Neues Buch "Eintrittskarten in Rio´s Unterschicht"

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Neues Buch "Eintrittskarten in Rio´s Unterschicht"

Beitragvon Oscar » So 26. Sep 2010, 08:16

Voraussichtlich im Oktober kommt ein neues Buch auf den Markt, das der geschätzte Lemi
herausgeben wird.

Leseproben gibt es hier: http://lemi-buecher.jimdo.com/
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Re: Neues Buch "Eintrittskarten für Rio´s Unterschicht"

Beitragvon Takeo » So 26. Sep 2010, 16:16

Bei DEM Titel wird das Buch wahrscheinlich ein Kassenschlager!
Der Sturm auf die Unterschicht ist ja zur Zeit ausserst "en vogue"... jeder MUSS ja mitreden können!

(ich habe das Buch allerdings (noch) nicht gelesen, tue es aber wahrscheinlich NUR weil es von lemi ist... also)
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Re: Neues Buch "Eintrittskarten für Rio´s Unterschicht"

Beitragvon dimaew » So 26. Sep 2010, 16:20

Hallo Takeo, wieder zurück aus China? Berichte doch mal zwei, drei Sätze im Laber-Thread.

Mich würde mal interessieren, was das Buch von Lemi von dem von SG unterscheidet. Ich habe den Thread im Parallelforum nicht komplett verfolgt, aber entspricht der Inhalt vom Buch in etwa dem Thread?
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Re: Neues Buch "Eintrittskarten für Rio´s Unterschicht"

Beitragvon Takeo » So 26. Sep 2010, 16:28

dimaev... mir geht das ewige Unterschichtsgelaber für gelangweilter Europäer auf den Sack, das ist alles.
Trotzdem bewundere ich natürlich Lemi, dass er einen Roman schreibt! =D>

China... das Land der Gegensätze: ich hätte soviel zu erzählen, dass ich noch nichtmal wüsste wo ich anfangen sollte wenn ich wollte!!!
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Re: Neues Buch "Eintrittskarten für Rio´s Unterschicht"

Beitragvon dimaew » So 26. Sep 2010, 17:32

Takeo hat geschrieben:dimaev... mir geht das ewige Unterschichtsgelaber für gelangweilter Europäer auf den Sack, das ist alles.
Trotzdem bewundere ich natürlich Lemi, dass er einen Roman schreibt! =D>

China... das Land der Gegensätze: ich hätte soviel zu erzählen, dass ich noch nichtmal wüsste wo ich anfangen sollte wenn ich wollte!!!


Dieses "Schichtengelaber" gefällt mir auch nicht. Niemand kann sich aussuchen, wo er oder sie geboren wird. Und vielfach gehört auch eine gehörige Portion Glück dazu, aus dem, was einem "in die Wiege" gelegt wurde, etwas für sich zu machen. Es wirkt auf mich dann immer etwas befremdlich, wenn Ausländer meinen, nach wenigen Wochen alles durchschaut zu haben und anfangen, ihre "überlegenen" Kenntnisse zu verbreiten. Allerdings hat das Thema überhaupt nichts mit Brasilien an sich zu tun. Das war vor vielen Hundert Jahren schon so, als die Conquistadores anfingen, den "Wilden" die mitgebrachte "Kultur" aufzuzwingen.
Bücher und Berichte können aber als reine Tatsachen- und Erlebnisberichte trotzdem sehr interessant sein, wenn sich der Autor oder die Autorin darauf besinnt, dass er oder sie als Außenstehender schreibt. Wenn jemand seine Zeit in einer Favela verbringt und darüber objektiv berichtet, ist daran meines Erachtens nichts auszusetzen. Jedenfalls solange nicht, wie er oder sie nicht gleichzeitig versucht, den Lesern weiszumachen, das sei das einzig wahre Leben.
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Re: Neues Buch "Eintrittskarten für Rio´s Unterschicht"

Beitragvon brasio » So 26. Sep 2010, 19:02

dimaew hat geschrieben: Mich würde mal interessieren, was das Buch von Lemi von dem von SG unterscheidet. ?


