Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon cabof » Mi 15. Dez 2010, 14:25

Man sollte annehmen, im Rentenalter fällt der Posten "Kinder" schon mal weg und man hat sich während des Berufslebens wohl eingerichtet und versorgt,
sodaß im Rentenalter keine großen Wünsche mehr anstehen... nur für Brasilien sehe ich den Knackpunkt Krankenversicherung, mit dem Alter kommen auch
die Wehwechen... schlecht ist, wenn man eine Frau mit großer Familie im Schlepptau hat... die erwarten ja doch immer finanzielle Zuwendungen... auch so
meine persönliche Überlegung dort nicht aufzuschlagen.
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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon Paraibano » Mi 15. Dez 2010, 15:31

cabof hat geschrieben:Man sollte annehmen, im Rentenalter fällt der Posten "Kinder" schon mal weg und man hat sich während des Berufslebens wohl eingerichtet und versorgt,
sodaß im Rentenalter keine großen Wünsche mehr anstehen... nur für Brasilien sehe ich den Knackpunkt Krankenversicherung, mit dem Alter kommen auch
die Wehwechen... schlecht ist, wenn man eine Frau mit großer Familie im Schlepptau hat... die erwarten ja doch immer finanzielle Zuwendungen... auch so
meine persönliche Überlegung dort nicht aufzuschlagen.


Hallo

Es gibt ja Leutchen hier die mit ganz wenig Geld im Monat leben wollen oder auch müssen um sich den Aussteiger finanzieren zu können .. Weil das Einkommen aus Deutschland nicht mehr her gibt die Baracka nicht mehr abwirft das Restaurante nicht in dem Maße angenommen wird so das ein vernünftiger Verdienst n da ist . Gut
Aber auch diese Leutchen ( ich persönlich nenne sie unverantwortliche Träumer ) Bedenken alle nicht man könnte ja auch krank werden und das Geld für eine KK ist in ihrem Finanzhaushalt nicht vorhanden . . Ja aber wir sind ja im Sozialstaat Brasilien da geht man halt in dem Falle zum SUS . Und fällt dem brasilianischen Staat zur Last . Was soll es , Es st auf jeden Fall billiger als im Monat so um die 1200 Real für sich und seine Frau auszugeben . Vor allem man kann es ja um sonst haben beim SUS . Und wenn man jetzt noch bedenkt das man vom SUS auch noch Medikamente haben kann . Herz was willst du mehr . Brasilien teuer von wegen .
In diesem Sinne
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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon ptrludwig » Mi 15. Dez 2010, 16:54

Paraibano hat geschrieben:
cabof hat geschrieben:Man sollte annehmen, im Rentenalter fällt der Posten "Kinder" schon mal weg und man hat sich während des Berufslebens wohl eingerichtet und versorgt,
sodaß im Rentenalter keine großen Wünsche mehr anstehen... nur für Brasilien sehe ich den Knackpunkt Krankenversicherung, mit dem Alter kommen auch
die Wehwechen... schlecht ist, wenn man eine Frau mit großer Familie im Schlepptau hat... die erwarten ja doch immer finanzielle Zuwendungen... auch so
meine persönliche Überlegung dort nicht aufzuschlagen.


Hallo

Es gibt ja Leutchen hier die mit ganz wenig Geld im Monat leben wollen oder auch müssen um sich den Aussteiger finanzieren zu können .. Weil das Einkommen aus Deutschland nicht mehr her gibt die Baracka nicht mehr abwirft das Restaurante nicht in dem Maße angenommen wird so das ein vernünftiger Verdienst n da ist . Gut
Aber auch diese Leutchen ( ich persönlich nenne sie unverantwortliche Träumer ) Bedenken alle nicht man könnte ja auch krank werden und das Geld für eine KK ist in ihrem Finanzhaushalt nicht vorhanden . . Ja aber wir sind ja im Sozialstaat Brasilien da geht man halt in dem Falle zum SUS . Und fällt dem brasilianischen Staat zur Last . Was soll es , Es st auf jeden Fall billiger als im Monat so um die 1200 Real für sich und seine Frau auszugeben . Vor allem man kann es ja um sonst haben beim SUS . Und wenn man jetzt noch bedenkt das man vom SUS auch noch Medikamente haben kann . Herz was willst du mehr . Brasilien teuer von wegen .
In diesem Sinne

