Da wir auch vor einem ähnlichen Problem stehen , hab ich mal beim Konsulat in Frankfurt nachgefragt.
Die Antwort war eigentlich nicht überraschend

(jaaaa, das weiß ich nicht, woher sollen wir das denn hier wissen... warten Sie mal bis nächste Woche, da ist der Konsul wieder da oder noch besser fragen Sie einfach mal bei der Receita Federal nach , die wissen das doch bestimmt oder nicht , jjjaa doch doch die wissen das und verstehen Sie auch ....) Deshalb hab ich mal hier in D nachgefragt und die Empfehlung bekommen bei der BFaRM
nachzufragen. Die sagen , das man bei Reisen in andere Länder eine beglaubigte Kopie der ärztlichen Verschreibung oder eine ärztliche Bescheinigung (möglichst in englischer Sprache) mit sich führt, die Angaben über die Einzel- und Tagesgabe enthält, um eine Abschätzung zu ermöglichen, ob die mitgeführten Betäubungsmittel oder Medikamente der Dauer der Reise angemessen sind . Dort gibt es auch eine Muster Natürlich empfehlen sie auch bei den zuständigen Botschaften und Konsulaten nachzufragen.

Ist zwar eigentlich für BTM , aber bestimmt auch bei anderen Medikamenten nicht verkehrt.
Gruß
quatro cantos
Die Receita Federal kann Dir höchstens sagen, ob Du auf die eingeführten Medikamente Steuern bezahlen musst. Und eine englische Bescheinigung ist in Brasilien wohl auch als Witz zu verstehen.
Versuch doch Mal über den Hersteller der Medikamente herauszufinden wie und wo Du die in Brasilien bekommst. Ich denke das ist erfolgversprechender als ein Konsulat. Ausserdem ist zu befürchten, dass Dir Medikamente im Handgepäck weggenommen werden. Im Gepäck gehen sie vielleicht verloren oder werden bei der Zollkontrolle beschlagnahmt. Für wichtige Medikamente würde ich mir schon Gedanken machen, wie man die im Land selbst bekommt.