Lebenshaltungskosten in Brasilien

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Re: Lebenshaltungskosten in Brasilien

Beitragvon sefant » Mi 28. Okt 2015, 19:21

rionor hat geschrieben:
Vielleicht am Aasee in Muenster, schoen mit Trampelboot zum Zoo ! Dann kauf mal Mangos, oder ueberhaupt Obst in D ! Punkt. Ich rede nicht von kleinerem Geld, ich spreche von ueber 6000 Real, was bekommst du fuer 1500,-€ in Muenster ? Haus mit Seeblick auf den Aasee ???


Jawoohl und nun wieder das beliebte Früchtefress-Argument :lol:

Wie oft muß dir eigentlich noch einer erklären daß "6000" eine aktuelle Wechselkursmilchmädchenrechnung ist? Der DURCHSCHNITTLICHE Warenkorb ist in Brasilienm DEUTLICH teurer. Was bringt dir wenn du dann billiger Mangos fressen kannst, aber dafür bei Badartikel o.ä. deutlich mehr ausgibst. Früchte sind übrigens gar nicht mehr so teuer. Lustigerweise sind auch Paranüsse aus Südamerika in D deutlich billger als in Brasilien...jaja.

Ich habe es gerade mal überschlagen, selbst beim aktuellen Wechselkurs könnte ich mir in Münster mit 1500 Euro mehr leisten als in BH mit 6000R$, wenn man mal grob den Mix aus 0815 Wohnung, Supermarkt, 0815 shoppen, Kino, Pizza, sonst. Vergnügen etc nimmt...

In Deutschland siechen die Leute auch vor sich hin, haste dir schon mal ein Altenheim von innen angeschaut ?


In Deutschland krepieren keine Leute in Krankenhaus-Fluren oder weil Medikament XY gerade ausgegangen ist...
Beleeeza
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Re: Lebenshaltungskosten in Brasilien

Beitragvon amazonasklaus » Mi 28. Okt 2015, 19:26

Brazil53 hat geschrieben:
sefant hat geschrieben:Cool, das hat der eine Aussteiger letztes Jahr bei Facebook geschrieben. Der war ganz stolz !&@*$#! Deutschland hinter sich gelassen zu haben und nun mit Permanencia "Sou brasileiro!!" zu sein. Der krepiert gerade langsam in einem Krankenhaus, inkl. Anbettelei des Konsulats etc.


Der "sou brasileiro" sucht jetzt eine Wohnung in Jena. Da wird er uns Steuerzahlern auf der Tasche liegen.

Scheint ohnehin ein Volltrottel zu sein, wenn er meint, mit der Permanencia auch die Staatsangehörigkeit bekommen zu haben.
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Re: Lebenshaltungskosten in Brasilien

Beitragvon Trem Mineiro » Mi 28. Okt 2015, 20:05

Was lohnt es sich, mit jemandem rumzustreiten, der längst eine feste (1000 Pferde) Meinung hat.

Irgendwie hat er Recht, wenn es seine Bedürfnisse mit 1.500 Euro befriedigen kann und von Reis, Zigaretten in einer Arbeitereinfach-Siedlung leben kann, dann ist doch gut. Bescheidenheit ist doch ein guter Wesenszug. Und ohne Auto (VW-Diesel) schont er noch die Umwelt.

Als der Real-Kurs ums Jahr 2000 so bei 3,8 stand hab ich auch nicht geglaubt, dass er mal in 2009 bei 2,40 liegen würde und schon gar nicht bei 4,50 heute, was für mich ein künstlicher Wert ist. Sollte der aber so bleiben, wird die Inflation nachziehen und Kaufkraftmäßig wird man irgendwo bei 3,xx landen. Mit solchen sicheren Prognosen kann rionor sowieso schnell reich werden.

Ich kaufe derzeit meine Mangos (auch brasilianscihe)hier im Supermarkt billiger, als vor einem 15 Monaten in Brasilien dort im Laden, und zu meiner Verwunderung schmecken sie, ein wenig anders, aber gut. Bei der letzten Reise war meine Frau entsetzt, wie teuer das Leben in Belo Horizonte, auch außerhalb des Zentrums geworden ist.

Also in dem Altenpflegeheim, wo rionor seine Erfahrung gemacht hat, würde ich kündigen und auswandern. Solche Fälle gibt es sicher ab und zu, wenn sich Verwandte nicht drum kümmern, aber in Brasilien hilft in vielen Gegenden kümmern nicht, da gehört das überfüllte Krankenhaus mit Betten auf dem Flur zum Alltag. Aber da werden ja auch 1000 Pferde rionor nicht hinbekommen.

Unabhängig davon wünsche ich ihm eine erfolgreiche Auswanderung und viel Glück in der neuen Heimat. Ich hab's ja auch 20 Jahre ausgehalten, aber nicht auf dem 1500 Euro-Niveau.

Gruß
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Re: Lebenshaltungskosten in Brasilien

Beitragvon Fuldi74 » Mi 28. Okt 2015, 20:55

Also ich hab hier auch schon oft gelesen, man müsste in Brasilien monatlich ab 6000 aufwärts bis hin zu Summen von 13 000 RS pro Monat haben, um dort leben zu können.