Wieso - sind das etwa Nicht verschiedene Bücher und Autoren ?

dimaew hat geschrieben: Ich habe den Thread im Parallelforum nicht komplett verfolgt, aber entspricht der Inhalt vom Buch in etwa dem Thread?


ich habs schon komplett verfolgt, Inhalt dürfte dem dann erscheinenden Buch weitgehend
entsprechen. Literarischen Anspruch erhebt das "Werk" bestimmt nicht, aber mir persönlich haben die Vorabzüge im dortigen Thread sehr gut gefallen. Netter Schreibstil, gute Unterhaltung, streckenweise sogar richtig spannend.

Das mit dem Titel ist ja wohl immer so ne Sache - meint ihr wirklich die große "Schichtwelle" und "Schichtgelaber" sei jetzt losgebrochen ? - wenn deswegen auch noch die Kasse klingeln sollte, sei es ihm gegönnt.
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Re: Neues Buch "Eintrittskarten für Rio´s Unterschicht"

Beitragvon dimaew » So 26. Sep 2010, 19:21

brasio hat geschrieben:
dimaew hat geschrieben: Mich würde mal interessieren, was das Buch von Lemi von dem von SG unterscheidet. ?


Wieso - sind das etwa Nicht verschiedene Bücher und Autoren ?



Danke :D Den Unterschied hatte ich schon bemerkt :wink:

Ich weiß nicht, ob das "Schichtengelaber" losgeht. Hier im Forum ist es eigentlich immer schon präsent. Und nicht als Werbemittel, dann wäre es tatsächlich legitim, da gebe ich Dir Recht. Lemi und auch SG sind auch nicht die richtigen Beispiele, denn die wollen ja gerade nicht nach vierzehn Tagen die ganze Welt verbessern. Um nochmal auf ihn zurück zu kommen: Auch Brazil53 hat immer versucht, dieses "Ich bin der Einzige, der die Welt verbessern kann"-Geschreibe zu vermeiden, sondern bewusst auf stattfindende Verbesserungen und Fehler, die nach seiner persönlichen Ansicht gemacht werden hingewiesen, ohne so zu tun als sei er der Einzige, der das merke. Es ist ja auch gar nichts dagegen zu sagen, dass jemand, der meint mit seinem Wissen und seinem Können irgendwo helfen zu können, das tut - und nachher darüber berichtet.
Diejenigen die hier als die Erretter der Unterschicht auftauchen, sind aber meist auch ganz schnell wieder weg - wahrscheinlich nach dem nächsten Urlaub ins nächste Länderforum zum Retten der Unterpriviligierten eingetaucht.
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Re: Neues Buch "Eintrittskarten für Rios Unterschicht"

Beitragvon Bequimao » So 26. Sep 2010, 20:19

Mir geht das ewige Gelaber über "gelangweilte Europäer" auf den Sack!

Würde mal jemand den Titel korrigieren! Danke!

Viele Grüße
Bequimão
Bequimão ist Manuel Beckmann, brasilianischer Revolutionär in Maranhão (?? - 1685).
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Re: Neues Buch "Eintrittskarten für Rios Unterschicht"

Beitragvon brasio » So 26. Sep 2010, 20:41

Bequimao hat geschrieben: Würde mal jemand den Titel korrigieren! Danke! Viele Grüße Bequimão


welchen Titel korrigieren ? soweit der Buchtitel gemeint ist, geht das wohl nicht (mehr)
Grüsse
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Re: Neues Buch "Eintrittskarten für Rio´s Unterschicht"

Beitragvon Takeo » So 26. Sep 2010, 22:07

Bevor irgendwelche Missverständnisse aufkommen: ich bewundere, dass Lemi einen Roman geschrieben hat.

Nur, geht mir die bei Europäern häufig vorkommende Standesbewunderung der Unterschicht auf den Keks: auf der ganzen Welt versuchen Leute was aus sich zu machen, im Sinne von sich sozial zu verbesseren; viele Deutsche und Schweizer scheinen hingegen die Unterschicht deshalb zu bewundern, weil ihre eigene Welt so durchorganisiert und langweilig geworden ist, dass sie sich stattdessen nach einem harten Überlebenskampf unter der tropischen Sonne sehnen. Das geht ja schon damit los, dass sie anstatt an einem schönen weissen Strand zu liegen, lieber durch die Favela stiefeln... ich nenne das 'verkehrte Welt'. Naja, und dann "letztes Bier, Sambaparty, heisse Tänzerinnen und das alles in Rios Mangueirafavela"... Lemi, hoffentlich hast Du da nicht ein bisschen zu dick aufgetragen...!
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