Meinung sagen ohne verurteilt zu werden

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Meinung sagen ohne verurteilt zu werden

Beitragvon Fuldi74 » So 15. Nov 2015, 09:38

Hallo Leute,

ich wollte dieses Thema schon lange mal ansprechen, aber leider ist das mir unverständlicher Weise ein super heikles Thema. Ich versuchs jetzt einfach mal und hoffe nicht gleich gesperrt zu werden, denn

Ich distanziere mich hier ganz klar, rechtsdenkend- oder gerichtet zu sein,

aber ich denke man sollte das Thema mal ansprechen.

Warum darf man als Deutscher bis heute nicht sagen, das wir nicht Jeden hier akzeptieren können und evtl. auch nicht wollen. Im Momnent kann doch jeder über die Grenzen marschieren, egal mit welchen Absichten oder Ideen.

Ich denke wir sollten die Vergangenheit in dem Punkt mal ruhen lassen und sehen, das wir als Deutsche, genau wie jedes andere Land auch unsere Meinungen zu anderen Kulturen sagen und auch unser Land mal verteidigen dürfen.

Bin auf Eure Meinungen gespannt

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Re: Meinung sagen ohne verurteilt zu werden

Beitragvon GatoBahia » So 15. Nov 2015, 09:54

Fuldi74 hat geschrieben:Hallo Leute,

ich wollte dieses Thema schon lange mal ansprechen, aber leider ist das mir unverständlicher Weise ein super heikles Thema. Ich versuchs jetzt einfach mal und hoffe nicht gleich gesperrt zu werden, denn

Ich distanziere mich hier ganz klar, rechtsdenkend- oder gerichtet zu sein,

aber ich denke man sollte das Thema mal ansprechen.

Warum darf man als Deutscher bis heute nicht sagen, das wir nicht Jeden hier akzeptieren können und evtl. auch nicht wollen. Im Momnent kann doch jeder über die Grenzen marschieren, egal mit welchen Absichten oder Ideen.

Ich denke wir sollten die Vergangenheit in dem Punkt mal ruhen lassen und sehen, das wir als Deutsche, genau wie jedes andere Land auch unsere Meinungen zu anderen Kulturen sagen und auch unser Land mal verteidigen dürfen.

Bin auf Eure Meinungen gespannt

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Es ist ja nicht mal ein deutsches Thema, seit die Römer damals dem Limes erfunden haben sind diese Grenzen sinnvoll und gut und erfüllen damit eine wertvolle Funktion, den Untergang des Reiches hat es aber nicht verhindern können...

Gato

PS: Ein unterbevölkertes Land wo die Arbeitskräfte fehlen braucht Einwanderer, am besten welche mit speziellen Kenntnissen und Qualifikationen. Das trifft auf die aktuelle Situation hier aber nicht zu!
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Re: Meinung sagen ohne verurteilt zu werden

Beitragvon zagaroma » Mo 16. Nov 2015, 15:31

Ach ja, so ein Fred war nun mal fällig, speziell nach den jüngsten Ereignissen in Paris.

Wollt Ihr meine Meinung hören?

Der plötzliche Ansturm von Flüchtlingen hat uns unvorbereitet getroffen. Man muste erstmal Notlösungen finden. Deutschland kann auf jeden Fall 4 oder 5 Millionen Menschen aufnehmen, das sind nur etwa 5-6 % der Gesamtbevölkerung, man muss sich nur schneller und besser organisieren.

Man sollte die Ethnien trennen in den Massenunterkünften und nur Leute der selben Kultur miteinander leben lassen. Man sollte die Geschlechter trennen und alleinreisende Frauen und Kinder schützen. Man sollte nicht 1000 Flüchtlinge in ein Dorf mit nur 100 Einwohnern einquartieren. Man sollte schnell Arbeitsmöglichkeiten schaffen. Und, und, und. Aber das ist ja inzwischen allen klar.

Es ist auch eine Schande, wie die Mitgliedsstaaten der EU sich aufführen. Shame on you. Hätten wir noch Politiker wie Maraget Thatcher oder Helmut Schmidt, dann sähe das anders aus. Man würde die Flüchtlinge gerecht verteilen und EU-Gelder zur Unterstüzung der Staaten zuweisen. Besonders Griechenland braucht Hilfe, der Ansturm auf die ägäischen Inseln ist nicht mehr zu bewältigen und das Land lebt vom Tourismus in der Ägäis, der gerade total zusammenbricht. Aber nein, darüber reden wir lieber nicht. Hallo????

Und die Terroristen der IS? Natürlich ist es kaum zu verhindern, dass diese Monster sich versteckt im Flüchtlingsstrom mit falschen Pässen einschleichen. Nach den Anschlägen in Paris ist es jetzt doch sicher an der Zeit, dass die Vereinten Nationen eine Resolution verabschieden, die die IS weltweit zu Kriegsverbrechern erklärt, mit licence to kill? Ich persönlich und alle meine Freunde sind der Ansicht, dass die Franzosen gerade genau das richtige tun: bombt diesen Horror zurück in die Steinzeit, wo er hingehört. (Sorry, Dietmar).