Absoluter Schwachsinn !!!!!!

Klar, wenn man eine gewisse Bude und den Luxus fürs eigene Ego braucht, kann auch Brasilien schnell teuer werden.

Ich habe in Brasilien ganz locker beinahe 2 Jahre für 2500 bis 3000 Real monatlich gelebt und zwar vom Lebensstandard um einiges höher als hier in Deutschland.

Also bitte nicht wieder den Themeneröffner zerpflücken, nur weil er nicht Euren teuren Lebensstandard teilt.

Danke und habe mal wieder die Ehre.

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Re: Lebenshaltungskosten in Brasilien

Beitragvon angrense » Mi 28. Okt 2015, 20:58

wollen die nicht eh alle nach dem ersten SUS besuch wieder nach hause?
ich habe da auch schonmal was bei VOX gesehen und selbst schlechte erfahrung gemacht. :lol:
also wer schonmal im SUS krankenhaus im flur lag und fast verreckt ist, der überlegt sich schnell wieder zurück nach D zu gehen. =D>
der vergleich mit dem deutschen altenpflegeheim hinkt gewaltig.
also mit 1500 euro kannst du wie der herr richter schill in eine favela ziehen und noch was für deine sicherheit drauflegen.
ich frage mich aber gerade von welchem "sou brasileiro" hier die ganze zeit die rede ist. klärt mich auf jungs.
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Re: Lebenshaltungskosten in Brasilien

Beitragvon rionor » Mi 28. Okt 2015, 21:06

Karmapa hat geschrieben:So dreist kann nur ein FAKE schreiben !

1000 Pferde nicht nach Deutschland und das auch noch mit den Flüchtlingen verbinden....

Geht´s noch ?



Oi,

wer lesen kann ist klar im Vorteil ! Aus welcher meiner Passagen entnimmst Du, das ich eine Ausschliessung meiner Rueckkehr nach Deutschland mit den Fluechtlingen verbinde ? Wenn du gelesen haettest, dann haettest du auch gelesen, das ich ueber 20 Jahre in Portugal gelebt habe. Habe zu keiner Zeit, eine Rueckkehr nach Deutschland ins Auge gefasst, weder heute noch vor 20 Jahren, und das ist keine Frage der Fluechtlinge.

Also, ein FAKE, wenn Du meinst ! Genau aus diesem Grunde bin ich hier !

LG
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Re: Lebenshaltungskosten in Brasilien

Beitragvon Fuldi74 » Mi 28. Okt 2015, 21:07

amazonasklaus hat geschrieben:Scheint ohnehin ein Volltrottel zu sein, wenn er meint, mit der Permanencia auch die Staatsangehörigkeit bekommen zu haben.


Und hier wieder die Forums-typischen Beleidigungen =D>

Habe die Ehre

.
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Re: Lebenshaltungskosten in Brasilien

Beitragvon Fuldi74 » Mi 28. Okt 2015, 21:12

rionor hat geschrieben:Oi,

wer lesen kann ist klar im Vorteil ! Aus welcher meiner Passagen entnimmst Du, das ich eine Ausschliessung meiner Rueckkehr nach Deutschland mit den Fluechtlingen verbinde ? Wenn du gelesen haettest, dann haettest du auch gelesen, das ich ueber 20 Jahre in Portugal gelebt habe. Habe zu keiner Zeit, eine Rueckkehr nach Deutschland ins Auge gefasst, weder heute noch vor 20 Jahren, und das ist keine Frage der Fluechtlinge.

Also, ein FAKE, wenn Du meinst ! Genau aus diesem Grunde bin ich hier !

LG



Hallo rionor,

ich kann Dir hier nur einen Rat geben, nichts auf diese schwachsinnigen Provokationen zu geben. Jeder Neuling, der etwas anderes schreibt als die Stammherrschaften hier lesen wollen, wird erstmal als Fake abgetan und oder beleidigt.

Ich kann Dir zu Deinem Beitrag nur zustimmen =D> und sehe Vieles wie Du.

Habe die Ehre.

.
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Re: Lebenshaltungskosten in Brasilien

Beitragvon angrense » Mi 28. Okt 2015, 21:22

rionor hat geschrieben:...durch ueber 20 Jahre Portugalerfahrung, ist das hier fuer mich kein Kulturschock, da ticken die Portugiesen und Brasilaner aehnlich !


na wenn ich das so zu meiner frau sagen würde, dann würde sie mich erschlagen! :roll:
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Re: Lebenshaltungskosten in Brasilien

Beitragvon amazonasklaus » Mi 28. Okt 2015, 21:28

rionor hat geschrieben:In Deutschland siechen die Leute auch vor sich hin, haste dir schon mal ein Altenheim von innen angeschaut ?

Du schon? Und hast Du dir ein brasilianisches oder portugiesisches schon von innen angeschaut? Geht's einem da automatisch besser und man hüpft wieder wie ein junger Springinsfeld hinaus ins Leben? Das wär doch was für Fuldi's Oma.
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