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Condor




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BeitragVerfasst: 07 Mär 2007 16:41 
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Registriert: 07 Feb 2006 15:02
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NA mit dem Dokument, das SG hier verlinkt hat wird es endlich deutlich. Rio de Janeiro ist auf Platz 107, SaoPaulo gar auf Platz 182. Der gefährlichste Staat ist Pernambuco. Die gefährlichste Stadt ist Colniza MT mit einer Tötungsrate von 165,3 pro 100.000 Einwohner. Für Rio de Janeiro liegt diese Ziffer bei 57,2 und für SaoPaulo bei 48,2. Auf Platz 556 befindet sich Nova América GO mit 29,8.
Ausserdem zeigt die Statistik, dass der Anteil der Jugendlichen von 15-24 Jahren mit über 62% Wachstum bei den Getöteten (obwohl nur 48% Mehr Jugendliche in den letzten zehn Jahren) die meisten neuen Opfer zu beklagen hat.
Bei den Opfern im Strassenverkehr liegt übrigens Tocantins ganz vorne...
Nun kann ja jeder für sich selbst die Wahrscheinlichkeit ausrechnen wann er dran ist. Aus Gemeinde und Anzahl Einwohner errechnet man die Anzahl der getöteten im Jahr. Danach berechnet man die Anzahl der Getöteten pro Tag. Das Multipliziert man nun mit der Altersgruppen wahrscheinlichkeit und der Anzahl Ferientage. Jetzt weiss man genau wann es einen erwischt. Also dann PROST.
Und nehmt endlich diese Meldungen aus der REGENBOGENPRESSE mit aufs Klo und hört auf das zu Lesen und hierhin zuschreiben...



paz e amor
Severino


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BeitragVerfasst: 07 Mär 2007 19:28 
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Severino hat geschrieben:
Und nehmt endlich diese Meldungen aus der REGENBOGENPRESSE mit aufs Klo und hört auf das zu Lesen und hierhin zuschreiben...


Ich habe keine Lust die Meldungen von Heute aus der deutschen Boulevardpresse hierein zu hauen, klingen aber kaum anders. Dann müssen wir mal die Grössenördnung vergleichen, allein für Rio de Janeiro müssten wir alle deutschen Großstädte zusammenlegen und dann werden wir auch alle paar Minuten ein Verbrechen feststellen.



"In Mallorca trifft man mehr Deutsche als in Berlin."
Thomas Gottschalk am 23.6.2007


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BeitragVerfasst: 07 Mär 2007 19:42 
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Jetzt wollte ich mal schauen, wo es denn am gefährlichsten ist, aber da streiten sich die Experten, so gibt´s aus verschiedenen Quellen vers. Angaben:

Bagdad, Mogadischu, Medellin oder Johannesburg. Auf jeden Fall alles nicht in Brasilien.

In einer Quelle ist Detroit als gefährlichste Stadt der USA genannt (hä?).
===============================================

Hier nochmal der "Einzelfall":

Parte do corpo de um bebê é achado no lixo

Mais um crime misterioso está sendo investigado pela Polícia. Parte do corpo de um recém-nascido foi encontrada dentro de uma caixa de isopor, jogada no meio do lixo. O fato foi descoberto quando um caminhão que recolhe objetos de material reciclável descarregou o que havia recolhido nas ruas da Capital, na Usina de Reciclagem que hoje funciona no antigo aterro do Jangurussu (Zona Sul da Capital).

Catadores que remexiam o lixo reciclável se depararam com o achado macabro: parte do corpo do bebê, apenas da cintura para baixo.

Imediatamente, a Polícia foi chamada ao local, assim como peritos do Instituto de Criminalística. Os peritos comprovaram que o que estava ali era a parte inferior do corpo do recém-nascido. Mas, o que mais impressionou os policiais e peritos foi a forma como o corpo foi despedaçado. Os criminosos supostamente utilizaram uma faca ou uma serra bem afiada para partir o corpo do bebê, de forma quase cirúrgica.

A Polícia trabalha com duas hipóteses. Uma delas, a de que a criança pode ter sido morta pela própria mãe. Outra hipótese é de que o recém-nascido teria sido sacrificado em um ritual de magia negra.

“Não sabemos como isto aconteceu. Foi uma surpresa para todos nós quando, ao remexer o material que o caminhão descarregou, encontramos a caixa de isopor e dentro dela o pedaço do corpo da criança”, contou um dos catadores. Os catadores ajudaram a Polícia a fazer buscas em meio ao material reciclável na tentativa de encontrar a outra parte do corpo do bebê.