Freiheit und Demokratie sind eine Einbahnstrasse, es gibt kein Zurück. Niemand sollte der Angst verfallen, dass wir irgendwann alle im Burka rumlaufen müssen, das wird nicht geschehen. Schaut Euch New York an, was hat der Anschlag vom 9. September 2001 erreicht? Garnix. 15 Jahre später steht der Stelle des World Trade Centers ein neuer, noch höherer Turm und die Stadt geht ihren Geschäften nach wie immer. Die IS kämpft auf verlorenem Posten und will nur Angst, Schrecken und Tod verbreiten. Dagegen dürfen und müssen wir uns mit allen Mitteln wehren. Ich bin ein Fan von Anonymous und vielleicht sollte man den alten Mossad wieder aktivieren, die können sowas. Ich hoffe sehr, dass alle Geheimdienste ihre Arbeit verstärken, es reicht jetzt.
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Re: Meinung sagen ohne verurteilt zu werden

Beitragvon GatoBahia » Mo 16. Nov 2015, 16:00

@ zagaroma:

Es war beides absehbar, der Flüchtlingsstrom und das Massacker von Paris. Beides dokumentiert leider das Totalversagen der politischen Führung. Das ganze Problem in Syrien und Irak lässt sich nicht durch ein paar Luftschläge beseitigen, irgendwer muss da reingehen und Ordnung schaffen!

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Re: Meinung sagen ohne verurteilt zu werden

Beitragvon zagaroma » Mo 16. Nov 2015, 16:50

Du hast völlig recht, Gato!

Deshalb braucht es eine Resolution der Vereinten Nationen, die der Nato erlaubt, das zu tun, ungeachtet der Meinung der Regierungen von Syrien und Irak. Schwierig.

Es wäre natürlich interessant zu erfahren, welche der arabischen Nationen einer solchen Resolution zustimmen würden und welche nicht. Da hätte man dann schon mal einen Hinweis, wer die IS mit Waffen und Geld versorgt.

Und dann muss man erstmal sehen, wer den Mut hat, einen Bodenangriff auch auszuführen. Normalerweise machen die Amerikaner sowas, aber im Moment würden sie es sicher nur dann tun, wenn ein neues schweres Attentat in Amerika stattfindet. So blöd ist die IS aber offenbar doch nicht. Man muss auch sicher warten, bis Obamas Legislatur zu Ende ist. Allen Erfahrungen und Erwartungen nach wird der nächste US-President wieder ein Republikaner, nach 8 Jahren Demokratenregierung, und die tun sich leichter mit Kriegsaktionen. Bush ist damals ohne Erlaubnis der UN im Irak einmarschiert, aber das war die Reaktion auf 9/11 und er konnte das in seinem Parlament durchsetzen.

Also wer würde da reingehen? :(
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Re: Meinung sagen ohne verurteilt zu werden

Beitragvon GatoBahia » Mo 16. Nov 2015, 17:07

zagaroma hat geschrieben:Du hast völlig recht, Gato!

Deshalb braucht es eine Resolution der Vereinten Nationen, die der Nato erlaubt, das zu tun, ungeachtet der Meinung der Regierungen von Syrien und Irak. Schwierig.

Es wäre natürlich interessant zu erfahren, welche der arabischen Nationen einer solchen Resolution zustimmen würden und welche nicht. Da hätte man dann schon mal einen Hinweis, wer die IS mit Waffen und Geld versorgt.

Und dann muss man erstmal sehen, wer den Mut hat, einen Bodenangriff auch auszuführen. Normalerweise machen die Amerikaner sowas, aber im Moment würden sie es sicher nur dann tun, wenn ein neues schweres Attentat in Amerika stattfindet. So blöd ist die IS aber offenbar doch nicht. Man muss auch sicher warten, bis Obamas Legislatur zu Ende ist. Allen Erfahrungen und Erwartungen nach wird der nächste US-President wieder ein Republikaner, nach 8 Jahren Demokratenregierung, und die tun sich leichter mit Kriegsaktionen. Bush ist damals ohne Erlaubnis der UN im Irak einmarschiert, aber das war die Reaktion auf 9/11 und er konnte das in seinem Parlament durchsetzen.

