Nach Absturz mit vier Toten, Millionen verschwunden

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Nach Absturz mit vier Toten, Millionen verschwunden

Beitragvon MadDog » Do 15. Mär 2007, 06:38

Rio de Janeiro (dpa) - Bei dem Absturz einer Propellermaschine im Nordosten Brasiliens sind vier Menschen ums Leben gekommen und umgerechnet etwa zwei Millionen Euro verschwunden. Das Flugzeug gehörte einem Geldtransportunternehmen. Der Pilot und drei Mitarbeiter des Transportunternehmens seien tot aus dem Wrack geborgen worden, aber von dem Geld fehle jede Spur, teilten die Behörden weiter mit. Es sei nicht auszuschließen, dass Unbekannte das Geld kurz nach dem Absturz gestohlen hätten.


Quelle: dpa
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Beitragvon MadDog » Do 15. Mär 2007, 06:40

Also wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass wenn mir 2 Millionen Euro vom Himmel herab vor die Füße fallen würden, und für die Flugzeugbesatzung nichts mehr zu machen ist, dann würde ich das Geld auch erst einmal "sicherstellen" :wink:
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tja...

Beitragvon brasilmen » Fr 16. Mär 2007, 07:02

Nach Absturz mit vier Toten in Brasilien Millionen verschwunden Seite 1/1

RIO DE JANEIRO (dpa) - Nach einem Flugzeugabsturz mit vier Toten in Brasilien [b]haben Anwohner das Wrack geplündert und umgerechnet rund zwei Millionen Euro mitgehen lassen[/b]. Die Polizei hatte sich nicht gegen die mehr als 100 Plünderer durchsetzen können, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Die einmotorige Propellermaschine war von mehreren Banken gechartert worden, um Bargeld in die Provinzhauptstadt Salvador de Bahía zu bringen.

Die Polizei sei am Mittwoch zwar schnell an der Unfallstelle im Nordosten Brasiliens eingetroffen, aber die Versuche, das Geld wieder einzusammeln, seien gescheitert. Warum das Transportflugzeug abstürzte, war zunächst unklar. Unter den Toten waren der Pilot und drei Mitarbeiter des Geldtransportunternehmens.

© dpa / 15.03.2007
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Quatro morrem em queda de monomotor

Beitragvon brasilmen » Fr 16. Mär 2007, 07:17

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14/03/2007 - 16h01 - Atualizado em 14/03/2007 - 18h06

Quatro morrem em queda de monomotor
Avião, que transportava R$ 5,5 milhões, caiu a cerca de 50 km de Salvador.
As causas do acidente ainda são desconhecidas.
Da Globo News



Acidente com um avião monomotor de uma empresa de transporte de valores deixou quatro mortos, na tarde desta quarta-feira (14), na Bahia. O avião, que levava R$ 5,5 milhões, caiu nas proximidades de São Sebastião do Passé, a 50 quilômetros de Salvador. Estavam na aeronave o piloto, de 55 anos, e três funcionários da empresa.

O avião, da empresa Bahia Táxi Aéreo, saiu de Petrolina às 11h e seguia para Salvador. Segundo testemunhas, o avião caiu em uma área rural. Equipes de resgate estão no local. As causas do acidente ainda são desconhecidas.


URL: http://g1.globo.com/Noticias/0,,MUI11256-5598,00.html
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ein Teil des Geldes ist "gefunden"...

Beitragvon brasilmen » Fr 16. Mär 2007, 07:18

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15/03/2007 - 18h22

Após interrogar 10, polícia recupera R$ 400 mil de avião
Maior parte do dinheiro estava enterrada nas proximidades do local do acidente.
A aeronave caiu na quarta-feira na Bahia. Os R$ 5,5 milhões foram saqueados.
Do G1, em São Paulo

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Rede Globo
Destroços do avião que transportava R$ 5,5 milhões e caiu a 50 km de Salvador (Foto: Rede Globo)A polícia da Bahia já recuperou pouco mais de R$ 400 mil dos R$ 5,5 milhões que estavam no avião que caiu, na quarta-feira (14), em São Sebastião do Passé, a 50 quilômetros de Salvador. Segundo o delegado Joelson Reis, do Departamento de Polícia do Interior, dez pessoas foram ouvidas na delegacia nesta quinta-feira (15).