Jetzt wird es lustig, kein Brasilianer regt sich auf wenn man der SUS zur Last fällt. Aber der Deutsche, nie in das brasilianische Sozialsystem eingezahlt hat. Höre ich dort Neid heraus, etwa so, da gibt es welche die zahlen keine Krankenversicherung und sind trotzdem gesund.
Wer es über hat soll gerne 1200 R$ im Monat an eine private Krankenversicherung zahlen, die Versicherung wird es freuen.
Ich bin jetzt 6 Jahre hier, macht rund 65000 R$ Einsparung. Aber wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, werde ich im kommenden Jahr in das Sozialsystem einzahlen, 54 R$ im Monat. Man muss ja nicht gleich übertreiben. Erwähnen sollte man aber die Leistung die man für diese kleine Summe bekommt, Krankengeld, Witwenrente, Rente bei Invalidität und Altersrente nach 15 Jahren Einzahlung und alles in Höhe eines Mindestlohnes. Ja auch in Brasilien gibt es eine soziale Hängematte.
Ja und wenn es mich doch mal erwischen sollte, dann werde ich dem da oben danken das er mir
ein schönes Leben geschenkt hat. Mit privater Krankenversicherung wären es vielleicht 1 oder zwei Jahre mehr geworden, aber nur vielleicht.
Habe mich nie informiert, gibt es in Brasilien noch andere Versicherungen die man abschließen könnte? Hausrat, Unfall, Haftpflicht, Tierhaft und Krankenversicherung, Feuer, Diebstahl, Rechtschutz, Glasversicherung, Überspannung, Überschwemmung, Gefahren sind ja die gleichen wie in Deutschland. Wäre für die interessant welche die deutsche Sicherheit mit hernehmen möchten.
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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon weilerlbb » Mi 15. Dez 2010, 18:51

Ich habe über 10 Jahre in Brasilien als Entwicklungshelfer gearbeitet, bin mit einer Brasilianerin verheiratet und werde 2013 nach Brasilien zurückkehren.

Die Fragen
der Lebenshaltungskosten
kann man mit der Rente in Brailien leben
ist nicht befriedigend zu beantworten weil die regionalen Gegebenheiten, die persönlichen Ansprüche zu unterschiedlich sind.

Ich werde deswegen auch nicht die Frage beantwortrn, sonder Fakten schildern die den Ratsuchenden mehr nützen als das unverbindliche Geschwätz.

In eigener Sache, ich werde immer wieder auf Rechtschreibfehler hingewiesen.
Hier habe ich nun eine Frage
wollen meine Kritiker Informationen über die Lebensverhältnisse in Brasilien
oder wollen sie sich an meine Rechtschreibfehler aufgeilen?

Nun zu den Fakten.
Die Eltern meiner Frau bekommen zusammen weinger als 700,00 R$ Rente monatlich, das sind weniger als 310 €uro und davon werden alle eigenen Bedürfnisse bezahlt, gelegendlich auch den Kindern und Enkel unter die Arne gegriffen.

Im Amazonas verdienen Polizisten ein Salario von 1.000 R$ das sind 440 €uro monatlich, davon muß der Unterhalt der Familie (sehr oft 10 Personen und mehr) finanziert werden.

In den 80tziger Jahren ist mein Bruder mit seiner brasilianschen Frau nach Brasilien gezogen mit einer Unfallrente von 297,15 DM. Die Rente ist bis 2005 auf 820€ gestiegen weil zur Unfallrente noch die Altersrente hinzukam und die ständigen Rentenanpassungen. Startkapital wenige hundert DM
In der ersten Jahren haben mein Bruder und seine Frau nur von der Unfallrente gelebt. Damaliger Wechselkurs 1 DM/4 Real und bei einigen Wechselstuben bekamen sie soger noch mehr.
Im laufe der Zeit haben aber beide ihren Hintern bewegt, eine Wohnung mit einem Laden gemietet. Der Laden wurde zu einem Ausschank umgebaut.

