007 hat geschrieben:
Hallo Doesteban
Wie will den unser Mann Taxi fahren in Brasilien ? Kann kein portugiesisch und kennt vielleicht mal gerade die Strandpromenade in Recife .
Die andern Beispiele sind von Brasilianern die hier leben, einen Freundeskreis haben, die Sprache sprechen und auch den Markt kennen.Da der Brasilianer auch alles auf Pump kauft, (Schuhe, Kleider in 6 Raten) kommen da noch erhebliche Inkassospesen dazu. Und was, wenn der Schuldner sagt er hätte kein Geld um die Raten zu bezahlen? Kleider wieder wegnehmen ?
Der Markt hat eigene Gesetze. Da kommt unser Mann nicht rein und durch.
Der Themaeröffner wird hier devinitiv verarmen, weil sein Geld bald aufgebraucht ist und wird dann als Sozialfall wieder nach Deutschland zurückgehen müssen. Wäre nicht der erste und auch nicht der letzte.
Alles andere ist Wunschdenken.
abraço
James
Sehe dies auch so, dies ist eine Schnapsidee, die nichts bringt.
Draft muss eine Marktnische finden und etwa peu à peu aufbauen.
Es gibt immer wieder diese Tellerwäscher-Erfolgsstories, ob sie auch wirklich stimmen, weiss man ja nicht so richtig.
Ich finde auch, dass 20' Euro viel zu wenig sind.
Aus meinen bisherigen Erfahrungen musste ich (leider) feststellen, dass Brasilien kein Billigland mehr ist; klar ein wenig billiger (-25%) als Europa schon.
Das Mindestkapital müsste 100' betragen:
20-30' für kleines Haus
40' Geld für 3 Jahre zum Leben (Essen, Kleider, Krankenkasse etc.)
Rest für eine kleine Investition, um Auskommen nach den 3 Jahren zu haben.
Dies wäre aus meiner Sicht ein realistisches Szenario, draft sieht es natürlich anders.
Jedenfalls wollte ich ihn nicht für ein weiteres krummes Ding animieren.
Sehe ich auch so, unter 100' läuft nichts, da muss man gar nicht drüber diskutieren; alles andere ist zu blauäugig.