Nachruf auf einer Kölner Kneipe

Wo trifft man sich. Wo trinkt man sein Bier. Wo feiert man gemeinsam.

Wer kannte dieses Kneipenrestaurant und bedauert, dass es VIVA BRASIL nicht mehr gibt?

Ja, ich kenne es nund bedauere es.
5
23%
Ja, ich kenne es nund bedauere es nicht.
6
27%
Nein, ich kenne es nicht und bedauere es trotzdem.
4
18%
Nein, ich kenne es nicht und mir ist es schitt'ejool ...
7
32%
 
Abstimmungen insgesamt : 22

Re: Nachruf auf einer Kölner Kneipe

Beitragvon Teckpac » Mi 10. Jun 2009, 13:40

Oller Schlemmer, aber wohl richtig, authentisch ist es nur wenn alles brasilianisch ist vom Koch über die Bedienung bis hin zur Empfangsdame!! Und selbst dann würde es nicht das Gleiche sein, da fehlt dann das "Klima"!!! Und wenn die Sehnsucht dann doch so gross ist, ne Woche oder zwei in Brasilien gibt es doch fast für en Appel und en Ei heutzutage. Up, up and away......
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Re: Nachruf auf einer Kölner Kneipe

Beitragvon dimaew » Mi 10. Jun 2009, 18:04

Dann wär dat met der kölsche Kneip in Sampa doch janitt su schläch, de Teckpac als Koch, de Cabof als Köbes, de Thomas Käs un ech weseln oos an de Kass aff. Bierzappe kann ech och un zor Nut och bedeene. Un mie oder winnijer Kölsch schwätze mer all. :D
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Re: Nachruf auf einer Kölner Kneipe

Beitragvon Teckpac » Mi 10. Jun 2009, 19:07

dimaew hat geschrieben:Dann wär dat met der kölsche Kneip in Sampa doch janitt su schläch, de Teckpac als Koch, de Cabof als Köbes, de Thomas Käs un ech weseln oos an de Kass aff. Bierzappe kann ech och un zor Nut och bedeene. Un mie oder winnijer Kölsch schwätze mer all. :D


Leev Marie, dat wör ävver dann en Jespann!! Ävver die Brasiljaner die verstonn doch jakeen Kölsch, dann möten mer noch ene Üvversetzer han oder deets Du dat dann üvvernemme? Und dä Thömmes dä kütt doch uss Bad Jodesberch, zällt dat dann? Nur de Meet die künnt jet zo huh sinn, möten mer e Kölsch für 8 Reais verkoofe un e Mettbrütche met Öllich für e 4 Reais, ob do einer kütt?? :mrgreen:

Hochdeutsch: Liebe Marie, das wäre aber ein Gespann!! Aber die Brasilianer verstehen doch garkein Kölsch, dann müssten wir noch einen Übersetzter haben oder würdest Du das übernehmen? Und der Thomas kommt doch aus Bad Godesberg, zählt das denn? Nur die Miete könnte etwas zu hoch sein, müssten wir ein Kölsch für 8 Reais verkaufen und ein Mettbrötchen mit Zwiebeln für 4 Reais, ob dann jemand kommt?

Was hört sich besser an???? :lol:
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Re: Nachruf auf einer Kölner Kneipe

Beitragvon dimaew » Mi 10. Jun 2009, 19:31

Hochdeutsch: Wenn Bad Godesberg nicht mehr zählt, bin ich als Westerwälder ja auch außen vor (zur Erläuterung: Ich komme aus dem "unteren" Westerwald, das ist die dem Rhein zugewandte Seite der Hügel. Die Entfernung meines Heimatortes bis Köln sind ungefähr 50 Kilometer. Die "echten" Wäller aus der Gegend um Montabaur habe ich auch nicht mehr verstanden).

Kölsch wegger: Die Paulista wären schonn mett osem "Sotaque" levven mossen, sos ess ett jo nitt "authentisch". Un e Kölsch für 8 reais fennen ech jetz och nitt üwwertrewwe. Denne ihr Jeläsje sinn joh och nitt jrüter. Un für e Mettbrütche kannsde sicher mieh bie 4 Reais nenn. Met der Meet hess de awwer Rech, mosse mier oos joot üwwerläje, bo mer hinjohn un vor allem, bie jruus die Weetschaff sinn soll.
Jetz mööt awwer och der Thomas us Maceio mol jett schriewe. Viellich kann der jojakein Platt mie. Die Bönnscher woren jo schon ömmer jett Besseres :wink:

Ich übersetze das jetzt mal vorerst nicht, weder in Hochdeutsch noch in Portugiesisch. Sollte jedoch Bedarf bestehen, hole ich das nach.
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Re: Nachruf auf einer Kölner Kneipe

Beitragvon Cheesytom » So 14. Jun 2009, 02:18

cabof hat geschrieben:Ob Gaucho am Spieß oder Bahiana
am Empfang... das Auge isst mit.

