinander fallen.
6. Möbel
7. Elektrogeräte
8. Alles rund um den PC, vorallem Hardware und Peripheriegeräte
9. Bücher
10. Tierfutter

Die einzigen Dinge, die ich günstiger finde: hochwertiges Rindfleisch, Schuhe und der Liegestuhl am Strand

Natürlich eine subjektive Zusammenstellung, wie eben mein Leben hier ist. Und ich bin nicht bereit, darauf zu verzichten. Aber es möge bitte jeder so leben, wie er es für richtig hält.

Diese Hungerleider und obere 10.000 Debatte geht mir auf meine nicht vorhandenen Eier!
---
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich es hier aufschreibe.
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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon Alexsander » Mo 13. Dez 2010, 18:44

Hi,

bei der ganzen Diskussion wird ein ganz wichtiges Thema wieder mal vergessen. Die Absicherung im Krankheitsfall. Die betrifft ja wohl irgendwann jeden "Auswanderer der älter wird".

Eine normale Kv ist in Brasilien, ab 60, richtig teuer. Man kennt nämlich keine Altersrückstellungen und kalkuliert einfach das Risiko wie es anfällt. Dafür gehen bei einem älteren Ehepaar dann schon mal leicht 500-800 Euronen pro Monat drauf. Medikamente und Zahnersatz gehen dann trotzdem immer noch extra.

Im allgemeinen kann ich selbst immer nur wieder feststellen, dass die Preise für die normale Lebenshaltung inzwischen hier sehr deutlich über denen in der alten Heimat liegen. Ich wohne in der Nähe von Recife und nicht in Rio oder Sáo Paulo.
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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon frankieb66 » Mo 13. Dez 2010, 18:57

Alexander,

du hast voll recht, aber ...
Alexsander hat geschrieben:bei der ganzen Diskussion wird ein ganz wichtiges Thema wieder mal vergessen. Die Absicherung im Krankheitsfall. Die betrifft ja wohl irgendwann jeden "Auswanderer der älter wird".
... stimmt nicht, dazu darf ich mich kurz selbst zitieren
Frankie @ptrludwig hat geschrieben:... sondern auch um Zugewinn an sozialer Sicherheit, z.B. mehr $$ = mehr Bildung, mehr Gesundheit. Wie bist z.B. Du oder dein 1000-EUR-Rentner-Kumpel in Brasilien krankenversichert? SUS?
...
Und um noch kurz auf deinen Deutschlandvergleich zurückzukommen: "Der" Deutsche sehnt sich auch nicht nach seiner sozialen Hartz4-350-EUR-Hängematte, obwohl er damit (sogar krankenversichert!) ÜBERleben kann
...
Das dachte ich mir, sonst hättest Du meinen Beitrag auch verstanden, und würdest u.a. auch nicht solche Fragen stellen.

Volle Zustimmung auch hier:
Alexsander hat geschrieben:Im allgemeinen kann ich selbst immer nur wieder feststellen, dass die Preise für die normale Lebenshaltung inzwischen hier sehr deutlich über denen in der alten Heimat liegen. Ich wohne in der Nähe von Recife und nicht in Rio oder Sáo Paulo.

So isses! Leider!

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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon berti1 » Mo 13. Dez 2010, 19:53

Irgendwie bekomme ich das mit dem „teuren“ Brasilien nicht auf die Reihe.

Macht doch die Rechnung mal mit Immobilieneigentum auf.

Meine Jahresabrechnung 2010 für ein Einfamilienhaus.

Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Müllgebühren, Hausratversicherung, Brandversicherung,
sinnloser Kaminkehrer, Telfonflat, GEZ Gebühren, Hundesteuer. Schlappe €3.900.--. oder 8.800.-- Real
Tendenz beim Hauptposten, den Energiekosten, Strom und Gas für 2011 stark steigend.

Da würde ich manchmal gerne für Wasser, Bier oder ne neue Waschmaschine etwas mehr bezahlen.

PS: Die € 12000.—Zwangsbeitrag für die Straßensanierung als Anlieger vor ein paar Jahren, lasse ich mal außen vor.
Genau so wie den Heizungsbrenner incl. Boiler den ich in 1-2 Jahren auswechseln muss.
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