Mit Deutschland geht es weiter aufwärts

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Re: Mit Deutschland geht es weiter aufwärts

Beitragvon paulista » Di 6. Nov 2007, 19:42

die Steuern und Abzüge sind ja bei meinem Beispiel mit einberechnet.

Auch in München, Berlin, Hamburg u.s.w. sind die Mieten nicht erheblich billiger als in der Schweiz, ausgenommen vielleicht die Toplagen, die kann sich weder in der Schweiz noch in Deutschland ein normaler Angestellter leisten.

Auf die deutsche Seite kippt da nix! Auch nicht unter Einbeziehung der Urlaubs und Feiertage, die ich oben ja bereits verglichen habe.

Die Arbeitsplätze, die z. Zt. in Deutschland geschaffen werden, befinden sich hauptsächlich im Niedriglohnsektor bei 20 Tagen Urlaub, 40 Std. Wochen mit unentgeltlich zu leistenden Überstunden. Bei vielen dieser "Stellen" zahlt sogar die Arbeitsagentur noch die Differenz zum Sozialhilfesatz drauf.

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Re: Mit Deutschland geht es weiter aufwärts

Beitragvon kara » Di 6. Nov 2007, 19:43

Ein Bauhelfer bekommt in der Schweiz 29SFr, in der BRD 7,50 EUR Brutto, das bei höheren Steuern in D. Trotz der höheren Lebenshaltungskosten in CH hat der Schweitzer sicher den höheren Lebensstandart. (Oder warum sonst arbeiten soviele Deutsche in der Schweiz auf dem Bau?)
Zuletzt geändert von kara am Di 6. Nov 2007, 20:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mit Deutschland geht es weiter aufwärts

Beitragvon BrasilJaneiro » Di 6. Nov 2007, 19:52

mikelo hat geschrieben:wundert mich eigentlich. in deutschland geht die post ab---und niemand nimmt es zur kenntnis.
die zahl der arbeitslosen in deutschland ist im oktober um 110 000 gesunken. jetzt sind „nur noch“ 3 434 000 menschen ohne job.
das sind 650 000 weniger als vor einem jahr, vermeldete die bundesagentur für arbeit (BA) am dienstag in nürnberg.
das ist ein rekord-ergebnis, das mut macht. denn damit hat die zahl der arbeitslosen in deutschland seit fast 13 jahren den niedrigsten stand erreicht.


1. Aus Deutschland sind im letzten Jahr nach neusten Erkenntnissen 165000 Deutsche ausgewandert.
2. Die Zahl der Ausländer, die nach Deutschland kamen, war unter denen Ausländer, die zurück in ihre Heimat gingen.
3. Außerdem hat Deutschland bis zum Pillenknick immer noch eine Rentnerschwemme.
4. Genauso sind viele nicht mehr als Arbeitslose registriert, weil sie unsinnige Bildungsmaßnahmen machen müssen, als 1 Euro Jobber vagabundieren, Frauen Mütter wurden oder sonst wie nicht mehr gerechnet werden.

Von Aufschwung kann keine Rede sein. Alles nur Propaganda. Die Preise steigen stetig (die Inflation wird aber wg. dem PC und Fernseher schöngerechnet), dieses Jahr 70000 private Insolvenzen, viele leben nur noch von der Kreditbereitschaft der Bank.
Deutschland geht dem Bach runter!
Rechnet man jedes Jahr 150000 hochqualifizierte Fachkräfte weg, die auswandern und 150000 Nordafrikaner, Beduinen, Kameltreiber und Anatolier dazu, dann sind in den nächsten 420 Jahren die geistig hochqualifizierten Deutschen ausgestorben und das Land wird zur intelektuellen Wüste Gobi. Was in Tausend Jahren geschaffen wurde, ist jetzt in wenigen Jahren schon beeinflußt, in 100 Jahren versaut und in 420 Jahren beseitigt.
Da sich unsere deutschen Politiker für nichts verantworten müssen und das Wohle des deutschen Volkes denen am !&@*$#! vorbei geht und das deutsche Volk auch bei jeder Wahl noch so blöd ist, diese Idioten zu wählen und man selber so machtlos ist (will man es besser machen, gehört man schließlich sofort zu den Links- oder Rechtsextremen!), kann man nur drei Kreuze machen und eine Leck-mich-am-Arsch Meinung verfolgen.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: Mit Deutschland geht es weiter aufwärts

Beitragvon cabof » Di 6. Nov 2007, 19:52

kara hat geschrieben:Ein Bauhelfer bekommt in der Schweiz 29SFr, in der BRD 7,50 EUR Brutto, das bei höheren Steuern in D. Trotz der höheren Lebenshaltungskosten in CH hat der Schweitzer sicher den höheren Lebensstandart. (Oder warum sonst arbeiten soviele Deutsche in der Schweitz auf dem Bau)?


Weil die Schweizer deutsche Werarbeit zu schätzen wissen, in DE schätzt man mehr die polnische Wertarbeit - das nennt man Globalisierung.

