Das weltberühmte Maracana-Stadion ist nun doch ein potenzielles Stadion für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014, sofern Brasilien den Zuschlag für das Großereignis erhalten sollte.
Ricardo Teixeira, Chef des Brasilianischen Fußballverbandes (CBF), hatte ursprünglich vorgeschlagen, das historische, aber auf Grund zahlreicher baulicher Mängel derzeit nicht WM-taugliche Stadion nicht für die Bewerbung 2014 zu berücksichtigen. Doch am Freitag sagte Teixeira, dass er nun anders denke.
Lokalregierung finanziert Renovierung
Zu diesem Umdenken hat ein Gespräch mit Sergio Cabral, dem Gouverneur des Bundesstaates Rio de Janeiro, der für den Betrieb des Stadions verantwortlich ist, geführt. Cabral betonte im Gespräch mit Teixeira, dass die Lokalregierung bereit sei, die finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, damit das Maracana WM-tauglich gemacht werden kann.
Vorbild für die Renovierung sei "ein deutsches Modell", so Teixeira, der damit auf die Adaption des Berliner Olympiastadions für die WM 2006 verwies.
Einst kamen mehr als 200.000 Fans
Um die WM 2014 bewerben sich nur Brasilien und Kolumbien, der Internationale Fußballverband (FIFA) wird im November den Veranstalter bestimmen.
Das 1950 eröffnete Maracana war jahrzehntelang das größte Fußballstadion der Welt. Das WM-Finale 1950 zwischen Gastgeber Brasilien und Uruguay hatten damals mehr als 200.000 Zuschauer in der Arena verfolgt.
96.000 Plätze als Kapazität für WM 2014
Die aktuelle Maximalkapazität des Maracana-Stadions beträgt 54.000 Zuschauer, bei der WM sollen dann 96.000 Fans Platz finden.
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