Liebe auf den ersten Blick - und verzweifelt

Alles was man wissen muss, um in Brasilien nicht ins Fettnäpfchen zu treten.....

Liebe auf den ersten Blick - und verzweifelt

Beitragvon Volker » Mo 30. Mär 2015, 15:34

Hallo Leute,

ich bin neu hier und starte meinen ersten Beitrag mit einem großem Problem. Vieleicht könnt Ihr mir helfen. Meine Frau und ich wissen nicht mehr weiter.

Mein Name ist Volker. Ich bin 61 Jahre und lebe in Berlin. Beruflich übe ich derzeit eine Tätigkeit aus die vom Jobcenter finanziert wird. Ich finde leider keine Arbeit in meinem Alter. Ich bemühe mich täglich darum!

Unsere Geschichte.

Vor einem Monat lernte ich in Berlin Marines kennen. Eine Frau aus Sao Paulo Brasilien. Sie war als Tourist zu Besuch bei ihrer Tochter die in Berlin lebt. Als wir uns das erste mal in die Augen sahen wussten wir das wir füreinander bestimmt sind. Es war die Liebe auf den ersten Blick. Sie will unbedingt mit mir leben. Sie kennt meine berufliche Situation. Sie sagt die Liebe und der Mensch zählt für sie nicht das materielle. Da die Situation für für uns ganz neu war wussten wir nicht wie nun alles weitergehen soll. Wir sprachen mit Freunden, lasen in Internet Foren. Wir bekamen Tipps aus allen Ecken. Jeder sagte etwas anderes. Wir haben seitdem schlaflose Nächte mit viel Tränen. Wie geht es weiter? Was muss man tun um zusammen zu bleiben ? Freunde sagten heiratet und dann kann sie hierbleiben.
Wir heirateten letzten Freitag in Dänemark. Nicht wegen dem hierbleiben im Vordergrund sondern aus Liebe. Der Grund war auch das es dort sehr schnell geht und man nicht viele Papiere braucht.
Nun sind wir seit gestern wieder in Berlin. Heute waren wir bei der Behörde "Beauftragte des Senats von Berlin für Integration und Migration Potsdamer Straße 65 10785 Berlin - Mitte"Dort wurde uns gesagt sie müsse ausreisen und in Brasilien eine Familienzusammenführung beantragen was ein halbes Jahr dauern kann. Auch müsste sie dort einen A1 Deutsch Kurs machen. Dann waren sie dort überhaupt nicht erfreut über unsere Hochzeit in Dänemark und über meine derzeitige berufliche Situation auch nicht. Auch ist Ihr Tourist Aufenthalt seit 2 Tagen abgelaufen. Wir waren nach unserer Hochzeit noch 2 Tage in England mit der Hoffnung das sie dann weitere 3 Monate Tourist Aufenthalt hat. Aber es wurde uns dort gesagt das zählt nicht. Somit ist sie jetzt schon 2 Tage illegal hier. Sie hat zu mir gesagt wenn alle schief geht soll ich mit Ihr nach Brasilien kommen. Sie hat dort ein Haus. Sie kann nicht ohne mich leben und ich kann es auch nicht. Wir beide haben uns geschworen das wenn man uns trennt unser Leben zu Ende ist.
Deshalb. Hier in Berlin hält mich nichts. ich habe hier keine Familien Angehörige. Ich bin alleine. Kann ich einfach so nach Brasilien ? Mir ist egal wo ich lebe Haupsache bei meiner Frau.
Warum können wir nicht einfach glücklich leben. Bitte helft uns. Wir wissen nicht mehr weiter.