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Re: Mit Deutschland geht es weiter aufwärts

Beitragvon paulista » Di 6. Nov 2007, 20:28

In einer deutschen Talkshow war neulich mal der Präsident der Vereinigung privater Postdienste und lehnte eine Mindestlohnforderung der Gewerkschaft von 6 EUR ab, mit der Bründung, dass einige Firmen nicht mehr als 4,5 EUR zahlen können, da sie sonst schließen müssen und tausende neugeschaffener Arbeitsplätze wieder wegfallen könnten. Die Politiker und Arbeitsmarktspezialisten haben dazu geklatscht und ich habe den Fernseher ausgeschaltet.

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Re: Mit Deutschland geht es weiter aufwärts

Beitragvon Lemi » Di 6. Nov 2007, 20:40

tinto hat geschrieben:Typisch oder nicht, Fakten sollte man nicht leichtfertig übergehen.


Sag ich doch. Und der Fakt ist doch, dass es weniger Arbeitslose gibt. Es ist also besser geworden!

tinto hat geschrieben: .. bleibt ein Stundenlohn von so ziemlich genau 2 €. Dafür wird vermutlich auch ein Lemi nicht arbeiten und zwar weder in Deutschland noch in Brasilien.


Ach Tinto ... ich habe schon für viel weniger Geld bedeutend härter gearbeitet! Es kommt doch immer auf die Situation an, in der man sich gerade befindet.
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Re: Mit Deutschland geht es weiter aufwärts

Beitragvon mikelo » Di 6. Nov 2007, 20:48

cabof hat geschrieben:
kara hat geschrieben:(Oder warum sonst arbeiten soviele Deutsche in der Schweitz auf dem Bau)?


Weil die Schweizer deutsche Wertarbeit zu schätzen wissen .


nicht ganz richtig. ein schweizer will diese arbeit nicht machen(zu schwer, zu dreckig, etc)---und wenn es moeglich ist, lasesst man das eben andere machen.
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Re: Mit Deutschland geht es weiter aufwärts

Beitragvon Severino » Di 6. Nov 2007, 21:12

mikelo hat geschrieben:nicht ganz richtig. ein schweizer will diese arbeit nicht machen(zu schwer, zu dreckig, etc)---und wenn es moeglich ist, lasesst man das eben andere machen.

auch nicht ganz richtig... aber tendenziell korrekt. Habe sehr oft mit deutschen Handwerkern zu tun und bin sehr zufrieden. Hauptberuflich arbeite ich für eine deutsche Firma. Und bin erstaunt, dass die vor lauter Prozessen, Formularen, usw überhaupt nôch zum arbeiten kommen. Aber ich bin ja weit weg und solange meine Zahlen stimmen, lassen sie mich in Ruhe....
Allerdings hat sich in den 16 Jahren in denen ich heute in der Schweiz bin die Bedingungen in Deutschland scheinbar stark geändert, wenn ich so die BEiträge von paulista und kara lese...
P.S.: Ich bin laut Auskunft des Controllers zwar einer mit dem höchsten Lohn in der Firma. Allerdings bei Einrechnung der Lohnnebenkosten sei ich um einiges günstiger, als meine deutschen Kollegen. Auf alle Fälle bin ich der mit den besten Zahlen - und da darf man doch auch mehr verlangen, oder?
paz e amor
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Re: Mit Deutschland geht es weiter aufwärts

Beitragvon mikelo » Di 6. Nov 2007, 21:37

Severino hat geschrieben:
mikelo hat geschrieben:nicht ganz richtig. ein schweizer will diese arbeit nicht machen(zu schwer, zu dreckig, etc)---und wenn es moeglich ist, lasesst man das eben andere machen.

auch nicht ganz richtig...


es ist richtig, sorry, aber ich denke mal ich kann das etwas besser beurteilen. ich habe bevor ich nach brasilien bin jedes jahr ca. 100 servicekraefte, lageristen usw. eigestellt. und da war nie ein schweizer dabei. fast nur franzosen und deutsche. und ich habe diese leute eingestellt---aber nicht weil ich ihre faehigkeiten besonders geschaetzt habe, sondern weil fuer den lohn kein schweizer auch nur aufgestanden waere.
dies ist keineswegs diskriminierend gemeint---es ist einfach fakt.
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Re: Mit Deutschland geht es weiter aufwärts

Beitragvon chaot » Di 6. Nov 2007, 22:08

mikelo hat geschrieben:
cabof hat geschrieben:
kara hat geschrieben:(Oder warum sonst arbeiten soviele Deutsche in der Schweitz auf dem Bau)?


Weil die Schweizer deutsche Wertarbeit zu schätzen wissen .


nicht ganz richtig. ein schweizer will diese arbeit nicht machen(zu schwer, zu dreckig, etc)---und wenn es moeglich ist, lasesst man das eben andere machen.


Na ja zu den Schweizern, die muessen sich erstmal daran gewoehnen das immer mehr Hochqualifizierte Deutsche in Ihr Land
kommen und dann Ihre Chefs werden :mrgreen:

Was waere eine Firma wie Norvatis ohne die deutschen Ingenieure, was waeren die Schweizer Hochschulen ohne
die deutschen Professoren ? Eine kleine unbedeutende Provinz !
viele Grüße aus Belgien
http://www.fortalezacorner.nl
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