Nach dem verpatzten GP von Malaysia steht Ferrari, und insbesondere Felipe Massa, in der Kritik. Noch beim GP von Australien schienen die Italiener unschlagbar, jetzt haben sie allen Kredit wieder verspielt.
Die italienische Presse schiesst scharf gegen Felipe Massa. Der Brasilianer steht am Pranger. «Beschämend, Massa hat alles falsch gemacht», schimpft die Gazzetta dello Sport. Ferrari löse sich förmlich auf, schreibt die rosarote Sportbibel weiter. Und während die Weltpresse Lewis Hamilton hochjubelt, weiss die italienische Repubblica: «Ferrari entdeckt seine Angst.» Eines ist den Tifosi vom Stiefel klar: «Schumi wäre so etwas nicht passiert.»
Jean Todt hat die Nase voll
Ferrari-Direktor Jean Todt gefallen die harten Worte gar nicht. «Ich komme mir hier vor wie bei einem Tribunal. Vor drei Wochen waren wir noch unschlagbar und nun sollen wir den Hunden zum Frass vorgeworfen werden», so Todt in der Netzeitung. Doch auch aus der Teamecke wurden Stimmen laut, welche Felipe Massa nicht gerade unterstützen. Denn der Brasilianer hatte sich mit der Pole-Position eine gute Ausgangslager verschaffen. «Wir hatten sehr auf die Ausnutzung der Pole-Position gesetzt», so der Renningenieur Luca Baldisseri.
Schon am Sonntag haben Ferrari und Massa in Bahrain beim dritten Saison-GP die Möglichkeit ihre schwache Leistung in der Hitze von Malaysia vergessen zu machen.
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