Volker & Marines
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Re: Liebe auf den ersten Blick - und verzweifelt

Beitragvon schwenkbraten » Mi 1. Apr 2015, 20:53

Ach herrje :-/
Das klingt alles überaus unorganisiert und unprofessionell.
Liebe. Leidenschaft. Träume. Sehnsucht ~ Amor. Paixao. Sonhos. Saudade.
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Re: Liebe auf den ersten Blick - und verzweifelt

Beitragvon kalti » Mi 1. Apr 2015, 22:40

so der a1 ist pflicht für jeden ausländer der in deutschland leben will
ich kenne es leider nu von thais in deutschland aber das mit der ausreise ist auch so
du kannst ja mit nach basilien fliegen und bei der familienzusammenführung zu beantragen mit auf die bitschaft gehen
ddas sollte vielleicht ein wenig besser funktionieren
aber das alles steht auf sehr sehr wackeligen beinen
da du ja auch sagst das deine finanzen nicht so rosig ist
ihr müsst wohl oder übel in den sauren apfel beissen
aber kleiner tip geh mit ihr zum arzt und besorge dir eine reideunfähigkeits bescheinigung und reiche diese bei der ausländerbehörde ein dann kann sie noch 1 monat länger legal bleiben

aber durch die heirat
musst du dich mal genau informieren die sollte eigendlich legalisiert sein
so das sie nicht ausreisen muss
mein bekannter hatte auch diese probleme und sie mussten auch warten
aber geh doch einfach mal zum leiter der amtsstube
und klage ihm dein leid
vielleicht kann der was tun
rede mit hanz nicht mit hänzchen
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Re: Liebe auf den ersten Blick - und verzweifelt

Beitragvon cabof » Mi 1. Apr 2015, 22:52

Schwenkbraten... möchte nicht wissen, wie viele von uns ähnliche Situationen durchgemacht haben bis der Ring am Finger steckte.

Dämlich nur, das sie unangemeldet ihre Zeit überschritten hat, das ist nicht gut um nicht zu sagen sehr, sehr
schlecht und führt zu Konsequenzen... Einreisverbot für bestimmte/unbestimmte Zeit nach Schengen.

Da unser neuer User persönlich am unteren Limit in DE steht... was hat er denn in Brasilien zu verlieren?
Er wird dort heiraten und mit seiner Holden zusammensein. Vielleicht hat er einen Beruf und kann ihn dort
ausführen... vielleicht wäre auch eine Frühverrentung angebracht, ein paar Euro-Kröten helfen in BR schon.

Mal sehen was die Companheiros meinen - wünsche Dir viel Glück und berichte uns mal.
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Re: Liebe auf den ersten Blick - und verzweifelt

Beitragvon zagaroma » Mi 1. Apr 2015, 23:25

Mich wundert, dass die Deutschen überhaupt eine Person ausweisen können, die in Dänemark einen deutschen Staatsbürger mit Wohnsitz in DE geheiratet hat?

Also ich würde mal schnell zum brasilianischen Konsulat in Berlin gehen und da nachfragen, wie das weitere Prozedere aussieht. Manchmal sind deutsche Einwanderungs-Beamte auch einfach willkürlich.
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Re: Liebe auf den ersten Blick - und verzweifelt

Beitragvon Brazil53 » Mi 1. Apr 2015, 23:59

Frauen können einen schon einmal den Verstand rauben. :mrgreen:

Aber es nutzt nichts, es gibt keinen "Liebesbonus" bei den Behörden. Wenn deine Frau nicht schnellsten Deutschland verlässt, wird sie nicht das Glück haben, dass man am Flughafen beide Augen und die Hühneraugen auch zudrückt und keine Vermerk über die verspätete Ausreise macht. Oder sie geht zur Ausländerbehörde und versucht eine "Grenzübertrittsbescheinigung zu bekommen. Dazu braucht sie aber ein gültiges sehr zeitnahes Rückflugticket. Mit dieser Bescheinigung umgeht man die Speicherung von Einreisebedenken im Ausländerzentralregister.
Sollte sie erwischt werden und abgeschoben werden, ist eine Einreisesperre von 5 Jahren unumgänglich.

Also den Versuch gemeinsam hier in Deutschland zu bleiben ist wohl gescheitert. Und ich glaube auch nicht, dass die Ausländerbehörde noch irgendeine Lösung aus dem Hut zaubert. Dafür sieht alles aus Behördensicht eher nach einer Scheinehe zum Erwerb einer AU aus. Ein Monat nach kennenlernen, da steckst du im Raster der Behörde.

