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Preise müssen differenziert betrachtet werden. Große Nachfrage -> Preise hoch -> viel Angebot -> Preise runter. Taxifahren ist in Maceió z.B. vergleichsweise günstig. Die Preise der Hotels/Pousadas würde ich dagegen nicht gerade als Schnäppchen bezeichnen wollen (was nicht „teuer“ heißt).
Ich empfand die Stadt als ziemlich heruntergekommen, ab 2. Reihe Strand/Avenidas wird´s schummrig. Trotzdem, die Stadt hat ihren Charme, ich fühlte mich vergleichsweise sicher.
Zum Sonnen und bedingt zum Flirten eignen sich die Stadtstrände, zum Baden nicht. Die südlich der Stadt liegenden Praias werden in den nationalen und internationalen Reiseführern besonders gepriesen (Praia do Francês), wobei Insider die nördlichen Strandabschnitte bevorzugen. Tolles Wasser, Romantik pur, nur sollte man sich eine möglichst schnuckelige Begleitung angelacht haben.
Kulinarische Spezialität ist Sururu (oder Siriri), ne Muschelart.
Das Nachtleben ist – nach meinem Kenntnisstand – ziemlich provinziell.
Das „O Lampião” ist eine schicke Strandbaracke, in der Abends Live-Bands spielen. Als Touristennepp würde ich sie nicht bezeichnen, aber Cobertura (so ne Art nachträgliche Eintrittsgebühr) sowie Speise-/Getränkekarte sind insgesamt überteuert und, Skandal, draußen vor der großen Stadt (Eingangstür) stehen die Nutten sich die Füße platt.
Dann gibt´s noch das Mai-Kai, Mix aus Choperia und Disco. Eigentlich ganz nett.
Das in jüngeren Ausgaben von Reiseführern angepriesene, angeblich mit Pelourinho vergleichbare Hafenviertel (Jaraguá) mit Forro-Bude, kann dagegen meines Erachtens gänzlich vergessen werden. Es sei denn, man ist so verzweifelt, sich im „Night Drink“ von drittklassigen Programmmädchen erleichtern zu lassen.
Ich sah noch eine Location, ganz in der Nähe vom Mai-Kai (es liegt alles relativ übersichtlich in Jatiúca), in der ein Open-Air Techno-Event statt fand, ich glaube aber, es handelte sich um irgendeine semi-kommerzielle Eröffnungsfeier. Sonst war´s ziemlich öde.
Das kann es aber mit Sicherheit nicht gewesen sein, deshalb mein Tipp: Fragen, Fragen, Fragen.
Ach so, fast hätte ich es vergessen: Ich sah dort unten unglaublich viele ausgesprochen hübsche Studentinnen um die 20. Praktisch alles Brancas. Eine war blond, groß, schlank, grüne Augen, ein Traum. Sah eher aus, wie eine aus Curitiba oder Florianopolis. Oder aus Dresden oder Heidelberg. Wow!
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