Mistério

Até a noite passada o caso continuava envolvo em mistério. Os catadores que estavam na usina quando o pedaço do corpo foi encontrado deverão ser chamados para depor. A Polícia agora trabalha também no sentido de identificar o caminhão que descarregou o material onde estavam os restos mortais.

Os peritos do IML comprovaram ainda que o bebê era do sexo feminino e que, além de ter sido literalmente partido ao meio, os criminosos fizeram cortes nas juntas, nos pés e na altura dos joelhos.

O achado deixou os médicos legistas do IML também impressionados diante de tamanha violência. Um inquérito deverá ser instaurado, a partir de hoje, no 30º DP (Conjunto São Cristóvão).

Quelle: diario do nordeste



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 Betreff des Beitrags: Re: Beispiel aus der “Regenbogenpresse”
BeitragVerfasst: 07 Mär 2007 21:43 
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Registriert: 21 Mai 2006 18:04
Beiträge: 337
supergringo hat geschrieben:
h

...


PS: In Bahia (13,8 Mio. Einwohner), in Bezug auf Gewaltkriminalität mit Todesfolge, im Bundesstaatenvergleich Brasiliens auf den "humanen", unteren Rängen, sterben jährlich etwa soviele Menschen durch Mord und Totschlag, wie in ganz Deutschland (82,4 Mio. Einwohner).


Meine Freundin in Bahia (wohlhabend aus Militärs- und Arztfamilie) führt bei PKW Fahren ins Hinterland Bahias drei (!) Schußwaffen mit und geht übt auch regelmäßig mit den Dingern. Eine Waffe im Handschuhfach, 2 am Körper (eine an der Hüfte, so dass beim Fahren gezogen werden kann) sowie eine kleinere Waffe am Fußgelenk.

Sie ist es auch die mich immer wieder warnt und mir in Gesicht sagt, dass ich mir nicht die geringste Vorstellung davon machen kann, wie das Leben in Brasilien wirklich ist. Gleiche Warnung auch von Freunden im Rio immer wieder bekommen. Sie sagen, für mih besteht die größte Gefahr darin, dass ich glaube, Gefahren und Situationen aufgrund meiner Erfahrungen richtig einzuschätzen. Wahrscheinlich haben Sie recht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beispiel aus der “Regenbogenpresse”
BeitragVerfasst: 07 Mär 2007 22:04 
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Registriert: 28 Nov 2004 21:47
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Wohnort: Santa Maria / RS
loiro hat geschrieben:
supergringo hat geschrieben:
h

...


PS: In Bahia (13,8 Mio. Einwohner), in Bezug auf Gewaltkriminalität mit Todesfolge, im Bundesstaatenvergleich Brasiliens auf den "humanen", unteren Rängen, sterben jährlich etwa soviele Menschen durch Mord und Totschlag, wie in ganz Deutschland (82,4 Mio. Einwohner).


Meine Freundin in Bahia (wohlhabend aus Militärs- und Arztfamilie) führt bei PKW Fahren ins Hinterland Bahias drei (!) Schußwaffen mit und geht übt auch regelmäßig mit den Dingern. Eine Waffe im Handschuhfach, 2 am Körper (eine an der Hüfte, so dass beim Fahren gezogen werden kann) sowie eine kleinere Waffe am Fußgelenk.



Zieht sie sich dann immer vor dem Losfahren in der Garage um, oder wie soll man sich das vorstellen?

fragt sich...
...SWK!



"Onde tudo que se planta cresce e o que mais floresce é o amor"


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BeitragVerfasst: 07 Mär 2007 22:19 
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Hi SKW,

in Sachen umkleiden hab ich schon komische Sachen in Brasilien gesehen.
Glaubst du, ich bin hier einer ENte aufgessen?

Abs.loiro


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 Betreff des Beitrags: Re: Beispiel aus der “Regenbogenpresse”
BeitragVerfasst: 07 Mär 2007 22:30 
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Registriert: 03 Nov 2006 20:49
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loiro hat geschrieben:
Meine Freundin in Bahia (wohlhabend aus Militärs- und Arztfamilie) führt bei PKW Fahren ins Hinterland Bahias drei (!) Schußwaffen mit und geht übt auch regelmäßig mit den Dingern.