Also bleibt nur die gemeinsame Führung der Ehe in Brasilien. Dazu muss die Ehe in Brasilien anerkannt werden. Das setzt aber die Registrierung der Ehe beim brasilianischen Konsulat voraus. Das dauert natürlich seine Zeit. In diesem Fall muss die dänische Hochzeit beim Brasilianischen Botschaft in Kopenhagen registriert werden.

Wie Du und Deine Frau dieses alles, unter fehlen der AE schaffen willst ist mir ein Rätsel. Aber mit viel Glück kann man es auch schaffen ein paar Wochen illegal hier zu sein. (Manche leben sogar jahrelang illegal in Deutschland und in Berlin gibt es auch Ärzte die Illegale kostenlos behandeln. :roll: )

Danach ist ein Zusammenleben nur noch in Brasilien möglich. Da scheinst du ja das vollste Vertrauen in deine Ehefrau zu haben. Hut ab.
Du bist jetzt 61 und könntest mit 63 Jahren und zwei Monaten Rente beantragen. Voraussetzung ist natürlich, dass man seine 45 Rentenbeitragsjahre voll hat. Sonst unter umständen das 65 Lebensjahr eher 65 Jahre und 7 Monate.
Diese Zeit ist natürlich für den Ehemann hart, aber nicht unmöglich.

Egal was ihr beide jetzt macht, ich wünsche euch viel Glück.
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Re: Liebe auf den ersten Blick - und verzweifelt

Beitragvon Brazil53 » Do 2. Apr 2015, 00:18

zagaroma hat geschrieben:Mich wundert, dass die Deutschen überhaupt eine Person ausweisen können, die in Dänemark einen deutschen Staatsbürger mit Wohnsitz in DE geheiratet hat?

Also ich würde mal schnell zum brasilianischen Konsulat in Berlin gehen und da nachfragen, wie das weitere Prozedere aussieht. Manchmal sind deutsche Einwanderungs-Beamte auch einfach willkürlich.


Weil seit 2009 durch die Heirat in Dänemark das Schengen Visum zwar gültig bleibt. Aber wenn man von Dänemark nach Deutschland einreist um eine Familienzusammenführung AE zu beantragen, hat man dafür kein gültiges Visum. Das geht mit einem Schengen Visum nicht, weil ein Wechsel des Zwecks eines Visums nicht möglich ist. Dazu braucht man das nationale deutsche Visum zur Familienzusammenführung, welches aber nur von Brasilien aus beantragt werden kann. Das setzt dann auch Deutschkenntnisse voraus.

Das ist bei einer Einreise von Brasilianern (ohne Schengen Visum) nach Deutschland und Heirat anders. Da gibt es eine besondere Vereinbarung, welches einen Wechsel von der Urlaubsabsicht zu Hochzeit mit anschließender Familienzusammenführung erlaubt. Wobei die Deutschkenntnisse nachgeholt werden können.

Also, für Brasilianer ist eine Heirat in Dänemark großer Blödsinn, wenn man anschließend in Deutschland bleiben möchte. :!:

Pressemitteilung
Pressemitteilung Nr. 102/2010 BVerwG 1 C 17.09 16.11.2010
Kein visumfreier Ehegattennachzug nach falschen Angaben für Besuchsvisum

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute die Frage entschieden, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Ausländer, der mit einem sog. Schengen-Visum zu Besuchszwecken eingereist ist und in Dänemark die Ehe mit einem Deutschen geschlossen hat, eine auf Dauer gerichtete Aufenthaltserlaubnis zum Ehegattennachzug erhalten kann, ohne zuvor vom Ausland aus das hierfür erforderliche Visumverfahren durchgeführt zu haben.