Also wer würde da reingehen? :(


Ich hab das Feldgrau zum Glück nur drei Wochen lang getragen, die zwei Sachen die ich gelernt hab waren das man seinen !&@*$#! immer in einer Kuhle versteckt und sich niemals freiwillig meldet. Ansonsten find ich das geil das der Komiss feste Regeln hat. (Mit der Kaschi rumzuballern hat auch Laune gemacht) Die EU müsste sich politisch und militärisch langsam von der VSA lösen denk ich :idea:

Gato :mrgreen:
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Re: Meinung sagen ohne verurteilt zu werden

Beitragvon zagaroma » Mo 16. Nov 2015, 17:24

Hehe, Gato, Deine Antwort nährt schon mal die Zweifel an der Tauglichkeit der Bundeswehr. :mrgreen:
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Re: Meinung sagen ohne verurteilt zu werden

Beitragvon Colono » Mo 16. Nov 2015, 19:18

zagaroma hat geschrieben:Hehe, Gato, Deine Antwort nährt schon mal die Zweifel an der Tauglichkeit der Bundeswehr. :mrgreen:

Bundeswehr? Nö
Gato war beim Feind der NVA. Die hatten damals allerdings das bessere Gewehr.
Uns wurde bei der Grundausbildung beigebracht die Kommunisten abzuknallen. Auch heute noch hat man das "wir sind die Guten" Denken. Armes Deutschland.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, bin Pazifist.
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Re: Meinung sagen ohne verurteilt zu werden

Beitragvon koelnerfriese » Mo 16. Nov 2015, 21:11

nur den is zu bekämpfen? was soll das bringen? wer unterstützt den is denn mit Waffen, Geld, Logistik? Dann müsste man zunächst die unterstützenden, verschiedenen Golfstaaten und auch die Türkei dazu bringen ihre Hilfe für den is einzustellen.
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Re: Meinung sagen ohne verurteilt zu werden

Beitragvon BrasilJaneiro » Mo 16. Nov 2015, 22:04

Fuldi74 hat geschrieben:Hallo Leute,

ich wollte dieses Thema schon lange mal ansprechen, aber leider ist das mir unverständlicher Weise ein super heikles Thema. Ich versuchs jetzt einfach mal und hoffe nicht gleich gesperrt zu werden, denn

Ich distanziere mich hier ganz klar, rechtsdenkend- oder gerichtet zu sein,

aber ich denke man sollte das Thema mal ansprechen.

Warum darf man als Deutscher bis heute nicht sagen, das wir nicht Jeden hier akzeptieren können und evtl. auch nicht wollen. Im Momnent kann doch jeder über die Grenzen marschieren, egal mit welchen Absichten oder Ideen.

Ich denke wir sollten die Vergangenheit in dem Punkt mal ruhen lassen und sehen, das wir als Deutsche, genau wie jedes andere Land auch unsere Meinungen zu anderen Kulturen sagen und auch unser Land mal verteidigen dürfen.

Bin auf Eure Meinungen gespannt

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Ich brauche mich nicht von "rechts" distanzieren. Für mich zählt nicht links oder rechts. Sondern nur klug oder doof. Doof ist der größte Teil der Deutschen. Diese Eigenart wurde aber schon in vielen Ländern transportiert. Der Deutsche verkommt in seiner Bürokratie, in seiner Kostenrechnung und seiner Perfektion in Anbiederung, !&@*$#!, Besserwissen und vor allem die Welt mit nur seiner gültigen Gutmenschenmeinung glücklich machen zu wollen.
Wir erlebeten am 9.11.2001 die Anschläge in New York, danach einige in Madrid, England etc, nach dem Irak-Krieg zahlreiche Anschläge im Irak, zwischendurch auch Versuche in Deutschland (Köln Hbf). In diesem Jahr nun zweimal in Paris. Bisher wurde tausende schon Opfer durch islamische Verbrecher. Die Sorgen unserer Politiker, Presse und Medien, der Gutmenschen sind:
1. das hat mit dem Islam nichts zu tun.
2. wir müssen unsere Toleranz verteidigen.
3. Kampf gegen rechts
4. Wir müssen Hasskommentare verbieten
Manchmal habe ich das Gefühl, dass nicht Islamisten die Terroranschläge verübten und tausende Menschen umgebracht haben, sondern Christen, die auch für ihr Geld hart arbeiten müssen und nur noch von der AfD verstanden werden und ihre Kinder aus Unerfahrenheit irgendwelchen Blödsinn im Internet schreiben.
Für mich bedeutet alles:
1. Wir verharmlosen die Gefahr durch den Islam
2. Wir verwechseln Toleranz mit Angst die Wahrheit auszusprechen
3. Ablenkung von den wirklichen Sorgen
4. Die einfache "Volksmeinung" zu unterbinden.
Deutschland ist dabei, den dritten Weltkrieg zu verlieren. Das Volk hat es schon verloren. Die "Gutmenschen" scheißen auf Deutschland und die Deutschland lieben organisieren sich zum letzten Herzschlag. Sie sterben aus. Zurück bleibt ein Mischmasch an Kulturen ohne Kultur die von den Rattenfänger der Islamisten eine leichte Beute sein werden.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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