Michel Fair Trade - Premium Qualität jetzt aus fairem Handel

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Michel Fair Trade - Premium Qualität jetzt aus fairem Handel

Beitragvon mikelo » Mo 8. Jan 2007, 15:39

Rothrist (ots) - Michel, die bekannte Qualitätsmarke aus dem Hause
Rivella, setzt neu auf Max Havelaar-zertifizierte Orangen und
engagiert sich so für soziale Lebens- und Arbeitsbedingungen der
Produzenten in Südamerika. Den hohen Qualitätsansprüchen bleibt
Michel dabei treu.

Mensch und Umwelt profitieren

"Michel - Weil das Leben Saft braucht": Bei Michel nimmt man
diesen Leitsatz wörtlich und will, dass auch die ausländischen
Produzenten und deren Angestellte künftig vom Erfolg der Schweizer
Qualitätsmarke aus dem Hause Rivella profitieren. Ab sofort stammt
sämtlicher Orangensaft - der wichtigste Rohstoff in den
Michel-Produkten - ausschliesslich von Plantagen, die den strengen
internationalen Richtlinien des fairen Handels genügen und mit dem
Max Havelaar-Gütesiegel zertifiziert sind. Sämtliche Gebinde der
beiden Leaderprodukte Michel ORANGE PREMIUM und Michel BODYGUARD sind
daher neu mit diesem Gütesiegel ausgezeichnet.

Dass dem Unternehmen die Werte des fairen Handels ein echtes
Anliegen sind, versichert Franz Rieder, CEO der Rivella-Gruppe: "Wir
wollen unsere Verantwortung gegenüber unsern Lieferanten und
Produzenten aktiv wahrnehmen. Indem wir nur noch Orangensaft von
zertifizierten Plantagen einsetzen, unterstützen wir nicht nur die
Menschen vor Ort, sondern sind auch sicher, dass die
Umweltvorschriften eingehalten werden."

Die neue Partnerschaft ist auch für die Max Havelaar-Stiftung
(Schweiz) von grosser Bedeutung. Dazu Martin Rohner, Geschäftsleiter:
"Wir freuen uns sehr über den grossen Einsatz von Rivella, der für
unsere Geschäftsstrategie in Gastronomie und Detailhandel sehr
wichtig ist. Die Arbeiterinnen und Arbeiter auf den Fair
Trade-zertifizierten Orangenplantagen in Brasilien bekommen dadurch
auf einen Schlag rund einen Drittel mehr Prämiengelder."

Die Umstellung des Orangensaftes auf Fair Trade soll nur ein
erster Schritt in diese Richtung sein, bestätigt Rieder. Sobald
weitere Fair Trade-Rohstoffe in ausreichender Menge und Qualität
vorhanden seien, werden weitere Produkte auf Max Havelaar umgestellt.
Denn bei der Qualität seiner Produkte geht das Unternehmen keine
Kompromisse ein und so dürfen die Konsumenten auch in Zukunft auf die
bewährten Rezepte und die bekannte Michel-Qualität zählen.

Süsser Saft aus fairen Früchten

Brasilien ist der grösste Orangensaftproduzent der Welt. Von dort
stammt ein Drittel der weltweit produzierten Zitrusfrüchte. In
Brasilien Land zu besitzen, ist eher die Ausnahme. Denn der grösste
Teil der Ländereien gehört wenigen Grossgrundbesitzern. Die Plantagen
hingegen, von denen die fair gehandelten Orangen stammen, gehören
Kooperativen, Zusammenschlüssen von unabhängigen Bauern. Diese
Orangenproduzenten sind dank des Fairen Handels nicht den starken
Schwankungen des Weltmarktpreises im konventionellen Handel
unterworfen. Sie profitieren von besseren Bedingungen, dem Nutzen
einer umweltschonenden Produktion und einem stabilen Mindestpreis,
der ihre Produktionskosten deckt und ihnen Investitionen in die
Zukunft erlaubt.

Es profitieren aber nicht nur die Bauern, sondern auch die
Pflückerinnen und Pflücker, die auf den zertifizierten Betrieben
tätig sind. Neben geregelten Arbeitsverhältnissen erhalten sie eine
Fair Trade-Prämie zur Förderung von Gemeinschaftsprojekten. Mit
diesem Geld werden Programme realisiert, die zur Verbesserung der
Lebensbedingungen beitragen, wie beispielsweise Lese- und
Schreibkurse, kostenlose Zahnarztbesuche oder Ernährungsprojekte.
Auch Hedelbrando Serreira de Aquirar hat von einem solchen
Prämienprojekt profitiert. Der 68-Jährige konnte sich einen lang
gehegten Traum erfüllen und ist heute selbst stolzer Landbesitzer und
Mitglied einer Fair Trade-Kooperative. Hedelbrando ist überglücklich:
"Jetzt endlich eigenes Land zu besitzen, ist einfach grossartig! Dank
dem fairen Handel geht es mir heute besser denn je."
http://www.presseportal.ch/de/story.htx?nr=100522428
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Beitragvon Severino » Mo 8. Jan 2007, 15:58

Dazu Martin Rohner, Geschäftsleiter:
"Wir freuen uns sehr über den grossen Einsatz von Rivella, der für
unsere Geschäftsstrategie in Gastronomie und Detailhandel sehr
wichtig ist. Die Arbeiterinnen und Arbeiter auf den Fair
Trade-zertifizierten Orangenplantagen in Brasilien bekommen dadurch
auf einen Schlag rund einen Drittel mehr Prämiengelder."
Dazu nur zwei kleine Fragen:
1. Warum erst jetzt?
2. Von R$ 350 auf R$ 475 sind auch ein Drittel mehr, aber leben kann davon in Brasilien niemand. (Wobei es heisst ja Prämiengeld, nicht Lohn. Also wird vermutlich anstatt 10 R$ Monatsprämie nun 13,30 bezahlt)
Fazit: Immerhin besser als nix........
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Beitragvon mikelo » Mo 8. Jan 2007, 16:18

Severino hat geschrieben:

2. Von R$ 350 auf R$ 475 sind auch ein Drittel mehr, aber leben kann davon in Brasilien niemand. (Wobei es heisst ja Prämiengeld, nicht Lohn. Also wird vermutlich anstatt 10 R$ Monatsprämie nun 13,30 bezahlt)
Fazit: Immerhin besser als nix........

severino, muss dir wiedersprechen. kenne zig familien die mit diesem salario hier leben.
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Beitragvon Severino » Mo 8. Jan 2007, 16:53

severino, muss dir wiedersprechen. kenne zig familien die mit diesem salario hier leben.
Dann geht es Euch in Fortaleza ja echt gut, denn ich kenne keine Familie hier, die von einem salario leben kann. Höchstens überleben, denn 350 R$ verballerst Du pro Haushalt schon mit Strom, Wasser, Telefon, Bohnen, Reis und Öl. Fertig.
Fehlt da nicht noch Miete, Kleidung, Cachaca?
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