Der Entscheidung liegt der Fall einer Staatsangehörigen der Republik Weißrussland zugrunde, die Anfang August 2007 mit einem Schengen-Visum zu Besuchszwecken nach Deutschland eingereist war. Nachdem sie Anfang September 2007 in Dänemark einen deutschen Staatsangehörigen geheiratet hatte, kehrte sie nach Deutschland zurück und beantragte die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Ehegattennachzugs. Die Ausländerbehörde lehnte den Antrag ab und drohte der Klägerin die Abschiebung an, da sie ohne das für einen dauerhaften Aufenthalt erforderliche nationale Visum eingereist sei. Zwar könne der Inhaber eines gültigen Schengen-Visums den Aufenthaltstitel im Bundesgebiet beantragen, wenn die Voraussetzungen eines Anspruchs auf Erteilung eines Aufenthaltstitels nach der Einreise entstanden seien (§ 39 Nr. 3 Aufenthaltsverordnung - AufenthVO). Das sei bei der Klägerin aber nicht der Fall. Denn die Ehe sei nicht nach, sondern vor der letzten Einreise aus Dänemark geschlossen worden. Von der Durchführung des Visumverfahrens sei auch nicht im Ermessenswege abzusehen (§ 5 Abs. 2 Satz 2 Aufenthaltsgesetz - AufenthG). Die Klage hatte in erster Instanz Erfolg. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat den Bescheid der Ausländerbehörde dagegen als rechtmäßig bestätigt.

Der 1. Revisionssenat des Bundesverwaltungsgerichts hat das Urteil des Oberverwaltungsgerichts im Ergebnis bestätigt. Zur Begründung hat er ausgeführt: Die Klägerin kann die Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Ehegattennachzugs nicht aufgrund der Sonderregelung in der Aufenthaltsverordnung vom Inland aus beantragen. Dies ergibt sich - unabhängig vom Streit um den Begriff der Einreise - schon daraus, dass sie die Voraussetzungen eines Anspruchs auf Erteilung einer solchen Aufenthaltserlaubnis im Sinne des § 39 Nr. 3 AufenthVO nicht erfüllt. Denn sie hat nach den Feststellungen im Berufungsurteil bei der Beantragung des Schengen-Visums angegeben, nur zu Besuchszwecken einreisen zu wollen, obwohl sie von vornherein dauerhaft in Deutschland bleiben wollte. Da sie über die Rechtsfolgen falscher Angaben belehrt worden ist, hat sie einen Ausweisungsgrund verwirklicht (§ 55 Abs. 2 Nr. 1 AufenthG). Damit steht die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis unabhängig vom Vorliegen der sonstigen Anspruchsvoraussetzungen im Ermessen der Behörde, so dass die Sonderregelung der Aufenthaltsverordnung nicht eingreift. Dies entspricht auch dem Sinn und Zweck der Vorschrift. Denn diese soll nur diejenigen Ausländer begünstigen, die im Schengen-Visumverfahren zutreffende Angaben gemacht haben und bei denen sich erst aufgrund nach der Einreise eingetretener neuer Umstände der Aufenthaltszweck geändert hat. Andernfalls würde die bewusste Umgehung des nationalen Visumverfahrens folgenlos bleiben und dieses Verfahren als wichtiges Steuerungsinstrument der Zuwanderung entwertet. Aus den gleichen Gründen liegen auch die Voraussetzungen für ein Absehen von dem Visumerfordernis nach § 5 Abs. 2 Satz 2 AufenthG nicht vor. Nach den Feststellungen des Berufungsgerichts fehlt es auch an besonderen Umständen, die der Klägerin das vorübergehende Verlassen des Bundesgebiets und die Nachholung des Visumverfahrens vom Ausland aus unzumutbar machen. Vorrangiges Unionsrecht steht einer Verweisung auf das Visumverfahren ebenfalls nicht entgegen. Der deutsche Ehemann der Klägerin hat mit seiner Kurzreise zum Zweck der Heirat in Dänemark nicht nachhaltig von seiner Freizügigkeit Gebrauch gemacht. Deshalb können die vom Gerichtshof der Europäischen Union entwickelten Grundsätze keine Anwendung finden, nach denen der Nachzug des Ehegatten bei Rückkehr des Unionsbürgers aus einem anderen EU-Mitgliedstaat in seinen Heimatstaat nicht von einem nationalen Visum abhängig gemacht werden darf.

