Maximaler Aufenthalt ohne Visum?

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Minimalist

Beitragvon bruzundanga » Do 30. Aug 2007, 23:41

Hast recht Diter_rio, aber zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, dass natürlich am Ende des Satzes ein Fragezeichen hätte stehen sollen.

Br.
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Re: Minimalist

Beitragvon Diter_Rio » Fr 31. Aug 2007, 01:42

bruzundanga hat geschrieben:
...aber zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, ..



oi bruzundanga,

ich hab dich doch gar nicht kritisiert.

hab nur meine auffasung geaeussert, dass man von dr. kohn, wenn er denn schon hier hochoffiziell als anwalt auftritt, erwarten koennen muss, dass er sich noch mal aeussert, nachdem seine anwaltliche stellungnahme ja nun doch auf kritik gestossen ist.

wenn jemand anders hier im forum mal was unrichtiges schreibt, herr gott, dann kann er es dabei belassen und muss sich nicht grossartig nochmal aeussern.

aber wenn jemand im forum ausdruecklich als anwalt auftritt und demgemaess besonderes vertrauen in seine rechtskenntnis in anspruch nehmen will, dann ist es schon was anderes.

dann kann man sich nicht einfach davon schleichen..

meine ich jedenfalls..

aber warten wir mal noch einen tag, zwei...
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Beitragvon Severino » Fr 31. Aug 2007, 08:13

Anwalt ist der beste Job, den es in Europa gibt. Egal ob man verliert oder gewinnt - man darf eine saftige Rechnung schreiben. Da lob ich mir das brasilianische System. Da wird oft auf Erfolgsbasis ein Honorar ausgehandelt. So scheiden die ewigen Looser automatisch dahin, weil es wegen Inkompetenz nicht mal für pão frances reicht....
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Beitragvon 007 » Fr 31. Aug 2007, 12:45

@maria
also ich bin im nordosten angekommen und mir hat keiner was bei "prazo" reingeschrieben.



Dem Namen nach bist Du ja auch kein maennlicher "Tourist" d.h. Du faellst
nicht unter den Begriff "Sextourist".

Nachdem vor Monaten ein Theater ueber den Aufenthalt maennlicher Touristen (20-50 Jahre alt, die "nur" 30 Tage gekriegt haben) hat sich der
Sturm im Wasserglas gelegt. Ich habe nicht's mehr gehoert von solchen
Schikanen.


PS. 95 % der Touristen bleiben eh nur bis zu 4 Wochen. Ich glaube die PF
hat eingesehen, dass mit dieser Massnahme kein Effekt erzielt wurde.


abraço


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Beitragvon Diter_Rio » Sa 1. Sep 2007, 16:57

da sich rechtsanwalt Dr. koehn bisher nicht wieder gemeldet hat, habe ich ihn mal wie folgt unter seiner email anschrift angeschrieben:



"Herrn Rechtsanwalt Dr. Edgard Köhn

advogado@dulliusekohn.com



Sehr geehrter Herr Kollege Dr. Köhn,

im Forum Brasilienfreunde.net haben Sie zu dem Thema "Maximaler Aufenthalt ohne Visum?" eine Stellungnahme abgegeben.

Hierbei haben Sie auf die Website Ihrer Kanzlei und damit auf die Tatsache Bezug genommen, in Ihrer Eigenschaft als Rechtsanwalt zu schreiben, und damit besonderes Vertrauen in die Richtigkeit Ihrer Stellungnahme hervorgerufen.

Ihre Stellungnahme ist auf Kritik gestossen.

Es wäre begrüssenswert, wenn Sie durch einen weiteren Beitrag im genannten Forum zu dieser Kritik Stellung nähmen.

Mit freundlichen kollegialen Grüssen


Diter Rio"

ich hoffe, dass es sich dr. koehn nicht nehmen laesst, nun aufklaerung zu der frage zu geben, ob und inwieweit seine anwaltliche stellungnahme richtig war
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Beitragvon Dr. Kohn » Sa 1. Sep 2007, 18:13

Erstens lese ich diese Forum seit Monaten nicht mehr, so dass ich erst seit der PM von Diter von dieser Diskussion weiss.