Na dann doch lieber die Bahiana am Empfang. Ich weiss es já nicht, aber ich denke, dass ich den Gaucho nicht mag, schonmal garnicht medium. Schweineaehnliches Fleisch soll man ja nur gut durchgebraten geniessen.

Teckpac hat geschrieben:Oller Schlemmer, aber wohl richtig, authentisch ist es nur wenn alles brasilianisch ist vom Koch über die Bedienung bis hin zur Empfangsdame!! Und selbst dann würde es nicht das Gleiche sein, da fehlt dann das "Klima"!!!

Ja der Caipi in Deutschland hat nie so geschmeckt, wie einer in Brasilien……..

dimaew hat geschrieben:Dann wär dat met der kölsche Kneip in Sampa doch janitt su schläch, de Teckpac als Koch, de Cabof als Köbes, de Thomas Käs un ech weseln oos an de Kass aff. Bierzappe kann ech och un zor Nut och bedeene. Un mie oder winnijer Kölsch schwätze mer all. :D

Die wuerden nie einen Bonner (oder noch schlimmer, einen D´dorfer} in ihrer Koelschkneipe mitmischen lassen.
Ich muss ne Boennschkneipe aufmachen, aber das Zeug hat mir immer nur Kopfschmerzen bereitet, auch wenn es lecker is und die Glaeser wirklich originell sind.
Gruss aus Maceió, Alagoas
Thomas
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Re: Nachruf auf einer Kölner Kneipe

Beitragvon Teckpac » So 14. Jun 2009, 02:25

Also ich hab mich im Bönnschen immer sehr wohl gefühlt!! Das Bönnsch hat was und die Gläser lagen gut in der Hand!!! :beer2:
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Re: Nachruf auf einer Kölner Kneipe

Beitragvon Cheesytom » So 14. Jun 2009, 02:50

Wir sind schwerstens off-topic, gr, gr, gr.....
Also wenn ich die Boennschkneipe mit diversen Koelschkneipen, oder Altkneipen vergleiche, schneidet die Boennschkneipe schlechter ab. Ausserdem habe ich von Reissdorfer, Frueh, Suenner und wie sie alle heissen keen Kopping bekommen und das Essen war besser. Ausserdem fehlt den Bonnern die "Drumherumkultur",, wie z.Bsp. die Blaeck Foess, die ich nach 20 Koelsch suupiiiieeee finde, oder die Lockerheit der Koelner und Koelnerinnen, nicht nur an Karneval.
Bonn, was ich in ca. 35 Jahren kennengelernt habe, ist "kuenstlicher". Ich denke, dass es am Regierungssitz und Hauptstadt lag.
Bad Godesberg war da viel autentischer, aber halt sehr klein (ca. 75.000 Einwohner und als ich kam noch Bonn-Bad Godesberg, spaeter dann Bonn 2 und heute 53... Bonn). Aber die Veedelszügen in Jodesberg waren schon genial, ob mit Koelsch, oder Pils. Alt trinke ich nur in D´dorf und dann mit Genuss...
Gruss aus Maceió, Alagoas
Thomas
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Re: Nachruf auf einer Kölner Kneipe

Beitragvon dimaew » So 14. Jun 2009, 12:48

In Brasilien gilt der Wahlspruch: Think big :)
Da zählt auch das Umfeld noch zum Kölsche Flair. Wer die Sprache einigermaßen beherrscht, kann mitmachen. Wir haben ja schon festgestellt, dass außer Cabof kein wirklicher Kölsche Jong mitmischt.
Un kölsche Musik gibts ja auch für fast jeden Geschmack: Bläck Föös nur mit Tommy Engel, Höhner immer mal wieder, aber Brings und auch die alten BAP sind ja mal was anderes und wers richtig schräg mag, hört The Piano has been drinking oder Trude Herr (Gott hab sie selig).

Ich seh da im MOment auch kein Off-Topic. Der Nachruf auf die brasilianische Kneipe in Köln hat sich halt weiter entwickelt.
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Re: Nachruf auf einer Kölner Kneipe

Beitragvon cabof » Mo 15. Jun 2009, 12:00

soll sich weiterentwickeln..... mich würde nur interessieren was so ein Faß (deutsches) Bier kostet wenn es in der Kneipe
ankommt. Ich glaube die Sache scheitert an den Kosten. Die Auswahl der Mannschaft sollte man nicht so eng sehen,
Anforderungsprofil: rheinische Frohnatur und der Köbes sollte einen auf "grimmig" machen.....
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