lobomau hat geschrieben:
Das war ein schöner Bericht.
Die Probleme mit der Höhe sind ja echt heftig. Ich hätte nicht gedacht, dass es "schon" bei 5000m losgeht.
Ich fühle mich auch relativ fit und mein Ruhepuls liegt auch bei 60, aber vor meinem ersten Aufstieg trainiere ich dann doch lieber noch etwas

Höhenkrankheit kannst Du schon ab 2500m bekommen.
Ich hatte sie im kleinen Rahmen schon in Cusco (3400m), war aber durch den Tee schnell wieder weg.
Man muss aber bedenken, dass ich vorher krank war, wenig geschlafen habe und dann von der Küste nach Cusco geflogen bin und anschliessend auf Besichtigungstour.
Optimal zum akklimatisieren ist mit den Bus anreisen, so dass die Höhe langsam gesteigert wird. Dann sollte man in 3000er Höhe erstmal mind. 2 Tage sich schonen und an die Höhe gewöhnen.
Es erwischt in Cusco nicht nur regelmässig angeflogene Touristen, sondern Einheimische erwischt es auch.
Alkohol und lange Nächte (keine Frauen

) sollte vor einem Aufstieg absolutes Tabu sein.
P.S.: Im Dezember und Januar wimmelt es von Brasilianern in Cusco. Vor allem viele Mineiros aus BH haben wir kennengelernt.
EDIT: Habe nochmal auf einer Mediziner-Seite nachgeguckt.
Die Höhenkrankheit kann jeden erwischen, egal ob Sportler oder Nichtsportler, egal ob Raucher oder Nichtraucher.
Besonders gefährdet sind Kinder und Eilig-Reisende.
Akklimatisierung durch ruhige, mehrere Schonungstage und Alkoholverzicht sind das Wichtigste zur Vorbeugung.