Os interrogados levaram os policiais até o dinheiro. De acordo com Reis, a maior parte das notas estava enterrada em latas, malotes e camisas, entre outros.



Os trabalhos de investigação da polícia continuam. O delegado afirmou ao G1 que alguns dos interrogados podem ser indiciados por furto. "Ninguém pode alegar que não sabia que estava cometendo um crime", afirmou.



O avião seguia para Salvador com dinheiro que seria depositado em agências bancárias e caiu em São Sebastião do Passé. Quatro pessoas morreram no acidente.



Saqueados
Quando a polícia chegou ao local da queda, entre 40 e 50 pessoas tinham saqueado os malotes. As investigações sobre o que aconteceu com o dinheiro se concentram no povoado de Maracangalha, que fica a três quilômetros da área do acidente, e em um acampamento de agricultores sem-terra.



As causas do acidente são apuradas pela Aeronáutica. Por enquanto, são consideradas duas hipóteses: falha mecânica ou falta de combustível.



O avião caiu de bico em uma fazenda e não houve explosão. Moradores contam que o piloto sobrevoou em círculos antes da queda. Provavelmente, ele estava procurando um lugar para pousar.

Saiba mais

» R$ 81,7 mil de avião estavam em casa abandonada

» Polícia localiza R$ 81,7 mil de avião que caiu

» R$ 5,5 milhões somem de avião após acidente

» Quatro morrem em queda de monomotor

URL: http://g1.globo.com/Noticias/0,,MUI11574-5598,00.html
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Beitragvon supergringo » Fr 16. Mär 2007, 07:20

Oh, oh, ich wette, das ist der erste Absturz eines Flugzeugs, bei dem mehr Menschen NACH dem Absturz sterben, als BEIM Absturz selbst ...
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Beitragvon mikelo » Fr 16. Mär 2007, 17:05

Geld regnet vom Himmel
Bei einem Flugzeugabsturz in Brasilien sind vier Menschen ums Leben gekommen. Kurioser Nebenaspekt: Das Unglück bescherte Anwohnern einen unerwarteten Geldsegen.
Die einmotorige Propellermaschine war von mehreren Banken gechartert worden, um umgerechnet fast zwei Millionen Euro Bargeld in die Provinzhauptstadt Salvador de Bahía zu bringen, die rund 1200 Kilometer nordöstlich von Rio de Janeiro liegt.

Aus noch ungeklärten Gründen stürzte die Maschine am Mittwoch ab, wobei alle Insassen - der Pilot und drei Mitarbeiter des Geldtransportunternehmens - ums Leben kamen.

Bei dem Absturz wurden die Geldnoten nach Augenzeugenberichten über in gesamte Umgebung verstreut. Das rief Anwohner auf den Plan: Mehr als 100 Menschen eilten nach Polizeiangaben vom Donnerstag herbei, um die Scheine einzusammeln. Alle Versuche der Einsatzkräfte, sie daran zu hindern, seien gescheitert.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/949/105844/

schaut euch mal das video an
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Beitragvon tinto » Fr 16. Mär 2007, 17:34

Ich würde die Plünderung aber nicht als typisch brasilianisch bezeichnen. Man darf sich da an den Lauda-Air Absturz erinnern, als eine Boeing 767 auf dem Flug von Thailand im Busch zerschellte, damals klauten die Anwohner sogar die Uhren der Toten und das Gepäck, das sie vorfanden.
.
OÖN-Redakteurin Irmhild Maaß war im Juli 1991 auf Einladung der thailändischen Regierung an der Absturzstelle der Lauda-air im Norden Thailands



Betroffen ist man in Thailand auch noch zwei Monate nach dem Absturz des Lauda-Jets am 26. Mai 1991 in der nordwestlichen Provinz Suphan Buri. Am Unglücksort in der Höhe des Dorfes Dang Chang baut man jetzt ein Totenheiligtum mit Pagode und Geisterhäuschen für die 223 Opfer des Flugzeugabsturzes. Finanziert wird diese Gedenkstätte aus Spenden der ohnehin armen Bauern in der Umgebung.