Neben den Getränken gab es ausschlieslich deutsches Essen, weil mein Bruder und Schwägerin der Meinung waren das die Brasilianer in Brasilien ihr brasilianische Essen zuhause kochen sollen.
Da beide nicht wirklich arbeiten wollten gab es Strammer Max, belegte Brötsche, Toastgericht, Würstchen
Hatten Sie Lust gab es richtiges Essen, Schnitzel, Kotteletts, Bratwürste, Currywürste mit Pommes Frites aus Macacheira und Salat. Hin und wieder gab es sogar Rheinischen Sauerbraten mit Püree, oder Klöse aus Macacheira und Rotkohl, Eisbein, Pürree mit Sauerkraut.
Als mein Bruder 2005 verstarb und ich zur Beerdigung nach Brasilien flog nahm mich meine Schwägerin auf Seite und gab mir 45.000€.

In der Schule, in der ich unterrichtete war es üblich das alle Klassen zum gelingen des Ortsfestes Essen beisteuern und damit Geld in die Schulkasse gespült wurde.
Der Ort war an diesem Tagen überfüllt weil viel aus dem Dschungel zum Fest kamen.
Meine Klasse macht Kartoffelpuffer mit Apfelmus und Himmel und Erde (kleine Blut-Leberwürste mit Pürree und Sauerkraut) Obwohl wir unsere Produktion von Jahr zu Jahr steigerten waren wir immer als erstes ausverkauft.
hw[/quote]
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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon Regina15 » Mi 15. Dez 2010, 19:45

@weilerlbb
ich bemühe mich nicht ausfallend zu sein, aber du hast ne Schraube locker, wer immer du bist. Einmal posten reicht vollends. Mit " Brasilien imemr teurer" hat es nur wenig zu tun.
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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon aquacan » Mi 15. Dez 2010, 22:07

Kam gerade aus Brasilien -Recife- zurück und muss schon sagen, dass ich bei Aldi deutlich günstiger einkaufe als in einem der brasilianischen Supermärkte und ich war nicht in Boa Viagem.
Bin ebenso erschrocken über die Möbelpreise für den normalen Bedarf.

Eine Buchhalterin verdient bei einer 6-Tage/48-Stundenwoche gerade mal 800,- Reais und kann nur überleben, wenn sie im Eigentum der Eltern lebt und keine Miete zahlen muss.
Mietpreise ab 350,-Reais aufwärts.
In Brasilien werden viele Kosten des täglichen Lebens über die Familie aufgefangen. Man wohnt zusammen bzw. als Single auch mit 30 + meist bei den Eltern und die haben oft ein eigenes bescheidenes Häuschen.
Die hohen Mietkosten wie in Deutschland hat die breite Bevölkerung in Brasilien nicht.

Die Fußball-WM wird noch zu weiteren Preissteigerungen führen, vor allem im Immobilienbereich.
Und angsichts des exorbitanten Wirtschaftswachstums von Brasilien (in der Wirtschaftspresse als DAS Zukunftsland gefeiert) und der großen fundamentalen Wirtschaftsprobleme in Europa (keine Bodenschätze, Überalterung der Bevölkerung, zunehmende know how Konkurrenz in Asien)
halte ich es nicht für ausgeschlossen, wenn der Euro gegenüber dem Real mittelfristig noch mehr und deutlich an Wert verliert. 1:1 halte ich in den nächsten 10 Jahren für durchaus möglich.

Justin
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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon Takeo » Mi 15. Dez 2010, 22:22

aquacan hat geschrieben:Kam gerade aus Brasilien -Recife- zurück und muss schon sagen, dass ich bei Aldi deutlich günstiger einkaufe als in einem der brasilianischen Supermärkte und ich war nicht in Boa Viagem.


