@beijo 2004
Klar - manche Stellenausschreibungen sind so formuliert, daß du meinst, in Brasilien würde nichts mehr gehen ohne Ausländer - das kann auch mißverstanden werden - aber es geht ja auch darum professionals ins Land zu bekommen und nicht den Fließbandarbeiter, der Teile einlegt
(den würdest du vom bras. Arbeitsministerium übrigens schon garnicht genehmigt bekommen)
....leider haben die professionals auch schon einen gewissen Lebensstandard in Europa erreicht, meist ein eigenes Häuschen oder gutes Einkommen und machen schöne Fernreisen, vielleicht sogar verheiratet und Familie .....und DIE können sich überhaupt NICHT vorstellen, in Brasilien zu leben bei halbem Tarifurlaub und dafür doppelt solange zu arbeiten bei sozialen Absicherungen, die gegen 0 gehen und ner Minimalrente - wenn die tatsächlich wollen (sollten), dann eher, weil Sie das Gefühl vermittelt bekommen, Sie werden gebraucht.....und selbst dann ist es jedesmal ein Kampf mit den Konditionen, weil du ja nicht nem Deutschen flexible Arbeitszeit einräumen kannst, wenn für alle anderen Leute täglich bis 17.30h ANWESENHEITSPFLICHT ist und wir KOLLEKTIVURLAUB haben
....auf solche Stellenanzeigen hast du dann aber überwiegend nicht die Bewerber, die du brauchst sondern eher Aussteigertypen, ex Urlauber und Abenteurer, Typen die mit Frauen in Europa nicht klar kommen (wie sollen die das dann plötzlich mit unseren Mitarbeiterinnen in Brasilien?), denen daheim auch schon alles egal ist usw....
Der Initiator dieses threads hat für mich klar gefragt, OB Sprachkurs in Brasilien und FALLS Salvador, was er dabei beachten muß ?! - es kam nicht rüber wie "ich will nur weg aus Deutschland" sondern eher wie "welchen Nutzen/Risiken habe ich, wenn ich das mache!" - wie gesagt, aus beruflicher Sicht würde ich den Kurs in Portugal deutlich höher bewerten, aber er wird auch härter sein