Vielleicht sind diese Spenden auch eine Art Wiedergutmachung: Die Bewohner rund um den unzugänglichen Bambuswald waren ja am 26. Mai die ersten an der Absturzstelle, viele von ihnen plünderten, nahmen Uhren, Geld, Schmuck und andere Dinge an sich. »Wir haben aber diese Leute auch bei der Bergung gebraucht, denn nur sie kannten sich in dem Gelände aus«, verteidigte der Gouverneur von Suphan Buri, Somnuk Girdket, die Leichenfledderer.
...
Dorfbewohner hatten die gestohlenen Uhren aber auch nach Aufforderung durch die Polizei nicht herausgegeben: Sie trugen sie am Handgelenk. Jetzt sitzen sie in Haft und warten auf ihren Prozess, ebenso 19 Mitarbeiter einer Charity Foundation, einer Art privaten Bestattungsunternehmens, die bei der Leichenbergung halfen und Wertgegenstände an sich genommen hatten.




Soll mir also keiner kommen, das sei typisch brasilianisch...
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Schöne Grüße,
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Beitragvon mikelo » Fr 16. Mär 2007, 17:57

tinto hat geschrieben:Ich würde die Plünderung aber nicht als typisch brasilianisch bezeichnen. Man darf sich da an den Lauda-Air Absturz erinnern, als eine Boeing 767 auf dem Flug von Thailand im Busch zerschellte, damals klauten die Anwohner sogar die Uhren der Toten und das Gepäck, das sie vorfanden.
.
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Betroffen ist man in Thailand auch noch zwei Monate nach dem Absturz des Lauda-Jets am 26. Mai 1991 in der nordwestlichen Provinz Suphan Buri. Am Unglücksort in der Höhe des Dorfes Dang Chang baut man jetzt ein Totenheiligtum mit Pagode und Geisterhäuschen für die 223 Opfer des Flugzeugabsturzes. Finanziert wird diese Gedenkstätte aus Spenden der ohnehin armen Bauern in der Umgebung.

Vielleicht sind diese Spenden auch eine Art Wiedergutmachung: Die Bewohner rund um den unzugänglichen Bambuswald waren ja am 26. Mai die ersten an der Absturzstelle, viele von ihnen plünderten, nahmen Uhren, Geld, Schmuck und andere Dinge an sich. »Wir haben aber diese Leute auch bei der Bergung gebraucht, denn nur sie kannten sich in dem Gelände aus«, verteidigte der Gouverneur von Suphan Buri, Somnuk Girdket, die Leichenfledderer.
...
Dorfbewohner hatten die gestohlenen Uhren aber auch nach Aufforderung durch die Polizei nicht herausgegeben: Sie trugen sie am Handgelenk. Jetzt sitzen sie in Haft und warten auf ihren Prozess, ebenso 19 Mitarbeiter einer Charity Foundation, einer Art privaten Bestattungsunternehmens, die bei der Leichenbergung halfen und Wertgegenstände an sich genommen hatten.




Soll mir also keiner kommen, das sei typisch brasilianisch...


vollkomen richtig, die pluenderungen sind mit sicherheit nicht brasitypisch
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Beitragvon Fudêncio » Fr 16. Mär 2007, 20:24

tinto hat geschrieben:Ich würde die Plünderung aber nicht als typisch brasilianisch bezeichnen.
Soll mir also keiner kommen, das sei typisch brasilianisch...


Oh doch SEHR TYPISCH für Brasilien.
Die Brasis lassen keine Chance ungenutzt einen verunfallten LKW zu plündern. Egal ob ein Bierlaster umkippt, oder ein LKW mit Tiefkühlprodukten ´ne Panne hat oder ein simpler Transporter mit Reis und Bohnen "an Bord". Spricht sich herum das das Fahrzeug beladen ist wird zum Sturm geblasen und das Teil ist schneller geplündert als das die Polizei oder Rettungskräfte vor Ort sind.
Passt auch zum typischen Brasi, keine Gelegenheit auslassen, sich auf Kosten anderer zu bereichern, da gehört Plündern schon zur Pflichtübung!

P.S.: Nur weil anderswo AUCH geplündert wird, schliesst dies nicht aus das es TYPISCH für Brasiland ist zu plündern! :lol:

:twisted:
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