... so ist es! Klar müssen manche Brasilianer mit wenig auskommen, aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass Brasilien immer teuerer wird, und diejenigen die sich die brasilianische Teuerungsrate schönreden weil der Polizist im Manaus mit 1000,- R$ auskommen kann... wollen der Realität wohl nicht ins Auge blicken.
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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon Paraibano » Mi 15. Dez 2010, 22:46

ptrludwig hat geschrieben:Jetzt wird es lustig, kein Brasilianer regt sich auf wenn man der SUS zur Last fällt. Aber der Deutsche, nie in das brasilianische Sozialsystem eingezahlt hat. Höre ich dort Neid heraus, etwa so, da gibt es welche die zahlen keine Krankenversicherung und sind trotzdem gesund.
Wer es über hat soll gerne 1200 R$ im Monat an eine private Krankenversicherung zahlen, die Versicherung wird es freuen.
Ich bin jetzt 6 Jahre hier, macht rund 65000 R$ Einsparung. Aber wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, werde ich im kommenden Jahr in das Sozialsystem einzahlen, 54 R$ im Monat. Man muss ja nicht gleich übertreiben. Erwähnen sollte man aber die Leistung die man für diese kleine Summe bekommt, Krankengeld, Witwenrente, Rente bei Invalidität und Altersrente nach 15 Jahren Einzahlung und alles in Höhe eines Mindestlohnes. Ja auch in Brasilien gibt es eine soziale Hängematte.
Ja und wenn es mich doch mal erwischen sollte, dann werde ich dem da oben danken das er mir
ein schönes Leben geschenkt hat. Mit privater Krankenversicherung wären es vielleicht 1 oder zwei Jahre mehr geworden, aber nur vielleicht.
Habe mich nie informiert, gibt es in Brasilien noch andere Versicherungen die man abschließen könnte? Hausrat, Unfall, Haftpflicht, Tierhaft und Krankenversicherung, Feuer, Diebstahl, Rechtschutz, Glasversicherung, Überspannung, Überschwemmung, Gefahren sind ja die gleichen wie in Deutschland. Wäre für die interessant welche die deutsche Sicherheit mit hernehmen möchten.


Hallo

Das sich kein Brasilianer aufregt zumal nicht über soziale Umstände . Ja das ist das eine Tatsache . Das aber Leutchen die hier leben und von Geburt her keine Brasiöianer sind und als Parasiten hier am Sozialsystem Brasiiens vom SUS durch geschleift werden ist das andere . Ja und wenn sich dann diese noch auf die breite Hühnerbrust klopfen und damit angeben und sich prüsten was sie alles an Versicherungsbeiträgen gespart haben . Oh wie clever . Leichte Wallungen zur grünen Kot.. .
Wenn ich Brasilien wäre käme hier keiner rein der nicht selbst für alles was ihn betrifft aufkommen kann . Auch eine private Krankenkasse eingeschlossen .
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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon cabof » Mi 15. Dez 2010, 23:04

Das ganze Versicherungsgedöne (Sicherheitsdenken der Deutschen, Hemmschuh ersten Ranges, immer nur an die Rente denken) kann man sich in Brasilien sparen, stimmt. Heizkosten gibt es
auch keine. Über SUS brauchen wir nicht zu diskutieren, wenn Deutschland so wenig in die Gesundheit investieren würde, könnte der Finanzminister das System aus der Portokasse zahlen.
Man darf es aber auch nicht schlechtreden, meine Freundin arbeitet als Krankenschwester und kennt alle Seiten des Systems. Wenn der Nachschub funktioniert und alles vorrätig ist dann
ist die Patientenversorgung gsichert, - wenn nicht - aus Mitleid hat sie schon mal aus eigener Tasche Erwachsenenpampers gekauft...
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Re: Lebenhaltungskosten: Brasilien immer teurer....?!

Beitragvon ptrludwig » Mi 15. Dez 2010, 23:18

Paraibano hat geschrieben:
ptrludwig hat geschrieben:
Paraibano hat geschrieben:
cabof hat geschrieben:Man sollte annehmen, im Rentenalter fällt der Posten "Kinder" schon mal weg und man hat sich während des Berufslebens wohl eingerichtet und versorgt,
sodaß im Rentenalter keine großen Wünsche mehr anstehen... nur für Brasilien sehe ich den Knackpunkt Krankenversicherung, mit dem Alter kommen auch
die Wehwechen... schlecht ist, wenn man eine Frau mit großer Familie im Schlepptau hat... die erwarten ja doch immer finanzielle Zuwendungen... auch so
meine persönliche Überlegung dort nicht aufzuschlagen.