Zweitens kann ich natürlich unrecht haben, auch Anwälte können irren.

Drittens: Wenn die PF die Regeln vorgibt, gelten diese in der Regel.


Ob im Einzelfall ausnahmen möglich sind ist dann eine andere Frage.
Veja nossa pagina:

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http://www.direitoautoral.org
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Beitragvon bruzundanga » Sa 1. Sep 2007, 18:32

Severino escreveu:
Anwalt ist der beste Job, den es in Europa gibt. Egal ob man verliert oder gewinnt - man darf eine saftige Rechnung schreiben. Da lob ich mir das brasilianische System. Da wird oft auf Erfolgsbasis ein Honorar ausgehandelt. So scheiden die ewigen Looser automatisch dahin, weil es wegen Inkompetenz nicht mal für pão frances reicht....


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Beitragvon Joachim2007 » Sa 15. Sep 2007, 12:42

So mein Bekannter ist nun wieder in Deutschland. Man hatte ihm Prazo 45 Tage reingeschrieben. Als er den Beamten der PF freundlichweiser fragte, warum er das gemacht hat, antwortete dieser: "Er hat das gemacht, weil er es so wollte" Muss mein Bekannter nun Konsequenzen bei der nächsten Einreise befürchten? Er hatte schon einige Male überzogen, musste aber keine Strafe bezahlen.
Zuletzt geändert von Joachim2007 am Sa 15. Sep 2007, 19:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon tinto » Sa 15. Sep 2007, 18:58

Severino hat geschrieben:Anwalt ist der beste Job, den es in Europa gibt. Egal ob man verliert oder gewinnt - man darf eine saftige Rechnung schreiben. Da lob ich mir das brasilianische System. Da wird oft auf Erfolgsbasis ein Honorar ausgehandelt. So scheiden die ewigen Looser automatisch dahin, weil es wegen Inkompetenz nicht mal für pão frances reicht....


So einen Blödsinn hab ich lange nicht mehr gelesen.

Hier in Deutschland ist der Anwalt ein Organ der Rechtspflege und kann für Fehler empfindlich haftbar gemacht werden.

Das ist wohl manchmal wichtiger als wenn man wegen Inkompetenz mal nur nix zahlen muss.

Ein guter oder auch ein schlechter Ruf entscheidet auch hier über die Verdienstmöglichkeiten. Ein reines Erfolgshonorar animiert auch gute Anwälte, nur aussichtsreiche Mandate zu übernehmen, während komplizierte Fälle vor allem nicht finanzstarker Mandantschaften auf der Strecke bleiben.

Schließlich bleibt auch die Frage, was eigentlich ein Erfolg und wann das Honorar fällig ist, wenn es z.B. darum geht einen Vertrag für einen Auftraggeber zu fertigen...wird das Honorar erst dann Fällig, wenn der Vertrag (z.B. ein Ehevertrag oder ein Gesellschaftervertrag) 10 Jahre gehalten hat?

Gute Beratung über Gestaltungsmöglichkeiten ist wohl oft wichtiger als einen Prozess zu gewinnen.

Nene, mein Lieber, auch hier zahlt der brasilianische Kunde sofort....in 90% aller Fälle ist es nämlich nix mit Erfolgshonorar in Brasilen...im Gegenteil: Wer gut ist darf dort nicht nur nach Gebührenordnung verlangen, sondern da dürfen es mal eben ein paar tausend Euro mehr sein.

Total witzig auch, dass Anwalt sein der beste Job in Europa sein soll...wär's so wär ich Anwalt geworden. Für Juristen gibt es aber auch hier wirklich bessere Alternativen als sich zum Sklaven einer rechthaberischen Partei und Streihansels zu machen...
...nur so zur Info: Richter verdienen nicht schlechter als die meisten Anwälte, und das entbehrt ja auch nicht einer gewissen Logik. Denn sie entscheiden schließlich die Frage und müssen sich dabei nicht einmal an der Meinung von irgendwelchen Anwälten orientieren...
:idea:
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Schöne Grüße,
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