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 Betreff des Beitrags: Nochmals zur Kriminalitätslage in Salvador
BeitragVerfasst: 23 Feb 2007 12:00 
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Registriert: 19 Feb 2007 17:59
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Im Herbst soll ich einen Sprachkursus in Brasilien, Salvador, machen.

Nach den Meldungen hier im Forum bin ich doch ziemlich geschockt und Frage mich, ob ich nicht lieber meine Firma bitten soll, mir den Kursus zu ersparen.

Deshalb folgende Fragen:

Ist die Gefahr allgegenwärtig?

Sind alle Teile der Stadt betroffen (aus den USA weiß ich, das zumeist nur bestimmte Teile gefährlich sind)?

Woran erkennt man potientielle Täter?

Was wäre das beste Verhalten bei einem Überfall?

Kann man unter diesen Umständen überhaupt noch sein Hotel verlassen?

Ist das in den letzten Jahren schlimmer geworden (bei einem Besuch 1991 in Recife habe ich garnichts davon mitbekommen)?

Danke für Antworten


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BeitragVerfasst: 23 Feb 2007 13:43 
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Registriert: 07 Aug 2006 16:07
Beiträge: 438
Wieso den Sprachkurs in Brasilien bzw. Salvador machen, würde dafür eher nach Portugal, Coimbra gehen - zumindest aber versuchen, eine international anerkannte Location zu besuchen (Brasilien = Urlaub...so sehen das leider Externe, die nicht dort waren - daher erwähn ich heute Bildung in Brasilien nur noch "am Rande" bei einem Personalgespräch um mich nicht noch abzuwerten).

Aber zu deinen Fragen:

Zitat:
Ist die Gefahr allgegenwärtig?


Ja - auf der Straße fühle ich mich eigentlich nie locker - und wenn ich mich doch mal so gefühlt habe ist garantiert was passiert :wink: - muß aber nicht heisen, daß dir auch was passiert - es ist einfach nur ein Gefühl der Anspannung - die Lockerheit hat über die Jahre stetig abgenommen - ..es ist am ehesten vergleichbar mit der berühmten Geschichte vom Damokles-Schwert.

Zitat:
Sind alle Teile der Stadt betroffen


Kenne dafür Salvador nur oberflächlich - aber würde sagen, wie überall in den großen Städten gibt es bessere und weniger gute "Ecken" - die Präsenz des "Schwertes" ist aber überall, sogar in deinen eigenen 4 Wänden - am besten hältst du dich am Anfang an Ortsansässige und GLAUBST auch was die sagen (Geschäftskollegen, Lehrer etc.) - dickköpfig selbst rumexperimentieren und "erforschen" kann schwere Folgen haben - je mehr Begleitung du bei deinen Unternehmungen hast, desto angenehmer wird es.

Zitat:
Woran erkennt man potientielle Täter?


Die erkennst du an garnichts - ich denke heute eher, daß es jedem Brasilianer schon als Fähigkeit mit in die Wiege gelegt wird. - Die letzten beiden negativen Ereignisse waren eine einfache weibliche Passantin, die für mich den Anschein hatte als würde Sie zur Arbeit gehen (statt dessen hat sie mir den Autoschlüssel geklaut und wollte dann 50R$ für Pfandeinlösung, weil ich angeblich mit ihr geschlafen hätte) sowie ein Herr in einem Restaurant, gut gekleidet (Anzug und Krawatte), dunkelblond, der mir ein Betäubungsmittel in ein Glas gab um an eine Firmenvollmacht zu kommen. - Daher gibt es für mich KEINE Merkmale.

Zitat:
Was wäre das beste Verhalten bei einem Überfall?


Schon VORAB Schadensminimierung zu betreiben - d.h. wenig Bargeld mitnehmen, wenig wertvolle Gegenstände, keine Markenkleidung und bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten (Credit Cards, Checks) OHNE irgendwelche Nummern etc.. die NUR mit DEINER Unterschrift gehen. (Unterschrift kannst du immerhin noch anfechten - eine ausgeplapperte Pin Nummer zusammen mit deiner Karte aber nicht) - Wertsachen im Hotel unter Verschluß halten.

Passiert dann doch was, mit dem Gewissen, daß man nicht viel verliert einfach alles bereitwillig und berechenbar hergeben - nicht diskutieren und keine ruckartigen Bewegungen..... teilweise haben die Leute, die was wollen von dir ein so tiefes Lebensniveau in Brasilien erreicht, daß es ihnen absolut EGAL ist, was mit dir passiert, da sie selbst NICHTS mehr zu verlieren haben.....(dafür gehts anderen in Brasilien so immens gut, daß sich das wieder kompensiert :wink: )

Zitat:
Kann man unter diesen Umständen überhaupt noch sein Hotel verlassen?


