fantasma hat geschrieben:
§ 28 Familiennachzug zu
Deutschen(2) 1Dem Ausländer ist in der Regel eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn er drei Jahre im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist, .....
und er sich auf einfache Art in deutscher Spracheverständigen kann.
§ 30 Ehegattennachzug
(1) Dem Ehegatten eines
Ausländers ist eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, wenn der Ausländer...
1. beide Ehegatten das 18. Lebensjahr vollendet haben,
2.
der Ehegatte sich zumindest auf einfache Art in deutscher Sprache verständigen kann und3. .....
Das heisst:
Wenn Du Deutscher bist, dann bekommt dein Ehegatte eine Aufenthaltserlaubnis auch
ohne Sprachkentnisse, Niederlassungserlaubnis nach drei Jahren
mit Sprachkentnisse.
Das war aber schon vorher so.
Wenn Du Ausländer bist, dann gibts
ohne Sprachkentnisse nicht einmal eine Aufenthaltserlaubnis. Und deswegen regen sich die Türken (meiner Meinung nach zurecht) auf.
Quellen:
http://dip.bundestag.de/btd/16/050/1605065.pdfhttp://bundesrecht.juris.de/aufenthg_20 ... 10004.htmlHi fantasma,
diese neue Regelung ist sicherlich nicht "das Gelbe vom Ei" aber der Protest u.a. der Türken ist m.E. auch nicht ganz korrekt...
Das "Hauptproblem" der meisten z.B. Türken in Deutschland ist -glaube ich-, dass sie eben nie die deutsche Staatsangehörigkeit beantragt haben und deshalb deren PartnerInnen eben nicht automatisch eine Aufenthalterlaubnis bekommen...
Deshalb gibt es jetzt diese Regelung, die versucht im "Schweinsgalopp" alle Integrationsversäumnisse der letzten Jahrzehnte nachzuholen
Was die "Sprachabgrenzung" betrifft:
türkische, arabische, russische oder vielleicht italienische "Ghettos" gibt es vielleicht häufiger, als kanadische oder amerikanische?!
Grüße,
Birgit
Was hier abgeht kann man nur als große Sauerei empfinden. Ob jemand die Sprache kann oder nicht ist doch Wurscht. Es wäre richtiger gewesen, wenn man das deutsche Volk gefragt hätte, ob es ein Einwanderungsland sein möchte oder nicht. Hätte das Volk zugestimmt, dann müßte es auch mit allen Vor- und Nachteilen leben. Deshalb mein Appell an die Politiker: Laßt das Volk frei und demokratisch als mündige Bürger selbst entscheiden. Ihr als Politiker habt dann die Arschkarte abgegeben. Die Verantwortung für die Zersetzung und Sabotage der deutschen Nation müßte das deutsche Volk dann selbst tragen, ohne euch als Sündenbock abzustempeln und euch die Schuld für dieses Dilemma zu geben.
Wie wäre es auch mit der Verantwortung der Unternehmer. Erst die vielen Ausländer ins Land holen (wg. Billiglohn), dann sie vor die Türe setzen und für die Folgekosten (Sozialhilfe) nicht gerade stehen. Darüber spricht leider niemand. Übrigens sollten sich aber auch Teile der Ausländer überlegen, ob sie nicht auch das Leben leben, was sie auch angeben zu leben. Nämlich weltoffen!