Hallo

Es gibt ja Leutchen hier die mit ganz wenig Geld im Monat leben wollen oder auch müssen um sich den Aussteiger finanzieren zu können .. Weil das Einkommen aus Deutschland nicht mehr her gibt die Baracka nicht mehr abwirft das Restaurante nicht in dem Maße angenommen wird so das ein vernünftiger Verdienst n da ist . Gut
Aber auch diese Leutchen ( ich persönlich nenne sie unverantwortliche Träumer ) Bedenken alle nicht man könnte ja auch krank werden und das Geld für eine KK ist in ihrem Finanzhaushalt nicht vorhanden . . Ja aber wir sind ja im Sozialstaat Brasilien da geht man halt in dem Falle zum SUS . Und fällt dem brasilianischen Staat zur Last . Was soll es , Es st auf jeden Fall billiger als im Monat so um die 1200 Real für sich und seine Frau auszugeben . Vor allem man kann es ja um sonst haben beim SUS . Und wenn man jetzt noch bedenkt das man vom SUS auch noch Medikamente haben kann . Herz was willst du mehr . Brasilien teuer von wegen .
In diesem Sinne

Jetzt wird es lustig, kein Brasilianer regt sich auf wenn man der SUS zur Last fällt. Aber der Deutsche, nie in das brasilianische Sozialsystem eingezahlt hat. Höre ich dort Neid heraus, etwa so, da gibt es welche die zahlen keine Krankenversicherung und sind trotzdem gesund.
Wer es über hat soll gerne 1200 R$ im Monat an eine private Krankenversicherung zahlen, die Versicherung wird es freuen.
Ich bin jetzt 6 Jahre hier, macht rund 65000 R$ Einsparung. Aber wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, werde ich im kommenden Jahr in das Sozialsystem einzahlen, 54 R$ im Monat. Man muss ja nicht gleich übertreiben. Erwähnen sollte man aber die Leistung die man für diese kleine Summe bekommt, Krankengeld, Witwenrente, Rente bei Invalidität und Altersrente nach 15 Jahren Einzahlung und alles in Höhe eines Mindestlohnes. Ja auch in Brasilien gibt es eine soziale Hängematte.
Ja und wenn es mich doch mal erwischen sollte, dann werde ich dem da oben danken das er mir
ein schönes Leben geschenkt hat. Mit privater Krankenversicherung wären es vielleicht 1 oder zwei Jahre mehr geworden, aber nur vielleicht.
Habe mich nie informiert, gibt es in Brasilien noch andere Versicherungen die man abschließen könnte? Hausrat, Unfall, Haftpflicht, Tierhaft und Krankenversicherung, Feuer, Diebstahl, Rechtschutz, Glasversicherung, Überspannung, Überschwemmung, Gefahren sind ja die gleichen wie in Deutschland. Wäre für die interessant welche die deutsche Sicherheit mit hernehmen möchten.


Hallo

Das sich kein Brasilianer aufregt zumal nicht über soziale Umstände . Ja das ist das eine Tatsache . Das aber Leutchen die hier leben und von Geburt her keine Brasiöianer sind und als Parasiten hier am Sozialsystem Brasiiens vom SUS durch geschleift werden ist das andere . Ja und wenn sich dann diese noch auf die breite Hühnerbrust klopfen und damit angeben und sich prüsten was sie alles an Versicherungsbeiträgen gespart haben . Oh wie clever . Leichte Wallungen zur grünen Kot.. .
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Nur mal so, deine private Krankenversicherung kommt der SUS auch nicht zugute. Ja und die paar Reals die ich bisher in Anspruch genommen habe, hat der Brasilianische Staat hundertfach durch meine geleistete Arbeit zurück bekommen.
Räumt erst mal mit den Sozialschmarotzern in Deutschland auf und dann erst habt ihr das Recht andere Länder in diesem Punkt zu kritisieren.
Ja und du solltest dich nicht so aufregen, das verkürzt dein Leben, da hilft die beste private Krankenversicherung nichts. Habe ich doch richtig vermutet, es ist Neid welcher dich zu deinen Wutausbrüchen treibt. Ja 1200 R$ im Monat, das ist ein stolzer Preis für nichts, davon könnten 2 Brasilianer ein bescheidenes Leben führen.
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