Logisch kannst du das - die Tips hast du ja oben schon bekommen. - Aber rumexperimentieren würd ich bleiben lassen - Frag an der Hotelrezeption nach wie lange er hier schon arbeitet, dann wohin (Empfehlungen ?) und welcher Weg, bestell dir zur Not ein Taxi und HALT DICH DRAN, nicht noch in den Schuppen gegenüber, weil er so doll beleuchtet ist - laß dich auch nicht von neuen Bekanntschaften auf der Straße noch zu nem anderen Platz als dem bekannten "überreden" ....wenn der Angestellte seinen Job behalten will, wird er dich sicherlich nicht in die Katastrope jagen wollen, aber ein bischen will er auch profitieren davon sonst ist der nächste Tip nicht ganz so gut .... :wink:

Zitat:
Ist das in den letzten Jahren schlimmer geworden


Ich habe den Eindruck gewonnen, daß es sich seit Regierung Lula DRAMATISCH verschlechtert hat - in meiner Stadt (nicht Salvador :-) wurden 2001 noch 8 Autos im Monat gestohlen - heute sind es 40 pro Woche (160 im Monat !) - und im letzten Jahr wurde das Mehrfamilienhaus schon 2 mal ausgeraubt, Etage für Etage.... das gleiche höre ich auch von Kunden aus allen Ecken Brasiliens - auch hat man uns im letzten Jahr gleich 5 mal LKWs mit fabrikfertigen Teilen kurz nach dem Werk entführt trotz inzwischen ständig wechselnder Routen....von 1998 bis 2001 gab es so einen Vorfall nur einmal - dann sehr schnell steigend....

(zum großen Glück trifft es aber auch unsere Wettbewerber :lol: :lol: )


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BeitragVerfasst: 23 Feb 2007 18:53 
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Gunni hat geschrieben:
ich denke heute eher, daß es jedem Brasilianer schon als Fähigkeit mit in die Wiege gelegt wird.


das erinnert mich an die Enwanderer von vor 500 Jahren


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 Betreff des Beitrags: Danke für die ausführliche Antwort ...
BeitragVerfasst: 23 Feb 2007 23:39 
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... auch wenn es sich wirklich schlimm ist.

Ich denke, da werd ich doch lieber von Brasilien die Finger lassen und bitten, den Kurs in Portugal zu machen und hoffen, nie nach Brasilien geschäftlich zu müßen.

Schade, Brasilien hatte irgendwie Charme. Wenn das so weiter geht kann man nirgends mehr hin.


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BeitragVerfasst: 24 Feb 2007 13:52 
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hallo michaelz , ich versteh dich gut. ich will da auch nicht mehr hin. mein kurs und flug ist aber schon alles gebucht, am 1.märz gehts los. alles was ich hier gelesen habe, ist so schrecklich. ich hoffe ich komme lebend wieder nach hause zurück.


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BeitragVerfasst: 24 Feb 2007 20:29 
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Beiträge: 337
@michaelz & Flamingo:

Ja Brasilien hat 2 Seiten. Dennoch gibt es viele positive Dinge, nicht umsonst begeistern sich so viele Ausländer für Brasilien. Und die Chance, dass irgendetwas kriminelles passiert ist sehr klein. Laßt eu nicht beunruhigen.

Viel Spaß!


