Lebenshaltungskosten

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Hi

Beitragvon Zwitscherer » Fr 6. Mai 2005, 16:39

Wie hoch war nochmal der salario minimo eines Brasilianers ?
Ciao Zwi
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Re: Hi

Beitragvon Moranguinho » Fr 6. Mai 2005, 17:05

Zwitscherer hat geschrieben:Wie hoch war nochmal der salario minimo eines Brasilianers ?


Hallo,

260 Reais.

http://www.portalbrasil.net/salariominimo.htm

Viele Grüße

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Beitragvon Ursinho » Fr 6. Mai 2005, 17:10

Oi Zwi!

Neuerdings 300$R. Ging durch die Nachrichten, kann man z.B. auch hier lesen:

http://www1.folha.uol.com.br/folha/bras ... 8701.shtml

Aber: was hat die Frage mit dem Thread zu tun...?

Abraços
Ursinho[/quote]
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Beitragvon Moranguinho » Fr 6. Mai 2005, 17:15

Ursinho hat geschrieben:Oi Zwi!

Neuerdings 300$R. Ging durch die Nachrichten, kann man z.B. auch hier lesen:

http://www1.folha.uol.com.br/folha/bras ... 8701.shtml

Aber: was hat die Frage mit dem Thread zu tun...?

Abraços
Ursinho
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Ist ja interessant, wie häufig der Mindestlohn mittlerweile erhöht wird!

Viele grüße

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Beitragvon Ursinho » Fr 6. Mai 2005, 17:23

@Moranguinho

Wenn Du es genau wissen willst:

http://www.mg.trt.gov.br/informe/calculos/minimo.htm
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Beitragvon tinto » Fr 6. Mai 2005, 17:27

Jaja, Leute, interessant, keine Frage, früher, so Anfang der Neunziger sagte man mal der Mindestlohn sei 100 $ (USD). Da war der Dollar mehr wert als der Euro. Cruzeiro, Cruzado, Real, womit die Brasilianer auch immer gerechnet haben, Ende der Neunziger standen sie dann im Vergleich zu den führenden Währungen der Welt ganz gut da. Und jetzt?

Zweites Problem ist aber auch in Europa bekannt: Überproportionale Steigerungen im unteren Bereich (angelernte Arbeitskraft, Anlernzeit weniger als 2 Wochen) bringen genau dort Rationalisierungen mit sich: Wer braucht Tteneinpacker im Supermarkt oder Aufzugbegleiter oder Türöffner in Mehrfamilienhäusern noch wenn sie teurer werden?
_________________________________
Schöne Grüße,
tinto
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Beitragvon Moranguinho » Fr 6. Mai 2005, 18:10

tinto hat geschrieben:Jaja, Leute, interessant, keine Frage, früher, so Anfang der Neunziger sagte man mal der Mindestlohn sei 100 $ (USD). Da war der Dollar mehr wert als der Euro. Cruzeiro, Cruzado, Real, womit die Brasilianer auch immer gerechnet haben, Ende der Neunziger standen sie dann im Vergleich zu den führenden Währungen der Welt ganz gut da. Und jetzt?

Zweites Problem ist aber auch in Europa bekannt: Überproportionale Steigerungen im unteren Bereich (angelernte Arbeitskraft, Anlernzeit weniger als 2 Wochen) bringen genau dort Rationalisierungen mit sich: Wer braucht Tteneinpacker im Supermarkt oder Aufzugbegleiter oder Türöffner in Mehrfamilienhäusern noch wenn sie teurer werden?


Die Arbeitslosigkeit scheint in BR ja auch neben der Inflation wieder am steigen zu sein.

Das mit den Rationalisierungen ist so eine Sache: Auf der einen Seite ist es schlimm für die Leute, die ihren Job verlieren, auf der anderen Seite gibt es im br. Dienstleistungsgewerbe häufig 5 Leute, die den Job erledigen, den einer machen könnte. Entsprechend niedrig ist der Lohn und damit die Motivation dieser Leute. Es nervt schon, wenn jemand nicht 10 durch 2 dividieren kann, ohne dafür 3x den Taschenrechner zu befragen.