BVerwG 1 C 17.09 - Urteil vom 16. November 2010

Vorinstanzen:
VG Berlin, VG 15 A 400.07 - Urteil vom 31.07.2008 -
OVG Berlin-Brandenburg, OVG 2 B 19.08 - Urteil vom 16.07.2009 -
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Re: Liebe auf den ersten Blick - und verzweifelt

Beitragvon Colono » Do 2. Apr 2015, 01:13

Ich gehe mal davon aus daß ihr rechtmäßig in Dänemark verheiratet seid. Laut Grundgesetz steht die Ehe und Familie unter besonderem Schutz. Vielleicht gibt es Möglichkeiten die Heirat beim D Standesamt oder in Brasilien registrieren zu lassen.
Laut EU-Recht kann jeder EU Būrger mit seiner Familie sich im Rahmen der Freizūgigkeit gesamten EU Gebiet niederlassen. Also entweder in Dänemark, Deutschland oder sonst wo. Man kann deine Frau also nicht so einfach ausweisen. Man wird vielleicht versuchen euch einzuschūchtern, die Brasilianerin zur Ausreise aufzufordern. ( Nicht verwechseln mit einer Abschiebung) Aber dem wūrde ich auf keinen Fall folge leisten. Sondern ūber Prozesskostenhilfe welche ein Anwalt fūr Familienrecht oder Ausländerrecht beantragen kann, wenn nötig bis zum Bundesverfassungsgericht bzw. EuGh-M hochklagen jeder Fall ist anders. Das kostet euch keinen Cent.
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Re: Liebe auf den ersten Blick - und verzweifelt

Beitragvon Brazil53 » Do 2. Apr 2015, 07:23

Colono hat geschrieben:Ich gehe mal davon aus daß ihr rechtmäßig in Dänemark verheiratet seid. Laut Grundgesetz steht die Ehe und Familie unter besonderem Schutz. Vielleicht gibt es Möglichkeiten die Heirat beim D Standesamt oder in Brasilien registrieren zu lassen.
Laut EU-Recht kann jeder EU Būrger mit seiner Familie sich im Rahmen der Freizūgigkeit gesamten EU Gebiet niederlassen. Also entweder in Dänemark, Deutschland oder sonst wo. Man kann deine Frau also nicht so einfach ausweisen. Man wird vielleicht versuchen euch einzuschūchtern, die Brasilianerin zur Ausreise aufzufordern. ( Nicht verwechseln mit einer Abschiebung) Aber dem wūrde ich auf keinen Fall folge leisten. Sondern ūber Prozesskostenhilfe welche ein Anwalt fūr Familienrecht oder Ausländerrecht beantragen kann, wenn nötig bis zum Bundesverfassungsgericht bzw. EuGh-M hochklagen jeder Fall ist anders. Das kostet euch keinen Cent.


Colono es mag in einigen Bundesländern in Deutschland etwas großzügiger mit dem Thema umgegangen werden, aber das Recht ist auf Seiten der Ausländerbehörde. Und ob man die Ehefrau eines Deutschen dann tatsächlich mit Zwang abschiebt, wage ich auch zu bezweifeln. Eine der wichtigen Fragen ist ja, wie es mit den Deutschkenntnissen aussieht. (Siehe Anhang)
Natürlich kann man vieles mit Klagen vor Gerichten aufschieben, dazu ist aber ein sehr guter Anwalt notwendig. Besonders in Berlin.

Dann hänge ich doch noch zu Vollständigkeit, die Ausnahmen hier an.

http://buemlein.com/files/nderungDK.pdf
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Re: Liebe auf den ersten Blick - und verzweifelt

Beitragvon Brazil53 » Do 2. Apr 2015, 09:53

Dem Themenstarter scheint das alles gar nicht zu interessieren. :roll:
Letzte Anmeldung 31 März morgens um 7:51 Uhr. Also wurde noch kein Beitrag gelesen.
Wahrscheinlich schon auf der Flucht! :mrgreen:
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