Möchte irgendwann ein kleines Hotel in Belem bauen

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Möchte irgendwann ein kleines Hotel in Belem bauen

Beitragvon Olaf Knocke » Di 10. Jan 2006, 19:07

Hallo,
ich lebe eigentlich in Belem und bin dort verheiratet und habe eine Tochter von 5 Jahren.
Ich arbeite normalerweise auf Expeditions-Kreuzfahrtschiffen aber im Moment bin ich mal wieder in einem Hotel in Leverkusen .
Ich bin Hotelmanager.
Ich bin immer einige Monate unterwegs und dann so 2-3 Monate zuhause.
Ich möchte ja irgendwann ganz in Brasilien bleiben,aber für eine Firma dort zu arbeiten bringt nichts also muß man was eigenes machen.
Ich habe viele Ideen und Kontakte,aber mir fehlt noch Geld und jemand der dann immer da ist.

Gruß Olaf
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Beitragvon mikelo » Mi 11. Jan 2006, 13:20

hallo, olaf, mail mich doch mal an: michael_bayern@hotmail.com
o sol nasce pra todos; a sombra pra quem merece.

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Re: Möchte irgendwann ein kleines Hotel in Belem bauen

Beitragvon Bagi » Mi 11. Jan 2006, 13:33

Olaf Knocke hat geschrieben:Ich habe viele Ideen und Kontakte,aber mir fehlt noch Geld und jemand der dann immer da ist.


Das hört sich so an als ob Du einen Investor suchst, der dann auch noch für Dich die Arbeit erledigt. :wink: :lol:
Bis dann
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Beitragvon thomas » Mi 11. Jan 2006, 14:11

Meinst Du eher so etwas wie eine Pousada?
Wenn man so etwas langfristig angeht, gibt es sicherlich einiges an Chancen zu realisieren.
Viel Erfolg!
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Falsch

Beitragvon Olaf Knocke » Mi 11. Jan 2006, 19:06

Ich suche keinen Investor oder der für mich arbeitet sonder ich suche jemenden der sich auch in Brasilien etwas aufauen will.
Ich will weiter auf Schiffen arbeiten weil das Geld gut ist.Wenn jemand vor Ort bleibt habe ich genug Zeit um das aufzubauen und wir müssen die erste Zeit nicht davon leben,da ich gutes Geld verdiene.
Später wenn alles so gut läuft will ich ganz in Brasilien bleiben.
Ich kann nicht mit 3000,00 Real leben.
Also nich falsch verstehen was ich schreibe.

Danke Olaf
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Beitragvon Bagi » Mi 11. Jan 2006, 19:54

Olaf, wie viel Prozent des Umsatzes fließen in Deutschland im Hotel- und Gastronomiebereich im Durchschnitt als Gewinn in die eigene Tasche?
Bis dann
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Der gute Umsatz

Beitragvon Olaf Knocke » Mi 11. Jan 2006, 20:05

Ja also das ist nicht ganz so einfach.Das Problem in Deutschland ist das zuviele Geld so in die Tasche stecken.Es gibt eine Berrechnung von Zimmern und Food.
Am meisten und unkompliziert geht das mit Vermietung aber halt Investition ist größer.
Mit Essen und Trinken also Restaurant ist es nicht leicht in Brasilien.Die Gewinnspanne ist viel niedriger als in Deutschland.
In Deutschland sind die Nebenkosten und Personalkosten zu hoch und das auf die Preise umzulegen das ist nicht mehr drinn also mehr und mehr auf Masse.

Gruß Olaf
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Beitragvon Viva Floripa » Mi 11. Jan 2006, 20:11

Die Betreibung einer guten Pousada ist mit persönlichem Einsatz verbunden. Mit Fremdpersonal ohne Aufsicht funktioniert das nicht, das geht schon los bei der Zimmerbelegung und der Kontrolle, ob noch alle Gegenstände da sind, wenn der Gast auszieht. Du denkst an jemand, der mit dir zusammen so ein Geschäft aufbaut und die Aufsicht und Organisation übernimmt in der Aufbauphase? Kompagnon-Geschäfte betrachte ich mit Vorsicht. Ausserdem soll das geplante Geschäft irgendwann Dein Haupteinkommen sein und auch das Deines Partners. Dein Partner möchte soviel verdienen wie Du. Wenn 3.000 Real nicht reichen, gehen wir mal von 5.000,- aus, dann braucht Ihr zu zweit 120.000 Real Reingewinn (nach Abzug der Steuern). Da muß die Pousada mindestens 50 Betten haben und gut ausgelastet sein. Der Bau des Hotels/der Pousada ist da nicht eingerechnet, die Finanzierung muß zusätzlich erwirtschaftet werden. (Grobe Schätzung von mir – die genaue Kalkulation wirst Du ja vor dem Bau der Pousada selbst machen.

Sieh Dir mal diesen Beitrag an, da wird ein Bett um 20 Real vermietet:
http://www.brasilienfreunde.net/viewtop ... ght=#23688
http://www.apartreservas.com/
Viva Floripa
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Beitragvon Bagi » Mi 11. Jan 2006, 20:22

Mein Steuerberater sagte mir, dass in Brasilien im Hotel- und Gastronomiebereich der durchschnittliche Gewinn bei ca. 15% des Umsatzes liegt.

Kleines Rechenbeispiel:
Pousada mit 20 Zimmer, Auslastung 40%, Zimmerpreis 150R$.
Da bleiben im Monat 5500R$ übrig. Wenn man diesen Betrag durch die vielen Arbeitsstunden teilt (Frau arbeite wahrscheinlich mit) oder sogar einen Teil an den Investor zurückbezahlt, ist das meiner Meinung kein gutes Geschäft.


Oder wie siehst Du das?
Bis dann
Bagi
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Danke

Beitragvon Olaf Knocke » Mi 11. Jan 2006, 20:24

Also ja die Baukosten habe ich.Ich will nicht eine billige Absteige haben sondern etwas schönes.Ich habe gute Kontakte zu Internationalen Firmen.
Das heißt ich will Gäste mit Geld und wie das mit den Frauen läuft brauche ich nicht erklären.Also ich habe eine Firma aus Belgien und Amerika die dort wohnen würden.Dann habe ich viele Kontakte zu Firmen mit Kreuzfahrtschiffen die dort sind und da kann ich einiges machen.Dann habe ich eine Firma in Toronto an der Hand da kenne ich die Weißpräsidentinn und die sind viel in dieser Gegend.
Also der Zimmerpreis liegt dann bei so 120-150 Real.
Ich will zwei Gleisig fahren.Also das Konzept ist von mir ausgearbeitet und einen der Geld beisteuert habe ich .Er ist Schwede und will das ich irgendwann das Umsetze.Er kennt mein Konzept.
Gruß Olaf
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