Vieel grüße

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Lebenshaltungskosten

Beitragvon caruso » Di 10. Mai 2005, 21:44

Hallo Leute , :D

sorry, das ich in den letzten paar Tagen nichts von mir habe hören lassen, aber ich kam mir vor wie Robinson Crusoe, weil durch ein überschwemmtes Hauptleitungskabel der Telekom hier seit Mittwoch nicht mehr ging. Kein PC, kein Tel. :shock:
Habe heute mit grossem Interesse Eure treads verfolgt.
Deshalb nachträglich kurze Antworten an 1.tinto.Haste was biste was stärker in Brasilien? Kann ich mir schlecht vorstellen weil ich glaube das du mit etwas mehr, mehr hast als der durchschnittliche Brasilianer mit Mindestlohn oder ? und wenn du selber normal bleibst und nicht mit sog.oberen Gesellschaft die es in B. zweifellos gibt verkehren willst sollte man eigentlich keine Probleme haben. Hier in D. wollen leider 90 % der Leute mehr sein als Sie sind.Auf deutsch, mit den Grossen pinkeln, aber das Bein nicht hochbringen!!!.
Zu deiner Aussage bezgl. der 4 Stunden portugiesisch.Glaubst du nicht das jeder der eins und eins zusammenzählen kann weis das er so nie durchkommt? :lol:
2.Seebär,wieso sollte man schauen das man von einer grossen Fa.hingeschickt wird?Also wieder oder immer noch in Abhängigkeit??
Dann kann ich in D. bleiben oder ich habe den Mut etwas anderes zu tun.
Etwas in meinem Leben zu verändern. Einer hat mal gesagt, nichts geschieht ohne Risiko, aber ohne Risiko geschieht aucht nichts.
Ich denke das Beziehungen auf der ganzen Welt wichtig sind (schön wer Sie hat.)aber ich stelle mir es mit ein bisschen Kapital leichter vor in B. ein buissness anzufangen als in der BRD. Oder gibt es in B. vielleicht so viele Auflagen und Gesetze wie hier?(Wieso eigentlich immer Pousada???)
Und bei dem Mindestlohn kann man sogar noch Arbeitsplätze schaffen oder sehe ich das so falsch.?
Sorry, habe bestimmt das eine oder andere vergessen und würde gerne noch mehr schreiben , aber ich habe jetzt leider keine Zeit mehr(viel nachzuholen) melde mich aber gerne wieder zurück und hoffe natürlich auf ordentlich feedback.PS,schaut nicht auf Kommas ect. musste alles heute sehr schnell gehen.

Sonnige Grüsse 8)

Caruso :wave:
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Re: Lebenshaltungskosten

Beitragvon Moranguinho » Fr 13. Mai 2005, 09:15

caruso hat geschrieben:Hallo Leute , :D

[...]1.tinto.Haste was biste was stärker in Brasilien? Kann ich mir schlecht vorstellen weil ich glaube das du mit etwas mehr, mehr hast als der durchschnittliche Brasilianer mit Mindestlohn oder ? und wenn du selber normal bleibst und nicht mit sog.oberen Gesellschaft die es in B. zweifellos gibt verkehren willst sollte man eigentlich keine Probleme haben. Hier in D. wollen leider 90 % der Leute mehr sein als Sie sind.Auf deutsch, mit den Grossen pinkeln, aber das Bein nicht hochbringen!!!.
[...] :wave:


Hallo,

ich konnte mir am Anfang auch nicht vorstellen, wie stark das in Brasilien ausgeprägt ist. Ist es aber, und mit Sicherheit stärker in als in Deutschland. Wie schon gesagt, das bekommt man aber nicht so einfach in 3 Wochen Urlaub mit, da muss man schon etwas tiefer in die Kultur eintauchen.

In Deutschland gehört das gepflegte Understatement mittlerweile zum guten Ton „den Doktortitel können sie weglassen, nennen Sie mich einfach Herr X“, wenn es auch sehr aufgesetzt. I

Störend ist diese „Haste was, biste was“-Mentalität in meinen Augen nicht; man muss es eben wissen und damit umgehen können; z.B. in der Erziehung der eigenen Kinder.

Letzt habe ich auf der Globo-Seite einen Artikel gelesen, in dem Michael Schumacher als der geizigste Vater der Welt bezeichnet wurde: Er verdient 60 Mio. pro Jahr und gibt seinen Kindern nur 2 Euro Taschengeld pro Monat…

Viele Grüße

Moranguinho
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Re: Lebenshaltungskosten

Beitragvon Mazzaropi » Fr 13. Mai 2005, 15:02

Moranguinho hat geschrieben:Letzt habe ich auf der Globo-Seite einen Artikel gelesen, in dem Michael Schumacher als der geizigste Vater der Welt bezeichnet wurde: Er verdient 60 Mio. pro Jahr und gibt seinen Kindern nur 2 Euro Taschengeld pro Monat…


Das ist auch ´ne typisch brasilianische Meldung, denn Michael Schumacher wird es den Brasilianern NIE Recht machen können. Denn für die ist immer noch Ayrton Senna der größte und beste F1 Pilot aller Zeiten.

Da kann Schumi machen was er will, die Brasis werden immer nur das negative in ihm sehen und darüber berichten.
Da ist dann die geringste Kleinigkeit oder Information Anlass für eine Anti-Schumacher Meldung!!! :twisted: :twisted: :twisted:

Ist eben die typisch brasilianische Ignoranz!
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