Mich würde mal interessieren, ob jemand aus den Familien überfallen wurde und wie oft in welchen Zeitraum?
Und gerade Hinterland macht mich stutzig, je weiter weg man von den Großstädten ist, desto freundlicher und herzlicher sind die Leute. Ist auch meine persönliche Erfahrung. Auf den Dörfern kennt jeder jeden.

loiro hat geschrieben:
Sie ist es auch die mich immer wieder warnt und mir in Gesicht sagt, dass ich mir nicht die geringste Vorstellung davon machen kann, wie das Leben in Brasilien wirklich ist.


Aber wenn ich mir die Studie von SG anschaue, kann man sich durch Wohnortauswahl, eigenes Auftreten und Auswahl der Freunde schon gute Überlebenschancen vorstellen. Eine Großstadt kommt zum Leben da für mich nicht in Frage.



"In Mallorca trifft man mehr Deutsche als in Berlin."
Thomas Gottschalk am 23.6.2007


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 Betreff des Beitrags: Re: Beispiel aus der “Regenbogenpresse”
BeitragVerfasst: 07 Mär 2007 23:42 
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Registriert: 27 Jun 2005 23:00
Beiträge: 1809
Bernado hat geschrieben:
Aber wenn ich mir die Studie von SG anschaue, kann man sich durch Wohnortauswahl, eigenes Auftreten und Auswahl der Freunde schon gute Überlebenschancen vorstellen.


In der Stadt wo ich lebe, hört man besonders des Montagsmorgens im Radio wie viele absurde Morde am Wochenende wieder alle passiert sind... und wenn man genau hinhört merkt man: morgens um vier, sinistre Botecos in sinistrer Peripherie, sinistre Streitereien, Geldirregularitäten, Drogenirregularitäten... aber alle normalen Mitbrasilianer die man des Samstags- oder Sonntagsabend in gepflegter Atmosphäre in der Stadt beim Flanieren getroffen oder gesehen hat leben noch alle munter...


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 Betreff des Beitrags: Re: zur Realität
BeitragVerfasst: 08 Mär 2007 01:45 
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Registriert: 04 Nov 2005 21:06
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supergringo hat geschrieben:
Bernado hat geschrieben:
Regenbogenpresse
Viel Spaß beim Aufwachen ... -> http://ultimosegundo.ig.com.br/barra_ex ... _baixa.pdf :idea:


schade, das ist doch die alte Studie. vor rund 2 Wochen ist die neue rausgekommen. hab sie leider nicht gefunden. nur zitierende Meldungen. Wo hast du denn diese her SuGri?


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 Betreff des Beitrags: Re: Beispiel aus der “Regenbogenpresse”
BeitragVerfasst: 08 Mär 2007 01:51 
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Registriert: 04 Nov 2005 21:06
Beiträge: 1025
Wohnort: Vila Velha-ES-Brasil
Takeo hat geschrieben:
Bernado hat geschrieben:
Aber wenn ich mir die Studie von SG anschaue, kann man sich durch Wohnortauswahl, eigenes Auftreten und Auswahl der Freunde schon gute Überlebenschancen vorstellen.


In der Stadt wo ich lebe, hört man besonders des Montagsmorgens im Radio wie viele absurde Morde am Wochenende wieder alle passiert sind... und wenn man genau hinhört merkt man: morgens um vier, sinistre Botecos in sinistrer Peripherie, sinistre Streitereien, Geldirregularitäten, Drogenirregularitäten... aber alle normalen Mitbrasilianer die man des Samstags- oder Sonntagsabend in gepflegter Atmosphäre in der Stadt beim Flanieren getroffen oder gesehen hat leben noch alle munter...


wie war. ich lebe in ES, ein Staat der viele municipios in den führenden Plätzen der Gewaltstatistik hat.
Ich guck mir sehr oft die Nachrichten an, zuerst wird immer von den Morden berichtet. von sagen wir mal 30 Toten haben 25 irgentwas mit drogen zu tun (Dealer, User, ect.), 2 werden hingerichtet weil sie irgentwie irgentwo ihre finger in dubiosen dingen drinnehaben, 2 sterben nach sinnlosen streitereien im suff oder drogenrausch und nur 1er stirbt völig unschuldig sei es bei einem überfall oder sonnst wie.
Alles natürlich nur subjektiv, aber das trifft es schon irgentwie.


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