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BeitragVerfasst: 24 Feb 2007 21:15 
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Beiträge: 35
Wohnort: Amoreiras
Über herumzappen bin ich erst kürzlich im Brasililienforum gelandet. Toll denke ich , da sind doch etliche versammelt, die hier auch schon eine Weile hier Leben. Seit 4 Jahren hier vor Ort gegenüber von Salvador, habe ich mir vieles selbst mühsam zusammengetragen an Wissen, was ich hätte beim Stöbern im Forum hätte einfacher haben können. Doch manchmal denke ich, ich ticke nicht ganz richtig. Was hier für Horrorbilder über die Sicherheitslage gemalt werden, den kann ich nur bedingt folgen. Meine Erfahrungen beziehen sich auf Salvador, die gegenüberliegende Insel Itaparica und Fahrten weit ins Land von hier aus im Umkreis von etwa 1000 km. Keinesfalls will ich die geschilderten Dinge in Abrede stellen, doch entsteht doch hier ein Eindruck, dass man auf Schritt und Tritt nur Horror erlebt.
Ich betreibe hier eine kleine Pousada, neu gebaut, eine Bitte habe ich immer an meine deutschen Gäste, bringt mir doch einen >Spiegel> und eine Bildzeitung, FAZ und auch eine Heimatzeitung von Euch mit. Gern schaue ich auch per Internet auch in meine Heimatzeitung, der Ostthüringer Zeitung rein. Doch muss ich nicht erst in die Frankfurter Ausgabe der Bildzeitung schauen, sondern auch die Lokalausgaben vermelden nicht wenig an Einbrüchen, Autodiebstählen, Strassenraub, Vergewaltigungen und was weiss ich noch alles. Und das täglich. Also absolute Sicherheit hat das Deutschland auch nicht gepachtet.
Anfang der 90er in einem Vorort von Frankfurt lebend, konnte ich hautnah an einem Bankeinbruch teilhaben, hatte zwei Wohnungseinbrüche, ein Garagenaufbruch samt entwendeten Radio, abgebrochene Spiegel und andere Kleinigkeiten. Und das nur innerhalb von reichlich einem Jahr. Und an Hinweisen meide das Bahnhofsviertel u.a. mangelte es auch nicht.
Ich weiss, dass ich mich mit meinen Zeilen hier sicher auf Glatteis bewege, Sicherheitsgarantien kann auch ich nicht abgeben, aber ich bin auch kein Typ der da sorglos in den Tag hineinlebt, doch auffällig kennt auch die Presse in Deutschland beim Brasilienthema doch nur eins herausragend Carneval, Raub und Mord. Und die wahrscheinlich einzige Barbusige ganz Brasiliens zum Carneval steht in jeder Bildnachricht. Das da noch ganz normales Leben stattfindet, fällt irgend wie unter den Tisch.
Die Presse hier in meiner Ecke, und nur darauf kann ich mich beziehen, ist erstaunlich offenherzig was diese Themen betrifft und Gradmesser daran ist, passiert hier auf der kleinen Insel etwas, was mir auch zu Ohren gekommen, mit Sicherheit kann ich es in den Abendnachrichten des TV oder in der nächsten Tageszeitung von Salvador nachlesen.
Ich muss dazu sagen, ich lebe hier keineswegs abgeschottet, bin auch mit meinen Touristen des Nachts nicht nur in der Innenstadt Salvadors unterwegs, schliesslich sind sie ja hier um auch etwas zu Erleben.
Doch ich will keineswegs verschweigen, meine Negativerlebnisse habe ich allerdings auch schon gemacht, dazu gehörte eine geklaute Batterie aus meinem Auto, meine Knipse wurde mir beim Carneval vergangenes Jahr aus der Hand gerissen, einem Touristen wurde versucht eine goldenen Kette abzureissen und eine Digikamera im Gewühl einem anderen entrissen. Gerechnet auf meine Besucheranzahl wirklich kein Bild des absoluten Schreckens.
Und erwähnenswert finde ich auch, im Altstadtviertel Salvadors im Pelourinho sind auffällig die anteilig recht hohe Zahl von netten, freundlichen Polizistinnen und aber auch Einheimischen die nicht selten auf eignen Sicherheitsmängel hinweisen, wie offene Taschen oder nachlässig getragene Umhängebeutel. Man kennt seine Pappenheimer.
Abschliessend frage ich mich, ist Brasilien wirklich rundum so ein Land des unendlichen Schreckens, wie von einigen Forumschreibern beschworen ?
Ich plane im April mit interessierten Touristen eine Fahrt von Salvador nach Recife quer über Landstrassen und Übernachtung in einfachen Zufallspousadas. Wenn ich das alles so lese, sollte ich die Fahrt lieber erst gar nicht aufnehmen ? Doch wenn ich mich so anstecken lasse, kann ich mich samt meinen Touristen doch gleich einmauern und dabei hat Brasilien doch so viel Schönes zu bieten.

