Der zweitgrößte Reifenhersteller der Welt, Michelin (C.G.D.E) <PML.PSE> <MCH.FSE> (Nachrichten), will in Europa und Nordamerika Milliarden einsparen und in China und Brasilien neue Kapazitäten aufbauen. Die operative Marge von 8,2 Prozent 2006 sei nicht genug, sagte Michelin-Chef Michel Rollier der Zeitung "Le Figaro" (Donnerstag). Die Rohstoffkosten seien innerhalb von drei Jahren um zwei Milliarden Euro gestiegen. Gleichzeitig entstünden in Asien neue Konkurrenten. So baue Hankook (Südkorea) gerade das weltgrößte Reifenwerk mit einer Jahreskapazität von 16 Millionen Reifen.
Bis 2010 würden 20.000 Mitarbeiter in Europa und Nordamerika altersbedingt ausscheiden, sagte Rollier. "Weniger als die Hälfte wird ersetzt." Parallel würden die Automatisierung der Fertigung erhöht und die strukturellen Kosten um 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro gesenkt. Die Hälfte der Investitionen fließe in den kommenden Jahren in Schwellenländer. Michelin sehe "großes Wachstumspotenzial in China, Brasilien und Russland sowie in den zu erobernden Ländern wie Indien und Vietnam", sagte Rollier. Michelin hat 126.000 Mitarbeiter und kam zuletzt mit 16,3 Milliarden Euro Umsatz auf 573 Millionen Euro Überschuss
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