Anbei ein paar Fotos von Ausflugstouren, Fischen mit Einheimischen, Ausflug in Salvador, auf der Insel, an einem abgelegenen Strand. Halt in einem Fischerort im Hinterland


Dateianhänge:

Gürteltier.jpg

Gürteltier.jpg   [ 35.38 KB | 1787-mal betrachtet ]

Salvador111.jpg

Salvador111.jpg   [ 57.62 KB | 1786-mal betrachtet ]

Familie Löwe und Fam. Leiros.jpg

Familie Löwe und Fam. Leiros.jpg   [ 68.36 KB | 1786-mal betrachtet ]

Grillfest am Strand 1.jpg

Grillfest am Strand 1.jpg   [ 62.54 KB | 1787-mal betrachtet ]

Ausflug.jpg

Ausflug.jpg   [ 60.13 KB | 1786-mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: 25 Feb 2007 10:54 
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Beiträge: 9
hallo roman3,
danke dass du auch mal sagst, dass es nicht nur verbrecher gibt in brasilien. ich finde auch, dass was ich hier im forum gelesen habe,
da krieg ich echt ne riesenabneigung gegenüber brasilien.
und diese seite hier nennt sich brasilienfreunde.net :shock:

hab das meiner mutter erzählt, die musste darüber lachen. ich hab den eindruck bekommen, alle brasis sind korrupt, lügner, nur auf ihren vorteil bedacht, verbrecher, frauen sind nur putas die nur geld von ausländern wollen oder eine aufenthaltsgenehmigung für deutschland.

ist schon krass was manche hier über die frauen da schreiben, dass sie der letzte dreck sind und so. hab ich hier in diversen threads gelesen.

ich hab so voll die angst bekommen gestern beim lesen hier, hab schon richtig panik gehabt. deine worte beruhigen mich etwas.

ich muss es schliesslich ein monat in rio "aushalten",
ich will doch dringens portugiesisch lernen.


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 Betreff des Beitrags: Kriminalität in Brasilien...
BeitragVerfasst: 25 Feb 2007 11:49 
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Registriert: 08 Feb 2007 20:33
Beiträge: 70
Ich kann leider nichts über Salvador sagen, da sich meine Erfahrungen mit Brasilien ausschließlich auf Recife, João Pessoa, Natal und Campina Grande beschränken und ich dort auch jedesmal in Begleitung von Familie und Freunden unterwegs war. Dort aber habe ich durchweg ausschließlich positive Erfahrungen gemacht und nicht den Eindruck erhalten, dass Brasilien "extrem gefährlich" ist. Vielmehr war ich überrascht wie freundlich die Menschen dort, im Vergleich zu Deutschland, doch sind!

Klar sollte man sich den ein oder anderen Tipp von Freunden und Bekannten zu Herzen nehmen und, wie hier auch schon erwähnt, nicht durch Luxusartikeln auffallen, übermäßig viel Bargeld mit sich herumschleppen, gewisse Stadtteile meiden, etc. Aber mal ehrlich, man muss nicht weit fahren um genau den selben Situationen ausgesetzt zu werden. Ich würde mich nachts in Frankfurt am Main, Hamburg oder Berlin auch nicht unbedingt anders verhalten bzw. durch den Park laufen wollen.

Ich kann jedem, der das erste Mal nach Brasilien fliegt und dort keine Familie, Freund oder Bekannte hat, auch nur empfehlen, sich vor Ort auch einmal mit einem deutschsprachigen Reiseführer in Verbindung zu setzen!

Für die Gegend, Recife, João Pessoa, Natal und Campina Grande, kann ich Jörg Schwermann - Schwermann Turismo Paraíba (http://www.brasiland.de/Schwermann-Turismo.339.0.html), wirklich nur empfehlen!


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BeitragVerfasst: 25 Feb 2007 15:33 
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Beiträge: 108
Wohnort: Belo Horizonte / Frankfurt - M.
Die Wahrheit liegt evtl. dann in der Mitte ??!!

Klar meiner Frau wurde auch in Frankfurt in einem Geschäft die Einkaufstüte zwischen den Beinen weg geklaut. Ist ihr in Br bis dahin noch nicht geschehen. Wieso - weil sie in Br. sehr viel vorsichtiger ist. Und auch in Frankfurt /M an der Hauptwache wurde vor 10 Jahren ein Kollege im Sommer um 21 Uhr von zwei Typen verfolgt, und ausgeraubt.

Ich selbst fühle mich schon im Frankfurter Bahnhofsviertel sicher. Man kennt eben die Spielregeln, und hält sich dran. Hier in Br. sind dann manche Leute der Meinung, auf der Höhe der Glückseeligkeit zu sein, und vergessen die Vorsichtsmaßnahmen. Sao Paulo ist bevölkerungsstärker als z.B. die Schweiz. Wenn man denn da alle kriminellen Dinge zusammenträgt, wird auch das eine oder andere zusammen kommen. Und trotzdem ist eben das Gefühl in der CH sicherer als wenn ich nur Sao Paulo höre.

Nur wenn ich dann hier wieder meine Verwandtschaft höre, hat jeder sein kriminelles Erlebnis zu erzählen.

Ja wo ist denn wirklich die Wahrheit ??


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